Pompeji

Roman

von Robert Harris

Buch

Taschenbuch (378 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Pompeji, 79 n. Chr., reichste Stadt der römischen Weltmacht, Oase der Schönen und Mächtigen: Der junge Wasserbaumeister Attilius kommt einer skrupellosen Verschwörung auf die Spur, doch seine Nachforschungen werden überschattet von den unheimlichen Vorzeichen einer drohenden Apokalypse.




Produktdetails

Verkaufsrang: 14.308
ISBN-10: 3-453-47013-3
EAN: 9783453470132
Originaltitel: Pompeii
Erschienen: 01.05.2005
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 378
Gewicht: 310 g
Übersetzer: Christel Wiemken
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Robert Harris

Robert Harris wird 1957 in Nottingham geboren. Nach seinem Geschichtsstudium in Cambridge war er als BBC-Reporter und politischer Redakteur des Observer tätig. Die historischen Hintergründe seiner Romane recherchiert Harris als Historiker exakt. Trotzdem schreibt er keine Sachbücher: er will die Leser gleichzeitig unterhalten und informieren. Mit "Vaterland" gelangt er 1992 in die internationalen Bestsellerlisten. Robert Harris ist heute ständiger Kolumnist bei der Times. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem alten Pfarrhaus in Kintbury bei London.

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Kundenrezensionen

  • Der Untergang einer Stadt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Fugu, am 21.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Vernichtung Pompejis durch den Vulkanausbruch des Vesuv ist seit jeher eine fasznierende, geheimnisvolle Geschichte. Robert Harris versucht es in einen spannenden Roman zu verpacken, was ihm aber nur teilweise gelingt.
    Der Wasserbaumeister Attilius wurde von Rom in den Süden geschickt, um sich um die Wasserkanäle zu kümmern. Dort kommt er verschiedenen Geheimnissen auf die Spur, erkennt aber zu spät, dass der Vulkan ausbrechen wird. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Inmitten all seiner Abenteuer trifft er auf die Liebe und lässt nichts unversucht, sie zu retten, als der Vulkan ausbricht.
    Die Geschichte an sich ist interessant, aber etwas langweilig geschrieben. Es hat mich nicht so recht gepackt, auch wenn viele interessante Aspekte vorhanden sind.

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  • Faktenreicher Historienroman mit viel Action ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andreas Hack, am 30.01.2012

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    Hauptfigur in Harris' Roman ist der Wasserbaumeister Attilius, der 79 n. Chr. in Pompeji, der reichsten Stadt der römischen Weltmacht, einer Verschwörung auf die Spur kommt. Robert Harris gelingt es in seinem Roman hervorragend geschichtliche Fakten, z.B. über die Wasserversorgung in antiken Städten, mit einer spannenden Romanhandlung zu verbinden.
    Trotz der klaren Vorhersehbarkeit der Handlung - Pompeji wird durch den Ausbruch des Vesuv vernichtet – fesselte mich Harris' Roman bis zum letzten Buchstaben.

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  • Spannend bis zum bekannten Schluss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martin Mittermayr, am 31.03.2011

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    Obwohl man das Ende kennt, schafft es Robert Harris, die Spannung bis zum Schluß aufrechtzuerhalten und sogar mit einer kleinen Überraschung aufzuwarten. Über den Helden, den jungen Aquarius Marcus Attilius, und das Alltagsleben im alten Rom erfährt man leider nicht so viel wie ich gedacht hatte, dafür aber einiges über die altrömische Kunst des Baus von Aquädukten.

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  • Spannend&mitreißend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Alex, am 10.01.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist absolut genial geschrieben und man liest sich schnell rein. Der Autor wahrt Distanz zu Ritualen und Abläufen im alten Rom, beschreibt sehr einfühlsam und absolut genial. Richtig gut sind auch die wissenschaftlichen Quellen über Vulkane, die am Anfang jedes Kapitels eingesetzt werden, um den Ausbruch noch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten und zu erläutern.
    Mein Geschichtslehrer hat uns allen das Buch empfohlen und ich muss sagen, dass Geld und Überwindung sich wahrlich gelohnt haben. Ich bin begeistert!

