Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen
Leseprobe

Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

Roman

von Aimee Bender

Buch

gebunden (299 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

An einem strahlenden Frühlingstag kurz vor ihrem neunten Geburtstag beißt Rose Edelstein in ein Stück Zitronenkuchen, den ihre Mutter für sie gebacken hat. Und muss feststellen, dass zwischen den frischen Zitronen, dem Zucker und der Butter, nun ja, eindeutig ein Hauch Traurigkeit liegt. Nicht besser ergeht es Rose mit dem Hühnchen und den grünen Bohnen, die die Mutter zum Abendessen reicht - und von nun an mit allen Gerichten. Der Marmeladentoast ihres Bruders Joseph schmeckt seltsam abwesend, das Roastbeef ihres Vaters nach Schuldgefühlen, ein Sandwich nach großer Verliebtheit: Jeder Bissen offenbart mehr, als Rose lieb ist - und erst im Laufe der Jahre lernt sie, mit ihrer Gabe umzugehen, bis diese sie in ein französisches Bistro führt ...
Aimee Benders furiose Idee, dem Alltäglichen des Essens eine magische Bedeutung zu geben, ist verführerisch und einnehmend zugleich. Voller leuchtender Sätze
stellt ihr Roman die Frage, wieviel wir wirklich von unseren Liebsten wissen .

Pressestimmen:

" Eine reich imaginierte,bittersüße Geschichte . "
VANITY FAIR

Produktdetails

ISBN-10: 3-8270-0986-3
EAN: 9783827009869
Originaltitel: The Particular Sadness of Lemon Cake
Erschienen: Mai 2011
Verlag: Berlin Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 299
Länge/Breite: 221mm/144mm
Gewicht: 449 g
Übersetzer: Martina Tichy, Christiane Buchner
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Aimee Bender

Aimee Bender, geb. 1969 in Los Angeles, schreibt Romane und Short Storys, die in Granta, Mc Sweeney's, The Paris Review und vielen anderen Magazinen erschienen sind. Ihre Texte wurden in zehn Sprachen übersetzt. Zweimal hat sie den Pushcart Prize gewonnen. Sie lebt in Los Angeles, wo sie Creative Writing unterrichtet.

Martina Tichy

Dara Horn, 1977 geboren, studierte in Harvard hebräische und jiddische Literatur. Ihr erster Roman Ausgelöscht sei der Tag erhielt mehrere Preise. Ihr zweiter Roman Die kommende Welt (BV 2006, BvT 2007) wurde in elf Sprachen übersetzt. Dara Horn lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in New Jersey.

Christiane Buchner

Polly Horvath wurde 1957 in Kalamazoo, Michigan, geboren. Sie schreibt, seit sie acht Jahre alt ist, und ist die Autorin zahlreicher preisgekrönter Kinder- und Jugendbücher. Bei Bloomsbury K&J sind von ihr bereits die Romane Große Ferien (2007), Blaubeersommer (2005) und Familie Peppin kann sich kaum retten (2009) erschienen. Sie lebt heute in Metchosin, Kanada.

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Buchhändlertipps

  • feinschmecker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kate Dietrich, am 19.01.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Thalia, Shopping Arena, St. Gallen

    süsse geschichte eines junges mädchens. sie kann die gefühle anderer in deren essen schmecken.... sehr spannende grundlage - lesen lohnt sich.

Kundenrezensionen

  • Gefühle essen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nina Marlene Wolfsteiner, am 27.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rose kann auf einmal Gefühle im Essen schmecken. Im Zitronenkuchen ihrer Mutter schmeckt sie erdrückende Leere, in anderen Aggressivität, Wut, Eile, usw....
    Rose muss sich daran gewöhnen. Industrieware verträgt sie am besten, wenn auch die Qualität der Produkte eine mindere ist, aber so kann sie wenigstens etwas zu sich nehmen.
    Mit der Zeit erkennt sie die Zutaten heraus, splittet das Essen auf in dessen Einzelheiten, teilt die Zutaten ihrer geografischen Lage zu.
    Nebenbei geht ihr Leben weiter, Rose ist stark!
    Ihr Bruder Joseph ist überaus intelligent, der Beschreibung nach zu urteilen hat er eine Form des Asperger-Syndroms. Rose erkennt zu spät, dass Joseph auch Fähigkeiten hat, aber er scheint damit überfordert zu sein (oder ist es das Asperger?) und kapselt sich immer mehr ab.

