BuchhändlerInnen im Portrait
aus Aschaffenburg
- Gesamte Rezensionen
- 71 (ansehen)
- Über mich
- Ich lese/rezensiere auch gerne Titel die abseits der Bestsellerlisten liegen!
- Alter
- 22 Jahre
- Funktion
- Auszubildender
- Lieblingsautoren
- Charles Bukowski, D.F. Wallace, Jonathan Franzen, Frederic Beigbeder, Heinrich von Kleist
- An meinem Beruf gefällt mir
- Leute für die selben Bücher zu begeistern, die mich begeistert haben!
- Im Beruf seit
- Oktober 2010
- Das beste Buch aller Zeiten
- Ich entdecke ungefähr alle drei Tage ein neues Lieblingsbuch!
Meine Favoriten
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Endlich mal etwas anderes!Rezension vom 03.02.2012Mit Angst liefert uns der Bestsellerautor Robert Harris einen sehr aktuellen Thriller aus der internationalen Finanzwelt. Es geht um Alex Hoffmann, einen genialen Physiker, der einen selbstlernenden Computercode entwickelt hat, mit dem man an der Börse sehr, sehr viel Geld generieren kann. Doch wie es nunmal so ist, ruft der Erfolg auch Neider auf den Plan und plötzlich ist in Hoffmanns Leben nichts mehr so, wie es zu sein scheint. Oder haben diese merkwürdigen Zwischenfälle überhaupt etwas mit seinen Mitmenschen zu tun?
Ich habe schon lange keinen Thriller mehr mit soviel Vergnügen gelesen, wie Angst. Es ist richtig erfrischend gewesen, mal etwas anderes als diese ewigen Mord-und-Totschlag-Geschichten zu lesen.
Bevor Sie jetzt allerdings auf den Kaufen-Button klicken, muss ich noch schreiben, dass man ein gewisses Interesse am Thema Börse, Computer und künstlicher Intelligenz haben muss, sonst wird man an Sätzen wie diesem hier keinen Spaß haben: "Der Mann, der Hoffmann zu den [ ] Multi-Screen-Computern gerufen hat, war ein promovierter Oxford-Absolvent [ ]. Er hatte versucht, den Algorithmus [ ] zu umgehen und mit der Liquidierung ihrer massiven VIX-Positionen zu beginnen, aber das System hatte die Autorisierung verweigert.[ ]
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Einmalig!Rezension vom 21.12.2011Raum ist die Geschichte des fünfjährigen Jacks, der mit seiner Mutter in eben jenem Raum sein Dasein fristet. Das Buch hat mir supergut gefallen, weil es einfach etwas ganz anderes ist. Ich denke je mehr ich hier in der Rezension schreibe, desto weniger kommt das Gefühl, das ich beim lesen hatte, rüber. Deswegen will ich mich kurzfassen: Raum ist eine unglaubliche Geschichte, die zur Mitte hin immer spannender wird, bis der Show-Down vorbei ist und dem Leser noch viel Zeit zum nachdenken beim lesen gegeben wird. Lesen Sie Raum einfach! Sie werden es nicht bereuen!!! -
Das kaputte Knie GottesRezension vom 25.11.2011Das kaputte Knie Gottes ist ein toller Berlin-Ruhrpott-Kunst-Freundschaft-und-was-weiß-ich-noch-was-Romanmix. Es geht um Dennis und Mark, die schon auf dem Schulhof Freunde waren und das auch für immer bleiben wollten. Doch wie das Leben so spielt, kommt es erstens immer anders und zweitens als man denkt. Und genau das ist das Tolle an diesem Roman. Degens hat ein Buch geschrieben das wie das Leben ist: voller Drehungen und Wendungen, ohne erkennbaren Handlungsstrang, aber trotzdem irgendwie sinnig und schön! -
Die LiebeshandlungRezension vom 08.11.2011Zu Anfang habe ich mir mit Die Liebeshandlung etwas schwer getan. Ich mochte den Vorgänger Middlesex ganz gerne, allerdings waren mir die stark ausgeprägten geschichtlichen Elemente etwas zu dröge, deswegen habe ich es irgendwann zur Seite gelegt. Ich hatte die Befürchtung das mir dasselbe passiert, wenn Eugenides (seines Zeichens Professor für kreatives Schreiben in Princeton) sich über Literatur auslässt, doch ich wurde eines Besseren belehrt: Die Story wirkt besser ausgearbeitet als bei Middlesex, da Eugenides nicht mehr von Hölzchen auf Stöckchen kommt, die Charaktere sind rund und selbst der Literaturteil lässt sich sehr gut lesen. Okay, was das angeht, bin ich vielleicht etwas befangen, aber ich bin mir sicher das auch ein Laie gefallen daran finden wird. -
Zeit des ZornsRezension vom 08.11.2011Zeit des Zorns ist Don Winslows zweiter Roman, der im mexikanischen Drogenkrieg spielt. Er liefert erneut ein schnelles und hartes Buch, ohne Schnörkel für Leser mit starken Nerven. Genauso stelle ich mir einen guten, kurzweiligen Thriller vor! -
