Bartimäus 02. Das Auge des Golem

Das Auge des Golem

von Jonathan Stroud

Buch

Taschenbuch (669 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Jonathan Stroud hat mit Bartimäus und Nathanael zwei unvergeßliche Helden geschaffen.Der junge, ehrgeizige Nathanael strebt eine Karriere im von Zauberern beherrschten britischen Weltreich an. Doch die immer dreistere Widerstandsbewegung der »Gewöhnlichen« macht der Regierung schwer zu schaffen. Und dann versetzt auch noch ein Golem London in Angst und Schrecken. Nathanael wird mit den Ermittlungen beauftragt. Als er auf der Stelle tritt, entsinnt er sich seines alten Vertrauten Bartimäus und auch das Mädchen Kitty, mit dem er schon einmal einen unliebsamen Zusammenstoß hatte, taucht wieder auf Atemberaubend spannend, umwerfend komisch, einfach unwiderstehlich: das beste Fantasy-Abenteuer seit langem!

Pressestimmen:

"Harry ist nicht mehr allein!" (Bunte)

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.605
ISBN-10: 3-442-37003-5
EAN: 9783442370030
Originaltitel: The Bartimaeus Trilogy Vol.II: The Golem's Eye
Erschienen: 13.10.2008
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 669
Länge/Breite: 183mm/125mm
Gewicht: 557 g
Übersetzer: Gerald Jung, Katharina Orgass
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Jonathan Stroud

Jonathan Stroud wurde in Bedford geboren. Er schreibt Geschichten, seit er sieben Jahre alt ist. Er arbeitete zunächst als Lektor für Kindersachbücher. Nachdem er seine ersten eigenen Kinderbücher veröffentlicht hatte, beschloss er, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Er wohnt mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin und Illustratorin von Kinderbüchern, und der gemeinsamen Tochter Isabelle in der Nähe von London. "Die Pforte des Magiers" ist nach "Das Amulett von Samarkand" und "Das Auge des Golem" der dritte Teil der Bartimäus-Trilogie. Die beiden Bücher sind weltweite Bestseller - und auch in Deutschland haben sie Spitzenplätze auf den Jugendbuch-Bestsellerlisten erklommen. Die Trilogie wird von Miramax verfilmt.

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Kundenrezensionen

  • Super Fortsetzung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.04.2013

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    Dieses Buch weiss, genau wie sein Vorgänger sehr zu überzeugen.
    Nathanel arbeitet mittlerweile bei der Regierung, als aufstrebender Mitarbeiter.
    Doch eine rätselhafte Serie von Angriffen erschüttert London und droht die junge Karriere zu zerstören.
    Da hilft nur eins: Bartimäus muss her.
    Eine wirklich gelungene Fortsetzung, die seinem Vorgänger in nichts nachsteht

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  • Bartimäus strikes again Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Josef Eckl, am 05.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Geschichte wird düsterer und der mittlerweile die Karriereleiter erklimmende Zauberer Nathanael verliert immer mehr an sympathischen Zügen. Bartimäus ist witzig und bissig wie eh und jeh und durch die Augen der Widerstandskämpferin Kitty wird ein weiterer Teil der Geschichte erzählt.
    Das Buch lebt wie schon der erste Teil hauptsächlich von den ironischen Bemerkungen des Djinns. Mit der Figur der Kitty kann sich der Leser wohl besser identifizieren als mit dem zusehends von seinem Ehrgeiz getriebenen Nathanael. Wie schon der erste Teil vor allem wegen der ungemein unterhaltsamen Bartimäus-Kapitel zu empfehlen!

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  • Das 2. Abenteuer von Nathanael und Bartimäus Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von CarineM, am 01.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eines Tages wird Bartimäus wieder einmal von einem Zauberer beschworen, das war ja schliesslich normal. Allerdings hätte er nie gedacht, dass es wieder der selbe wie beim letzten Mal sein würde. Nathanael. Dieser ist inzwischen ein erfolgreicher junger Zauberer, mit einer mächtigen Lehrmeisterin. Und er hat ein grosses Problem. Der Wiederstand, der gegen die ausschliesslich aus Zauberern bestehende Regierung kämpft wird immer stärker. Bartimäus soll ihm helfen, sie aufzuhalten.
    Parallel dazu wird auch die Geschichte von Kitty erzählt, die sich schon früh dem Wiederstand angeschlossen hat. Es gibt auch einige Rückblicke in ihre Vergangenheit.

