Blutstein

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Blutstein

Kriminalroman

von Johan Theorin

Buch

gebunden (445 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Rot wie Blut schimmert die Gesteinsschicht im Steinbruch von Stenvik. Jeder auf Öland kennt die Legenden von den Bluttaten, die diesen Stein gefärbt haben sollen. Auch Per Mörner kennt sie, und dennoch beschließt er, mit seinen Töchtern im Frühjahr nach Stenvik zu ziehen. Nach einem gescheiterten Brandanschlag auf seinen Vater Jerry sieht Per sich gezwungen, auch ihn zu sich auf die Insel zu holen. Doch Per kann nicht verhindern, dass Jerry schon kurz darauf vor seinen Augen getötet wird. Der Vater schien seinen Mörder gekannt zu haben - wer aber könnte ihn so gehasst haben, dass er das Risiko einging, ihn in aller Öffentlichkeit zu töten? Per Mörner lässt die Frage keine Ruhe. Und was er herausfindet, erschüttert ihn zutiefst ...

Produktdetails

ISBN-10: 3-492-05418-8
EAN: 9783492054188
Originaltitel: Blodläge
Erschienen: 04.01.2011
Verlag: Piper
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 445
Gewicht: 621 g
Übersetzer: Kerstin Schöps
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Kerstin Schöps

Ulla Taylor ist 1968 in Dänemark geboren, als Kind wollte sie immer Schauspielerin werden. Stattdessen schrieb und inszenierte sie fürs Theater. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Schwester, (liebe) Schwester ist ihr erstes Jugendbuch.

Johan Theorin

Johan Theorin, 1963 in Göteborg geboren, verbringt seine Sommer auf der Insel Öland, deren mythische Landschaft ihn zu dieser Geschichte anregte. »Öland« ist der erste Kriminalroman eines geplanten »Öland-Quartetts«, dessen Teile sich jeweils einer Jahreszeit widmen werden. Auf »Öland«, der im Herbst spielt, erhielt Johan Theorin euphorische Reaktionen: Der Kultkrimi wird derzeit in dreizehn Sprachen übersetzt, die internationalen Filmrechte sind verkauft.

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Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Skandinavische Mythologie verstrickt mit spannenden Krimielementen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katja Prochnow, am 23.01.2012

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    Der dritte Teil seiner Öland-Quadrologie behandelt als Jahreszeit den Frühling auf der Insel. Im Mittelpunkt steht Per Mörner, der ein Häuschen in der Nähe eines Steinbruchs geerbt hat. Als dessen Vater Jerry einen ominösen Mordanschlag zum Opfer fällt, erhält er mehr Einblicke in dessen Vergangenheit als ihm lieb ist.

    Ideal für Leser die nicht immer nur Kommissare oder Staatsanwälte als Ermittler sehen möchten. Theorin verwebt wie gewohnt die Vergangenheit mit der Gegenwart und beschreibt unglaublich fesselnd das Leben der einzelnen Charaktere. Man darf schon sehr auf den Sommer-Teil gespannt sein!

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  • Ein Krimi der anderen Art Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Caro1893, am 10.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine idyllische Insel, eine geheimnisvolle Vergangenheit und ein Unbekannter der Rache übt.

