Rezensent im Portrait
Eine Kundin / Ein Kunde aus Münster
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ganz unterhaltsam, aber nicht mehr als DurchschnittRezension vom 21.01.2010Sidney Sheldon ist meistens ein Garant für angenehme, spannende und leichte Unterhaltung. Im Vergleich zu den alten "Klassikern" wie z.B. Diamantendynastie, kann dieser Titel jedoch nicht mithalten. Im Mittelpunkt stehen - wie eigentlich immer bei S. Sheldon - unvergleichlich schöne und auf ihre Art erfolgreiche und/oder besonders reiche Menschen. Dieser Titel lebt jedoch in übersteigertem Maße davon, dass zwei der drei Hauptpersonen wegen ihrer außergewöhnlichen Schönheit eine derart magische Anziehungskraft auf andere ausüben, dass ihnen alle anderen nahezu verfallen. Das wirkt auf Dauer etwas unglaubhaft und überzogen. Auch das Ende ist ganz pfiffig, aber letztlich nicht sonderlich überraschend. Insgesamt bietet der Titel nette Unterhaltung, aber viel mehr auch nicht. Die "alten" Romane von Sidney Sheldon sind auf jeden Fall vorzugswürdig. -
perfekte Liebesgeschichte ohne KitschRezension vom 14.01.2010Ich habe den Titel geschenkt bekommen und war zunächst nach Lektüre des Klappentextes etwas misstrauisch. Das Buch überzeugt jedoch schon nach wenigen Seiten in jeder Hinsicht. Die Story wird aus Sicht von Jonathan Schotter erzählt, (gestandener, gutsituierter Geschäftsmann), der sich über das ibook einer jungen, linken "Rotzgöre" mit Tattoos und Piercings Zutritt zu ihrem Leben verschafft und sich unsterblich (aber nicht kitschig!) verliebt. Die Geschichte nimmt interessante und unerwartete Wendungen. Die gegensätzlichen Welten und Charaktere sind toll und spannend beschrieben. Zum Ende hin war ich so gebannt, dass ich das Buch trotz später Stunde nicht aus der Hand legen konnte... -
spannende UnterhaltungRezension vom 27.11.2009Der Titel hat von der Story her keine ganz großen Überraschungen zu bieten, führt aber auf interessante Art und Weise verschiedene Handlungsstränge zusammen. Insbesondere durch die kurzen Kapitel ist der Geschichte gut zu folgen (bietet sich für Leser an, die gerne vor dem Schlafen noch ein paar Seiten schmökern). Insgesamt sorgt der Titel für spannende, gut geschriebene Unterhaltung. -
beeindruckender ReiseberichtRezension vom 09.11.2009Allein die Vorstellung, überwiegend alleine mit dem Rad durch den Orient zu reisen, nötigt mir schon Respekt ab. Ist der Reisende dann noch querschnittsgelähmt, gilt dies umso mehr. Der Autor geht erfrischend unspektakulär mit der Tatsache um, dass er infolge eines Motorradunfalls auf den Rollstuhl angewiesen ist. Die zahlreichen Hindernisse und Gefahren, die ihn auf seiner Reise herausfordern (Reifenplatten, Treppen, Wüstensand, Flugzeugtoiletten, Sittenwächter, Schmuggler, Polizeikontrollen), nimmt er mit Humor und gesundem Pragmatismus. So ist dieser Reisebericht sehr kurzweilig und unterhaltsam und öffnet die Augen für Länder und Kulturen, die derzeit aus westlicher Sicht eher als weniger populär gelten. Der Leser gewinnt den Eindruck, dass der Autor weder beschönigt noch schlecht macht, sondern die Ereignisse und Menschen einfach so schildert, wie sie ihm begegnet sind und wie er sie empfunden hat.










