Chill mal, Frau Freitag

Chill mal, Frau Freitag

Aus dem Alltag einer unerschrockenen Lehrerin. Originalausgabe

von Frau Freitag

Buch

Taschenbuch (335 Seiten)

Sprache: Deutsch

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»Hitler hat die Mauer gebaut«, glauben Abdul und Ronnie. Esra stylt sich im Disco-Islam: rosa oder türkis mit Glitzer und natürlich Kopftuch. Und Samira, die Klassenqueen, kann sich keine Sekunde von ihrem Handy trennen und hält hyperaktive Siebtklässler in Schach. An Frau Freitags Schule geht es immer voll ab. Ihr Alltag als Lehrerin ist absurd-komische Realsatire – verrückt, anrührend und vor allem sehr lustig. Aber Frau Freitag findet: Ich habe den schönsten Beruf der Welt.

Produktdetails

Verkaufsrang: 1.374
ISBN-10: 3-548-37399-2
EAN: 9783548373997
Erschienen: 11.03.2011
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 335
Gewicht: 314 g
Reihe: Ullstein-Bücher, Allgemeine Reihe
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Frau Freitag

Frau Freitag, geboren 1968, wollte schon immer Lehrerin werden. Seit einigen Jahren unterrichtet sie Englisch und Kunst. Sie ist Klassenlehrerin einer überdrehten, dafür recht leistungsschwachen 9. Klasse und sie lebt in einer deutschen Großstadt.

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Kundenrezensionen

  • Langweilig und Überzogen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kim, am 31.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als ich Frau Freitag im TV gesehen habe und sie von Ihrem Buch erzählt hat, war ich sehr neugierig und hatte es mir gekauft. Aber es stellte sich herraus, das ich wohl zu große Erwartungen hate. Obwohl das Buch gut zu lesen ist, habe ich 3Wochen gebraucht, weil es einfah Überzogen und dadurch Langweilig ist. SIe beschreibt sich als coole, lässige Lehrerein, die auch zugibt, viel gelassen zu sehen und auch schon mal bessere Noten gibt. Im großen und ganzen glaube ich, das da nicht soo viel Wahrheit drin steckt. Eine Befreundete Lehrerein, hat es auch gelesen und ist der selben Meinung, das man sich als Lehrerin einige beschriebene Dinge nicht erlauben/Leisten kann/darf. Schon nach den ersten Kapiteln, habe ich mir nur gedacht, das da die evtl.Wahrheit ziemlich verschönert wurde. Ich kann das Buch nicht empfeheln, aber es ist ja zum Glück alles eine Frage des Geschmacks.

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  • Chill mal, Frau Freitag! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als ich das Buch "Chill mal, Frau Freitag" in den Händen hielt, erwartete ich mir lustige Geschichten aus dem typischen Schulalltag einer Stadtschule, und meine Erwartungen wurden größtenteils erfüllt.

    Das Buch ist in zahlreiche Einzelkapitel gegliedert und ist einfach und leicht zu lesen verfasst. Die Charaktere sind sympatisch und gut beschrieben.

    Die Handlungen laden immer wieder zum Schmunzeln ein, besonders der spöttische Unterton ist sehr amüsant. Dieser macht Frau Freitag aber nicht immer unbedingt sympatisch.

    Ich glaube, das Buch ist Geschmackssache. Für Leser, die eine durchgehend spannende Handlung bevorzugen, ist das Buch wohl eher nicht geeignet, mir selbst hat es allerdings recht gut gefallen.

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  • Frau Freitag. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Chill mal Frau Freitag" ist die (wahre) Geschichte der Lehrerin Frau Freitag mit ihrer Klasse. Es beschreibt den alltäglichen Wahnsinn als Klassenlehrerin und Frau Freitag bringt mit viel Humor das ganze zu Papier. So weit so gut.