    Meine Meinung:
    Mir hat "Blutstein" sehr gut gefallen. Es war mein erstes Buch von Theorin, obwohl das glaube ich schon seit drittes ist. Schon im Prolog gibt es einen Paukenschlag, man möchte unbedingt wissen wie es zu dieser Situation kam und wie diese ausgeht. Danach "plätschert" die Geschichte ein bisschen dahin, was mich eigentlich nicht sonderlich gestört hat, da man die ganze Zeit eine unterschwelllige Spannung spürt. Ich hatte das Gefühlt, dass man immer ein bisschen in Sicherheit gewiegt werden soll. Sobald man sich damit abgefunden hatte, dass gerade nicht so viel passiert, kommt der nächste Paukenschlag. "Blutstein" ist vielleicht auch kein Krimi im eigentlichen Sinn. Wer erwartet, dass hier die ganze Zeit Spannung herrscht, könnte vielleicht auch enttäuscht werden. Manchmal tritt die Krimihandlung, wie schon gesagt eben in den Hintergrund und man erfährt einiges aus dem Privatleben der Figuren. Mich hat das nicht gestört, so versteht man wenigstens, warum die Personen so sind wie sie sind und was sie dazu gemacht hat. Ich finde es schön, dass die Vergangenheit der Protagonisten beleuchtet wird, macht das doch die Figuren lebendiger und greifbarer. Auch, dass sie nicht immer Erfolg haben und auch bei ihnen mal etwas schief geht wirkt ehrlich und realistisch. Denn bei wem klappt schon alles?

    Auch die Sagengestalten, die Elfen und die Trolle, fande ich sehr schön in die Geschichte eingebunden. Immer wieder gibt es eine Rückblende zu Vendelas Kindheit, in der sie scheinbar viele Begegnungen mit den Elfen hatte. Die Verknüpfungen der einzelnen Geschichten sind gut gelungen und verständlich. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut, ich habe das Buch praktisch in einem Rutsch durchgelesen. Auch die etwas düstere Atmospähre von Öland fande ich sehr gelungen und passend.

    Das Ende ist vielleicht ein kleines bisschen "too much", wenn man es mit dem Verlauf der Geschichte vergleicht. Ein bisschen weniger Feuer hätte genügt. Trotzdem finde ich das Ende sehr schön gewählt und freue mich über den Ausgang der Geschichte. Zum Glück habe ich hier noch einen Krimi von Theorin stehen, so kann ich bald wieder in die Welt von "Öland" abtauchen.

    Fazit:
    Ein spannender Krimi, für alle die nicht andauernd blutige Action brauchen und gerne Schwedenkrimis lesen.

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  • Ein Krimi der anderen Art Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Caro1893, am 10.10.2011

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    Eine idyllische Insel, eine geheimnisvolle Vergangenheit und ein Unbekannter der Rache übt.

    Meine Meinung:
    Mir hat "Blutstein" sehr gut gefallen. Es war mein erstes Buch von Theorin, obwohl das glaube ich schon seit drittes ist. Schon im Prolog gibt es einen Paukenschlag, man möchte unbedingt wissen wie es zu dieser Situation kam und wie diese ausgeht. Danach "plätschert" die Geschichte ein bisschen dahin, was mich eigentlich nicht sonderlich gestört hat, da man die ganze Zeit eine unterschwelllige Spannung spürt. Ich hatte das Gefühlt, dass man immer ein bisschen in Sicherheit gewiegt werden soll. Sobald man sich damit abgefunden hatte, dass gerade nicht so viel passiert, kommt der nächste Paukenschlag. "Blutstein" ist vielleicht auch kein Krimi im eigentlichen Sinn. Wer erwartet, dass hier die ganze Zeit Spannung herrscht, könnte vielleicht auch enttäuscht werden. Manchmal tritt die Krimihandlung, wie schon gesagt eben in den Hintergrund und man erfährt einiges aus dem Privatleben der Figuren. Mich hat das nicht gestört, so versteht man wenigstens, warum die Personen so sind wie sie sind und was sie dazu gemacht hat. Ich finde es schön, dass die Vergangenheit der Protagonisten beleuchtet wird, macht das doch die Figuren lebendiger und greifbarer. Auch, dass sie nicht immer Erfolg haben und auch bei ihnen mal etwas schief geht wirkt ehrlich und realistisch. Denn bei wem klappt schon alles?

    Auch die Sagengestalten, die Elfen und die Trolle, fande ich sehr schön in die Geschichte eingebunden. Immer wieder gibt es eine Rückblende zu Vendelas Kindheit, in der sie scheinbar viele Begegnungen mit den Elfen hatte. Die Verknüpfungen der einzelnen Geschichten sind gut gelungen und verständlich. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut, ich habe das Buch praktisch in einem Rutsch durchgelesen. Auch die etwas düstere Atmospähre von Öland fande ich sehr gelungen und passend.

