Niceville

Roman

von Carsten Stroud

Buch

gebunden (505 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Niceville. Eine Kleinstadt im Süden der USA, idyllisch, altmodisch und noch immer fest in den Händen der Gründerfamilien. Hier lässt es sich leben. Aber irgendetwas läuft schief in Niceville. An einem Sommertag verschwindet der kleine Rainey Teague. Zehn Tage später wird er gefunden – in einer alten Gruft. Er liegt im Koma. Nick Kavanaugh, der Ermittler, steht vor einem Rätsel. Niceville findet keine Ruhe mehr. Merle Zane und Charlie Danziger überfallen eine Bank und machen sich mit zweieinhalb Millionen Dollar aus dem Staub. Nach einer Meinungsverschiedenheit knallen sie sich gegenseitig ab. Beide überleben schwer verletzt. Niceville wird zu einem Ort ohne Gnade. Während eines infernalischen Wochenendes überschlagen sich die Ereignisse. Liegt ein Fluch über Niceville? Geht er aus von einem mit schwarzem Wasser gefüllten Loch auf dem Felsen über der Stadt? Man sagt, etwas lebt darin. Doch was?
›Niceville‹ liest sich wie die perfekte Vorlage für eine neue Kultserie: schweißtreibend wie ein Roman von Stephen King oder Lee Child, meisterlich wie einer von Cormac McCarthy, mysteriös wie ›Twin Peaks‹ und ›Lost‹, abgefahren wie ein Film von den Coen-Brüdern und abgebrüht wie einer von Quentin Tarantino.

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 19.03.12
In Niceville ist der Teufel los. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie sich auf diesen literarischen Höllenritt begeben, Ihnen wird es das Feuer aus den Ohren pusten. Carsten Stroud hat eine Kulisse erschaffen, wie es ein Team aus Stephen King und Quentin Tarantino nicht besser hätte machen können. Niceville ist ein spannender, doppelbödiger und unvorhersehbarer Horrortrip. Und es ist nur der erste Teil einer Trilogie. Der zweite Teil folgt im nächsten Jahr.

Produktdetails

ISBN-10: 3-8321-9646-3
EAN: 9783832196462
Originaltitel: Niceville
Erschienen: 27.01.2012
Verlag: DuMont Buchverlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 505
Länge/Breite: 214mm/149mm
Gewicht: 678 g
Übersetzer: Dirk van Gunsteren
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Dirk van Gunsteren

Dirk van Gunsteren, geboren 1953 in Düsseldorf, arbeitet seit 1994 als Übersetzer und hat unter anderem Thomas Pynchon, V. S. Naipaul, Philipp Roth und Patricia Highsmith ins Deutsche übertragen.

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Buchhändlertipps

  • Schräg Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Daniela Lingg, am 04.06.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in St.Margrehen

    Niceville ist alles andere als ein nettes kleines Städtchen!
    Es verschwinden Menschen spurlos und es werden Banken ausgeraubt ohne Rücksicht auf Verluste...
    Die Geschichte ist abgebrüht und völlig verrückt geschrieben.
    Manchmal muss man schmunzeln, aber das Grauen überwiegt stets...
    Unheimlich wie King- abgefahren wie ein Quentin Terention Film!

Kundenrezensionen

  • Unterhaltsam Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch Niceville ist im Großen und Ganzen mal etwas anderes zu lesen was es sonst so auf dem Markt gibt.
    Sci-Fi mit Horror und Action vereint.
    Jedoch eine kleine Kritik hab ich noch : bei manchen Unterüberschriften zieht sich das Geschehen etwas hin.