Eher tragikomisch als nur traurig.Rezension vom 15.10.2011Der letzte unsichtbare Junge handelt von Finn Garrett, der mit 12 Jahren seinen Vater verloren hat. Seit dem hat Finn das Gefühl das er Stück für Stück unsichtbar wird und von der Welt verschwindet. Um dagegen anzukämpfen beginnt er eben jenes Tagebuch das der Leser hier in die Finger bekommt. Untermalt werden Finns Tagebucheinträge von kleinen Zeichnungen, die einem manchmal auch an traurigen Stellen ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubern. Das Buch endet nicht unbedingt mit einem Happy-End, aber trotzdem bleibt man nicht betrübt zurück, denn stellenweise ist das Buch sehr lustig und alles in allem eher tragikomisch als traurig. -
Los gehts!Rezension vom 15.10.2011Zugegeben, ich habe ein Faible für schräge Charaktere die allerhand cooles, oder weniger cooles Zeug erleben. Deswegen kam ich auch am Spinner von Benedict Wells nicht vorbei. Wells schickt den Leser und den Protagonisten, den zwanzigjährigen Jesper Lier, auf eine Tour durch das neue Berlin der 00er Jahre. Das Buch ist jung und wild, aber auch melancholisch und nachdenklich. Genau so was möchte ich lesen, deswegen gibt es fünf Sterne! -
Das haus zur besonderen VerwendungRezension vom 15.10.2011Manche Bücher nimmt man aus dem Regal in die Hand und ließt die ersten Seiten und weiß dann genau das eine ganz tolle Geschichte auf einen wartet. So ist es bei John Boynes Das Haus zur besonderen Verwendung. Der Autor erzählt die Geschichte des Bauernsohns Georgi, der irgendwo im Herzen Russlands dem Vetter des Zaren das Leben rettet und so plötzlich im Zentrum der Macht landet. Er wird Mitglied der Leibgarde des Zaren und verliebt sich dabei in eine seiner Töchter. Und diese Liebe die nicht sein darf bleibt nicht unerhört. Im Wechsel erzählt Boyne von Georgis Leben nach der Zarenzeit und seinem Leben währenddessen. Schließlich treffen sich beide Erzählstränge im Jahr 1918. Dort löst sich der Plot auf und als Leser bleibt man mit einem WOW! auf den Lippen zurück.
Durch Boynes außergewöhnliches Sprachgefühl kann man sich als Leser gut in der Geschichte verlieren. Man spürt mit jedem Wort Sojas und Georgis Gefühle füreinander und die knisternde Spannung, die vor allem auf den letzten Seiten in der Luft liegt. -
Eine super traurige, noch nicht ganz wahre LiebesgeschichteRezension vom 15.08.2011Hmhm was schreibe ich zu Super Sad True Lovestory, dem dritten Roman aus der Feder Gary Shteyngarts? Vielleicht vier einfache Punkte die mir beim Lesen ins Auge gefallen sind.
1. Lovestory: Wow tatsächlich, der Titel hält was er verspricht. Zwischen den Hauptcharakteren Lenny und Eunice entwickelt sich so etwas wie eine tragikomische Romanze, die sich als roter Faden durch das ganze Buch zieht. Wobei wir schon bei 2. Sad wären: nicht nur die Beziehung von Euni und Lenny ist von Anfang an dem Untergang geweiht, auch um den Rest der Welt ist es nicht besser gestellt. Der Dollar ist nichts mehr wert, China hat die USA längst als Weltmacht abgelöst und die Euro-Zone besteht nur noch aus einem Nord-Euro was mich zu 3. True bringt: das ist die Geschichte NOCH nicht, doch im Angesicht der Dinge die momentan um uns herum passieren, sieht es nächsten Donnerstag möglicherweise schon ganz anders aus und wir leben in genau der dystopischen Szenerie die Shteyngart in Super Sad True Lovestory zeichnet. Naja, ganz so schnell vielleicht doch nicht, aber man weiß ja nie so genau.
4. Super: Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Man konnte sich beim lesen gut in die Charaktere und die Romanwelt hineinversetzen. Ob es der Roman allerdings in die Riege von 1984 oder Schöne neue Welt schafft, muss sich noch zeigen! -
Dieses Buch macht süchtig!Rezension vom 08.07.2011Erst wollte ich Erebos nicht lesen, weil ich einfach kein Rollenspielfan bin und nicht viel von Leuten halte, die ihre Nachmittage vor dem Computer verbringen um irgendwelche Würmer zu killen oder virtuelle Goldmünzen zu sammeln.
Doch dann habe ich die ersten Seiten angelesen und von da an konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man denkt die ganze Zeit nur noch ein kurzes Kapitel und dann noch eins und noch eins und schon ist man halb durch, den Rest schafft man dann auch noch locker. EREBOS ist ein toller Debutroman. So schnell habe ich schon lange keine fünfhunder Seiten mehr gelesen!





