    Das Ende ist vielleicht ein kleines bisschen "too much", wenn man es mit dem Verlauf der Geschichte vergleicht. Ein bisschen weniger Feuer hätte genügt. Trotzdem finde ich das Ende sehr schön gewählt und freue mich über den Ausgang der Geschichte. Zum Glück habe ich hier noch einen Krimi von Theorin stehen, so kann ich bald wieder in die Welt von "Öland" abtauchen.

    Fazit:
    Ein spannender Krimi, für alle die nicht andauernd blutige Action brauchen und gerne Schwedenkrimis lesen.

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  • Magisch, mystisch, wunderbar! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Enzler, am 28.08.2011

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    Obwohl Theorins Romane unter Krimis laufen, darf man sich nicht zu fest auf einen klassischen Krimi einstellen, sonst wird man definitiv enttäuscht.
    Blutstein hat sogar was Phantastisches an sich.
    Es wird viel von Elfen und Trollen erzählt, diese gehören aber zur Rahmenhandlung.
    Blutstein hat mich wie ein Märchen in den Bann gezogen und erst nach der letzten Seite (etwas traurig, dass das Buch fertig ist) wieder ausgespukt!

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  • Blutstein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.08.2011

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    Wow! Trotz des Klappentextes, der ja eigentlich einen Krimi verspricht, war ich nicht enttäuscht, als das Buch auf einmal sehr viel mehr war und etwas in die "eso"-Ecke abdriftete... Nicht Per steht hier im Vordergrund der Geschichte und wie er versucht, den Mord an seinem Vater Jerry aufzuklären, sondern seine Nachbarin auf Öland, Vendela, die schon ihre Kindheit auf der Insel verbracht hat.

    Immer wieder tauchen mystische Elemente auf, und auch die weiteren Nachbarn haben so die ein oder andere Begegnung mit einem Troll oder einer Elfe. Ich bin generell gar nicht empfänglich für solche Geschichten oder für fantasy-ähnliche Erzählungen, aber das muss man für dieses Buch auch gar nicht sein, denn irgendwie gibt es dann doch für alles eine ganz und gar wirkliche Erklärung, und wenn sie auch noch so banal ist.

    Johan Theorin schreibt in eher ruhigen Tönen, aber auch die dramatischen Szenen wie der Mord an Jerry (oder ein paar ähnlich kriminelle Szenen - ohne nun zu viel verraten zu wollen) sind ihm gut gelungen. Die Rückblicke sind (im Gegensatz zur "eigentlichen" Handlung, die in der Vergangenheit geschrieben ist) im Präsens gefasst, so dass man stets genau erkennt, wo man sich nun befindet, wer gerade erzählt oder in wessen Vergangenheit man nun gerade zugange ist.

    Die Mischung aus Krimi, Psychothriller, Beziehungsstudie, Familienroman und Liebesgeschichte, versehen mit einer Prise Sagen war mir komplett neu. Aber sie ist auch genauso fesselnd und packend, ich habe das Buch mit den ja doch stolzen fast 500 Seiten in drei Tagen in jeder freien Minute gelesen und viele der beschriebenen Personen liebgewonnen.

    "Blutstein" ist ein Buch, das so sehr lesenswert ist, wie es auch wert ist, mal über den Tellerrand zu schauen und sich auf etwas neues einzulassen, aber genauso auch, wie es wichtig ist, dass man an etwas glaubt, auch wenn man nur selbst der- oder diejenige ist, die daraus Stärke ziehen kann.

