Hörbuch
Spieldauer: 70 Minuten
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Margot Käßmann liest Auszüge aus ihrem Bestseller "Sehnsucht nach Leben". Darin widmet sie sich grundlegenden Sehnsüchten wie der Sehnsucht nach Heimat, Mut und Kraft. Dem Wunsch, dass Gott uns in unserer Not einen Engel schickt. Und letztendlich der Grundsehnsucht, die hinter allem steht: dass es einen Gott gibt, der uns hält, egal, wie tief wir auch fallen.
Hans-Jürgen Hufeisen bringt die von ihr gesprochenen Texte mit seinen Kompositionen und Klangwelten in einen berührenden musikalischen Dialog. Die Musik lässt die Worte tief ins Herz eindringen.
Eine gelungene Mischung, die Kraft schöpfen lässt.
| ISBN-10: | 3-942208-75-X |
|---|---|
| EAN: | 9783942208758 |
| Sprecher: | Margot Kässmann |
| Erschienen: | 18.06.2012 |
| Medium: | CD |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Spieldauer: | 70 Minuten |
| Auflage: | 1. Auflage |
Hans-Jürgen Hufeisen, geb. 1954, ist einer der bedeutendsten Flötisten Europas. Mit eigenen Kompositionen und Arrangements begeistert er seit Jahrzehnten ein großes und treues Publikum. Er spielt auf über 20 Blockflöten aus alter und neuer Zeit.
Die evangelisch-lutherische Theologin und Pfarrerin Margot Käßmann, geborene Schulze, wurde am 3.Juni 1958 in Marburg geboren. Als jüngste von drei Töchtern wuchs sie in Stallendorf auf und absolvierte 1977 an der Elisabethschule erfolgreich ihre Hochschulreife. Im Anschluss erhielt sie ein Stipendium des Evangelischen Studienwerks Villigst und studierte bis 1983 evangelische Theologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen, University of Edinburgh, der Georg-August Universität Göttingen und der Phillips Universität Marburg. Margot Käßmann promovierte 1989 an der Ruhr Universität Bochum bei dem späteren Vorsitzenden des Ökumenischen Rates der Kirche (ÖRK) Konrad Raiser mit dem Thema "Armut und Reichtum als Anfrage an die Einheit der Kirche". Zuvor wurde Margot Käßmann als Jugenddelegierte der Landeskirche Kurhessen-Waldeck 1983 in Vancouver als jüngstes Mitglied in den Zentralausschuss des ÖRK gewählt. Zeitgleich wurde sie Vikarin in Wolfhagen bei Kassel und zwei Jahre später folgte die Ordination zur Pfarrerin. Zusammen mit ihrem Mann Pfarrer Eckhard Käßmann, den sie 1981 heiratete, teilte sie sich bis 1990 eine Pfarrstelle in Frielendorf-Spieskappel im Schwalm-Eder-Kreis. Mit ihm hat Margot Käßmann vier Töchter. Nach einer Brustkrebserkrankung ließ sie sich 2007 von ihrem Mann scheiden, trotz ihres weiter bestehenden Glaubens an die Ehe erwog sie diesen Schritt, weil die Krankheit ihr auch Mut schenkte Eingeständnisse in ihrem Leben zu machen. Margot Käßmann hatte in ihrer bisherigen Amtszeit schon verschiedene Kirchenämter inne und war unter anderem schon als Gemeindepfarrerin, Ökumenikerin, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Landesbischöfin von Hannover und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche. Von den kirchlichen Führungsämtern trat sie im Februar 2010 nach einer Autofahrt unter Alkoholeinfluss zurück. Desweiteren war Margot Käßmann an der kirchlichen Hochschule Leipzig und an anderen Evangelischen Fakultäten mit Lehraufträgen beauftragt. 2002 erhielt sie die Ehrendoktorwürde des Fachbereichs Erziehungswissenschaft an der Universität Hannover. Margot Käßmann hat seit dem Jahr 2000 schon mehrere Bücher veröffentlicht. Sie fokussiert dabei stetig das Leben mit dem Glauben im Alltag mit allen dazugehörigen Fragen rund um Themen wie Gewalt, Erziehung, Selbstfindung und Sichtweisen der Kirche. Für eine ihrer Predigten wurde ihr 2001 ein Preis verliehen. 2008 bekam Margot Käßmann für ihre Dienste im Einsatz für Kriegsdienstverweigerer das Bundesverdienstkreuz.
Seit August 2010 ist Margot Käßmann Gastdozentin an der Emory Universität in Atlanta, Georgia und wechselt 2011 für ein Jahr als Gastprofessorin an die Ruhr Universität Bochum mit dem Forschungs- und Lehrschwerpunkt der Ökumene und Sozialethik.
Meinung der Redaktion
Lebendig, humorvoll, kritisch, tief und sehr persönlich schreibt Margot Käßmann über das Leben und den Glauben.