    Am Anfang ist es auch noch ganz witzig und man ertappt sich ziemlich oft beim Lachen. Aber umso weiter ich gelesen habe, desto langweiliger wurde der Humor, weil es eigentlich immer das selbe war. Die Schüler, die faul waren und eigentlich kaum was wussten. Die Protagonsiten sind meiner Meinung nach etwas überzeichnet, allerdings habe ich auch keine eigenen Erfahrungen in diesem Bereich. Frau Freitag ist mir irgendwie zu "cool" und der Humor nervte mich nach einigen Kapiteln einfach nur noch.

    Insgesamt hatte ich mir nach den ersten paar Kapiteln einfach mehr erwartet als letztendlich kam. Für zwischendurch ist diese leichte Lektüre sicherlich gut geeignet, man sollte nur nicht zu hohe Erwatungen haben.

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  • Frau Freitag. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Chill mal Frau Freitag" ist die (wahre) Geschichte der Lehrerin Frau Freitag mit ihrer Klasse. Es beschreibt den alltäglichen Wahnsinn als Klassenlehrerin und Frau Freitag bringt mit viel Humor das ganze zu Papier. So weit so gut.

    Am Anfang ist es auch noch ganz witzig und man ertappt sich ziemlich oft beim Lachen. Aber umso weiter ich gelesen habe, desto langweiliger wurde der Humor, weil es eigentlich immer das selbe war. Die Schüler, die faul waren und eigentlich kaum was wussten. Die Protagonsiten sind meiner Meinung nach etwas überzeichnet, allerdings habe ich auch keine eigenen Erfahrungen in diesem Bereich. Frau Freitag ist mir irgendwie zu "cool" und der Humor nervte mich nach einigen Kapiteln einfach nur noch.

    Insgesamt hatte ich mir nach den ersten paar Kapiteln einfach mehr erwartet als letztendlich kam. Für zwischendurch ist diese leichte Lektüre sicherlich gut geeignet, man sollte nur nicht zu hohe Erwatungen haben.

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  • Frau Freitag. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Chill mal Frau Freitag" ist die (wahre) Geschichte der Lehrerin Frau Freitag mit ihrer Klasse. Es beschreibt den alltäglichen Wahnsinn als Klassenlehrerin und Frau Freitag bringt mit viel Humor das ganze zu Papier. So weit so gut.

    Am Anfang ist es auch noch ganz witzig und man ertappt sich ziemlich oft beim Lachen. Aber umso weiter ich gelesen habe, desto langweiliger wurde der Humor, weil es eigentlich immer das selbe war. Die Schüler, die faul waren und eigentlich kaum was wussten. Die Protagonsiten sind meiner Meinung nach etwas überzeichnet, allerdings habe ich auch keine eigenen Erfahrungen in diesem Bereich. Frau Freitag ist mir irgendwie zu "cool" und der Humor nervte mich nach einigen Kapiteln einfach nur noch.

    Insgesamt hatte ich mir nach den ersten paar Kapiteln einfach mehr erwartet als letztendlich kam. Für zwischendurch ist diese leichte Lektüre sicherlich gut geeignet, man sollte nur nicht zu hohe Erwatungen haben.

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  • Lustig, interessant und weiter? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.08.2011

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    Jetzt hat es tatsächlich einige Wochen gedauert, bis ich mich durch "Chill mal, Frau Freitag" durchgewurstelt habe. Dabei war ich nach der Leseprobe so begierig darauf, dieses Buch zu lesen. Doch ich hatte wohl völlig falsche Erwartungen gehegt. Das Buch ist auf Grundlage des Internettagebuchs der "unerschrockenen Lehrerin" Frau Freitag entstanden und dementsprechend sind auch die Kapitel gestaltet.