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  • Grandioser Kriminalroman! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marlen Hecht, am 08.06.2011

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    Auch der dritte Band seines Jahreszeitenquartetts begeistert. Erneut geschieht ein Mord auf Öland, den es aufzuklären gibt. Nachdem Per Mörner seinen Vater aus einem brennenden Haus rettet, wird er kurze Zeit später Augenzeuge, wie dieser von einem Auto überfahren wird. Per ermittelt auf eigene Faust, um den Täter zu stellen.
    Theorin versprüht in seinen Romanen eine eigene Atmosphäre. Seine Handlungen verschmelzen mit den Mythen und Legenden der Insel.

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  • Theorin, der Dritte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Strachotta, am 25.05.2011

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    Theorin lässt den Leser in jeder Minute Teil von Öland sein und an dem Geschehen um seine profund geschilderten Charaktere.
    Düster, melancholisch und diesmal sogar mystisch angehaucht, erzählt Johann Theorin seinen dritten Öland-Krimi. Wenn auch düster, dann aber nicht ohne Lichtblicke. Wieder mal ein Muss!

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  • Elfen auf Öland Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Beatrice Peter, am 04.04.2011

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    Seine ersten beiden Romane (Ölland, Nebelsturm) haben etwas mehr überzeugt. Diese Geschichte rutscht mir etwas zu weit weg vom Krimi ins Esoterische, ich denke Theorin ist sich etwas untreu geworden. Nicht schlecht, aber definitiv keine Weltklasse.

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  • Zurück auf Öland... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Melina Kluge, am 16.03.2011

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    Neue Charaktere und alte Bekannte begleiten den Leser durch Theorins dritten Öland-Krimi.
    Wie schon in den ersten beiden Jahrezeitenromanen spiegelt sich die Stimmung der Insel in der Sprache des Autors wider.
    Atmosphärisch dicht und spannend geschrieben!

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  • Vorsicht: Suchtgefahr Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ingrid Rother, am 16.03.2011

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    Wer die beiden ersten Romane "Öland" und "Nebelsturm" dieses inzwischen Kult gewordenen Schriftstellers bereits kennt, wird auch von seinem neuesten Buch begeistert sein.
    Absolut unwiderstehlich die psychologisch aufgebaute Handlung, in der dunkle Mythen und uralte Familiengeheimnisse den Leser in einer spannenden Atmosphäre fesseln. Gönnen Sie sich eine faszinierende Reise auf diese spröde Ostseeinsel und begleiten Sie die teils bekannten und lieb gewonnenen Protagonisten durch eine weitere hochspannende Geschichte. Tauchen Sie ein in die Welt der Legenden eines alten Steinbruchs, deren Macht ungebrochen scheint.

    Besondere Empfehlung und Vorsicht: Suchtgefahr !

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  • Endlich! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Svenja Offele, am 28.02.2011

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    Ein neuer Theorin, endlich! Auch im dritten Teil seiner Jahreszeiten-Reihe versteht es der Autor zu begeistern. Ein spannender Krimi, der sich mal in Legenden verliert und dann doch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück findet. Die Protagonisten sind zum Teil schon aus "Öland" oder "Nebelsturm" bekannt und wachsen einem so richtig ans Herz. Absolut lesenswert!

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  • Elfen und Trolle auf Öland Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nijura, am 25.02.2011

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    Diese Fabelwesen begleiteten Vendela Larsson bereits durch ihre Kindheit. Auch als sie nun erwachsen an ihren Heimatort zurückkehrt, glaubt sie noch immer an die Magie des Elfensteins. Doch diesmal werden nicht all ihre Wünsche wahr.

    Per Mörner versucht seine Beziehung zu seinem Vater Jerry Morner genauer zu analysieren und dessen Vergangenheit zu ergründen. Da stirbt sein Vater. Er wurde überfahren, wer ist der Täter? Per hat einen Verdacht, doch das kann nicht sein, Bremer war schon Tage vorher tot, getötet durch einen Brandanschlag. Per plagt auch noch die Sorge um seine schwerkranke Tochter Nilla. Wie wird das alles ausgehen?

