Choral des Todes

Bearbeitete Fassung

von Jean-Christophe Grangé

Hörbuch

Anzahl CDs: 6

Spieldauer: 450 Minuten

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Ein markerschütternder Schrei hallt durch die Kirche, ein Todesschrei. Lionel, Polizist im Ruhestand und zufällig vor Ort, will zu Hilfe eilen und kommt Sekunden zu spät. Der Mann auf der Empore ist bereits tot, seinen Kopf umgibt eine dunkle Blutlache wie ein Heiligenschein. Etwas an dem Toten und seinem Sterben fasziniert Kasdan. Er muss den Mord einfach untersuchen und entdeckt ein grauenvolles Geheimnis: Unschuldig wirkende Kinder sind der Schlüssel, und sie sind keinesfalls Engel, sondern die Ausgeburt des Bösen.

Produktdetails

ISBN-10: 3-7857-4151-0
EAN: 9783785741511
Originaltitel: Miserere
Sprecher: Wolfgang Pampel
Erschienen: 09.10.2009
Medium: CD
Sprache(n): Deutsch
Genre: Thriller
Spieldauer: 450 Minuten
Auflage: 1. Auflage
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Jean-Christophe Grangé

Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, war als freier Journalist für verschiedene internationale Zeitungen (Paris Match, Gala, Sunday Times, Observer, El Pais, Spiegel, Stern) tätig. Für seine Reportagen reiste er zu den Eskimos, den Pygmäen und begleitete wochenlang die Tuareg. Der „Flug der Störche“ war sein erster Roman und zugleich sein Debüt als französischer Topautor im Genre des Thrillers. Jean-Christophe Grangés Markenzeichen ist Gänsehaut pur. Frankreichs Superstar ist inzwischen weltweit bekannt für unerträgliche Spannung, außergewöhnliche Stoffe und exotische Schauplätze.

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Kundenrezensionen

  • Die Bösen sind unter uns Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Alexia, am 07.01.2013

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    Als Götz, Leiter eines Knabenchors und Organist in einer armenischen Kirche in Paris, grausam ermordet wird, ist der pensionierte Kommissar Lionel Kasdan zufällig vor Ort. Er fängt auf eigene Faust Ermittlungen an. Götz war Chilene und vor dem Pinochet-Regime, in dem er gefoltert wurde, nach Frankreich geflüchtet. Götz war homosexuell. War er aber auch pädophil? Dieser Ansicht ist Cedric Volokine, ein Polizist, der im Jugendschutzdezernat arbeitet und davon ausgeht, dass Götz von einem Jungen ermordet worden ist. Auch Volokine ermittelt inoffiziell und erst einmal an Kasdan vorbei. Als dann weitere brutale Morde geschehen, schließen sich die beiden „Undercover-Ermittler“ zusammen und stoßen auf einen Abgrund des Grauens, der sie bis an den Rand des Zusammenbruchs treibt und sie mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Und von Anfang an ist nichts so, wie es scheint.

    „Choral des Todes“ ist eine actionreiche, sehr brutale Geschichte, die einem in Atem hält. Grangé macht das Unwirkliche wirklich und erzeugte damit bei mir mehr als eine unangenehme Gänsehaut. Auch die politischen Beziehungen der sogenannten demokratischen Staaten mit Diktaturen, wie das Pinochet-Regime in Chile, hinterlassen einen faden Beigeschmack. Alles in allem eine gute Geschichte, die vielleicht mit weniger Brutalität in den Beschreibungen der Greueltaten ausgekommen wäre. Das liegt aber wohl eher an mir. Nicht ganz so geglückt war das Vorlesen durch Wolfgang Pampel, der leider an die Klasse von Joachim Kerzel nicht heranreichen kann. Er versucht jeden Satz effektheischend zu lesen und auch bei den „normalen“ Sätzen Action aufzubauen. Zuviel des Guten.

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  • Spannend und sehr böse! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Saidjah Hauck, am 29.09.2011

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    Grange hat wie immer einen bösen Thriller geschrieben der historisch, politisch und psychologisch gut recherchiert und wahnsinnig spannend ist. Wolfgang Pampel, die Stimme von H. Ford, liest die Geschichte vor und das sehr gut! absolut hörenswert!

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  • Choral des Todes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Hirth, am 13.06.2011

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    In Paris wird in einer Kirche ein Organist ermordet. Lionel Kasdan, ein Polizist im Ruhestand mit armenischen Wurzeln, ist zufällig am Tatort. Seine Ermittlungen führen ihn zu Geheimnissen rund um mehrere Knabenchöre, grausigen Kapiteln der französischen Militär- und Kolonialgeschichte und dem Polizisten Volokine, der ebenso wie Kasdan seine eigenen düsteren Geheimnisse hat. Als noch mehr Morde geschehen, muss sich das ungleiche Ermittlerpaar zusammenraufen um geheimsam den Täter zu finden. Spannend, erschreckend, nichts für schwache Nerven.