    Die Geschichte ist gut erzählt, schöne Sätze, man kann sich in Rose hineinfühlen.
    Ein Buch für die Badewanne oder die Couch zum Ausspannen und Seele baumeln lassen.

    Für alle Leserinnen, die zb. an Monika Peetz, Natasha Solomons, oder Lucinda Rileys Bücher Gefallen finden (oder auch noch werden!!)!

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  • Segen oder Fluch? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Lisa Schmatz, am 30.06.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rose Edelstein ist noch ein Kind, als sie ihre Gabe bemerkt. Sie erschmeckt dem Essen die Gefühle der Menschen die es zubereitet haben. Was zuerst nach einer einzigartigen Fähigkeit aussieht, wird schnell zu einer Gabe die Rose das Leben schwer macht.---
    Die Inhaltsangabe und die ersten Seiten des Buches lassen zuerst vermuten das Buch handle hauptsächlich darum. Tatsächlich dreht sich die Geschichte aber eher um die Familienverhältnisse der Edelsteins, vor allem um das Leben Rose´s Bruder, Joseph. So wird schnell klar, auch Joseph hat eine ähnliche Gabe, die mehr Geheimnisse birgt als die Realität vermuten lässt.
    Ich habe das Buch gelesen weil mich die Inhaltsangabe sehr neugierig gemacht hat. Leider hat es meinen Erwartungen nicht wirklich entsprochen, ich war eher enttäuscht wie die Thematik umgesetzt wurde. Nichts desto trotz ist es ein gut geschriebenes, lesenswertes Buch mit einer interessanten Gabe bei der man sich nicht sicher ist: Ist sie Segen oder Fluch?

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  • Einzigartig... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bettina Gastager, am 18.06.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Gabe, die die Hauptfigur dieses berührenden Romans hat, ist einzigartig: sie kann in den Speisen, die sie isst, die Gefühle der Menschen schmecken, die sie zubereitet haben. Das bereitet ihr aber keinesfalls Freude, sondern macht ihr das Leben sogar ziemlich schwer. Ich habe diesen Roman wirklich genossen, so tiefgründig und bewegend ist die Geschichte der kleinen Rose.

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  • Wertvoll! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Alexandra Auer, am 01.06.2012

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    Unglaublich, was dieses Buch alles mit mir angestellt hat. Ich musste sowohl lachen als auch weinen, ich war bestürzt und hoch erfreut...

    Die Geschichte von Rose, die Gefühle von Menschen in deren angefertigten Speisen schmecken kann, muss man einfach gelesen haben!

    Mich hat es durch alle möglichen Gefühlsstationen geschickt - und genau deshalb ist "Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen" so wunderbar.