    Die Geschichte wird ruhig erzählt, man fühlt richtig diese besondere Athmosphäre der Insel Öland. Mit Per bin ich nicht besonders warm geworden, da ich das Gefühl hatte, dass er seinen Kindern nicht nah genug ist.
    Am Anfang dachte ich auch, was haben all diese einzelnen Geschichten der Bewohner hier zu suchen, doch am Ende führen alle Handlungsstränge schlüssig zusammen.

    Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen und ich kann sie jedem empfehlen, der nicht auf so viel Action und Blut steht.

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  • Elfen und Trolle auf Öland Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nijura, am 25.02.2011

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    Diese Fabelwesen begleiteten Vendela Larsson bereits durch ihre Kindheit. Auch als sie nun erwachsen an ihren Heimatort zurückkehrt, glaubt sie noch immer an die Magie des Elfensteins. Doch diesmal werden nicht all ihre Wünsche wahr.

    Per Mörner versucht seine Beziehung zu seinem Vater Jerry Morner genauer zu analysieren und dessen Vergangenheit zu ergründen. Da stirbt sein Vater. Er wurde überfahren, wer ist der Täter? Per hat einen Verdacht, doch das kann nicht sein, Bremer war schon Tage vorher tot, getötet durch einen Brandanschlag. Per plagt auch noch die Sorge um seine schwerkranke Tochter Nilla. Wie wird das alles ausgehen?

    Die Geschichte wird ruhig erzählt, man fühlt richtig diese besondere Athmosphäre der Insel Öland. Mit Per bin ich nicht besonders warm geworden, da ich das Gefühl hatte, dass er seinen Kindern nicht nah genug ist.
    Am Anfang dachte ich auch, was haben all diese einzelnen Geschichten der Bewohner hier zu suchen, doch am Ende führen alle Handlungsstränge schlüssig zusammen.

    Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen und ich kann sie jedem empfehlen, der nicht auf so viel Action und Blut steht.

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  • Blutstein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.02.2011

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    Wer "Blutstein" zur Hand nimmt und einen normalen Krimi erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden, denn "Blutstein" ist wesentlich mehr. Man kann sogar sagen, dass dies hauptsächlich die Geschichten von Per, Vendela und Gerlof ist, die jeder auf seine Weise mit seiner Vergangenheit und Gegenwart hadern. Verbunden sind sie alle durch ihre Vergangneheit auf Öland, auf der Insel, auf der sie nun zufällig aufeinander treffen und zwischen denen im Laufe der Geschehnisse eine Freundschaft erwächst. Und die rätselhaften Vorgänge um Pers Vater - eben die Krimikomponente der Geschichte - trägt zur Verbindung zwischen ihnen bei.

    So aufrüttelnd und brutal der Prolog beginnt, mit umso leiseren Tönen geht es weiter. Im Roman herrschen weder Blutrünstigkeit noch herausragende Brutalität vor. Man könnte fast sagen, der Brandanschlag auf Jerrys Firmensitz und der fingierte Autounfall, der zu seinem Tod führt, kommen so ganz nebenbei daher, obwohl das so jetzt auch nicht stimmt, sie dominieren nicht die gesamte Handlung und doch führen sie dazu, dass Per anfängt in der Vergangenheit seines Vaters zu graben. Und sie sind ganz sicher damit die Ursache für das dann doch rasante Finale, in dem die Szene, die zu Beginn geschildert wurde, zu Ende gebracht wird.

    Eigentlich schon parallel dazu wird die Geschichte von Vendela erzählt, die sich durch ihre Kindheit traumatisiert und von einem dominanten Ehemann schikaniert halb in eine Traumwelt der Feen zurückzieht. Hierher kommt auch der Titel des Buches "Blutstein", denn nach einer Sage entstand der blutrote Streifen Gestein in dem Steinbruch durch einen Krieg zwischen Elfen und Trollen, in dem viel Blut vergossen wurde und den Stein rot gefärbt hat.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, denn auch wenn der Krimi nicht unbedingt im Vordergrund steht fand ich es dennoch sehr spannend und habe es fast in einem Rutsch ausgelesen. Die Geschichte lebt von den Beschreibungen und der erzeugten Atmosphäre. Die Johan Theorin sprachlich hervorragend an den Man zu bringen versteht.

