BuchhändlerInnen im Portrait
aus Aschaffenburg
- Gesamte Rezensionen
- 71 (ansehen)
- Über mich
- Ich lese/rezensiere auch gerne Titel die abseits der Bestsellerlisten liegen!
- Alter
- 22 Jahre
- Funktion
- Auszubildender
- Lieblingsautoren
- Charles Bukowski, D.F. Wallace, Jonathan Franzen, Frederic Beigbeder, Heinrich von Kleist
- An meinem Beruf gefällt mir
- Leute für die selben Bücher zu begeistern, die mich begeistert haben!
- Im Beruf seit
- Oktober 2010
- Das beste Buch aller Zeiten
- Ich entdecke ungefähr alle drei Tage ein neues Lieblingsbuch!
Meine Favoriten
-
Leider vieeeel zu kurzRezension vom 08.07.2011In I am Airenman begleiten wir Airen nach Mexiko. Nach dem Ende seines Studiums wird er von seiner Berliner Firma dorthin
geschickt. Doch anstatt zu Arbeiten verbringt er Wochen im Rausch verschiedener Drogen und mit dem fälschen von Attesten.
Airen schildert dem Leser eine Reise von Mexiko-Stadt nach Acapulco, nach Vera-Cruz und zurück nach Mexiko-Stadt.
Allerdings könnte man diese Reise auch anders schildern: Von Marihuana, nach LSD, zu Crack und Kokain. Oder von
bedeutungslosem Sex und Partynächten zur großen Liebe. Am Ende landet er wieder in Berlin, im Schlepptau seine
schwangere Freundin und dann ist das Buch auch schon aus.
I am Airenman ist ein weiterer Auszug aus einem extremen Leben. Man muss sich auf dieses Buch einlassen. Man muss sich hinsetzten und einen Moment nachdenken, um das Gelesene zu verarbeiten. Wer das tut,
wird mit einer einzigartigen Geschichte belohnt, die zur Zeit seinesgleichen sucht. -
Eine schöne Geschichte zum SchmunzelnRezension vom 19.06.2011Andreas Steinhöfel erzählt aus der Perspektive des tiefenbegabten Rico eine wunderbare Geschichte für Leser ab 10 Jahren. Es geht um eben jenen Rico, der einen im ersten Moment etwas an Forrest Gump erinnert und Oskar, dessen größte Sorge es ist das hinter jeder Ecke etwas lauert das ihn umbringen könnte. Die beiden Treffen irgendwo im Herzen Berlins aufeinander und werden langsam aber sicher Freunde, auch wenn Rico etwas misstrauisch ist, weil er noch nie einen richtigen Freund hatte. Doch eines Tages ist Oskar wieder verschwunden und Rico denkt er wurde wieder nur verarscht, doch dem ist nicht so, denn Oskar wurde vom Entführer Mister 2000gekidnappt und am Ende ist es Rico der ihm auf die Spur kommt!
Rico, Oskar und die Tieferschatten ist kein Buch das man einfach so von vorne nach hinten durchließt und dann einfach weglegt. Andreas Steinhöfel ist einer der besten Jugendbuchautoren Deutschlands und er schafft es eine wichtige Moral auch für Junge leser, verständlich zu verpacken! -
Noch besser, als der erste Teil!Rezension vom 18.06.2011Landläufig sagt man ja, das Buchfortsetzungen meistens nicht so gut sind wie ihre Vorgänger. Ich würde jetzt lügen, wenn ich sagen würde das ich nicht dieser Meinug bin! Doch in Numbers den Tod vor Augen hat die Autorin Rachel Ward dem geneigten Leser das genaue Gegenteil bewiesen.
Das Buch ist spannender, die Geschichte ausgereifter und gut weiterentwickelt, die Charaktere wirken lebendiger und erwachsener. Kurzum: der erste Teil hat mir schon sehr gut gefallen, der Zweite ist nochmal doppelt so gut! -
Eine runde Sache!Rezension vom 03.06.2011Löcher ist die Geschichte von Stanley, dem jüngsten Emporkömmling der Familie Yelnats. Da die Yelnats' nicht für ihr Glück im Leben bekannt sind, dauert es nicht lange bis Stanley unschuldig vor Gericht landet und verurteilt wird, weil er angeblich ein Paar Turnschuhe geklaut hat. Daraufhin wird er nach Camp Green Lake verfrachtet, eine Art Bootcamp für schwere Jungs im Teenageralter. Jeden Tag müssen die Jugendlichen ein fünf mal fünf Fuß großes Loch graben, um dabei über ihre Taten nachzudenken. Stanley ist gerade dabei sich an den Alltag dort zu gewöhnen, als er eine ungewöhnliche Entdeckung macht und so dem Geheimnis von Green Lake ein ganzes Stück näher kommt...