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  • atemlos durchgehetzt... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Saskia Schmuck, am 20.12.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Harris schafft es wieder einmal einen komplett einzufangen. Selbst wenn es vom Niveau sicher nicht an die anderen Romane von Harris reicht, ist es spannend, mitreissend und absolut unterhaltend. Lesenswert!

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  • Tragisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.12.2009

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    es ist ein tragisches Buch,über einen Vulkamausbruch.Es ist nicht wirklich gut zu lesen, aber Ich lese aLLE MEINE BÜCHER ZU ENDE EGAL WIE gut oder wie schlecht es ist

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  • Warum muss ein Vulkan auch immer ausbrechen? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nepomuk, am 26.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eigentlich wollte ich den Roman gar nicht kaufen. Was sollte daran auch spannend sein, wenn man genau weiß, dass es im Finale um einen Vulkanausbruch geht. Trotzdem ist das Buch lesenswert, wenn man sich mit einem unspannendem Ende abfinden kann.

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  • Langweilig ohne Ende Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika, am 20.12.2008

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    Ich musste mich durch diese Buch quälen. Selten etwas so lanweiliges gelesen. Habe es auch nur weitergelesen, weil mich die Geschichte interessiert hat.

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  • Die größte Naturkatastrophe des alten Roms Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mario Pf., am 12.03.2008

    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ist Robert Harris mit seinen zeitgeschichtlichen Thrillern Vaterland und Enigma der Durchbruch als international anerkannter Bestsellerautor gelungen, so war nach dem eher mittelmäßigen Erfolg von Aurora für lange Zeit nichts mehr von ihm zuhören, so dass der Brite und seine Bücher beinahe in Vergessenheit gerieten, etwas das sich mit Pompeji schnell änderte und den Leser um fast 2000 Jahre in die Vergangenheit zurückversetzte. Die Katastrophe von Pompeji ist zweifellos jedem als erschütternder Vulkanausbruch bekannt, dem es jedoch zu verdanken ist gewissermaßen einen Teil der antiken Welt zu begraben und für heutige Forscher erhalten zu haben, Robert Harris hat sich die Aufgabe gestellt vor dieser Kulisse einen Thriller zu erschaffen.

    So entdeckt der junge Wasserbaumeister Marcus Attilius Primus kurz nach seiner Ankunft in der Hafenstadt Misenum dass das gewaltige Aquädukt Aqua Augusta, welches gleich neun Städte mit lebensnotwendigem Wasser versorgt, versiegt ist. Nicht nur die umliegenden Städte befinden sich deshalb in höchster Gefahr, sondern auch Attilius Karriere könnte der Todesstoß versetzt werden, gelingt es ihm nicht die Augusta baldigst wieder instand zu setzen. Der Kommandant der vor der Küste ankernden römischen Westflotte, niemand geringeres als der Universalgelehrte und grandiose Politiker, Gaius Plinius entdeckt jedoch gewisse Anzeichen, die zusammen mit anderen Hinweisen auf eine drohende Katastrophe deuten könnten, steht der Vesuv etwa kurz vor dem Ausbruch? Aber auch der ehemalige Sklave und Geschäftsmann Ampliatus hat ein vitales Interesse daran, dass der Wasserstrom nicht versiegt, nämlich Reichtum und Einfluss, wobei sich gerade seine Tochter mit dem Wasserbaumeister verbündet, um eine lebensbedrohliche Verschwörung aufzudecken...

    Mit Pompeji hat Robert Harris sich an ein interessantes Vorhaben gewagt, nämlich eine in Grundzügen jedermann bekannte Geschichte als Thriller neu zu erzählen. Dabei scheint er sich jedoch etwas ungeschickt angestellt zu haben, denn über die ersten hundert Seiten ist es hauptsächlich der Wasserbaumeister, der die Hauptrolle spielt und Anzeichen für etwas entdeckt, dass er längst noch nicht einmal ansatzweise versteht. Erst nach längerem Rätselraten klinken sich mit der wässrigen Verschwörung und Gaius Plinius Entdeckungen die echten Spannungselemente in die Handlung ein. Doch auch das Zusammenspiel dieser läuft nicht immer glatt und scheint sogar ein stilistischer Rückschritt von Harris früheren Werken wie Enigma zu sein.

