Nächtliche Vorkommnisse

Thriller

von William Gay

Buch

Taschenbuch (286 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Und am Ende jeden Tages wartet die Dunkelheit.



Kaum ist der Vater tot, folgt für Corrie und Kenneth der nächste Schrecken: Die Leiche des Vaters wurde geschändet! Vom zwielichtigen Bestattungsunternehmer Fenton Breece. Als sie auf weitere ungeheuerliche Verbrechen stoßen, beschließen die Geschwister, den Mann zu erpressen. Doch der nekrophile Bestatter heuert einen brutalen Killer an, der ihm die beiden vom Hals schaffen soll. Granville Sutter ist das personifizierte Böse, ein Psychopath, der nur ein Mittel kennt: Gewalt. Eine Hetzjagd ohne Erbarmen beginnt …



«Wie ‹No Country for Old Men› von Cormac McCarthy – nur in doppelter Dosis.» Stephen King

Pressestimmen:

"Wie No Country for Old Men von Cormac McCarthy nur in doppelter Dosis" (Stephen King)

Produktdetails

ISBN-10: 3-499-25408-5
EAN: 9783499254086
Originaltitel: Twilight
Erschienen: 01.02.2011
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 286
Länge/Breite: 190mm/115mm
Gewicht: 234 g
Übersetzer: Joachim Körber
Reihe: rororo Taschenbücher
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Joachim Körber

Joachim Körber wurde 1958 in Karlsruhe geboren. 1978/79 machte er sich als freier Übersetzer selbstständig. 1984 gründete Körber nach amerikanischem Vorbild zusammen mit Thomas Bürk (der 1993 ausschied) und Uli Kohnle den Verlag Edition Phantasia, um Science Fiction, Horror und Fantasy in gediegenen, numerierten, häufig illustrierten und von den Autoren und Illustratoren handsignierten Ausgaben auf den Markt zu bringen. 1998 erschien sein erster Roman. Daneben war Körber mehrfach in der Rubrik "Bester Übersetzer" für den Kurd Laßwitz Preis nominiert.

William Gay

William Gay, geboren 1943, lebt in Tennessee und gilt in den USA schon lange als einer der herausragenden Vertreter der Southern-Gothic-Literatur.

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Kundenrezensionen

  • Beklemmende Vorkommnisse... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Moritz Revermann, am 22.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.


    Dass dieses Buch polarisiert, ist mehr als nachvollziehbar. Es ist einerseits sehr brutal, archaisch und düster, andererseits stellenweise zart und poetisch im Ton. Was hier passiert, ist Altes Testament pur, - die Sprache allerdings ist eher Neues Testament. Heraus kommt ein Buch, das im Fegefeuer der amerikanischen Provinz in den 50iger Jahren spielt, ein Buch, welches mich gleichermaßen verstört wie begeistert hat. Schwere Kost, aber gute Kost. Ich glaube, man kann dieses Buch nur lieben oder hassen; ich gehöre zur ersten Fraktion! William Gay auf Seite 184: "Es stimmt, dass diese Welt Geheimnisse birgt, die man nicht wissen möchte. Anblicke, die einem das Augenlicht nehmen würden." Gay beschreibt sie. 'Winter in Maine' von Gerard Donovan ist aus dem gleichen Holz geschnitzt wie 'Nächtliche Vorkommnisse'. Literarische Eiswürfel. William Gay ist allerdings noch komplexer und dabei weitaus kompromissloser in seiner Konsequenz. Nutzen Sie die wärmende Kraft der ersten Frühlingstage als Panzer gegen das innere Frösteln, welches dieser Roman mit sich bringt. Dies ist amerikanische Literatur on the rocks. Geniessen Sie langsam und andächtig!

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  • No country for young siblings Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Claudius Kaboth, am 31.03.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gay läßt den Southern-Gothic-Stil seiner dunklen Romane mit voller Wucht auf den Leser einstürzen. Diese Welt ist wortkarg, schlammig und gleichzeitig knochentrocken- aber vor allem: Bösartig! Greller als Cormac McCarthy schickt William Gay seine jungen Geschwister auf eine unheilvolle Reise ins Grauen. 'Nächtliche Vorkommnisse' ist genau das, was der neue Lansdale (Dunkle Gewässer) nur verspricht.

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  • Buchtipp wird zu Buchflopp Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil es mir als Buchtipp vorgestellt wurde.
    Die Rede war von einer spannenden Geschichte mit Morden, Hetzjagden und einer etwas anderen als der "Standard-Thriller" Erzählung.

