Wer bin ich - und wenn ja wie viele?
von Richard David Precht

Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

Eine philosophische Reise

  • Erschienen: September 2007
  • EAN: 9783442311439
  • ISBN-10: 3-442-31143-8
  • Seitenzahl: 400
  • Sprache(n): Deutsch
  • Erschienen bei: Goldmann

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"Fragen zu stellen ist eine Fähigkeit, die man nie verlernen sollte." (Richard David Precht)


Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie - Richard David Prechts Buch bietet Antworten auf die großen Fragen des Lebens


Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Warum soll ich gut sein?


Bücher über Philosophie gibt es viele. Doch Richard David Prechts Buch "Wer bin ich?" ist anders als alle anderen Einführungen. Niemand zuvor hat den Leser so kenntnisreich und kompetent und zugleich so spielerisch und elegant an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt. Ein einzigartiger Pfad durch die schier unüberschaubare Fülle unseres Wissens über den Menschen. Von der Hirnforschung über die Psychologie zur Philosophie bringt Precht uns dabei auf den allerneusten Stand. Wie ein Puzzle setzt sich das erstaunliche Bild zusammen, das die Wissenschaften heute vom Menschen zeichnen. Eine aufregende Entdeckungsreise zu uns selbst: Klug, humorvoll und unterhaltsam!


. Eine ebenso kompetente wie spielerische Annäherung an die großen philosophischen Fragen


. Ein Buch, das die Lust am Denken weckt!


Richard David Precht
Richard David Precht ist ein deutscher Publizist und Essayist, der vor allem als Autor erfolgreicher populärwissenschaftlicher Bücher zu philosophischen Themen bekannt geworden ist. Der als Alltag- und Pop- Philosoph bekannte Autor wurde im Dezember 1964 in Solingen geboren. Als Kind von linksalternativen, unkonventionell- bürgerlichen Eltern wuchs Richard David Precht mit zwei vietnamesischen Adoptivgeschwistern auf, die seine Eltern aus Solidarität zu Vietnam aufgenommen hatten. Seine Mutter war Hausfrau und engagierte sich bei "terre des hommes", sein Vater Industriedesigner, der sich sehr mit Literatur beschäftigte. 1986 begann er in Köln Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte zu studieren und promovierte 1994 in Germanistik. Danach arbeitete Richard David Precht mehrere Jahre als Journalist und freier Autor und schrieb 1999 seinen ersten Roman, der 2009 erneut unter dem Titel "Die Instrumente des Herrn Jörgensen" erschien. Sein Durchbruch kam mit dem Buch "Wer bin ich", das eine spannende und aufregende Reise durch die Philosophie bietet. Heute lebt Richard David Precht mit seiner Frau, einem Sohn und drei Stiefkindern in Köln.

Meinung der Redaktion
Richard David Precht ist aus dem Medienalltag nicht mehr weg zu denken! Mit seiner Art, nach den Hintergründen zu fragen begeistert er sowohl Leser als auch Zuschauer. Dabei stets anschaulich und leicht verständlich zu erklären und gut zu unterhalten ist die Kunst, die Precht perfekt beherrscht!

Es sind schon viele Einführungen in die Philosophie geschrieben worden, doch Richard David Prechts Buch „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ sticht auf positive Art und Weise aus der Menge hervor.
Der Verfasser nimmt uns mit auf eine spannende philosophische Reise, die nicht sperrig, trocken oder langatmig historisierend ist, sondern sich auf angenehme Weise fokussiert auf die großen übergreifenden Fragen, diese systematisch abhandelt und dabei philosophische, psychologische und neurobiologische Erkenntnisse verknüpft. Prechts Buch ist in drei große Kapitel unterteilt, in dem ersten geht es um die Frage, was kann ich wissen, also beispielsweise, was ist Wahrheit, wer ist „Ich“ oder was sind Gefühle. Im zweiten Kapitel „Was soll ich tun?“ geht es um Ethik und Moral, also zum Beispiel um die Fragen: Warum soll ich gut sein? Ist Abtreibung moralisch? Was darf die Hirnforschung? Der dritte und abschließende Teil geht der Leitfrage nach, was der Mensch hoffen darf: Gibt es Gott? Was ist Liebe? Was ist ein glückliches Leben?
Nach der Lektüre des Buches, die trotz seines Umfangs wie im Flug leider viel zu schnell zu Ende geht, hat man ein Gefühl, als ob man mit einem guten Freund bei einem Glas Rotwein eine hitzige Diskussion über die wichtigen Themen des Lebens geführt hat, bei der viel geschmunzelt wurde und der Abend viel zu kurz war. Unbedingt lesenswert!
1/08 Anna Baumann