    Man braucht sich geschichtlich im Grunde auch nicht auszukennen, um Pompeji folgen zu können, denn Robert Harris arbeitet die Geschichte Roms sozusagen im Schnelldurchlauf noch einmal auf, um den Leser besser in die damalige Zeit einzuführen. Wie in seinen anderen Werken ist die Tonart seiner Erzählung jedoch sehr distanziert, fast schon sachlich, die Ereignisse sollen für sich sprechen, die Handlungen der Charaktere gelegentlich auch. Der heimliche Held Gaius Plinius ist zwar durchaus vielschichtiger, ebenso wie der "Schurke" Ampliatus, doch scheint gerade der Protagonist Attilius einer 08/15-Gußform entnommen zu sein. Eine sich außerdem erzwungenermaßen entwickelnde Liebesgeschichte ist relativ fehl am Platze und kann auch kaum überzeugen.

    Fazit:
    Ein sehr von der Reputation des Autors profitierender sogar unterdurchschnittlicher Geschichts-Thriller, dessen Qualitäten vorzugsweise in der kurzweiligen Unterhaltungsform einer kleinen Einführung in die römische Geschichte liegen.

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  • ging so... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.01.2008

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    Ich fand das Buch nicht so spannend. Ich hatte mehr erwartet.

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  • Asche auf mein Haupt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Polar, am 04.06.2007

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Natürlich weiß jeder, daß der Vesuv am Ende des Romans ausbrechen wird. Was es der Entwicklung jeder Handlung erschwert, sich freizuschwimmen, da das zu erwartende furiose Finale sich längst vor unserem inneren Auge abgespielt hat. Viel zu viel um Spannung bemühtes Beiwerk. Die Verschwörung, die der Wasserbaumeister Attilius aufdeckt, hat eher den Charakter des kleinen Fernsehspiels, als daß er auf der großen historischen Bühne stattfindet. Da soll eine Bevölkerung gewarnt, eine Bibliothek gerettet werden, zwei Liebenden sich finden, da soll Machtpolitik entblößt, Korruption mittels Wasserwirtschaft angeprangert werden. Die bösen Römer. Es gibt sicher faszinierendere Darstellungen der Römischen Geschichte. Und Robert Harris ist sicher in Enigma der bessere Autor. Ein Schmöker bei Temperaturen über dreißig Grad, um im Schatten zu liegen und nach einem kühlen Getränk zu greifen.

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  • Langweiliges Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Claudia, am 04.06.2007

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    musste mich durch diese Buch quälen, war langweilig geschrieben, hatte überhaupt keine Spannung, nicht das was ich von dem Buch erwartet hätte

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  • Sehr schön zu lesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martina, am 19.04.2007

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein tolles Buch zur untergegangenen Stadt. Sehr imposant - guter Schreibstil - es wird nie langweilig - und ist faszinierend beschrieben. Empfehlenswert!

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  • pompeji lebt wieder Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia, am 07.02.2007

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich persönlich finde das Buch echt gut, mein Lehrer hat ihn mir empfohlen und ich habe es gleich gekauft. Und es hat sich sehr gelohnt! Spannend geschrieben, die Geschichte an sich ist echt gut, mal von dem eigentlichen Ausbruch abgesehen. Aber wie der Ausbruch beschrieben wird! Das finde ich so richtig cool. Kann ich nur weiterempfehlen!

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  • Spannend und informativ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daddy Cool, am 31.01.2007

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein wirklich gelungenes Werk aus der Feder von Robert Harris. Nicht nur spannend, sondern auch dazu noch informativ, wirklich ein Buch für jeden, der auf spannende Weise mehr über den Ausbruch des Vesuv erfahren will.