    Bartimäus ist immer noch, wie im ersten Buch. Aufmüpfig und spitzzüngig. Nathanael hat sich etwas zum Schlechten verändert. Er ist zum typischen Zauberer geworden. Rücksichtslos auf dem Weg an die Macht. Kitty ist eine sehr interessante neue Person und bringt mehr Schwung in die Geschichte.
    Das Buch ist wie das erste, sehr spannend und lustig erzählt und die witzigen Fussnoten gibt es auch immer noch. Sie stören zwar manchmal den Lesefluss, dafür muss man sich nicht mit endlosen Erklärungen herumschlagen.

    Seeehr zu empfehlen

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  • Macht Lust auf mehr! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Barbara Krenn, am 22.06.2012

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    Nathanael ist in einer Zwickmühle: Seine neue Meisterin und der Premierminister setzen ihn zunehmend unter Druck. Der Wiederstand der "Gewöhnlichen" wird immer stärker und er kann einfach keinen geeigneten Sklaven für sich finden. Soll der Bartimäus ein weiteres mal rufen, obwohl er dabei das Bekanntwerden seines Geburtsnamens und somit sein Leben riskiert?

    Der zweite Band der Reihe hat um einiges mehr tiefe als sein Vorgänger. Man erlebt das Leben der machtlosen Unterschicht und bekommt einen Einblick in die Welt der machthungrigen Zauberer. Außerdem ist mit der Perspektive der 15-jährigen Kitty aus der Wiederstandsbewegung eine neue spannende Persönlichkeit in die Geschichte gekommen.

    Die dunkler Story und der wie gewohnt scharfzüngige Humor von Bartimäus machen diesen Band zu einem würdigen Nachfolger von "Das Amulett von Samarkand".

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  • Aufruhr im Empire Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefan Heidsiek, am 25.04.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Knapp drei Jahre nach den Ereignissen um den Sturz von Lovelace wird Bartimäus erneut beschworen. Kein Problem, kein Ding. So etwas ist man als Dschinn gewöhnt. Nur ist der Beschwörende erneut derselbe Typ wie beim letzten Mal. Nathanael alias John Mandrake hat für seine Leistungen bei der Rettung des Premierministers einen ordentlichen Karriereschub erhalten. An der Seite seiner Meisterin Jessica Whitwell arbeitet er mittlerweile im Sicherheitsministerium Großbritanniens. Und kann sich dort vor Problemen kaum retten. Nicht nur das die halbe Belegschaft ihm den schnellen Aufstieg missgönnt, auch die Anschläge einer unbekannten Widerstandsbewegung in London machen ihm zu schaffen. Obwohl er alle Hebel in Bewegung setzt, gelingt es dem Jungen nicht die Gruppe zu zerschlagen.

    In seiner Not beschwört er einmal mehr Bartimäus, den Dschinn, damit dieser die Widerständler dingfest macht ... und stößt dabei bald auf die Spuren eines mächtigen Gegners aus dem alten Prag (Dessen Mauern nebenbei bemerkt Bartimäus Höchstselbst errichtet hat).

    Dunkle Wolken ziehen über London auf und nachdem bereits der erste Band sehr politisch daherkam, ist "Das Auge des Golem" nun endgültig nichts mehr für ganz junge Leser. Zwar werfen wir mit Kitty, einer Anhängerin der Widerstandsgruppe, erstmals einen Blick in das Leben der Gewöhnlichen, doch auch deren Geschichte ist von Leid und Trauer geprägt. Hinzu kommt, dass Nathanael (schon vorher kein Sympathieträger) seine Persönlichkeit der Karriere geopfert hat, und sich mehr und mehr in Machtgier und Intrigen verstrickt. Für manchen Leser eine ungewöhnliche Erfahrung, fehlt doch damit irgendwie die Identifikationsfigur. Gerade das hebt das Buch jedoch vom Einerlei der Konkurrenz ab. Stroud schreibt unheimlich lehrreich, verleiht der Geschichte eine Tiefe, die zwar nicht mehr so leichtfüßig ausgearbeitet wird, dafür aber im weiteren Verlauf unheimlich an Fahrt gewinnt. Ein Ausflug nach Prag liest sich nicht nur sehr stimmungsvoll, sondern führt dazu, dass die so andere und doch irgendwie ähnliche Welt direkt vor unseren Augen entsteht.

