Neptunopfer

Kriminalroman

von Hans-Jürgen Rusch

Buch

Taschenbuch (419 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Bei einem Einbruch in die Bremer Kreuzfahrt-Reederei TransOzeana wird ein Wachmann lebensgefährlich verletzt. Kommissar Marc Müller vermutet, dass vertrauliche Passagierdaten gestohlen wurden. Sein Verdacht scheint sich zu bestätigen, als kurz darauf ein Erpresserbrief eintrifft. Wenige Stunden später stirbt auf dem TransOzeana-Kreuzfahrtschiff RüGEN ein Urlauber, als er während der Neptuntaufe in den Pool springt. Was zunächst nach einem Unfall aussieht, entpuppt sich bald als kaltblütiger Mord ...

Pressestimmen:

Brisante Mörderjagd zwischen Bremen und Stralsund, zwischen Nord- und Ostsee, zwischen West und Ost. Beste Krimiunterhaltung!


Über Müllers ersten Fall "Gegenwende":

"... spannende, dramaturgisch schlüssige und zudem nahe einer vorstellbaren Realität angesiedelte Fiktion ..."
buchjournal

"Diesen Krimi kann man, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen! ..."
Leinen los

Produktdetails

Verkaufsrang: 54.458
ISBN-10: 3-8392-1128-X
EAN: 9783839211281
Erschienen: 07.02.2011
Verlag: Gmeiner Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 419
Länge/Breite: 201mm/121mm
Gewicht: 443 g
Reihe: Krimi im Gmeiner Verlag
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Hans-Jürgen Rusch

Hans-Jürgen Rusch, Jahrgang 1957, diente bis zur deutschen Wiedervereinigung als Marineoffizier in Peenemünde und Stralsund. Heute lebt er mit seiner Familie im niedersächsischen Umland von Bremen. Nach zahlreichen Artikeln in Fachzeitschriften und einem Sachbuch veröffentlichte er 2008 seinen ersten Kriminalroman »Späte Rechnung«. Mit »Gegenwende« gibt er sein Debüt im Gmeiner-Verlag.

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Kundenrezensionen

  • Neptunopfer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ikopiko, am 28.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Hans-Jürgen Rusch legt mit „Neptunopfer“ den dritten Kriminalroman um die Kommissare Löffler und Müller vor.

    In eine Reederei wird eingebrochen. Zunächst ist Müller sich über das Motiv nicht im Klaren, aber kurz darauf erhält die Reederei einen Erpresserbrief. Sie soll um zwei Millionen Euro erleichtert werden …

    Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, als es auf der „MS Rügen“, einem Kreuzfahrtschiff der erpressten Reederei, ein Mordopfer gibt. Während einer Neptuntaufe ertrank ein Passagier. Wie sich herausstellte, wurde er gewaltsam unter Wasser gehalten. Jetzt liegt es an Müller und seinem Kollegen Löffler, bis zur Lösegeldübergabe weitere Morde zu verhindern. Aber es gelingt ihnen nicht …

    Hans-Jürgen Rusch hat einen Kriminalroman geschrieben, dessen Handlung sich von der Nord- zur Ostsee erstreckt. Begonnen wird mit einem Einbruch in Bremerhaven, der erste Mord geschieht vor der Hochseeinsel Helgoland, die Lösegeldübergabe soll in Stralsund erfolgen.

    Gleich am Anfang des Buches werden die Reiseroute der „MS Rügen“, deren Deckliste und die einzelnen Charaktere des Romans aufgeführt. Ich habe mich daher innerlich bereits auf „schwere Kost“ eingestellt, mit vielem Nachblättern. Ich wurde jedoch positiv überrascht. Alle Figuren wurden ausreichend beschrieben, um sie auch ohne Nachblättern zuordnen zu können.

    Etwas ungewöhnlich ist, dass Rusch in seiner Erzählung häufig von der Gegenwart in die Vergangenheit springt. Während die Gegenwart voranschreitet, handeln die Kapitel der Vergangenheit jedes Mal ein bisschen früher in der Vergangenheit. Hier erzählt das erste Mordopfer „seine Geschichte“. Deutlich abgegrenzt werden diese Kapitel durch deren Nummerierung. Die Kapitel der Vergangenheit beginnen mit einem Minuszeichen, sodass man stets weiß, wo genau man sich befindet.

