Solang die Welt noch schläft

Roman

von Petra Durst Benning

Buch

gebunden (495 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Berlin, um 1890. Josefine, Tochter eines Berliner Hufschmieds, lernt auf einer Reise in den Schwarzwald die gefährliche, für Frauen geradezu skandalöse Leidenschaft des Radfahrens kennen. Zurück in Berlin, riskiert sie dafür alles. Und sie verliert alles - ihre Familie, ihre Freundinnen und fast sich selbst. Doch Josefines Kämpferherz ist groß! Und die Liebe eines Mannes ermutigt sie, ihren Lebenstraum zu verwirklichen. Bei einem strapaziösen Radrennen will sie beweisen, was in ihr steckt. Am Ende erkennt sie, dass nicht der Sieg zählt, sondern ganz andere Werte: Freundschaft, Vertrauen und Liebe.


Produktdetails

ISBN-10: 3-471-35057-8
EAN: 9783471350577
Erschienen: 09.03.2012
Verlag: List
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 495
Länge/Breite: 222mm/150mm
Gewicht: 700 g
Reihe: Jahrhundertwind-Trilogie
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Petra Durst Benning

Petra Durst-Benning, geboren 1965 in Baden-Württemberg, lebt mit ihrer Familie als freie Autorin in der Nähe von Stuttgart. Sie hat sich nicht nur mit Sachbüchern einen Namen gemacht, sondern vor allem auch mit ihren historischen Romanen.

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Kundenrezensionen

  • Radfahren..... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marion Olßon, am 01.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Radfahren war in Berlin um 1890 für Frauen verpönt. So etwas“ tut eine feine Dame“ nicht! Die Tochter eines Hufschmiedes fällt jedoch aus der Rolle und frönt diesem skandalösen Sport. Was Josephine damit jedoch anrichtet, indem sie ihrer neuen Freizeitbeschäftigung nachgeht, ahnt die junge Frau lange Zeit nicht. Erst als Leid und Tränen, den Traum von Freiheit und Leidenschaft ablösen, wird ihr gewahr was da passiert….
    Der erste Teil der Trilogie „ Jahrhundertwind“ ist unterhaltsam geschrieben und ganz im bewährten Stil der Autorin, die in Stuttgart lebt.

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  • Ein Liebesbrief an das Radfahren! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kat, am 28.01.2013

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    Gegen Ende des 19. Jahrhundert verbindet junge Frauen ein, aus heutiger Sicht unspektakulär simpler, Wunsch: Sie wollen Fahrrad fahren. Es ist fast nicht zu glauben welche Steine man Frauen dabei in den Weg gelegt hat, welche wahren Hetzkampagnen es gegen diesen Sport gab, wenn ihn Frauen ausüben wollten.
    Ein tolles Buch über den Kampf um die eigenen Träume! Lebendig gezeichnete Charaktere in der grauen Welt des Jahrhundertwechsels.

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  • Früher war manches anders... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sylvia Donath, am 12.11.2012

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    Petra Durst-Benning lädt uns in ihrem Buch "Solang die Welt noch schläft" ein abzutauchen in eine andere Zeit. Berlin um die Jahrhundertwende des 19. Jahrhunderts. Frauen können sich noch nicht so verwirklichen wie wir heute. Doch Josefine wagt es - sie fährt Rad! Heute für uns undenkbar, wieder ein sehr gut recherchierter Hintergrund der in einem spannenden Roman lebendig wird. Kann sich Josefine ihren Lebenstraum erfüllen und wieviele Opfer muss sie dafür bringen? Viel Spaß beim Lesen.

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  • Gefühl der Freiheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Waldherr, am 27.08.2012

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    Mit wunderbarer Leichtigkeit erzählt uns Petra Durst Benning diesesmal über Jo, die mutige Tochter eines Schmiedes in Berlin. Die um die Jahrhunderwende die Leidenschaft des Radfahrens entdeckt. Ein zu damaliger Zeit durchaus nicht damenhafter Sport. Und Jo muss viel in Kauf nehmen um ihrer Leidenschaft frönen zu können.
    Auftakt einer Triologie wo ich schon gespannt auf Teil 2 warte.

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  • Wunderbar erzählt! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melanie Winkler, am 10.06.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Autorin hat bereits mit vielen früheren Werken punkten können. Ihr neuester Roman allerdings übertrifft sie meines Erachtens alle. Wunderbar erzählt nimmt Durst Benning uns mit auf eine Reise ins ausgehende 19. Jahrhundert. Sie führt uns sehr lebendig vor Augen, was mutige Frauen bewegte und dazu brachte, für ihre Rechte zu kämpfen - und sei es nur das Recht, fahrradfahren zu dürfen. Schillernde Charaktere runden das Buch zu einem wunderbaren Ganzen ab. Richtig toll!

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  • Radfahren - (k)eine Selbstverständlichkeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kirsten Heesch, am 09.06.2012

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    Am Ende des 19.Jahrhunderts entdecken die Deutschen das Radfahren. So auch Josefine, die als Tochter eines Schmieds nicht zu den oberen 10000 gehört. Das Freiheitsgefühl, das sie beim Radfahren spürt, wird ihr zum Verhängnis, als sie mit dem Rad des Vaters ihrer Freundin verunglückt. Sie wird verklagt und muß ins Gefängnis. Nach dem Verbüßen ihrer Strafe entwickelt sie einen unbändigen Willen zur Eigenständigkeit und beginnt ein für damalige Verhältnisse ungewöhnliches Leben. Ganz nebenbei erfährt der Leser eine Menge über die Anfänge des Radsports. Ein gelungener historischer Roman, dem noch zwei weitere Bände folgen sollen.

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  • Ein neues Zeitalter beginnt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dagmar Spiegelhauer, am 03.05.2012

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    Hätte Josefine bloß nicht das Rad von Herrn Herrenhus genommen und heimlich Berlin erkundet! Nun ist sie verunglückt und sitzt im Gefängnis. Für ihre Leidenschaft, das Velofahren, hat sie alles riskiert und verloren. Josefine hat aber große Träume und will nicht aufgeben. Im Gefängnis wird sie Gehilfin des Hausmeisters und lernt viele technische Dinge, die ihr im Normalfall nicht möglich gewesen wären. Sie will Mitglied im ersten Veloclub der Damen sein und an Radrennen teilnehmen. Wird Jo siegen!? Da freut man sich, in der heutigen Zeit zu leben, denn Radfahren ist zur Selbstverständlichkeit geworden, dank solcher Menschen wie Josefine. Als Urlaubslektüre sehr empfehlenswert.

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