Auf den Inseln des letzten Lichts

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Auf den Inseln des letzten Lichts

Roman

von Rolf Lappert

Buch

gebunden (540 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Die zwei Geschwister, Megan und Tobey, sind trotz aller Unterschiede doch einzigartig aneinander gebunden. Eines Tages ist Megan verschwunden, und Tobeys Suche nach ihr wird zu einem lebensgefährlichen Abenteuer: Auf einer winzigen Insel in den Philippinen stößt er auf eine seltsame, im Verfall begriffene Welt. Wissenschaftler und Versuchstiere einer einstigen Forschungsstation für Primaten vegetieren hier vor sich hin, und Tobey kommt einem dunklen Geheimnis auf die Spur, von dem nur Megan die ganze Wahrheit kennt ... Nach seinem preisgekrönten Roman "Nach Hause schwimmen" liefert Rolf Lappert, der Autor aus der Schweiz, erneut ein Meisterwerk der Erzählkunst, das die Absonderlichkeiten des Lebens beschreibt und eine faszinierende fremde Welt eröffnet.

Produktdetails

ISBN-10: 3-446-23556-6
EAN: 9783446235564
Erschienen: 16.08.2010
Verlag: Hanser
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 540
Gewicht: 776 g
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Rolf Lappert

Rolf Lappert, geb. 1958 in Zürich, absolvierte eine Ausbildung zum Grafiker, bevor er sich entschloss, Schriftsteller zu werden. In den Achtzigerjahren unterbrach er für längere Zeit das Schreiben, gründete mit Freunden einen Jazzklub und reiste kreuz und quer durch Amerika. Zwischen 1996 und 2004 arbeitete er als Drehbuchautor, u.a. für eine Serie im Schweizer Fernsehen. Rolf Lappert lebt als Autor in Listowel, County Kerry, Irland.

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Kundenrezensionen

  • außergewöhnlicher Schauplatz Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sieglinde Stanek, am 09.02.2011

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    Auf literarisch höchstem Niveau entführt uns der Autor diesmal auf eine einsame Insel. Die wenigen Bewohner dort sind „Gestrandete“, aus ihrem Leben geflohen und nun verstrickt in undurchsichtige Geschäfte.
    Ein junger Ire folgt seiner verschwundenen Schwester dorthin und begibt sich auf eine Spurensuche um herauszufinden, was mit ihr passiert ist. Dabei gerät er in einen Sumpf von Gewalt und Verbrechen.
    Lappert gelingt es, sowohl die Charaktere psychologisch differenziert darzustellen, als auch die Handlung über große Strecken spannend und rasant zu gestalten. Er hat äußerst orginelle Ideen (z.B. spielen zwei Primaten, die fast menschlich agieren, eine große Rolle) und setzt all das sprachlich sehr anspruchsvoll und dabei immer gut lesbar um.

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  • Auf denInseln des Lichts. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gisela Busemann, am 31.10.2010

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    Rolf Lappert versteht es mit einer unglaublichen Intensivität und Tiefe in mir, als Leserin, eine Sehnsucht nach einem fernen Land zu erwecken, in dem Menschen und Tiere nur gemeinsam überleben können oder aber untergehn-
    Da ist Megan und Tobey, Geschwister, wie sie unterschiedlich nicht sein können. Megan, schon als Kind liebt sie nichts mehr als die Tiere. Sie entwickelt sich später zu einer militanten Tierschützerin. Tobey, ihr Bruder, versucht sein Glück, mehr oder weniger als Rockmusiker in Irland. Auch wenn sich die Wege dieser beiden sehr bald trennen, so bleiben sie doch gedanklich verbunden. Als Megan eines Tages verschwunden ist, macht sich ihr Bruder auf die Suche nach ihr. Der Weg führt ihn auf eine entlegene philippinische Insel. Er entdeckt dort nicht nur das Grab seiner Schwester, sondern auch eine verfallene Siedlung, eine wissenschaftliche Forschungsstation für Primaten. Einige wenige Wissenschaftler und Versuchstiere leben, bzw. vegetieren dort. Wenn Toboey anfangs nur das Leben und den Tod seiner Schwester auf dieser Insel erforschen will, erkennt er, dass er einem dunklen Geheimnis auf der Spur ist.
    Mehr möchte ich nicht verraten, einfach lesen und eintauchen in die fremde, manchmal unwirkliche Welt auf dieser kleinen Insel.
    Von Rolf Lappert verspreche ich mir in der Zukunft noch einige wunderbare Lesevergnügen. Für seinen erster Roman -Nach Hause schwimmen- bekam er 2008 den 1. Schweizer Buchpreis. Lappert wurde in Zürich geboren und lebt heute mit seiner Familie in Listowel, Irland.

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  • Der "deutsche John Irving" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sarah Aksamit, am 25.10.2010

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    Für mich ist Rolf Lappert eine der größten Autorenentdeckungen der letzten Jahre.
    Zu Recht mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet, schafft er es, mich mit diesem Roman endgültig zu begeistern.
    Er teilt mit Irving seine Vorliebe für schräg/liebenswerte Charaktere, die durch ihr Leben stolpern und nur darauf warten, (vom Leser) gerettet zu werden.
    Die Handlung ist so vielschichtig, dass es müßig wäre, alle Abenteuer en detail aufzuzählen (Primaten, Piraten und Rockmusiker..) um nur einige zu nennen!

    Mein Tipp: Lappert lesen, staunen- und verlieben!

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  • Über den Horizont hinaus Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Volker Stuhldreher, am 19.08.2010

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    Rolf Lappert gelingt es, ein außergewöhnlich wohltuendes Buch zu schreiben. Es dreht sich nicht um das eigene Ich oder ein Ich-Erzähler erzählt oder der Autor arbeitet ein Stück seiner eigenen Vergangenheit auf.
    Sondern es ist die Geschichte zweier Geschwister, die sich verloren haben. Der Bruder macht sich auf den Weg, seine Schwester zu finden und gelangt so bis auf die Philipinnen, bzw. auf die "Inseln des letzten Lichts". Dort erwartet ihn die Geschichte seiner Schwester eng verknüpft mit dem Schicksal der Einwohner dieser Inseln.
    Mehr will ich nicht verraten. Das Buch ist phantasievoll und führt uns eine andere Welt, ohne in Fantasy abzutauchen.

    Rolf Lappert wird im Rahmen der LiteraTour Nord 2010/2011 in Bremen, Oldenburg, Lüneburg, Lübeck, Rostock und Hannover lesen.

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