    Und was Bartimäus angeht: Der zieht mir immer noch das Grinsen ins Gesicht und weiß auf humorigste Art und Weise zu unterhalten. Schade, dass man auf seinen ersten Auftritt nach dem Prolog etwas länger warten muss. Dennoch bleibt er (und so soll es ja auch sein) die treibende Figur, ist er doch im Grunde seines Herzens immer noch ein besserer Kerl, als sein junger eitler und arroganter Herr. Einziges Manko: Ein- bis zweihundert Seiten weniger hätten dem Buch vielleicht gut getan, denn in einige Handlungsstränge (wie der Rückblick auf Kittys Jugend) hat sich Stroud ein bisschen zu sehr verbissen. Das bremst, besonders am Anfang, das Lesetempo und macht den Einstieg etwas schwer. Die darauf folgenden überschlagenden Ereignissen und das fulminante Finale können dafür letztendlich aber entschädigen.

    Insgesamt ist "Bartimäus - Das Auge des Golem" eine äußerst gelungene, komplexere Fortsetzung mit viel Tiefgang, die mit einigen düsteren und drastischen Momenten aufwartet, dank dem liebenswerten Dschinn jedoch auch für ziemlich viel Spaß beim Lesen sorgt. Rundum empfehlenswert und äußerst originell. Ich freue mich auf den abschließenden Band.

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  • Aufruhr im Empire Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefan Heidsiek, am 22.04.2010

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    Knapp drei Jahre nach den Ereignissen um den Sturz von Lovelace wird der Dschinn Bartimäus erneut beschworen. Kein Problem, kein Ding. So etwas ist man als Dschinn gewöhnt. Nur ist der Beschwörende erneut derselbe Typ wie beim letzten Mal. Nathanael alias John Mandrake hat für seine Leistungen bei der Rettung des Premierministers einen ordentlichen Karriereschub erhalten. An der Seite seiner Meisterin Jessica Whitwell arbeitet er mittlerweile im Sicherheitsministerium Großbritanniens. Und kann sich dort vor Problemen kaum retten. Nicht nur das die halbe Belegschaft ihm den schnellen Aufstieg missgönnt, auch die Anschläge einer unbekannten Widerstandsbewegung in London machen ihm zu schaffen. Obwohl er alle Hebel in Bewegung setzt, gelingt es dem Jungen nicht die Gruppe zu zerschlagen.

    In seiner Not beschwört er einmal mehr Bartimäus, den Dschinn, damit dieser die Widerständler dingfest macht ... und stößt dabei bald auf die Spuren eines mächtigen Gegners aus dem alten Prag (Dessen Mauern nebenbei bemerkt Bartimäus Höchstselbst errichtet hat).

    Dunkle Wolken ziehen über London auf und nachdem bereits der erste Band sehr politisch daherkam, ist "Das Auge des Golem" nun endgültig nichts mehr für ganz junge Leser. Zwar werfen wir mit Kitty, einer Anhängerin der Widerstandsgruppe, erstmals einen Blick in das Leben der Gewöhnlichen, doch auch deren Geschichte ist von Leid und Trauer geprägt. Hinzu kommt, dass Nathanael (schon vorher kein Sympathieträger) seine Persönlichkeit der Karriere geopfert hat, und sich mehr und mehr in Machtgier und Intrigen verstrickt. Für manchen Leser eine ungewöhnliche Erfahrung, fehlt doch damit irgendwie die Identifikationsfigur. Gerade das hebt das Buch jedoch vom Einerlei der Konkurrenz ab. Stroud schreibt unheimlich lehrreich, verleiht der Geschichte eine Tiefe, die zwar nicht mehr so leichtfüßig ausgearbeitet wird, dafür aber im weiteren Verlauf unheimlich an Fahrt gewinnt. Ein Ausflug nach Prag liest sich nicht nur sehr stimmungsvoll, sondern führt dazu, dass die so andere und doch irgendwie ähnliche Welt direkt vor unseren Augen entsteht.

