Der Auftraggeber
Leseprobe

Der Auftraggeber

Roman

von Daniel Silva

Buch

Taschenbuch (478 Seiten)

7. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

In dem abgeschiedenen Küstenort in Cornwall nennen sie ihn nur den
Fremden: Gabriel Allon lebt zurückgezogen, denn er will unsichtbar
sein seit dem Tod seiner Frau und seines Sohnes. Doch nun hat der
Chef des israelischen Geheimdienstes ihn aufgespürt, seine Tarnung
gelüftet und ihn auf die Fährte seines größten Feindes gesetzt: Tariq
al-Harouni, der Mörder seiner Familie. Nach dem erfolgreichen
Attentat auf den israelischen Botschafter in Paris plant al-Harouni
offenbar die Liquidierung Jassir Arafats, der in seinen Augen die
Sache des palästinensischen Volkes verraten hat. Aber Tariq al-
Harouni will auch Rache nehmen an dem Mörder seines Bruders - an dem
ehemaligen Geheimagenten Gabriel Allon ...
Auf der atemlosen Jagd zweier Todfeinde schickt uns Daniel Silva um
den gesamten Erdball und verwebt raffiniert die politische Intrige
mit dem persönlichen Schicksal seines Helden.

Produktdetails

Verkaufsrang: 37.904
ISBN-10: 3-492-23887-4
EAN: 9783492238878
Originaltitel: The Kill Artist
Erschienen: Februar 2012
Verlag: Piper
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 7. Auflage
Seitenzahl: 478
Länge/Breite: 188mm/120mm
Gewicht: 386 g
Übersetzer: Wulf Bergner
Reihe: Piper Taschenbuch
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Daniel Silva

Daniel Silva, bis 1997 Top-Journalist des CNN, verbrachte lange Jahre als Auslandskorrespondent im Nahen Osten, in Kairo und am Persischen Golf. Seit dem großen internationalen Erfolg seines Thrillers "Double Cross - Falsches Spiel" widmet er sich ganz dem Schreiben. Übersetzt in mehr als zwanzig Sprachen, gehört Daniel Silva zur ersten Garde amerikanischer Thrillerautoren.

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Kundenrezensionen

  • Israel und der nahe Osten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Vito Corleone, am 19.05.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mein erster Polit-Thriller der Gabriel-Allon-Reihe ! Der Auftakt beginnt mit dem Auftraggeber. Thema : Israel vs. Palästina. Damals wie auch heute ein Top-Thema oder sollte ich besser schreiben Israel vs. der ganze nahe Osten... Worum geht´s´eigentlich ??? Es geht um israelische Geheimdienstler.... um palästinensiche Terroristen.. um den ehemaligen Mossad-Agenten Gabriel Allon, der eigentlich nur Bilder restauriert.. und um den Top-Terroristen Tariq, der was ganz übles vorhat... von mir 4 Sterne...

    Idee : 4 Sterne / Unterhaltung : 4 Sterne/ Spannung : 3 Sterne
    Gesamt : 4 Sterne

    Die Gabriel Allon Reihe :

    1.) "Der Auftraggeber" (2001) - 4 Sterne
    2.) "Der Engländer" (2003) - demnächst..
    3.) "Die Loge" (2005)
    4.) "Der Zeuge" (2006)
    5.) "Der Schläfer" (2007)
    6.) "Das Terrornetz" (2008)
    7.) "Das Moskau-Komplott" (2010)
    8.) "Der Gotteskrieger" (2011)

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  • Band 1 der Thriller-Serie um Gabriel Allon Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Melanie Böhm, am 01.03.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Auftakt zu einer spannenden Thriller-Serie um den ehemaligen Top-Agenten des israelischen Geheimdienstes, Gabriel Allon. Nach dem Tod seiner Familie lebt er zurückgezogen und arbeitet als Kunstrestaurator. Als jedoch sein Erzfeind Tariq al-Harouni, der Mörder seiner Familie, ein erfolgreiches Attentat auf den israelischen Botschafter durchführt, überredet ihn sein alter Geheimdienstchef zu einem weiteren Einsatz...
    Daniel Silva schreibt überaus spannend und verwebt geschickt das persönliche Schicksal seines Protagonisten Gabriel Allon mit der politischen Lage im Nahen Osten.