    Dennoch wert zu lesen.
    Viel spaß

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  • Rätselhafter, testosterongesättigter Nervenkitzel. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Oertel, am 28.05.2012

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    Niceville, eine idyllische altmodische Kleinstadt im Süden Amerikas. Oberflächlich Motiv einer Postkarte in Sepiatönen. Unterirdisch scheint allerdings ein Netz aus Starkstromkabeln des Bösen gespannt zu sein. "In Niceville passiert anscheinend gerade eine Menge Scheiße." Ein Moloch aus häuslicher Gewalt, Entführung, vielfachen Mordes, Drohungen, Erpressung, Pädophilie, Vergewaltigung, Selbstmord, Raubüberfall, Geiselnahme und so weiter und so fort.

    Wahrscheinlich hatte ich bei der Lektüre von NICEVILLE den Ausdruck eines von Autoscheinwerfern geblendeten Tieres. Ähnlich dem Zuschauer eines David-Lynch-Filmes. Ein Lynch, der noch dazu ständig aus der Spule springt. Statisches Knistern, heiseres Flüstern, wabernd verzerrte Formen, flirrende Farben. Ab und an war es mir unmöglich - meinem Nachbarn zum Unmut - ein lautstark verwirrtes "Häh?!" zu unterdrücken. NICEVILLE ist ein unerschöpfliches Füllhorn unvorhersehbarer Wendungen und Akteure, dem es ein Personenregister oder Stammbaum biblischen Ausmaßes bedarf. Diffus und nebulös. Rätselhafter, testosterongesättigter Nervenkitzel.

    Um meine unbedingte Leseempfehlung noch ausdrücklicher zu machen, müsste ich schon Hitchcocks PSYCHO-Melodie pfeifen.

    Ich verbleibe in Vorfreude mit: Fortsetzung folgt!

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  • Niceville Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katja Wünsche, am 10.04.2012

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    Niceville ist ein Ort, der die Umschreibung "nett" nun wirklich nicht verdient, denn immer wieder verschwinden in der kleinen Stadt Menschen spurlos. Keiner weiß genau warum und auch Chef-Ermittler Nick Kavanaugh steht vor einem Rätsel. Doch dann bricht an einem Wochenende die Gewalt in der Kleinstadt aus und lässt ihre Bewohner in ungläubigem Staunen zurück. Carsten Strout ist mit "Niceville" ein unglaublich guter Auftakt seiner Serie gelungen. Mit einer Mischng aus Thriller, Western und Horror ist dieses Buch absolut fesselnd und genau das Richtige für all jene, die auch gerne Stephen King und Dean Koontz lesen.

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  • Toller Genremix! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Gabelt, am 28.03.2012

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    Bei dem ersten Teil einer neuen Reihe ist man immer besonders gespannt - In diesem Fall kann ich nur sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. Carsten Stroud vereint Thriller mit Übersinnlichem, und das in der Atmosphäre eines Westerns - eine gelungene Mischung. Das Buch ist genau das richtige für Fans der Anonymus-Bücher. Ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil…

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  • Naja... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ramona L., am 28.02.2012

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    Niceville - eine Stadt, deren Name nicht ironischer sein könnte. Denn nice ist in dem Städtchen so gar nichts, im Gegenteil, irgendwie scheint etwas Düsteres dort zu wüten und die Menschen um sich herum stark zu beeinflussen.
    In Niceville verschwinden überdurchschnittlich viele Menschen scheinbar spurlos, als lösten sie sich in Luft auf. So passiert es auch dem kleinen Rainey Teague, der bald darauf in einem Jahrelang verschlossenen Grab gefunden wird, verstört und nicht ansprechbar.
    Im Laufe der Geschichte verschwinden immer wieder Leute auf mysteriöse Weise. Auch die Kriminalität scheint unnatürlich hoch. Ob pädophile Männer oder Bankräuber, die sich gegenseitig auslöschen... Irgendetwas zieht die Menschen auf die böse Seite.
    Und alles deutet darauf hin, dass der von allen gefürchtete Crater Sink damit zu tun hat. Und da wären dann noch die Gründerfamilien...