    Es ist auf jeden Fall sehr gut lesbar - die Sprache ist klug, flüssig und modern, die beschriebenen Personen (Schüler, Lehrer, "Freund") sind verständlich und zumeist sympathisch. Am besten gafallen mir Frau Freitags Humor (der auch oder, besser gesagt, vor allem vor ihrer eigenen Person nicht haltmacht) sowie ihre Beobachtungsgabe, die sie mit scharfer Zunge und Wortwitz die Dinge auf den Punkt bringen lässt.

    Die einzelnen Episoden sind oft sehr sehr witzig (am meisten gefällt mir die Erklärung des Wortes "Spast"), meistens lustig, manchmal berührend, manchmal aber auch fast sarkastisch - da ist der Ausdruck "Das rappende Klassenzimmer" auf derRückseite des Einbandes wirklich zutreffend.

    Viele Handlungen und Reaktionen Frau Freitags erscheinen mir allerdings zu fatalistisch, aber ich bin keine Lehrerin und kann mich deshalb einfach nicht gedanklich an ihre Stelle versetzen. Wenn ich es recht bedenke, möchte ich dies auch gar nicht. Deshalb hatte ich auch meine Probleme, das Buch in einem Zug durchzulesen - jede Episode war interessant, machte aber nicht neugierig auf das nächste Kapitel. Die Welt einer Gesamtschule ist mir nach wie vor fern, weder die Lehrer noch die Schüler oder deren Eltern sind mir sehr nahe gekommen.

    Dass ich mit dem Buch nicht einhundertprozentig warm wurde, liegt aber wirklich an meinen eigenen falschen Erwartungen: irgendwie hatte ich, ähnlich wie in einem Roman, eine Handlung erwartet, so dass mich die ledigliche Aufeinanderfolge von Episoden ohne klare Handlungsstränge nicht so richtig glücklich machen konnte.

    Mein Fazit: Wer dieses Buch zur Hand nimmt, sollte nicht vergessen, dass dies ursprünglich Einträge aus Frau Freitags Blog sind. In diesem habe ich übrigens ein bisschen rumgelesen - und das macht wirklich richtig Spaß!

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  • Motivation für den idealistischen Lehramtstudenten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.06.2011

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    In diesem Buch beschreibt eine unerschrockene und- wie sich herausstellen wird vollkommen zu Unrecht- idealistische Lehrerin ihren Alltag an einer deutschen Gesamtschule, wie es sie in jeder Stadt und wahrscheinlich sogar auf jedem Dorf in Deutschland geben könnte.
    Dabei beschreibt sie die einzelnen Charaktere ihrer Schüler (und Lehrerkollegen) so warmherzig dass man auch ab und an darüber hinweglesen kann, dass Frau Freitag einen Hang zum theatralischen zu haben scheint.
    Denn jeder der selbst mal zur Schule ging fühlt in den beschriebenen Situationen entweder mit der Lehrerin, mit den einzelnen Schülern - oder als Außenstehender mit den über die Jugend von heute schimpfenden Politikern- mit, was das Buch rundherum zu einer interessanten, lustigen und teilweise auch anrührenden Lese-Erfahrung macht.

    Frau Freitag, die immer wieder betont, dass Lehrerin ihr Traumjob sei, kämpft sich dabei so tapfer durch das undankbare Lehrerleben, das bestimmt jeder Lehramtstudent daraus eine Menge Motivation ziehen kann. Und alle anderen froh sind dass es jemand wie sie gibt die unseren ungezogenen Kindern versucht etwas beizubringen :-)

    Hut ab vor Frau Freitag.