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  • Mitreißend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von reini68.blogspot.at, am 22.12.2006

    4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Natürlich geht es bei Pompeji letztlich um den wohl bekanntesten Vulkanausbruch der Menschheitsgeschichte, bei dem der Vesuv im Jahr 79 n. Chr. ebendiese Stadt vollkommen unter Asche und Lava begrub. Dennoch geht Harris einen sehr interessanten Weg und lässt eine Handlung entstehen, in der zunächst der Ausbruch des Vulkans nur in Vorzeichen angedeutet wird. Die meiste Energie geht stattdessen in die Erzählung über einen Aquarius (den Bauer und Pfleger von Aquädukten), der sich darum kümmern soll die abgeschnittene Wasserleitung wieder in Gang zu setzen, die von Vorboten des Unglücks unterbrochen wurde. An Nebenschauplätzen werden die Lebensgewohnheiten der damaligen Zeit hervorragend dargestellt - Harris lässt das erste nachchristliche Jahrhundert wieder auferstehen. Und natürlich kommt auch eine Liebesgeschichte nicht zu kurz. Sehr schön fand ich auch den Schluss, der sich die befürchtete Kitschszene ersparte.

    Auch sprachlich ist Harris ein wirklich hervorstechendes Werk gelungen, seine Sätze haben die Kraft des ausbrechenden Vulkans. Ebenso ist das Werk stilistisch sehr gut gearbeitet, so setzt Harris Vor- und Rückblenden sehr geschickt ein um der Geschichte den nötigen Pepp zu verleihen. Nebenbei spinnt er auch noch eine Geschichte um das Thema Korruption ein, die für Spannung sorgt. Interessant sind die vor jedem Kapitel angeführten Fakten und Zitate zu Vulkanen, die dem ganzen Werk eine weitere Aufwertung geben, denn um dem Genre des historischen Romans treu zu bleiben erlaubt sich Harris keine Anachronismen, und so muss er moderne Beschreibungen vom Text abtrennen.

    Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und glaubwürdig dargestellt. Trotz des zwangsläufig am äußeren Geschehen orientierten Handlungsverlaufes, macht sich Harris die Mühe seinen Personen Charakter, Tiefe und Glaubwürdigkeit zu verleihen, eine zweifellos wertvolle Herangehensweise an das Thema. Es gibt keine nennenswerten Ausrutscher oder Schwächen, weshalb man das Buch nur uneingeschränkt empfehlen kann - vorausgesetzt der geneigte Leser erwartet sich nicht Action pur.

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  • Zu recht ein Bestseller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.11.2006

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zuerst dachte ich: was kann daran schon spannend sein wenn man eh schon weiß dass der Vulkan ausbrechen wird? Diese Meinung habe ich schon auf den ersten Seiten revidiert. Pompeij ist von Anfang bis Ende spannend und interessant. Durch den Roman habe ich angefangen mich mehr für Vulkane zu interessieren und bin im folgenden Herbst auf den Ätna. Ich konnte mir dort nun vorstellen wie es sein muss bei einem Ausbruch dabei zu sein, wie die verschiedenen Felsformationen zustande kommen.

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  • ...ein gelungener Thriller der Antike Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von S. Landgraf, am 12.11.2006

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In diesem historischen Thriller erfolgt ein spannendes Porträt der römischen Zeit. Darüber hinaus wir die Geschichte von Pompeji aus einer völlig ungewohnten Perspektive geschildert.

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  • tolle Schilderung der größten Naturkatastrophen der Menschheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von David, am 11.11.2005

    1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Man lernt das Leben der Römer sehr gut kennen und der Vulkanausbruch ist sehr genau beschrieben, wem historische Romane gefallen, der sollte diesen nicht verpassen...