    Und was Bartimäus angeht: Der zieht mir immer noch das Grinsen ins Gesicht und weiß auf humorigste Art und Weise zu unterhalten. Schade, dass man auf seinen ersten Auftritt nach dem Prolog etwas länger warten muss. Dennoch bleibt er (und so soll es ja auch sein) die treibende Figur, ist er doch im Grunde seines Herzens immer noch ein besserer Kerl, als sein junger eitler und arroganter Herr. Einziges Manko: Ein- bis zweihundert Seiten weniger hätten dem Buch vielleicht gut getan, denn in einige Handlungsstränge (wie der Rückblick auf Kittys Jugend) hat sich Stroud ein bisschen zu sehr verbissen. Das bremst, besonders am Anfang, das Lesetempo und macht den Einstieg etwas schwer. Die darauf folgenden überschlagenden Ereignissen und das fulminante Finale können dafür letztendlich aber entschädigen.

    Insgesamt ist "Bartimäus - Das Auge des Golem" eine äußerst gelungene, komplexere Fortsetzung mit viel Tiefgang, die mit einigen düsteren und drastischen Momenten aufwartet, dank dem liebenswerten Dschinn jedoch auch für ziemlich viel Spaß beim Lesen sorgt. Rundum empfehlenswert und äußerst originell. Ich freue mich auf den abschließenden Band.

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  • Das Abenteuer geht weiter! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Gabelt, am 29.03.2010

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    Unsere beiden Helden sind wieder da! Wie auch im ersten Teil schaffen es Bartimäus und Nathanael wieder uns zu verzaubern - mit viel Magie, einem spannenden Abenteuer rund um den Widerstand und den gefährlichen Golem, und vielen Zankereien! Ein absolut gelungener zweiter Teil, der Lust auf den dritten macht...Viel Spaß dabei. Aber vorsicht - Suchtgefahr! Wenn man erstmal angefangen hat zu lesen, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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  • Endlich sind sie wieder da... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bianka Greif, am 21.01.2010

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    ...unsere beiden Helden Nathaniel und Bartimäus, der - wie immer nicht ganz so freiwillig - dem, auf der Karriereleiter schon weit nach oben gestiegenem Zauberer, helfen darf. Diesmal wird das Gespann aber um eine sehr undurchsichtige junge Dame erweitert - Kitty, die als Mitglied des Wiederstandes die Gegenseite dieses von Zauberern beherrschten Staates aufzeigt. Keiner vertraut dem Anderen und aus Teil 1 wissen wir ja schon, das auch in den eigenen Reihen Feinde lauern können. Abwechslungsreich, spannend und natürlich mit dem "dezenten" Bartimäus-Humor versehen, gelingt es erneut, den Leser zu fesselt und zu begeistern. Sehr empfehlenswert.

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  • super gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.01.2010

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    super buch! lohnt sich zu lesen, jedoch ziehen sich meiner meinung nach die letzten schlussseiten ein bisschen wie kaugummi... wenn ihr versteht was ich meine ;-) die "randbemerkungen" sind jedenfalls der brüller und die sarkastischen sprüche bringen einen oft zum schmunzeln :D

    viel spaß beim lesen

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  • Ein weiteres Abenteuer mit Nathaniel und Bartimäus Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Renate Strohmayer, am 13.10.2009

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    Ein weiteres Abenteuer mit dem ehrgeizigen Nathaniel und dem nun schon etwas ausgelaugten Bartimäus lädt zum Lesen ein. Außerdem gibt es einen neuen Blickwinkel auf das Geschehen in Form von Kitty, einem Mitglied der Widerstandsbewegung gegen die Magier. Überraschenderweise scheint sie gegen Magie immun zu sein.

    Ohne voneinander zu wissen versuchen sie das Rätsel um den Golem, der London in Angst und Schrecken versetzt, zu lösen.

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  • Bestens Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.07.2009

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    Das Beste Bartimäus-Buch von den dreien.
    Viel Spannung am meisten der dreien. Ich empfehle es sehr weiter!