Die griechische Insel Naxos ist die größte Insel der Kykladen im Ägäischen Meer. In der Mitte der Insel steigt die Bergkette des Zas bis auf tausend Meter an, und auf den würzig duftenden Feldern grasen Ziegen und Schafe, wachsen Wein und Gemüse. Noch in den 1980er Jahren besaß Naxos einen legendären Strand bei Agia Ana, kilometerlange Sanddünen, in denen nur wenige Touristen sich Bambushütten geflochten hatten und ihre Zeit damit verbrachten, träge im Schatten herumzudösen. Im Sommer 1985 lagen unter einem Felsvorsprung zwei junge, gerade 20-jährige Männer. Der eine hieß Jürgen und kam aus Düsseldorf; der andere war ich. Wir hatten uns erst vor wenigen Tagen am Strand kennen gelernt und diskutierten über ein Buch, das ich aus der Bibliothek meines Vaters mit in den Urlaub genommen hatte: ein inzwischen arg ramponiertes Taschenbuch, von der Sonne ausgebleicht, mit einem griechischen Tempel auf dem Umschlag und zwei Männern in griechischem Gewand. Platon: Sokrates im Gespräch.
Die Atmosphäre, in der wir unsere bescheidenen Gedanken leidenschaftlich austauschten, brannte sich mir so tief ein wie die Sonne auf der Haut. Abends, bei Käse, Wein und Melonen, sonderten wir uns ein wenig von den anderen ab und diskutierten weiter unsere Vorstellungen. Vor allem die Verteidigungsrede, die Sokrates laut Platon gehalten haben soll, als man ihn wegen des Verderbens der Jugend zum Tode verurteilte, beschäftigte uns sehr.
Mir nahm sie - für einige Zeit - die Angst vor dem Tod, ein Thema, das mich zutiefst beunruhigte; Jürgen war weniger überzeugt.
Jürgens Gesicht ist mir entfallen. Ich habe ihn nie wieder getroffen, auf der Straße würde ich ihn heute sicher nicht erkennen. Und der Strand von Agia Ana, an den ich nicht zurückgekehrt bin, ist laut zuverlässiger Quelle heute ein Touristen-Paradies mit Hotels, Zäunen, Sonnenschirmen und gebührenpflichtigen Liegestühlen. Ganze Passagen aus der Apologie des Sokrates in meinem Kopf dagegen sind mir geblieben und begleiten mich gewiss bis ins Altenpflegeheim; mal sehen, ob sie dann immer noch die Kraft haben, mich zu beruhigen.
Das leidenschaftliche Interesse für Philosophie habe ich nicht mehr verloren. Es lebt fort seit den Tagen von Agia Ana. Aus Naxos zurückgekehrt, leistete ich zunächst einen unerquicklichen Zivildienst ab. Es war gerade eine sehr moralische Zeit, Nato-Doppelbeschluss und Friedensbewegung erhitzten die Gemüter, dazu Abenteuerlichkeiten wie US-amerikanische Planspiele über einen begrenzten Atomkrieg in Europa, die man sich ohne Kopfschütteln heute kaum noch vorstellen mag. Mein Zivildienst als Gemeindehelfer freilich regte nicht zu kühnen Gedanken an; seit ich die evangelische Kirche von innen gesehen habe, mag ich den Katholizismus. Was blieb, war die Suche nach dem richtigen Leben und nach überzeugenden Antworten auf die großen Fragen des Lebens. Ich beschloss, Philosophie zu studieren.
Das Studium in Köln begann allerdings mit einer Enttäuschung. Bislang hatte ich mir Philosophen als spannende Persönlichkeiten vorgestellt, die so aufregend und konsequent lebten, wie sie dachten. Faszinierende Menschen wie Theodor W. Adorno, Ernst Bloch oder Jean-Paul Sartre. Doch die Vision von einer Einheit aus kühnen Gedanken und einem kühnen Leben verflüchtigte sich beim Anblick meiner zukünftigen Lehrer sofort: langweilige ältere Herren in braunen oder blauen Busfahreranzügen. Ich dachte an den Dichter Robert Musil, der sich darüber gewundert hatte, dass die modernen und