    Jedem, der Krimis mit "viel drumherum" mag, sei dieses Buch ans Herz gelegt, diejenigen, die es gerne besonders ransant mögen, sollten sich lieber etwas anderes aussuchen.

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  • Öland: schön, mystisch, spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martin Bär, am 16.02.2011

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    Blutstein wird die rote Gesteinsschicht im Steinbruch genannt, und man erzählt sich, dass hier eine Schlacht zwischen Elfen und Trollen stattgefunden hat. Die Welt der Elfen und Trolle ist recht nah in Öland, einer kleinen, kargen Insel im Norden Schwedens. Per Mörlund kommt mit seinen Kindern in den Ort seiner Kindheit zurück. Sein Vater Jerry, einst ein bekannter Pornoproduzent, ist nach einem Schlaganfall ein Pflegefall. Als er gewaltsam ums Leben kommt, beginnt Per zu recherchieren und stößt auf sehr Unerfreuliches.

    Auf der Insel freundet er sich mit Vendela an, auch sie ist auf die Insel ihrer Kindheit zurückgekehrt. Vendela hat ein gut entwickeltes Sensorium für die Welt der Elfen und Trolle, immer wieder besucht sie den Wunschstein und erinnert sich an ihre Kindheit, die für sie sehr schwierig war.

    Johan Theorin hat nach Öland und Nebelsturm einen dritten Krimi, der auf der Insel Öland spielt, geschrieben. Die Insel und ihre karge, mystische Atmosphäre spielen eine wichtige Rolle in diesen Büchern. Blutstein ist ein spannender Krimi mit sehr interessanten Charakteren, das Leben wird in all seiner Widersprüchlichkeit gezeigt, ich war sehr angetan!

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  • Trolle, Elfen, Mythen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Brigitte Paulczynski, am 12.02.2011

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    Nach seinen Romanen "Öland" und "Nebelsturm" ist es Johan Theorin wiederum gelungen, einen psychologischen Krimi der besonderen nordischen Art zu schreiben.
    Ich freue mich schon auf den nächsten.

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  • „Kriminalfall“ vor mythischem Hintergrund Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.02.2011

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    Blutstein – eine Felswand aus hellem Gestein mit einer waagerechten rötlichen Schicht über dem Boden – für die einen ist es das Blut, das einst im Kampf zwischen Elfen und Trollen floss, für die anderen ist es einfach verhärtetes Eisenoxid.

    „Blutstein“ wird aus den Perspektiven von Per, der um seine Tochter Nilla, der eine schwere Operation bevorsteht, bangt und nun auch noch seinen nicht geliebten, bald ermordeten, Vater aus der Pornobranche bei sich aufnehmen muss und sich in eigene Ermittlungen stürzt; von Vendela, die nach vielen Jahren wieder zurück auf die Insel kommt und die ihre Vergangenheit sowie die Geschichten von Elfen und Trollen nicht loslassen; und aus der Perspektive des 84-jährigen Gerlofs erzählt, der, aus dem Altersheim „geflohen“, den Rest seines Lebens auf seiner Heimatinsel verbringen will und plötzlich das Tagebuch seiner verstorbenen Frau liest, in dem sie von seltsamen Dingen berichtet.

    Die verschiedenen Erzählstränge werden sehr gut miteinander verknüpft. Geschickt werden neue Personen eingeführt, die, wie sich dann später herausstellt, anderen Personen schon bekannt sind. Wenn eine Person über ein Geschehen berichtet, wird es im nächsten Kapitel teilweise noch mal von einer anderen Person reflektiert. So entsteht ein richtiger Lesefluss.