    Ich muss sagen, dass ich die Story von der Idee her wirklich spannend und außergewöhnlich finde und mich daher auf das Buch gefreut habe. Leider wurde ich aber enttäuscht, ich hatte mir mehr erwartet. Zunächst muss ich sagen, dass es noch bei keinem Buch so lange gedauert hat, bis ich in die Geschichte hinein kam, endlich ein klein wenig eintauchen konnte, ohne abzuschweifen oder zu überfliegen. Anfangs stürzen viele verschiedene Charaktere auf den Leser ein, da beinahe jedes recht kurze Kapitel von anderen Personen handelt. Eingeleitet wird dies durch Überschriften, die kurz angeben, worum es geht. Einerseits eine gute Hilfe, ohne die ich mich wahrscheinlich gar nicht zurecht gefunden hätte, andererseits nicht jedermanns Geschmack. So haben mir die Beschreibungen wie z.B. "Nick und Kate haben eine Meinungsverschiedenheit" einfach gar nicht zugesagt, das liegt dann aber bei jedem selbst. Auch fand ich viele Stellen einfach nicht interessant, weil ich selbst das Augenmerk bei dem Buch auf etwas ganz anderes gelegt hatte. Ich wollte mehr über Crater Sink wissen, habe auf viel Übernatürliches gehofft, doch immer wenn ich gerade an einer interessanten Stelle war gab es wieder einen Kapitelsprung und ich wurde wieder mit unsympathischen Kriminellen konfrontiert, über die ich eigentlich gar nichts wissen wollte. Banküberfälle, Verfolgungsjagden und so viel Kriminalität sagen mir einfach nicht zu, es kam mir fast vor wie in einer alten Western Stadt... Schade, denn so richtig konnte ich die beiden Stränge nicht verknüpfen zwischen Kriminalität und Übersinnlichem. Ich hätte es besser gefunden, sich auf eins zu konzentrieren, so fiel mir auch das richtige Gruseln und Gänsehaut bekommen ziemlich schwer.
    Weiterhin hat mir der Bezug zu einer Hauptperson gefehlt, in die ich mich wirklich hineinfühlen konnte. Da man von so vielen Personen quasi erschlagen wird hat man keine Bezugsperson, keine Hauptperson, in die man richtig eintauchen kann. Am ehesten waren das für mich Nick und Kate, deren Familienhintergrund mich noch am meisten interessiert hat.
    Nachdem ich also bis zur Hälfte des Buches gebraucht habe, um einen Überblick zu bekommen, hat es mich dann doch irgendwann dazu gebracht, es auch auszulesen. Langsam wurde alles etwas deutlicher, ENDLICH erfuhr ich mehr über die Gründerfamilien und das Verschwinden der Menschen, doch alles in allem hat es mich einfach nicht gepackt.

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  • Düster, spannend und sprachgewaltig... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Moritz Revermann, am 27.02.2012

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    "Dad, was stimmt nicht mit Niceville?"
    Langes Schweigen.
    "Niceville ist eine Kleinstadt im Süden, Schätzchen. Im alten Süden. Hier ist die Vergangenheit lebendig, Kate. Das ist alles."

    Das reicht ja auch... 128 Vermisste seit 1925 und alle haben Verbindungen zu den vier Gründerfamilien des an sich beschaulichen Ortes. Und es hört nicht auf. Dazu kommt noch ein perfider und brutaler Banküberfall und schon kreuzen sich Geschehnisse, die Carsten Stroud zu einem perfekten Mystery Thriller vereint.

    Der Aufbau des Buches ist mal richtig ungewöhnlich: Robert Altmans genialer Film 'Short Cuts' könnte hier Patenonkel gewesen sein. Aber nicht nur das Gerüst der Handlung, welches extrem spannungsfördernd ist, macht diesen Roman so außergewöhnlich. Es gibt keinerlei überflüssige Beschreibungen oder Dialoge. Messerscharf obduziert Stroud menschliche Beweg- und Abgründe.