fortschrittlichen Ingenieure der Kaiserzeit, die neue Welten zu Lande, zu Wasser und in der Luft eroberten, gleichzeitig so altmodische Zwirbelbärte, Westen und Taschenuhren trugen. Ebenso, schien es mir, wendeten die Kölner Philosophen ihre innere geistige Freiheit nicht auf ihr Leben an. Immerhin brachte mir einer von ihnen schließlich doch das Denken bei. Er lehrte mich, nach dem »Warum« zu fragen und sich nicht mit schnellen Antworten zu begnügen. Und er paukte mir ein, dass meine Gedankengänge und Argumentationen lückenlos sein sollten, so dass jeder einzelne Schritt möglichst streng auf dem anderen aufbaut.
Ich verbrachte wunderbare Studienjahre. In meiner Erinnerung vermischen sie sich zu einer einzigen Abfolge aus spannender Lektüre, spontanem Kochen, Tischgesprächen beim Nudelessen, schlechtem Rotwein, wilden Diskussionen im Seminar und endlosen Kafteerunden in der Mensa mit Bewährungsproben unserer philosophischen Lektüre: über Erkenntnis und Irrtum, das richtige Leben, über Fußball und natürlich darüber, warum Mann und Frau - wie Loriot meinte - nicht zusammenpassen. Das Schöne an der Philosophie ist, dass sie kein Fach ist, das man je zu Ende studiert. Genau genommen, ist sie noch nicht einmal ein Fach. Naheliegend wäre es deshalb gewesen, an der Universität zu bleiben. Aber das Leben, das meine Professoren führten, erschien mir, wie gesagt, erschreckend reizlos. Zudem bedrückte mich, wie wirkungslos die Hochschulphilosophie war. Die Aufsätze und Bücher wurden lediglich von Kollegen gelesen, und das zumeist nur, um sich davon abzugrenzen. Auch die Symposien und Kongresse, die ich als Doktorand besuchte, desillusionierten mich restlos über den Verständigungswillen ihrer Teilnehmer.
Allein die Fragen und die Bücher begleiteten mich weiter durch mein Leben. Vor einem Jahr fiel mir auf, dass es nur sehr wenige befriedigende Einführungen in die Philosophie gibt. Natürlich existieren viele mehr oder weniger witzige Bücher, die von Logeleien und Kniffen des Denkens handeln, aber die meine ich nicht. Auch nicht die klugen nützlichen Bücher, die das Leben und Wirken ausgewählter Philosophen beschreiben oder in ihre Werke einführen. Ich vermisse das systematische Interesse an den großen übergreifenden Fragen. Was sich als systematische Einführung ausgibt, präsentiert zumeist eine Abfolge von Denkströmungen und -ismen, die mir oft zu sehr historisch interessiert sind oder die zu sperrig sind und zu trocken geschrieben.
Der Grund für diese unkulinarische Lektüre liegt nahe: Universitäten fördern nicht unbedingt den eigenen Stil. Noch immer wird in der akademischen Lehre meist mehr Wert auf exakte Wiedergabe gelegt als auf die intellektuelle Kreativität der Studenten. Besonders störend an der Vorstellung von der Philosophie als einem »Fach« sind dabei ihre ganz unnatürlichen Abgrenzungen. Während meine Professoren das menschliche Bewusstsein anhand der Theorien von Kant und Hegel erklärten, machten ihre Kollegen von der medizinischen Fakultät, nur achthundert Meter entfernt, die aufschlussreichsten Versuche mit hirngeschädigten Patienten. Achthundert Meter Raum in einer Universität sind sehr viel. Denn die Professoren lebten auf zwei völlig verschiedenen Planeten und kannten nicht einmal die Namen ihrer Kollegen.
Wie passen die philosophischen, die psychologischen und die neurobiologischen Erkenntnisse über das Bewusstsein zusammen? Stehen sie sich im Weg, oder ergänzen sie sich? Gibt es ein »Ich«? Was sind Gefühle?