    „Blutstein“ beginnt mit einem Prolog in der Walpurgisnacht. Dort wird Per verletzt und mit Benzin übergossen. Per bittet um Gnade. Er würde auch schweigen.
    Anschließend geht es ganz ruhig weiter. Die verschiedenen Personen werden eingeführt. Trotzdem hält die Spannung des Prologs an. Teilweise wird erwähnt, wie viele Tage es noch bis zur Walpurgisnacht sind. Als Leser wartet man darauf, dass ES endlich passiert und fragt sich, wer der Täter ist, und warum.

    Dennoch ist „Blutstein“ kein typischer Kriminalroman mit Mord und Totschlag. Und gerade das gefällt mir sehr gut. Mir haben sowieso die Kapitel am besten gefallen, in denen es NICHT um Pers Ermittlungen in der Pornobranche ging – diese kommen eh erst im letzten Teil des Buches so richtig in Fahrt und was Per am Ende über die „Machenschaften“ seines Vaters herausfindet, hat mich persönlich ehrlicherweise auch nicht im Geringsten so schockiert wie Per – sondern um die Insel Öland und ihre Mythen von Trollen und Elfen. Besonders gut haben mir deshalb die Kapitel aus Vendelas Sicht gefallen. Es gab immer wieder Kapitel mit der Überschrift „Vendela und die Elfen“, die aus Vendelas Kindheit berichteten. Elfen und Trolle, detaillierte Naturbeschreibungen (der Alvar) sowie eine ruhige und unaufgeregte Sprache geben dem Roman eine besondere Atmosphäre und machen ihn zu etwas Besonderem.

    Für mich war „Blutstein“ der erste (Kriminal-)Roman von Johan Theorien – was dem Leseverständnis nicht im Geringsten geschadet hat. Sicherlich wird es nicht mein letzter gewesen sein!

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  • Wieder ein Treffer aus dem kühlen Norden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Krimihexe, am 11.02.2011

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    Nebelsturm von Johan Theorin ist nach wie vor mein Favorit, aber Blutstein ist auch sehr gut gelungen.

    Wie auch schon in den vorangegangen Büchern kommt wieder Gerlof vor, der 84jährige hat sich am Ende seines Lebens vorgenomnen vom Altenheim wieder zu seinem Haus in Öland zurückzukehren, was ihm auch gelingt. Um die Osterzeit befinden sich auch einige Nachbarn in ihren Sommerhäusern. Zum ersten Mal seit langer Zeit auch Per Mörner, der das Haus geerbt hat. er möchte mit seinen 13jährigen Zwilligen möglichst viel Zeit auf der Insel verbringen. Leider kann er seine Pläne so nicht in die Tat umsetzen, da seine Tochter Nilla sehr krank ist und sein Vater Jerry braucht nun nach einen Schlaganfall seine Hilfe. Weitere Nachbarn kommen auf die Insel, z.B. ein nettes Ehepaar hat zu einem Nachbarschaftsfest eingeladen, die Feier erreicht ihren peinlichen Höhepunkt, als Pers Vater Jerry eine Pornozeitschrift begleitet mit dem Wort "Bräute" auf den Tisch wirft, nachdem er zuvor gefragt wurde, was er denn in der Vergangenheit beruflich gemacht hat.

    Nachdem Jerry vor den Augen seines Sohnes Per absichtlich von einem Auto überfahren wurde, beginnt dieser zu recherieren, mit wem sein Vater zusammengearbeitet hatte Er wollte nie mit den Geschäften seines Vaters etwas zu tun haben, daher sind ihm die Personen aus der Vergangenheit seines Vater auch nicht bekannt.

    Wieder ein sehr guter Theorin, die Story ist spannend und rund und es geht wie auch in den vorigen Büchern von Theorin weniger um die Verbrechen, sondern um die Menschen, die detailliert dargestellt werden. Die Insel Öland hat mit der Einsamkeit und schönen Landschaft ihren ganz eigenen Charme. Ich hoffe, dass der Autor noch viele Bücher schreibt.