    Fragte mich jemand, was genau 'lakonisch' bedeutete, so verwiese ich ihn auf die Dialoge und Gedankengänge der Figuren in 'Niceville'. - Dieses Buch ist ein Meisterwerk: Aufbau, Inhalt, Sprache, alles perfekt. Und nun bin ich äußerst, und ich meine äußerst, gespannt, zum einen, wie die Ereignisse in Niceville sich weiter entwickeln und zum anderen, ob Stroud dieses Niveau halten oder sogar steigern kann.

    'Niceville' ist einer der außergewöhnlichsten Thriller, die ich je gelesen habe. An dieser Stelle auch einmal Dank an den, der dieses Buch so kongenial übersetzt hat: Dirk van Gunsteren, den man als Übersetzer - ich möchte von einer brillanten und warmherzigen Hebamme in die deutsche Sprache reden! - vieler bekannter englischsprachiger Autoren kennt.

    Fazit: WOW...!!!

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  • Not-so-nice-Ville Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von M. Dupré, am 24.02.2012

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    "Niceville" ist eine kleine Südstaaten-Gemeinde mit dunkler Vergangenheit. Immer wieder verschwinden Menschen jäh aus der Mitte der Gemeinschaft, so wie der kleine Rainey Teague, der auf dem Heimweg von der Schule plötzlich verschwand und völlig verstört in einer Gruft auf dem örtlichen Friedhof wiedergefunden wird. Einer Gruft, die nachweislich seit über hundert Jahren nicht mehr geöffnet worden ist.
    Als wäre die hohe Vermißtenquote nicht genug, treffen sich auch noch drei üble Gestalten in Niceville wieder: Merle Zane, Charlie Danziger und Coker, die wenige Tage zuvor einen gemeinsamen Banküberfall durchgezogen haben, dann aber versucht haben, einander mit Bleiinfusionen um den Anteil an der Beute zu bringen.
    Diese und viele andere Einwohner Nicevilles treffen mal mehr, oft weniger freundlich aufeinander. Eines ist jedoch klar: das größte Problem sind nicht die Mitmenschen, sondern etwas Finsteres, unendlich Böses, das im Crater Sink, einem See außerhalb der Stadt, liegt und lauert.
    Ein höchst ungewöhnlicher Genremix aus Thriller, Horror und Kleinstadtdrama, wie ihn (außer Carsten Stroud) am ehesten Stephen King schreiben könnte. David Lynchs Kultserie "Twin Peaks" liegt ebenfalls als Vergleich nahe. Ich freue mich jedenfalls schon kräftig auf den zweiten und dritten Band der Reihe.

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  • Desperate Housewives für Männer! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von P. Ritter, am 21.02.2012

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    Niceville ist ein kleiner Ort irgendwo in den USA, doch irgendwas stimmt dort nicht. Mysteriöse Dinge geschehen, Menschen verschwinden, sie tauchen wieder auf und nichts ist, wie es scheint. Das Buch ist Carsten Strouds erster Roman und der Auftakt zur gleichnamigen Trilogie. Die Geschichte ließt sich als hätten Stephen King und Cormac McCarthy ein Drehbuch zu einer Art „Desperate Housewives“ für Männer geschrieben. Ganz großes Kino! Womit verbringe ich jetzt die Zeit, bis der zweite Teil erscheint?

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  • Auftakt einer Triologie! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Johannes Bauer, am 21.02.2012

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    Niceville ist eine typische amerikanische Kleinstadt in den Südstaaten. Der elfährige Junge Rainey Teague verschwindet scheinbar spurlos und taucht einige Tage später in einer verschlossenen und von außen völlig unversehrten Gruft auf dem Friedhof wieder auf. Keiner kann sich erklären, wie er dort hineingekommen ist und der Junge kann es auch nicht erzählen, denn er fällt ins Koma.
    Als dann ein Bankraub verübt wird und die Täter sich gegenseitig anschießen, beginnt für die Einwohner Nicevilles ein Albtraum.
    Die Ereignisse scheinen irgendwie mit den vier Gründerfamilien der Stadt und einem mit schwarzem Wasser gefüllten Loch zusammenzuhängen.