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  • Chill mal, Frau Freitag Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.06.2011

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    Das Buch führt uns in die Welt von Frau Freitag, die bereits längere Zeit als Bloggerin agiert. Sie ist Lehrerin an einer norddeutschen Gesamtschule und berichtet sehr detailiert aus ihrem Alltag.
    Phasenweise kann man sich in diesem Buch wirklich vor Lachen wegschmeißen, Besonders die "Heide Park Entjungferung" ist ein Knaller oder die Umschreibung der Noten 1-6.
    Eher nervig finde ich die Berichte über Frau Krise und Frau Dienstag.
    Nachempfinden kann ich ganz gut, dass Kollegen sich immer wieder bei ihr über "deine Schüler" beschweren. Kein Lehrer ist Schuld an den "Erziehungsfehler" von Eltern.
    Leider gibt das Buch häufig den Eindruck, dass Lehrerberuf eher Horror als Traum ist. Es werden wenig Highlights (die es in der Realität gibt) genannt. Außerdem hat es mich als Leser nicht sehr in den Bann gerissen, so dass ich ziemlich lange an dem Buch gelesen habe.
    Und, wenn ich nicht selber in der Branche arbeiten würde, dann hätte ich es vielleicht auch nicht zu Ende gelesen.

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  • Klasse Klasse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.05.2011

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    Wir erleben den Alltag einer "unerschrockenen Lehrerin". Es geht um den täglichen Kampf der Lehrer in der Schule. Sie unterrichtet in der Großstadt an einer sogenannten Brennpunktschule.

    Am Beispiel von Frau Freitag nehmen wir an den Vorbereitungen zum Unterricht teil, hören die Pausengespräche mit an, erleben den Frust mit neuen Lehrern und die Unwissenheit der Schüler.

    Die Schilderungen lösten bei mir Lachen und Grauen aus. Manche Darstellungen bringen einen als Unbeteiligten zum Lachen. Aber wenn ich an die Zukunft dieser Jugendlichen und den Arbeitsmarkt denke, bekomme ich das Grauen. Ich hoffe, es gibt auch andere Schulen und Schüler! Das all die Geschehnisse so passiert sind, glaube ich schon.

    Man kann sich für die Kinder und die Gesellschaft nur mehr Lehrer wie diese Frau Freitag wünschen. Sie hat einen unerschütterlichen Glauben an diese Jugendlichen und möchte nichts anderes machen. Aber auch ihre starken Nerven scheinen manchmal blank zu liegen. Liebe Frau Freitag und all ihr anderen Lehrer und Erzieher, die Welt braucht euch, haltet durch!

    Das Buch setzt sich aus vielen einzelnen Episoden zusammen. Kann ich mir auch gut als Kolummne einer Tageszeitung vorstellen. Mal gut zum zwischendurch lesen. Man kann auch nur einzelne Kapitel lesen und kommt immer wieder rein.

    Ein witziges Cover. Ist das der Spast, von dem die Jugendlichen denken es ist ein Spatz?

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  • Bitte nochmal Frau Freitag Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von anyways, am 24.05.2011

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    Von der ersten bis zur letzten Seite war ich durchweg begeistert.

    Fr. Freitag ist eine engagierte Lehrerin einer Gesamtschule mit dem für sie so fürchterlichen und unverständlichen Zusatz „mit Migrationshintergrund“, denn wer schon in der 3. oder 4. Generation in Deutschland lebt ist schließlich Deutscher (eine Aussage mit der ich mich voll identifizieren kann). Sie schildert ihren Alltag mit den in der 3. Generation in Deutschland lebenden Halbwüchsigen Deutschen, Libanesen, Iranern, Polen und Türken über die Zeitdauer eines Schuljahres. Wenn ich einen Roman über meine Arbeit schreiben dürfte und könnte- ich würde ihn genauso wie diesen schreiben: bissig mit Augenzwinkern, zynisch und mit einem gehörigen Schuss Selbstironie. Ich musste mich fast das gesamte Buch über ermahnen nicht immer laut loszukichern. Es scheint dass die Autorin und ich denselben Humor bevorzugen. Hinter all den lustigen Anekdoten versteckt die Autorin gekonnt kritische Untertöne zum deutschen Schulsystem, Ausländerpolitik und die allgemeine Vernachlässigung der Eltern von Problemkindern. Ansichten die für eine Pädagogin sehr vernünftig sind, und mir deshalb die Protagonistin gleich viel sympathischer machten. Überhaupt deren Bemühen mit den Jugendlichen mitzuziehen, sich auf ihre Art zu denken einzulassen, sei es von der neuesten Frisur bis zur Kosmetik und der Überwindung von Sprachbarrieren durch das Erlernen von türkischen und arabischen Umgangsfloskeln ist streckenweise urkomisch. Gut die erlernten Umgangsfloskeln sind nicht immer gesellschaftsfähig aber der Wille zählt.