Ein klasse Plot, gespickt mit vielen tollen Details und irren Charakteren, macht Löcher zu einem wirklich runden Buch, auch für Leute die nicht unbedingt auf Geschichten über ungewaschene Körper, Käsefüße und Konzentrationslager stehen. -
Ein irrer Genremix, für junge und alte LeserRezension vom 03.06.2011Jem ist eine Außenseiterin. Sie ist fünfzehn Jahre alt, lebt in einem Londoner Problembezirk und hat eine besondere Gabe. Sie kann sehen, wann ein Mensch stirbt. Eines Tages ist sie mit ihrem Freund Spinne an der Themse spazieren, als durch einen Terroranschlag das London Eye zerstört wird. Von einer auf die andere Sekunde dreht sich das Leben der beiden um 180°, weil sie für die Terroristen gehalten werden, die diesen Anschlag verübt haben.
Auf 360 Seiten entwickelt Rachel Ward ein wirklich gutes Katz und Maus Spiel durch die englische Provinz. Also wer auf Krimis, Mystery-Thriller oder verschrobene Liebesgeschichten steht, ist mit diesem All-Age-Buch wirklich gut bedient. -
HeldensommerRezension vom 23.04.2011Die ersten Seiten dieses Buchs habe ich nur gelesen, weil ich mich fragte was für eine komische Story das jetzt schon wieder sei, aber ich habe mich getäuscht! Dieses Buch bietet alles was ein cooler Roadtrip braucht: verrückte Charaktere, ein unglaubliches Abenteuer, Action und Liebe. Dieser Erstling muss sich nicht hinter anderen Büchern aus diesem Genre verstecken! -
Der Mann mit der LedertascheRezension vom 23.04.2011Sie lieben Alkohol, Frauen und hassen ihren Job? Dann haben Sie das richtige Buch gefunden!
Okay, zugegeben ich liebe meinen Beruf: trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen.
Bukowski zeigt dem Leser eine irre Welt, bestehend aus Alkoholexzessen, Verzweiflung, Tod und Frust. Es ist eine Welt vor der man die Augen verschließen möchte, doch es ist als würde Bukowski einem zwei Streichhölzer zwischen die Augenlider schieben. Man kann einfach nicht wegsehen und nicht mehr aufhören zu lesen.
Der Mann mit der Ledertasche ist Bukowskis eingängigstes Buch und ein guter Einstieg in seine Werke. Ich habe es in knapp vier Stunden gelesen und jedes Wort aufgesogen. -
Bonjour tristesseRezension vom 23.04.2011Frankreich, ende der 50er Jahre: die 17 Jährige Cecile fährt mit ihrem Vater und seiner Geliebten in den Urlaub. Das Leben dümpelt dahin, es könnte immer so bleiben: doch dann taucht Anne auf. Sie ist eine Freundin von Ceciles verstorbener Mutter. Sie vertreibt die Geliebte von Ceciles Vater und versucht mit aller macht Disziplin in das Leben der beiden zu bringen. Doch sie scheitert an ihren Zielen und das Buch verwandelt sich in ein wahres Drama.
Als Leser bleibt man desillusioniert zurück. Man schmeckt noch ein bisschen das Salz des Meeres auf den Lippen und spürt die untergehende Sonne auf der Haut. Sagan schreibt schlicht und einfach, wie man es eben von einer Achtzehnjährigen erwartet. In den 50er Jahren war das Buch ein großer Aufreger, aber heute ist es fast normal. Nach der letzten Seite bleibt einem nicht viel mehr übrig, als sich Cecile anzuschließen und Bonjour tristesse zu sagen.



