    Der Roman ist glaubwürdig, obwohl es sich um eine verzwickte Geschichte handelt. Ein paar Freunde haben aus unterschiedlichem Interesse das Ziel, ein Internat zu bauen. Hierfür benötigen sie sieben Millionen Euro, die sie auf nicht ganz legale Weise erwirtschaften. Und immer wieder geistert der Name „Undine“ durch den Roman, der einige in Angst und Schrecken versetzt, andere traurig macht, aber deren Geschichte erst am Ende des Buches erzählt wird.

    Ein deutscher Krimi ganz nach meinem Geschmack. Wer viel Action mag, wird enttäuscht sein. Wie Puzzleteile fügen sich nach und nach die einzelnen Kapitel zusammen und ergeben eine interessante Geschichte.

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  • Ein Krimi aus Bremen und Stralsund Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Corinna, am 24.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Endlich mal wieder ein Krimi aus Norddeutschland!
    In einer Bremer Reederei wird eingebrochen und die Polizei vermutet, dass der Dieb Kundendaten entwendet hat. Als kurz darauf die Reederei erpresst wird und auf einem Kreuzfahrtschiff ein Mann ums Leben kommt, überschlagen sich die Ermittlungen. Was genau geht hier vor? Wer sind die Erpresser?

    Mir hat dieser Krimi aus Bremen und Stralsund einfach nur gut gefallen. Die Figuren wurden sehr gut beschrieben, so dass man als Leser sofort ein Bild von ihnen hatte. Zusätzlich hat der Autor auf den vorderen Seiten noch eine Beschreibung der verschiedenen Personen aufgelistet, was dem Leser durchaus helfen kann.
    Ich denke Krimifans werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Ich selber musste mich auf den ersten 50 Seiten erst einmal in die Geschichte rein lesen, dann hatte ich aber Schwierigkeiten das Buch zur Seite zu legen, da ich einfach wissen musste, wie sich der Fall auflöst.
    Für mich selber war es unter Garantie nicht das letzte Buch, das ich von Hans-Jürgen Rusch lesen werde. Ich fühlte mich bis zum Ende hin sehr gut unterhalten.

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  • Morden im Norden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von subechto, am 12.04.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Neptunopfer ist nach Gegenwende Hans-Jürgen Ruschs zweiter Kriminalroman, der im Gmeiner-Verlag erscheint. Und um es gleich vorwegzunehmen, der Beste, den ich dieses Jahr gelesen habe.

    Doch worum geht es: Erpressung, Entführung und sogar Mord vor malerischer Kulisse von Nord-und Ostsee zwischen Helgoland und Stralsund, an Land, unter Wasser und auf einem Kreuzfahrtschiff. Aber es geht es auch um aktuelle Themen wie Bildungsmisere und Lobbyismus.

    Erzählt wird die Geschichte von vier Schulfreunden, Ronald, Corinna, Ferdinand und Alwin, die gemeinsam eine Privatschule gründen wollen. Bekanntlich hört jedoch beim Geld die Freundschaft auf. Zumal, wenn sehr persönliche Motive, wie Eifersucht, die Oberhand gewinnen, was zwei von ihnen mit dem Leben bezahlen.

    Außerdem ist es ein gelungenes Beispiel für perfektes Teamwork zwischen West und Ost, wie Oberkommissar Marc Müller aus Bremen - der erfreulicherweise auch ein Privatleben hat - und sein väterlicher Freund und Kollege Hauptkommissar Otto Löffler aus Stralsund hier erfolgreich zusammenarbeiten.

    Der Autor ist ein Profi, der sich im maritimen Umfeld bestens auskennt und das merkt man auch. Neptunopfer ist ein eher ruhiger, aber dennoch spannender Krimi, der sich wohltuend vom Serienkiller-Einheitsbrei abhebt, wie eigentlich alle Gmeiner-Krimis.

    Tauchen und Reisen, am liebsten per Schiff, sind - neben Lesen - auch meine Hobbies und so war dieser Roman natürlich doppelt interessant für mich. Hans-Jürgen Rusch hat mit Neptunopfer einen sehr empfehlenswerten Krimi geschrieben, der mich von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten hat. Unbedingt Lesen!

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