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  • Ermüdend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Flores, am 10.02.2011

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    Johan Theorin lässt seinen Roman Blutstein mit einem sehr viel versprechenden Prolog beginnen, doch leider kehrt nach diesem allzu schnell die Langeweile ein.

    Statt eines Kriminalromans glaubt man bald einen dramatischen Familienroman vor sich zu haben: der geschiedene Per Mörner zieht im Frühjahr nach Ödland, in ein kleines Häuschen, das er von seinem Onkel geerbt hat. Doch anstatt dort ein paar unbeschwerte Wochen mit seinen Kindern zu verbringen, landet erst seine Tochter im Krankenhaus, und schließlich wird Per auch noch mit der zwielichtigen Vergangenheit seines ungeliebten Vaters konfrontiert.

    Zwar gibt sich Theorin viel Mühe den Charakter seiner einzelnen Figuren auszuarbeiten und einen Einblick in ihre Gefühlswelt zu geben, doch letztendlich erweist sich dies als Stolperstein! In vielen Situationen agieren die Personen einfach nur unlogisch. Besonders die Hauptperson Per Mörner handelt zu oft entgegen all seiner Prinzipien, und wirkt dadurch größtenteils auch einfach nur unsympathisch.

    Der kriminalistische Aspekt des Romans kommt die meiste Zeit überhaupt nicht zur Geltung, und erst der Showdown am Ende des Buches lässt wenigstens ein bisschen Spannung aufkommen. Doch auch diese ist schnell wieder verflogen, und auch die Auflösung des Falls insgesamt kann einen nicht mitreißen, da der Aha-Effekt leider völlig zwischen Ehedramen, Joggingtouren und Krankenhausbesuchen unter.

    Fazit: Wer einen mitreißenden Krimi erwartet wird bitter enttäuscht!

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  • Blutstein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von anyways, am 04.02.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vier Häuser stehen rund um den Steinbruch in Stenvik, einem kleinen Fischerdorf. Zwei alteHäuschen und zwei schöne neue Villen, die erst kürzlich bezugsfertig wurden.

    Das alte Fischerdorf beherbergt, außer in den Sommermonaten, nur wenige Einheimische.

    Gerlof, ein über 80 jähriger, ist einer von ihnen. Er ist im Frühjahr Hals über Kopf aus seinem Altersheim, in der bangen Erkenntnis den baldigen Tod zu erleiden, sollte er noch länger dort verweilen, in sein altes Haus am Steinbruch geflohen. Zur selben Zeit beziehen die Villenbesitzer Max und Vendela, er ein gefeierter Autor, sie seine Ehefrau und eigentliche Verfasserin seiner Bücher, ihr Heim ebenso wie das junge Ehepaar Kurdin mit Baby. Auch das letzte Häuschen bekommt im Frühjahr wieder Bewohner. Per Mörner, geschieden, zieht mit seinen 13 jährigen Zwillingen und seinem Vater, einem senilen alten Pornoproduzenten ein. Nach einem Schlaganfall ist es um dessen Gesundheit nicht gut bestellt Per kümmert sich ein wenig um ihn. Die Wege der neuen Steinbruchbewohner haben sich früher alle schon einmal gekreuzt und die daraus entstandenen Konflikte brechen jetzt, viele Jahre später ausgelöst durch das Nachbarschaftsfest von Vendela wieder aus, mit drastischen Folgen.





    Johan Theorins Buch fasziniert mich auf besondere Weise, er verstrickt Elemente und Geschichten aus der Sagenwelt Skandinaviens geschickt mit mörderischer Spannung, gekonnten Szenewechseln und einem gut und glaubhaft dargestellten Sohn-Vater-Konflikt.

    Der Aberglauben der Dorfbevölkerung und die weltoffene Abgeklärtheit der Sommergäste prallen aufeinander, das gibt dem Krimi zusätzlich Raum zu Entladungen. Denn was sonst könnte der Blutstein sein? Das Blut eines Trolls oder doch nur Eisenoxid in der Steinschicht?



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