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  • "Choral des Todes" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von M. Dupré, am 31.05.2011

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    Nachdem Grangé sich in seinen letzten Büchern ja schon etwas um Neuerungen gedrückt hat, und stattdessen lieber die Brutalitäts- und die Okkultismus-Schraube angezogen hat, scheint „Choral des Todes“ ein Versuch der Rückbesinnung auf die Stärken von „Die purpurnen Flüsse“, seinem zweiten und besten Roman, zu sein. Relativ schnell wird jedoch klar, dass „Choral des Todes“ aus einer relativ merkwürdigen Zusammenstellung von Zutaten besteht: einem alten, zwielichtigen Polizei-Haudegen als Hauptfigur, einem jungen Heißsporn mit Migrationshintergrund und Drogenproblem #das gab‘s alles schon in anderen Grangé-Büchern zu lesen#, chilenischen Folterknechten in einer „Colonia Dignidad“-ähnlichen Einrichtung, Alt- und Neonazis, die von der Reinheit von Chorknaben-Stimmen besessen sind sowie der Suche nach der ultimativen Waffe.
    Zum weiteren Inhalt mag ich gar nicht so viel erzählen, nur so viel: Spannend ist das Ganze schon, an Action und Tempo mangelt es nicht, aber ab und zu spukt dem geneigten Leser auch das Wort „hanebüchen“ durch den Kopf.

    Ein Wort zur Hörbuch-Ausgabe: es ist erstmal sehr ungewohnt, dass nach Jahren mal wieder ein Grangé-Roman nicht von Joachim Kerzel eingelesen wurde. Aber seien Sie unbesorgt: Wolfgang Pampel #deutsche Stimme von Harrison Ford und Sprecher der Dan-Brown-Hörbücher# macht einen absolut guten Job. Mit seiner #in diesem Hörbuch# relativ rauen, um nicht zu sagen ruppigen Stimme trifft er genau den Ton des Buches.

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  • böse Kinder Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ursula Kallipke, am 29.10.2010

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    Warnung: Dieser Thriller ist nichts für Zartbeseitete und "Schwachnervige"! Gänsehaut vorprogrammiert! Ein markerschütternder Schrei. Nur wenige Sekunden kommt Lionell Kasdan zu spät auf die Empore der Kirche Saint- Jean-Baptiste, wo er den Organisten tot auffindet. Die Chorknaben scheinen die Unschuld selbst zu sein, aber jede Spur führt zu Ihnen... Eine sehr angenehme Hörbuchstimme, schade, daß Herr Herr Pampel den anderen Grange- Titeln nicht seine Stimme gegeben hat.

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  • Lässt das Blut gefrieren Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von M. Völmeke, am 11.03.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mir hat dieses Hörbuch so gut gefallen, weil es spannend erzählt wird von Wolfgang Pampel, super düstere Stimme, die Geschichte einen total unglaublichen Verlauf nimmt und man versinkt durch die eingespielte Musik vollkommen im Thema. Nichts für schwache Nerven.

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  • Nichts für schwache Nerven! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Klode, am 19.11.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Religion, Politik, Mord, Folter. In Grangés „Choral des Todes“ ist alles vorhanden. Die atemberaubende Story, von Wolfgang Pampel gelesen, ist ein Muss für alle, die es spannend mögen! Die markante und dunkle Stimme Pampels, die eindringlich im Ohr bleibt, dazu die Musik, die phasenweise eingespielt wird und Grangés fesselnder Schreibstil, das alles ergibt eine packende, ja beinahe schon unheimliche Atmosphäre! Zum Einschlafen jedenfalls nicht geeignet! Hören und Herzrasen bekommen!

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  • Düster-fasziniernde Stimmung bis zum Finale Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Silke Schröder, am 24.10.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    „Choral des Todes“ ist der zweite Teil von Jean-Christophe Grangé’s „Trilogie des Bösen“. Wie schon der erste Band „Blut der Hölle“ beginnt der Thriller mit einem religiös-mythischen Thema. In gewohnt unheimlicher Atmosphäre verbeißt sich sein alternder Kommissar Kasdan in einen obskuren Fall, den er zunächst kaum überblicken kann - im Geiste sieht man hier bereits Jean Reno agieren, der schon in der Verfilmung von Grangés Thriller „Die purpurnen Flüsse“ einen ebenso harten wie gewieften Seniorcop gab. Inhaltlich spannt Grangé in seiner Story einen weiten Bogen von den Menschenversuchen in deutschen Nazi-KZ’s bis hin zu den brutalen Diktaturen Lateinamerikas.

    Und auch wenn das Ende fast ein wenig zu fantastisch erscheint, gelingt es Grange in „Choral des Todes“ erneut, seine düster-fasziniernde Stimmung bis zum Finale aufrecht zu erhalten. Nicht zu letzt ein Verdienst des Schauspielers Wolfgang Pampel, der das Hörbuch engagiert und überaus authentisch liest.

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