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  • Gruselstimmung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nicecat, am 16.02.2012

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    Der Einstieg in Niceville fiel mir ziemlich schwer. Sehr viele Handelungen und Charaktere stürzen auf den Leser ein. Zeitweilig hatte ich das Gefühl die Orientierung zu verlieren. Im Verlauf der 506 Seiten nimmt die Spannung immer mehr zu und entführt einen in die dunkelen Geheimnisse von Niceville.
    Zwar mindern diese Handelungsprunge die die Geschichte imer wieder macht den Lesegenuss ein wenig aber trotzdem ist es eine lohnenswerte Geschichte die noch genügend Geheimisse für eine Fortsetzung birgt

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  • rasant, spannend, witzig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Verena Hoffmeister, am 14.02.2012

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    Stroud legt gleich zu Beginn ein ungeheures Tempo vor, so dass man nach wenigen Seiten in den Sog der Ereignisse gerät. Gekonnt führt er die Handlungsstränge zusammen und selbst wenn man als aufmerksamer Leser beginnt Vermutungen anzustellen, übertrifft der Autor diese in seiner komplexen Story mit Leichtigkeit.

    Brutalität, Skrupellosigkeit und rabenschwarzer Humor liegen dicht beieinander und machen diesen (Mystery-) Thriller zu einem Schmankerl, das man nur schwer zur Seite legen kann.
    ...und auf Teil 2 und 3 müssen wir ja "nur" ein Jahr warten...

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  • Niceville... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela Ullrich, am 12.02.2012

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    ....hört sich schön an, ist es aber nicht!
    In dieser Stadt verschwinden Menschen, knallen sich gegenseitig ab und dubiose Unheimlichkeiten bringen den Leser um seinen Schlaf.

    Dieser abgedrehte verrückte Roman lässt sich in keine Ecke drängen. Horror, Krimi und Fantasy feiern hier ein wildes Fest. Göttlich!

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  • Cartsen Stroud, Niceville Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Frau Gey, am 10.02.2012

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    Niceville, eine eher langweilige, leicht angestaubte Kleinstadt im Süden der USA ist der Schauplatz dieser verstörenden und beängstigenden Geschichte. Hier ist nämlich die Hölle los: seit Jahren verschwinden Menschen, was aber niemanden zu stören scheint. Rainey, das letzte Opfer, tauchte nach 10 Tagen wieder auf - in einem Sarg einer gut verschlossenen Gruft. Detective Nick Kavanaugh versucht zu ermitteln - aber Rainey ist in´s Wachkoma gefallen und kann nicht mehr befragt werden. Aber das ist erst der Anfang eines gruseligen und verstörenden Wochenendes wo es von durchgeknallten Polizisten und schaurigen Ereignissen nur so wimmelt. Hier wird das Böse lebendig und man fragt sich, ob es doch mehr mit den Bewohnern der Hölle zu tun hat, als es uns lieb ist. Ich mag gar nicht so viel von der Story verraten, man muß es selbst lesen und entdecken.
    Ich jedenfalls schlafe seit diesem Buch lieber bei Licht - wie nach einem Gruselfilm, oder einem Buch vom jungen Stephen King.
    Und dabei warte ich schon ganz gespannt auf die nächsten beiden Teile!!!

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  • Niceville Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Klode, am 05.02.2012

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    Die guten Nachrichten:
    1. Niceville hat es nach Deutschland geschafft!
    2. Niceville ist ein richtig guter Thriller, sagen wir Mystery- Thriller!
    3. Es wird noch zwei Teile geben!