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  • Ein widerwilliger Held Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mario Pf., am 10.03.2008

    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eigentlich wollte er aussteigen, um sich mehr seiner Familie widmen zu können, doch dem Top-Agenten des israelischen Geheimdiensts Mossad wurde gerade sein größter Wunsch verwehrt, als eine Autobombe in Wien sein Leben zerstörte und seinen Sohn das Leben kostete, während seine Frau schwer verletzt seither völlig katatonisch ist. Eine Reihe von Anschlägen auf ranghohe israelische Repräsentanten im Ausland erfordert schließlich Maßnahmen und da der amtierende Geheimdienstdirektor nicht fähig scheint erfolgreiche Gegenschläge auszuführen, wird schlicht und einfach sein Vorgänger der legendäre Ari Schamron wieder eingestellt, um dem Mossad seine einstige Schlagkraft wiederzugeben.

    Doch für Schamron ist klar, dass nur ein Mann den fanatischen Terroristen Tariq al-Harouni stoppen kann und dieser hat sich ebenfalls vor einigen Jahren zurückgezogen, um als Restaurator sein Leben zu bestreiten. Gabriel Allon erweist sich jedoch als schwer zu überzeugen und nur um am Mörder seiner Familie Rache nehmen zu können nimmt er den Auftrag an. Aber auch Tariq hat noch eine Rechnung mit Allon offen, der seinen Bruder kaltblütig ermordet hat, wofür er sich bereits erfolglos mit einer Autobombe gerächt hat, doch was er wirklich will ist Gabriel selbst. Doch Allons Operation darf nicht auffliegen und schon gar nicht gegenüber der CIA bekannt werden, die mit harten Maßnahmen gedroht hat, sollte der Mossad sich wieder zu einer Operation wie gegen Tariqs Bruder hinreißen lassen...

    Mit Gabriel Allon hat Daniel Silva einen Helden geschaffen, der zwar durchaus in das Schema des schönen Ritters passt, doch moralisch schon wieder aus der Reihe tanzt, denn Allon handelt aus Rache und ordnet diesem Ziel so ziemlich alles unter, sogar die Gefühle seiner attraktiven "Hilfsagentin". Was der Auftraggeber zu einem ganz besonderen Werk macht ist natürlich die Israel-Connection, welche sich mit dem Mossad und seinen gezielten Tötungen befasst, von denen kaum in der Presse zu lesen ist, die meist nur von Militäraktionen berichtet bei denen auch Zivilisten umkommen. Überraschend auch dass Silva einer der wenigen und unter diesen der bisher erfolgreichste Thriller-Autor ist, der sich mit seiner Gabriel Allon-Serie auf den Mossad und einen israelischen Agenten spezialisiert hat, wobei sich gerade der Mossad durch seinen enormen Einfluss bei der israelischen Diaspora von der Masse der Geheimdienste abhebt, denn dieser wird auch von Zivilisten ohne genaue Details zu erfahren bereitwillig mit Material, Wissen und Finanzen unterstützt.

    Ein rachsüchtiger Held, sein sterbenskranker doch brutaler Gegenspieler und eine Welt in der selbst Top-Agenten Fehler machen können. Daniel Silva hat eine gehörige Portion Spannung in "Der Auftraggeber" gesteckt und einen Plot entworfen dessen Ende man zwar erahnen kann, doch der bis dahin mehr als einmal eine Wendung der Handlung erwirkt. Allerdings sind diese bei Thrillern sehr wichtigen Elemente nicht das einzige was gekonnt umgesetzt wurde, sondern auch einige sehr interessante Recherchen, welche Europa und den Nahen Osten wirklich Leben fern üblicher Klischees einhauchen und beweisen, dass sich der Autor auf sein Handwerk versteht.

    Fazit:
    Ein hervorragender Thriller, der alle Kriterien in Sachen Spannung, Actiongehalt und Atmosphäre erfüllt.