Gewicht: 565 g
Einband: kartoniert/broschiert
Ausstattung: 21,5 cm

Sprache(n): Deutsch

 

 

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"Viele kleine Kapitel und ein Gesamtkunstwerk!",

von Tobias Pauliks aus Rheine (10.05.2010)


Richard David Precht entführt uns in vielen kleinen Kapiteln auf eine Reise in die Welt der Philosophie. Keine Angst: Das Buch besticht dadurch, dass es auch für uns Laien lesbar und verständlich ist. Es werden also keine philosophischen Vorkenntnisse benötigt, um die Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Hirnforschung, dem Recht nach Abtreibung und Transplantation folgen zu können. Diese Reise ist unterhaltsam und kurzweilig und öffnet dem Leser die Augen. Ein schönes Buch mit vielen Aha-Erlebnissen!

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"Nett geschriebener, empfehlenswerter Streifzug durch die Philosophie",

von einer Kundin/ einem Kunden aus Berlin (25.01.2010)


Richard David Precht gelang mit diesem Werk ein Durchbruch, weil es auch für jene Menschen verständlich ist, die zwar keine wesentlichen Vorkenntnisse über Philosophie haben, sich aber doch mal gern ein wenig über verschiedene Strömungen informieren möchten. Dies zu erfüllen, ist ihm garantiert gelungen und sein Buch ist unterhaltsam und teilweise recht humorvoll geschrieben- sehr geeignet als kurzweilige, aber nicht allzu anstrengende oder gar tief gehende Lektüre. Intensivere Abhandlungen verschiedener Denkansätze zu suchen wäre hier auch schlichtweg fehl am Platze, weil das den Rahmen eines Buches dieser Größenordnung sprengen würde. Für philosophisch interessierte Einsteiger jedoch absolut empfehlenswert, da anhand der Lektüre eine gute Auswahl getroffen werden kann, wohin das Interesse sich entwickeln mag.

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"Spannend, niveauvoll, kurzweilig",

von einer Kundin/ einem Kunden aus kÖLN (03.01.2010)


Eine spannende Einführung in die Philosophie die immer wieder die Brücke zu aktuellen Fragen schafft, ohne banal zu werden. Toll.

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"Kurzweilig",

von Karin Harmel Top 100 Rezensent aus Bielefeld (09.11.2009)


Einer der schönsten Sätze des Buches ist: "Intelligenz ist das, was man einsetzt, wenn man nicht weiß, was man tun soll." Precht geht es eben nicht nur um eine moderne Einführung in die Philosophie, sondern er verknüpft Philosophie mit Psychologie und Hirnforschung. So ist Descartes berühmter Satz : "Ich denke, also bin ich" aus Sicht der Psychologie und Hirnforschung so nicht richtig. Für mich interessant, dass die Philosophie sich nicht in den Klassikern erschöpft, sondern im Austausch mit diesen beiden Wissenschaften grosse Menschheitsfragen neu überdenkt bzw. neu stellen wird. Absolut spannend...

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"Eine humorvolle Einführung in die Philosophie",

von Nina Giese aus Linz (31.10.2009)


Precht beschäftigt sich in seinem Buch mit den großen Fragen der Philosophie und gibt nicht nur die Theorien historischer und aktueller Philosophen wieder, sondern verweist ebenfalls auf die Ergebnisse der Hirnforschung, Biologie und Psychologie. Es wird ein Bogen geschlagen von Platon über Kant und Wittgenstein bis hin zu Luhmann.