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Bei Sonnenuntergang entzündeten die Feinde eines nach dem andern ihre Lagerfeuer und es waren so viele wie noch in keiner Nacht zuvor. Die Lichter funkelten wie glühende Edelsteine in der kargen Landschaft, so zahlreich, dass es schien, als sei eine verzauberte Stadt aus dem Boden gewachsen. Im Gegensatz dazu waren bei den Häusern hinter unseren Mauern die Läden verrammelt, die Lichter gelöscht. Es war eine seltsam verkehrte Welt - die Stadt Prag lag finster und tot, wogegen das Land ringsum vor Leben loderte.
Bald darauf ließ der Wind nach. Er hatte schon seit Stunden kräftig von Westen geblasen und uns den Lärm der feindlichen Manöver zugetragen: das Geratter der Belagerungsmaschinen, die Rufe von Soldaten und Tieren, das Ächzen der versklavten Geister, den würzigen Duft der Beschwörungsrituale. Jetzt war er unnatürlich abrupt abgeflaut, es herrschte tiefe Stille.
Ich schwebte hoch über dem Strachovkloster, dicht hinter der wuchtigen Stadtmauer, die ich vor dreihundert Jahren errichtet hatte.
Meine ledernen Schwingen schlugen gemessen und kraftvoll, mein Blick überprüfte alle sieben magischen Ebenen bis hin zum Horizont. Was ich sah, trug nicht zu meiner Erheiterung bei. Ein Großteil des britischen Heeres war unter Tarnzaubern verborgen, doch schon brandeten erste Ausläufer seiner magischen Macht an den Fuß des Burgbergs. Die Auren eines gigantischen Aufgebots an Geistern schimmerten schwach im Zwielicht; immer wieder kündeten kurze Erschütterungen der Ebenen von der Ankunft neuer Bataillone. Menschentruppen marschierten zielstrebig durchs Dunkel. Mittendrin stand eine Gruppe gewaltiger weißer Zelte, deren Kuppeln an die Eier des Vogel Rock gemahnten und die von oben bis unten mit Schutzschilden und anderen Bannzaubern wie mit dicken Spinnweben überzogen waren.
Ich hob den Blick zum Himmel. Dort türmten sich Unheil kündende schwarze Wolken, die im Westen mit gelben Schlieren durchsetzt waren. Ganz hoch oben und im ersterbenden Licht kaum zu erkennen, erspähte ich verschwommen sechs Punkte, die ein gutes Stück außerhalb des Detonationsradius kreisten. Sie flogen stetig entgegen dem Uhrzeigersinn, vermaßen ein letztes Mal die Mauern, inspizierten unsere Verteidigungsanlagen.
Ach, übrigens... das war auch mein Auftrag.
Am Strachovtor, dem äußersten und verwundbarsten Punkt der Stadtmauer, hatte man den Turm erhöht und verstärkt. Die uralten Torflügel waren mit dreifachen Schließzaubern und unzähligen Auslösemechanismen versehen und auf den bedrohlich aufragenden Zinnen wimmelte es von scharfäugigen, hellhörigen Wachposten.
So war es jedenfalls gedacht.
Hin zum Turm flog ich, mit Falkenkopf, auf Lederschwingen, in mein Tarngespinst gehüllt. Mit bloßen Füßen landete ich lautlos auf einem Sims und erwartete, zum nachdrücklichen Beweis äußerster Alarmbereitschaft unverzüglich in scharfem Ton angerufen zu werden.
Nichts dergleichen geschah. Ich warf meinen Tarnzauber ab und wartete auf irgendein diskretes, wenn auch verspätetes Zeichen, dass mich jemand bemerkt hatte. Ich hustete vernehmlich. Immer noch nichts.
Ein schimmernder Schild schirmte einen Teil der Brustwehr ab. Dahinter kauerten fünf Wachen. Der Schild war ein ziemlich windiges Ding, auf einen Menschen, beziehungsweise höchstens drei Dschinn ausgelegt, weshalb darunter ein ziemliches Gerangel im Gange war.
»Hörst du wohl sofort auf zu schubsen?!«