    Die schlechte Nachricht:
    1. Die anderen beiden Teile kommen voraussichtlich erst 2013 bzw 2014…

    Nun zum Buch:
    Erstmal: Wow!
    In Niceville geschieht vieles. Viel Abgedrehtes, viel, seltsames und viel Böses. Alles scheint irgendwie zusammenzugehören, man weiß während des Lesens aber nicht, worauf das Ganze hinausläuft. Am Ende ist der Leser schlauer… Vielleicht…
    Häufig liest man über Niceville, es sei mehr als ein Thriller, es sei ein Fantasy-, Horror-, und Kriminalroman- dem schließe ich mich an, darüber hinaus besticht Niceville mit großartigen Dialogen und einer Wortgewalt, die sich je nach Situation der Atmosphäre anpasst (oder sie erschafft)- mal ist sie unheimlich, mal einfach spannend, mal aufregend, mal irgendwie komisch. Alles passt, auch wenn man das auf den ersten Blick nicht sieht.
    Es ist ein sehr clever konstruierter FantasyHorrorKriminalRoman, gerne würde man Stroud fragen, wie er auf eine so abgefahrene Story kam und ob er beim Schreiben eigentlich mal den Faden verloren hat (so ging es mir gelegentlich bei all den Familien und Personen, die in Niceville auftauchen- aber lassen Sie sich dadurch nicht abschrecken, es lohnt sich wirklich, trotz mancher Verwirrung, denn eben diese macht das Buch so großartig).
    Ich hoffe, dieser erster Teil einer Niceville- Saga wird einst verfilmt- natürlich von den Coen- Brüdern und Quentin Tarantino- abgedreht, verwirrend, irre, skurril, blutig: noch Fragen?

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  • Der etwas andere Thriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Frank Solcher, am 05.02.2012

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    Niceville, eine Kleinstadt im Süden der USA, einst wohlhabend und gut situiert im Schatten eines gewaltigen Felsens gelegen – nun etwas altmodisch und durch diverse Krisen leicht heruntergekommen dahindämmernd. Auffällig ist die Stadt nur durch ihre äußerst beunruhigend hohe Rate an verschwundenen Personen. Das war schon immer so und scheint nur sehr wenige Einwohner zu stören. Auch den elfjährigen Rainey Teague ereilt dieses Schicksal, nach ein paar Tagen wird er jedoch unter völlig irrationalen Umständen gefunden und fällt ins Koma.
    Fast ein Jahr später, der Junge ist immer noch nicht ansprechbar, geraten die Dinge außer Kontrolle. Nach einem Banküberfall sterben Polizisten und Journalisten, weitere Personen verschwinden und rätselhafte „Erscheinungen“ machen den Polizisten zu schaffen. Die Stadt scheint im Chaos zu versinken.
    Der Ermittler Nick Kavanaugh, selbst eher widerwillig in diesem abseitigen Nest gelandet, bemüht sich, bei den sich überschlagenden Ereignissen die Kontrolle wiederzugewinnen oder wenigstens herauszufinden, was hier eigentlich los ist.
    Verbirgt sich hinter den Geschehnissen ein Fluch ausgehend von einem mit schwarzem Wasser gefüllten Tümpel auf dem Felsen über der Stadt oder liegen die Ursachen in der Vergangenheit, bei den vier miteinander verfeindeten „Gründerfamilien“ ?
    Das Buch von Carsten Stroud läuft unter der Rubrik „Thriller“ – aber das trifft es nur zum Teil. Der Autor baut die Story aus vielen verschiedenen Handlungssträngen und Charakteren auf, die sich im Laufe des Geschehens miteinander verbinden und in Beziehung setzen. Das ist sehr spannend und Verblüffung stellt sich ein, wenn sich wieder ein Puzzleteil völlig überraschend zum anderen fügt. Gleichzeitig spart Stroud nicht mit Witz, herrlichen Dialogen, originellen Wendungen und richtig bösem schwarzen Humor.
    Ein etwas anderer Krimi und sehr zu empfehlen für all jene, denen psychopathische Serienkiller und allzu coole Ermittler zum Hals heraus hängen.

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