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  • Ich hatte mir von einem Bestseller mehr versprochen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Constantin, am 20.10.2005

    0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Von einem Bestseller in diesem Genre habe ich mir mehr versprochen. Die Geschichte ist spannend und auch lehrreich, jedoch reicht sie nicht an historische Romane im Format "Der Medicus" oder "Die Säulen der Erde heran". Und das bezieht sich nicht auf die Dicke des Buches ! Der Einblick in das römische Leben wird dem Leser gewährt, jedoch hätte ich mir da noch mehr Tiefe gewünscht. Aus meiner Sicht sind mir die Persönlichkeiten der Akteure zu oberflächlich beschrieben. Was sehrinteressant ist, der Ablauf des Vulkanausbruches und was mit den Menschen geschah. Alles in allem ein lesenswertes Buch, wenn man gerade kein anderes und besseres in der Hand hat.

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MARS
22. August
Zwei Tage vor dem Ausbruch


Conticinium


[04.21 Uhr]


»Es hat sich herausgestellt, dass zwischen der Gewalt eines Ausbruchs und der Länge der voraufgegangenen Ruhezeit ein enger Zusammenhang besteht. Fast alle großen Ausbrüche in geschichtlicher Zeit ereigneten sich bei Vulkanen, die jahrhundertelang geruht hatten.«
Jacques-Marie Bardintzeff, Alexander R. McBirney
Volcanology