Es waren alles niedere Dschinn, kaum besser als gewöhnliche Foliot. Die Zeiten waren schlecht in Prag: Die Zauberer waren knapp an Sklaven, die Qualitätskontrolle ließ zu wünschen übrig. Das bewiesen nicht zuletzt die Erscheinungen, für die sich meine fünf hier entschieden hatten. Statt Furcht einflößender, kriegerischer Gestalten standen mir zwei hibbelige Vampirfledermäuse, eine glubschäugige Eidechse und ein reichlich murkliger Frosch gegenüber.
»Aua! Pass doch auf deine Klauen auf, Blödian!«
»Dann rutsch eben ein Stück. Mein Hintern guckt raus! Wenn die ihn sehn!«
»Vielleicht schlägt sie ja grade das in die Flucht.«
»Behalt gefälligst deinen Flügel bei dir! Du hättest mir fast ein Auge ausgestochen!«
»Dann verwandle dich eben in was Kleineres. In einen Fadenwurm oder so.«
»Wenn du mich noch ein Mal mit dem Ellbogen.«
»Ich kann nichts dafür! Dieser Bartimäus hat uns hier oben postiert. Der Kerl ist so was von einge ...«
Kurz, es war ein trauriges Schauspiel von Schlamperei und Unfähigkeit, das ich hier nicht in allen Einzelheiten wiedergeben möchte. Der falkenköpfige Krieger legte die Flügel an, trat auf die Wachen zu und machte sich bemerkbar, indem er sie packte und mit den Köpfen zusammenstieß.
»Nennt ihr das etwa Wachestehen?«, schnauzte ich sie an. Ich war nicht zum Scherzen aufgelegt. Nach sechs Wochen ununterbrochenem Dienst lag meine Substanz blank. »Hocken hier oben hinter einem Schild und zanken sich wie die Fischweiber... hab ich euch nicht befohlen aufzupassen?!«
Klägliches Genuschel, Herumdrucksen und Betreten-zu Boden-Blicken war die Antwort. Dann hob der Frosch die Hand.
»Bitte schön, Mr Bartimäus, Sir, wozu sollen wir hier eigentlich Wache halten? Die Engländer sind überall, zu Lande und in der Luft. Und es heißt, die hätten eine ganze Kohorte Afriten dabei. Stimmt das?«
Ich richtete blinzelnd den Schnabel zum Horizont. »Wer weiß.«
Die fünf Köpfe schlugen in rascher Folge gegeneinander wie ein Satz Klacker-kugeln.
Dem Frosch entfuhr ein Klagelaut. »Aber wir haben überhaupt keine mehr, seit es Phöbus erwischt hat, oder? Und Mariden haben die da unten auch noch, und nicht nur einen, heißt es. Und außerdem hat der Anführer einen Zauberstab dabei, ein supermächtiges Ding. Damit soll er auf dem Weg hierher Paris und Köln in Schutt und Asche gelegt haben. Stimmt das etwa auch?«
Mein Federschopf sträubte sich im leichten Wind. »Wer weiß.«
Dem Frosch entfuhr ein Aufschrei. »Aber. aber das ist ja furchtbar! Dann sind wir geliefert! Es hat schon den ganzen Nachmittag Beschwörungen gehagelt und das kann nur eins bedeuten, nämlich dass sie heute Abend angreifen. Dann sind wir morgen früh alle tot.«
Diese Art Gerede war unserer Kampfmoral nicht unbedingt zuträglich, deshalb legte ich ihm begütigend die Hand auf die warzige Schulter. »Jetzt hör mir mal zu, mein Sohn. wie heißt du eigentlich?« »Nubbin, Sir.«
»So, so, Nubbin. Man soll nicht immer alles glauben, was man hört, Nubbin. Die Engländer haben eine starke Streitmacht, keine Frage. Ehrlich gesagt habe ich kaum je eine stärkere gesehen. Aber eins wollen wir doch mal festhalten: Angenommen sie verfügen tatsächlich über Mariden, ganze Legionen von Afriten und dazu Horla bis zum Abwinken. Angenommen die marschieren heute Abend allesamt auf uns los und berennen das Strachovtor, genau hier, wo ihr steht. Lasst sie ruhig kommen!

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