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  • Wunderwelt des Geschmackes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.08.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Idee zum Buch ist außergewöhnlich, stellt man sich nur mal selbst vor, Nahrung würde die verborgenen Gefühle der Menschen offenbaren. Was sie zunächst vielleicht als Talent entpuppt, kann schnell ins Gegenteil abrutschen, da man, besonders als Kind, sicherlich nicht weiß, wie man darauf reagieren sollte.
    .
    Laut dem Klappentext nahm ich an, das Buch würde sich größtenteils darum drehen, man würde auf eine Erkundungsreise durch die Welt des Essens unternehmen, die Menschen analysieren und mit Rose sich auf den Weg machen, eine Lösung für das Problem zu finden. Letztlich stellte sich jedoch heraus, dass es zwar um Gefühle im Essen geht, stärker im Vordergrund war allerdings die Familie Edelstein, bei diesen besonders Bruder Joseph, Rose und natürlich ihre Mutter, ihr Vater bleibt eher eine Randfigur, tritt nicht wirklich stark in den Vordergrund. Man lernt Joseph kennen, den stillen Einzelgänger, der in seiner eigenen Welt lebt und selten jemanden diese offenbar. Auch seine Schwester lässt er nicht gerne nahe an sich heran, findet sie zumeist lästig, wie viel große Brüder, aber bei ihm ist es anders, so unterkühlt, gebe es da nicht diese einzigartigen Momente, in denen er ihr seine Liebe zeigt. Ihre Mutter behält Rose im Blick, macht sich jedoch mehr Sorgen um den Sohn, da dieses sich immer weiter von der Familie entfernt.
    So ist die Geschichte eher auf den Bruder Joseph aufgebaut, weil dieser Dreh und Angelpunkt der Verhaltensweisen der einzelnen Personen wird.
    Die Gefühle im Essen werden eigentlich nur am Anfang und am Ende des Buches thematisiert, dazwischen steuert die Geschichte mehr auf Familiengeheimnisse hin. Was sich allerdings nicht zum Nachteil auswirkt, da bei längerer Erzählung Rund um dieses Thema wahrscheinlich irgendwann die Luft raus gewesen wäre. So fügt sich alles zu einen wunderbaren Gesamtbild, man lernt nicht nur etwas über die verborgenen Gefühle der Menschen, sondern auch viel über Familie und Freundschaft.
    .
    Kritikpunkte waren für mich zum Beispiel der riesige Zeitsprung von Rose. Knapp 9 Jahre alt, liest man ein wenig über den Umgang mit ihrer Gabe, da ist man auch schon in ihrem Leben ca. 5 Jahre weiter. Hätte mir gewünscht, wenn es ein bisschen ausführlicher beschrieben gewesen wäre, wie Rose gelernt hat, den Geschmack der Gefühle anzunehmen. Wie sich ihr Verhalten gegenüber den Menschen verändert hat, wo sie ja nun wusste, wie sie wirklich fühlten, wenn sie was aß, was diese zubereitet hatten. Weiters fand ich das Ende ein wenig seltsam, in der Richtung unglaubwürdig. Natürlich, Gefühle zu schmecken ist an und für sich schon fraglich, aber nach im Rahmen des Denkbaren, alles andere, in meinen Augen, nicht mehr.
    .
    Fazit: Eine wunderbare Geschichte, die einen in die Welt der Gefühle entführt, allerdings eine Leere zurücklässt, eben auf Grund des schwachen Endes.

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  • Bittersüß wie der Zitronenkuchen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Baroness.blog.de, am 10.07.2011

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    Ein kleines Mädchen entdeckt durch den Geschmack der Lebensmittel, die Gefühle der Menschen, die sie hergestellt haben. Rose absorbiert also die Gefühle der Menschen daraus. Schockiert muss sie die innere Leere ihrer Mutter kennenlernen und entdeckt dass ihre Mutter ein Verhältnis hat. Sie ist verzweifelt und möchte am liebsten keine zubereiteten Lebensmittel mehr essen, damit sie nicht die Gefühle der Menschen aufnehmen braucht. Im Laufe der Jahre lernt sie die verschiedenen Lebensmittel zu unterscheiden, sie macht es sich zunutze und fängt in einem Restaurant an zu arbeiten. Sie isst erst vorher in dem Restaurant und erfährt damit die Lebensgeschichte. Sie fängt selbst an zu kochen.

    Und dann ist noch die Geschichte mit ihrem Bruder. Hier absorbieren die Gegenstände ihren Bruder. Joseph ist ein Eigenbrötler und dann freundet er sich mit Georg an. Rose muss ihn dauernd suchen, weil er nicht in seinem Zimmer auffindbar ist. Sie findet es komisch und irgendwie unheimlich. Das erste Mal hat sie sich nichts dabei gedacht. Beim zweiten Mal war er tagelang verschwunden und wurde dann nackt in seiner Wohnung gefunden ohne Nahrung und Flüssigkeit. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Beim dritten Mal saß er auf einem Stuhl und die Stuhlbeine steckten in seinen Schuhen, weil er keine Beine mehr hatte. Er verwandelt sich in einen Stuhl.

    Die Lebensgeschichte des Mädchen steht im Vordergrund. Eine Geschichte genau wie der Zitronenkuchen bittersüß. Schöner Roman, leicht zu lesen. Realitätsnah und auch fantasievoll. Die Idee allein ist sehr interessant.

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  • Wie schmeckt Traurigkeit? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Saidjah Hauck, am 20.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rose Edelstein hat seit ihrem 9. Geburtstag die besondere Gabe den Seelenzustand der Köche ihrer Mahlzeiten zu schmecken. Das belastet das Mädchen sehr. Wer will schon die intimsten Geheimnisse seiner Mitmenschen erraten und wie geht man mit dem Wissen um?
    Schöne Geschichte aus der Sicht eines altklugen Kindes.

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