Mithilfe der Philosophen nähert sich Precht verschiedensten Fragen der Menschheit: Wie werden wir zu dem, was wir sind? Was ist das „Ich“ überhaupt? Was ist Moral und wie entsteht sie? Gibt es einen freien Willen? Was ist Gerechtigkeit? Abschließend steht die Frage nach Glück und dem Sinn des Lebens. Angesprochen werden im entsprechenden Kontext auch aktuelle Themen wie Sterbehilfe, Abtreibung und Tierschutz, die im Licht der verschiedenen Theorie beleuchtet werden.

Das Buch richtet sich an den interessierten Laien. Precht setzt keine philosophischen Kenntnisse voraus und erklärt die Theorien verständlich und anhand von Beispielen. Außerdem lernt der Leser etwas über den Menschen hinter der Theorie, da der Autor zu jedem Philosophen eine kurze Biografie mitliefert. Da hier eine Zusammenfassung der großen philosophischen Fragen geboten wird, kann auf die einzelnen Themen natürlich immer nur oberflächlich eingegangen werden, so widmet Precht dem Kapitel „Was ist Liebe?“ später ein eigenes Buch („Liebe – ein unordentliches Gefühl“). Dieses Buch ist demnach genau das Richtige für denjenigen, der eine kurzweilige und nicht zu trockene Einführung in die Philosophie sucht.

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".......nicht viel",

von einer Kundin/ einem Kunden aus niedergösgen (12.10.2009)


wer bin ich...wen man es genau anschaut
sind wir eigentlich nicht viel nur gäste auf auf dieser erde...richard david precht hat eigentlich alles zusammengefasst wo wir uns täglich fragen und immer wieder antworten suchen danach.

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"Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?",

von einer Kundin/ einem Kunden (17.09.2009)


"Das Buch hat mir sehr gut gefallen,da es zum Nachdenken anregt. Mit seinen philosophischen Fragen wie zum Beispiel ""Wer ist ""ich""?"" oder ""Wie funktioniert mein Gehirn?"" spricht Richard David Precht Themen an über die man sehr selten nachdenkt,weil sie für einen selbst oft selbstverständlich sind. Ich finde es auch super,dass der Autor nicht nur über solche Fragen selbst philosophiert,sondern auch Meinungen von berühmten Personen wie z.B. Siegmund Freud oder Immanuel Kant wiedergibt und auch über die Personen selbst informiert, was nicht unbedingt jedem gleich geläufig ist.
Ich empfehle das Buch auf jeden Fall denen weiter,die daran interessiert sind ihr Allgemeinwissen in Sachen Philosophie aufzubessern und Spaß daran haben ein etw. anspruchvolleres Buch zu lesen."

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"Ich bin zwiegespalten...",

von einer Kundin/ einem Kunden aus Klagenfurt (01.12.2008)


... denn die Verbindung zwischen Philosophie und Psychologie/Hirnforschung ist wirklich erstaunlich, leicht nachzuvollziehen und ein neuer Ansatz um beide Themenbereiche zu vermitteln.
In den großen philosophischen Fragen hat mir die Tiefe gefehlt. Es wird viel angeschnitten doch nicht wirklich konsequent durchdacht. Die Einführungsbeispiele in die verschiedenen Themen sind originell und gut beschrieben. Doch es fehlt die Tiefe bzw. scheint immer wieder die persönliche Meinung des Autors durch, was nicht immer sehr passend ist, da ja doch mehrere Philosophen zusammengeflochten werden.
Die Themen sind sehr interessant, würden aber mehr Aufmerksamkeit fordern.
Von dem her ist weniger doch mehr.

Als Philosophie-Einsteiger-Buch würde ich es nicht empfehlen; eher zur Auffrischung bzw. zum "Wiedereinstieg" ins Philosophieren.

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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

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"Viel Geplauder, wenig Fundiertes",

von einer Kundin/ einem Kunden aus Heidelberg (09.10.2008)


Der Autor verplaudert sich für meinen Geschmack völlig. Er bringt zwar immer wieder nette Anekdoten, aber wenn er versucht, Sachverhalte oder Problemstellungen gedanklich zu entwickeln, wird es ziemlich schwach. Schade, denn die Themen halte ich für hochinteressant. Ich werde aber das Gefühl nicht los, dass der Autor den behandelten Themen gedanklich einfach nicht gewachsen ist.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

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"Geniale Verbindung aller wissenschaftlichen Disziplinen, die sich in irgendeiner Form mit dem Phänomen des Denkens auseinandersetzen.",

von einer Kundin/ einem Kunden (06.10.2008)


Ein außergewöhnliches Werk durch die menschlichsten aller Fragen. Auch ohne Vorkenntnisse lässt sich der jahrtausende alte Diskurs über das menschliche Ich nachvollziehen.