Sie verließen den Aquädukt zwei Stunden vor Sonnenaufgang und erklommen bei Mondschein die Berge oberhalb des Hafens - sechs Männer, einer hinter dem anderen, mit dem Wasserbaumeister an der Spitze. Er hatte sie selbst aus den Betten geworfen - mit noch steifen Gliedern und mürrischen, verschlafenen Gesichtern -, und jetzt hörte er, wie sie sich hinter seinem Rücken beklagten. Ihre Stimmen trugen in der warmen, stillen Luft weiter, als ihnen bewusst war.
»Ein Hirngespinst«, murmelte jemand.
»Knaben sollten bei ihren Büchern bleiben«, sagte ein anderer.
Er ließ seine Schritte länger werden. Lass sie schwatzen, dachte er.
Schon jetzt konnte er spüren, wie sich die Hitze des Morgens aufbaute, Vorbote eines weiteren Tages ohne Regen. Er war jünger als die meisten Männer seines Trupps und auch kleiner: gedrungen, muskulös, mit kurz geschnittenem braunem Haar. Die Stiele der Werkzeuge, die er auf der Schulter trug - eine schwere Bronzehacke und eine Holzschaufel - scheuerten an seinem von der Sonne verbrannten Hals. Trotzdem zwang er sich, mit seinen nackten Beinen so weit auszuholen, wie es ging. Er kletterte schnell von einem sicheren Punkt zum nächsten, und erst als er sich hoch über Misenum befand, an einer Stelle, an der sich der Pfad gabelte, entledigte er sich seiner Last und wartete darauf, dass die anderen ihn einholten.
Er wischte sich mit dem Ärmel seiner Tunika den Schweiß von den Augen. Was für einen flimmernden, fiebrigen Himmel die hier im Süden hatten! Selbst jetzt, kurz vor Tagesanbruch, wölbte sich eine gewaltige Halbkugel von Sternen bis zum Horizont hinab. Er konnte die Hörner des Stiers sehen und den Gürtel und das Schwert des Orion; da waren Saturn und der Große Bär und auch das Sternbild, das sie den Winzer nannten und das immer für Caesar am zweiundzwanzigsten Tag des August aufging, gleich nach dem Fest der Vinalia; Zeichen dafür, dass die Zeit für die Traubenernte gekommen war. Morgen Nacht würde der Mond voll sein. Er streckte die Hand himmelwärts, wobei sich seine plumpen Finger schwarz und scharf vor den funkelnden Sternbildern abzeichneten - er spreizte sie, ballte sie, spreizte sie abermals -, und einen Augenblick lang hatte er das Gefühl, dass er der Schatten, das Nichts war; das Licht war die Substanz.
Vom Hafen unten kam das Klatschen der Ruder, die
Nachtwache war zwischen den vertäuten Triremen unterwegs. Die gelben Laternen zweier Fischerboote funkelten auf dem Golf. Ein Hund bellte, ein anderer antwortete. Und dann die Stimmen der Arbeiter, die langsam den Pfad unterhalb von ihm heraufkamen: der grobe lokale Akzent des Aufsehers Corax - »Seht euch das an - unser neuer Aquarius winkt den Sternen zu!« - und das Schnaufen und Keuchen der Sklaven und freien Männer, die in diesem Moment gleichrangig waren in ihrem Groll, wenn auch in nichts sonst.
Der Wasserbaumeister ließ die Hand sinken. »Bei so einem Himmel«, sagte er, »brauchen wir wenigstens keine Fackeln.« Plötzlich war er voll neuer Tatkraft, bückte sich nach seinem Werkzeug und packte es sich wieder auf die Schulter. »Wir müssen weiter.« Er schaute in die Dunkelheit hinein. Der eine Pfad würde sie nach Westen bringen, um den Rand des Kriegshafens herum. Der andere führte nach Norden, auf den Küstenort Baiae zu. »Ich denke, hier sollten wir abbiegen.«
»Er denkt«, höhnte Corax.
Der Wasserbaumeister war schon am Vortag zu dem Schluss gekommen, dass es am besten war, den Aufseher zu ignorieren. Wortlos kehrte er dem Meer und den Sternen den Rücken zu und begann, die schwarze Masse der Bergflanke hinaufzusteigen. Was war Führerschaft schließlich anderes als die blinde Wahl einer Route und die selbstsichere Behauptung, dass die Entscheidung auf Vernunft beruht hat?
Hier war der Pfad steiler. Er musste ihn seitwärts hinaufklettern, manchmal seine freie Hand benutzen, um sich hochzuziehen; wenn seine Füße abrutschten, prasselten Schauer von losen Steinen in die Dunkelheit. Die Leute hielten diese braunen, von sommerlichen Buschfeuern versengten Berge für trocken wie Wüsten, aber der Wasserbaumeister wusste es besser. Dennoch spürte er, wie seine frühere Gewissheit ins Wanken geriet, und er versuchte sich zu erinnern, wie der Pfad im Gleißen der gestrigen Nachmittagssonne ausgesehen hatte, als er ihn zum ersten Mal erkundet hatte. Der gewundene Pfad, kaum breit genug für ein Maultier. Die Streifen von versengtem Gras. Und dann, an einer Stelle, an der das Gelände ebener wurde, Flecken von blassem Grün in der Schwärze - Anzeichen von Leben, bei denen es sich, wie sich herausstellte, um Efeu handelte, der sich an einem Felsbrocken hinaufrankte.
Nachdem er eine Anhöhe halb hinaufgestiegen und wieder hinabgeklettert war, blieb er stehen und drehte sich langsam im Kreis herum. Entweder hatten sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt, oder der Tagesanbruch war jetzt nahe, was bedeutete, dass es fast zu spät geworden war. Die anderen waren hinter ihm stehen geblieben. Er hörte ihr schweres Atmen. Noch so eine Geschichte, die sie in Misenum erzählen konnten - wie ihr neuer, junger Aquarius sie aus den Betten geworfen und dann mitten in der Nacht in die Berge geführt hatte, und das alles nur wegen eines Hirngespinstes. In seinem Mund war ein Geschmack nach Asche.
»Haben wir uns verirrt, hübscher Knabe?«
Wieder die höhnische Stimme von Corax.
Er machte den Fehler, den Köder zu schlucken. »Ich suche nach einem Felsbrocken.«
Jetzt versuchten sie nicht einmal, ihr Gelächter zu unterdrücken.
»Er rennt herum wie eine Maus im Nachttopf.« »Er muss hier irgendwo sein. Ich habe ihn mit Kreide markiert.«
Noch mehr Gelächter - und er wirbelte herum und musterte sie: den gedrungenen und breitschultrigen Corax; den langnasigen Becco, der Gipser war; den rundlichen Musa, dessen Spezialität das Verlegen von Ziegelsteinen war; und die beiden Sklaven, Polites und Corvinus. Sogar ihre undeutlichen Gestalten schienen ihn zu verspotten. »Lacht. Gut.

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