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  • Hochspannung garantiert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dabis, am 13.03.2007

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der israelische Geheimdienst versucht den palästinischen Terroristen Tariq auszuschalten, der nach mehreren Attentaten das Größte überhaupt folgen lassen will. Sie holen dazu Gabriel Allon zurück, der ehemalige Agent, welcher jetzt Restaurateur von alten Gemälden ist. Mit seiner nie eingestandenen Liebe, Jaqueline, beginnt er die Operation in London. Gemeinsam gelangen sie auf die Spur von Tariq und verfolgen ihn über Kanada bis nach New York City zum großen Showdown. Erneut bringt Silva eine Figur seines Vorgängerromans, diesmal "Der Botschafter", in dem neuen Roman unter, nämlich den Botschafter Douglas Cannon selbst. Viele, ständig wechselnde Handlungsschauplätze, ein geschickt konstruierter Spannungsbogen und ein unvergleichlicher Stil machen die Romane von Daniel Silva immer zu einem besonderen Lesegenuss.

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"Der Restaurator klappte seine Lupenbrille hoch und schaltete die in mehreren Reihen übereinander angeordneten Leuchtstoffröhren aus. Er wartete, bis seine Augen sich ans abendliche Halbdunkel im Stephansdom gewöhnt hatten; dann begutachtete er einen winzigen Teil des Gemäldes knapp unterhalb einer Pfeilwunde im Bein des hl. Stephan. Im Lauf der Jahrhunderte war die Farbe dort bis auf die Leinwand abgetragen worden. Der Restaurator hatte die Beschädigung so sorgfältig ausgebessert, daß es jetzt ohne spezielle Geräte praktisch unmöglich war, seine Arbeit vom Original zu unterscheiden, was bedeutete, daß er in der Tat sehr gute Arbeit geleistet hatte. Der Restaurator hockte auf seiner Arbeitsbühne, reinigte Pinsel und Palette und verstaute seine Öle und Pigmente in einem flachen rechteckigen Kasten aus poliertem Holz. Die herabsinkende Dunkelheit hatte die hohen farbigen Glasfenster des Doms scheinbar schwarz werden lassen; frisch gefallener Schnee hatte da s gewohnte Treiben der Wi ener Innenstadt gedämpft. Im Stephansdom war es so still, daß der Restaurator nicht überrascht gewesen wäre, einen mittelalterlichen Kirchendiener bei Fackelschein durchs Hauptschiff huschen zu sehen.Er kletterte katzenartig gewandt von dem hohen Gerüst und spranglautlos auf den Steinboden der Seitenkapelle hinunter. Eine kleine Gruppe von Touristen hatte ihm einige Minuten lang bei der Arbeit zugesehen. Im allgemeinen hatte der Restaurator etwas gegen Gaffer - an manchen Tagen verhängte er die Arbeitsbühne sogar mit grauen Plastikplanen. Die heutige Zuschauergruppe löste sich auf, als er einen Dufflecoat anzog und seine Wollmütze aufsetzte. Er begrüßte sie mit einem sanften "Buona sera" und prägte sich dabei instinktiv jedes einzelne Gesicht so dauerhaft ein, als sei es mit Öl auf Leinwand gemalt. Eine attraktive junge Deutsche versuchte ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Sie sprach ihn in miserablem Italienisch an. Der Restau rator erklärte ihr in fließendem Deutsch mit Berliner Färbung - seine Mutter hatte vor dem Krieg in Charlottenburg gewohnt -, er habe wegen eines dringenden Termins leider keine Zeit, sich mit ihr zu unterhalten. Bei deutschen Frauen war ihm immer etwas unbehaglich zumute. Sein Blick glitt reflexartig über sie hinweg - über ihren großen, vollen Busen, ihre langen Beine hinauf und hinunter. Sie hielt seine Aufmerksamkeit fälschlicherweise für einen Flirtversuch, legte ihren Kopf leicht schief, lächelte ihn durch eine flachsblonde Locke hindurch an und schlug vor, auf einen Kaffee in ein Lokal gegenüber zu gehen. Der Restaurator entschuldigte sich, er habe es wirklich eilig. 'Außerdem', sagte er, indem er ins hochgewölbte Kirchenschiff aufblickte, 'sind wir hier im Stephansdom, Fräulein. Nicht in einer Singlebar.'Wenig später verließ er den Dom durchs Hauptportal und ging quer über den Stephansplatz ..."

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