Precht teilt seinen philosophischen Exkurs in mehrere Teile, ähnlich einer wissenschaftlichen Arbeit, ein. Während er den Leser anfangs schont und ihm Grunsätzliches philosophisches Verständnis vermittelt, so werden im Mittelteil immer mehr Theorien und Ansichten von Größen wie Rousseau, Descartes und Schopenhauer vermittelt. Die Einteilung nimmt er mittels den Kantschen Grundfragen vor:

Was kann ich wissen? - Voraussetzungen des Denkens
Was soll ich tun? - Probleme der Ethik und Moral
Was darf ich hoffen? - Lebenssinn und Glückseligkeit

Soweit könnte man noch von einer philosophischen Einführung sprechen, jedoch vermag es Precht Einflüsse aus der Psychologie, Psychoanalyse und erstaunlicherweise auch der Neurobiologie (bzw. Gehirnforschung) mit Grundsatzfragen von "Wer bin ich?" bis zu "Wo gehe ich hin?" unglaublich präzise, erquickend und oftmals humoristisch zu verbinden. Insbesondere für mich als Nicht-Mediziner werden die Vorgänge im Gehirn verständlich dargestellt.

Dabei werden Denker und Wissenschaftler nicht nur mitsamt ihren Ansätzen aufgezählt und heruntergerasselt, sondern auch biographisches Gut beigelegt, so dass Gedankengänge leichter nachvollzogen werden können:
Warum war Schopenhauer solch ein unverbesserlicher Pessimist?
Warum wurde Wittgenstein Philosoph, wo er doch Diplom Ingenieur war?

Interessant ist, dass Precht nur selten weder Stellung nimmt, noch ernsthaft philosophiert, sondern diesen Punkt dem Leser überlässt. Deshalb mag es ratsam sein, nur Kapitelweise zu lesen und selbst weiterzudenken, statt stumpf die Fakten zu inhalieren.

Pflicht für dieses Buch ist ein gewisses Maß an Selbstkritik. Nur wer seine eigene Ansichten auf die Probe stellt, wird Freude an diesem Buch haben. Und wer erstmal soweit gekommen ist, dass statt "to be is to do" und "to do is to be" nur Frank Sinatras "do be do be do" der Wahrheit nahe kommt, wird mit Sicherheit noch lange etwas von dieser Investition zur Geisteserweiterung haben.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

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"Außergewöhnlich gut",

von Peter Hansen aus Kiel (20.07.2008)


Richard Precht beschreibt in diesem Buch sehr verständlich,und nicht ohne Humor, über die Zusammenhänge, von Erdgeschichte-Philosophie und Psychologie, unser heutiges Dasein.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

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"Sehr gute Einführung und Reflexion der Phiosophie",

von einer Kundin/ einem Kunden aus Berlin (27.02.2008)


Das Buch ist verständlich geschrieben und die Gedanken der Philosophen nicht nur schön dargestellt, sondern werden auch für aktuelle Fragen und Probleme angewendet. Da ich den Eindruck hatte, dass sich der Autor persönlich einbringt ist das Buch auch nicht zu trocken oder abstrakt. Deshalb Inspiration für Bewanderte und Nicht-Bewanderte.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

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"Philosophie für Jedermann!",

von Joey aus Bremen (17.02.2008)


R. D. Precht schreibt locker und leicht verständlich über Themen wie "Kann ich wollen was ich will", "Brauchen wir Eigentum" usw. Es macht Spass das Buch zu lesen. Sicherlich wird hier nicht tiefgründig phliosphiert, jedoch allgemeinverständlich für Jedermann. Für alle die Mal was anderes als "nur" Romane lesen wollen ist dieses Buch genau das Richtige.

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