    Soweit so gut.

    Schon auf den ersten Seiten wurde ich vom Schreibstil und der Form in negativer Art sehr überrascht, hatte ich doch bis jetzt in all' meinen gelesenen Büchern die Chance grade am Anfang die Geschichte auf mich zukommen zu lassen und mich überraschen zu lassen was passieren wird.
    Nach einigen Zeilen musste ich jedoch bei diesem Buch schon wieder von vorne anfangen, weil ich den Sinn nicht verstanden habe.
    Mir viel in dem Moment auf, dass die "wörtliche Rede" nicht als solche gekennzeichnet war. Das hindert den Lesefluss ungemein, weil man zwischendrin 3 x nachgucken muss wer wann in welcher Reihenfolge etwas gesagt hat.

    Ich sah über diesen faux-pas hinweg und las, bzw quälte mich bis zum Ende des Buches.

    Das Lesen des Buches schleppte sich bei den paar Seiten, wie es bei mir ungewöhnlich ist, über ein paar Wochen hin. Nicht alle Passagen sind schlecht. Der Autor versteht es auch zwischendurch Spannung aufzubauen und diese auch einen Moment lang zu erhalten. Durch das schwierige Lesen erlischt diese Spannung aber relativ schnell wieder und die Lust auf das Lesen dieses Buches vergeht.

    Mein Fazit ist, dass man nicht jedem Buchtipp vertrauen sollte und das ich diesen Autor meiden werde, weil der Schreibstil einfach nicht ein solcher ist, den ich gerne lese.

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  • Verrückt! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von P. Ritter, am 23.03.2011

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    Dieses Buch ist einfach nur verrückt! Der nekrophile Leichenbestatter Fenton Breece wird von zwei Teenagern erpresst, die prekäre Fotos von ihm entwendet haben. Doch Fenton Breece will sich nicht erpressen lassen, denn er bangt um seinen guten Ruf und hat Angst dass er trotzdem verraten wird, wenn er das verlangte Geld bezahlt um die Fotos zurück zu bekommen. Er zögert nicht lange und engagiert den durchgeknallten Serienkiller Granville Sutter, der die beiden Erpresser zur Strecke bringen soll!

    Es beginnt eine irre Verfolgungsjagd durch riesige amerikanische Wälder und Geisterstätte, die einen fesselt. Das Buch hat leider nur ca. 250 Seiten, bei Gays Schreibstil hätte es aber auch ruhig doppelt so dick sein können!

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  • Der Mensch, dieses Raubtier! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Oertel, am 10.03.2011

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    "Kannst du dir denken, warum er auch den Hund getötet hat?"
    "Ich glaub, es war einfach nichts anderes zum Töten mehr übrig."

    Fenton Breece ist Bestatter, von weltmännischer Eleganz, der die Frauen mochte (deren Tod er genüsslich herbeisehnte). Ein unbeliebter Paradiesvogel und abstoßender Kerl. "Ich bin derjenige, der zuletzt lacht, denn irgendwann landet ihr alle auf meinem Edelstahltisch."
    Tyler und seine Schwester, den Vater gerade zu Grabe getragen, sind misstrauisch. Nachts auf dem Friedhof finden sie ihre Vorahnungen auf grausame Art bestätigt. Der Vater lag ohne Sarg unter der Erde begraben, nackt und verstümmelt. Nach anfänglichem Schock wittern sie fette Beute und erpressen den Übeltäter.
    Breece lässt sich das nicht gefallen und engagiert Granville Sutter. Ein kaltblütiger Mörder von unnachgiebiger Härte. Eine albtraumhafte, verzweifelte und hoffnungslose Hetzjagd durch das wäldliche Labyrinth beginnt.

    In NÄCHTLICHE VORKOMMNISSE gerät die Welt aus den Fugen. In dramatischen Verwicklungen nimmt sie ohne Gerechtigkeit und Logik ihren Lauf.
    Gays Helden sind scheinbar fremdartige Geschöpfe und doch nichts anderes als Menschen, diese Raubtiere!
    Und dessen wechselhafte ureigene Eigenschaften. Rache, Habgier, der unstillbare Hunger nach Macht: Symbole für die dunkelsten Perversionen.

    Ein Buch wie ein Faustschlag in die Magengrube. Da bleibt einem das Liedchen, dass man grad auf seiner Mundharmonika bläst, im Halse stecken!

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