    Auch mein Haushalt wird von einem wild gewordenen Teenager bevölkert, so dass ich viele der Alltagssituationen die Fr. Freitag dutzendfach jeden Tag hat, nachvollziehen kann und kenne. Erstaunlich ist auch die Tatsache, das selbst Schüler ohne Migrationshintergrund so schlecht deutsch sprechen umso besser kann ich mir die Verzweiflung der Lehrerin vorstellen.

    Migration hin oder her ich habe in vielen Anekdoten mich und meine Klassenkameraden wieder entdeckt, auch bei uns gab es die Mädchen, die sich in der ersten Stunde auf Kriegsbemalung verstanden, oder die Jungs die ihren Eltern durch fadenscheinige Bemerkungen Geld aus der Tasche zogen, die Streber , die Klassenclowns , die Zensurenverschweiger, die-immer-auf-den-letzten-Pfiff-Kommer und die Lehrerliebli

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  • Kann man gelesen haben – muss man aber nicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von horrorbiene, am 17.05.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Frau Freitag ist eine gestandene Lehrerin. Sie hat einen Freund, den sie im Buch auch stets nur Freund nennt, als wäre dies sein Vorname und zwei Lehrerinnen-Freundinnen namens Frau Dienstag und Fräulein Krise. Diese Namensgebung stieß mir gleich auf und wirkte durch das Buch hinweg sehr platt. Hätten die Schüler in diesem Buch nicht wenigstens reale Namen gehabt, wäre ich beim Lesen wahrscheinlich verrückt geworden. Doch auch sonst ist Frau Freitag eine eher exzentrische Persönlichkeit: Sie ist Lehrerin aus Leidenschaft und weiß in den Ferien nichts mit sich anzufangen, und manchmal sitzt sie an ihrem Pult vor vorbereitetem Tafelbild und wartet auf die Schüler, die nicht kommen. Und dieses Mal nicht, weil sie zu spät sind, nein, Frau Freitag ist entgangen, dass Ferien sind.
    Frau Freitag beschreibt gut anderthalb Jahre des Werdegangs ihrer Klasse. Wir erleben sie also am Ende der achten Klasse und die gesamte neun über. Stets betont sie, dass die Schüler durch die vielen Ausfälle, also Fünfen und Sechsen im Zeugnis, die Versetzung in Klasse zehn nicht schaffen werden. Das Buch endet auch mit Beginn der Sommerferien. Da kommt also der spannende Moment der Zeugnisausgabe und der Leser möchte endlich wissen, wie es ihren Schülern ergangen ist. Statt Zeugniskonferenzen beschreibt sie jedoch den Werdegang des Ausflugs zum Heidepark, der einzige wirklich lang zusammenhängende Part, der wirklich gut geschrieben und amüsant ist. Doch dann ist das Buch zu Ende und der Leser weiß nicht, ob Abdul und Samira doch noch versetzt werden konnten. Sehr schade.
    Ich komme nicht umhin Chill mal, Frau Freitag mit Föhn mich nicht zu von Stephan Serin zu vergleichen, denn da ich dieses Buch kürzlich gelesen habe und maßlos enttäuscht war, war dieser Eindruck stets im Hinterkopf beim Lesen von Frau Freitag.
    Doch zum Glück ist Frau Freitag nicht Herr Serin und so macht sie tatsächlich auch Unterricht. Sie berichtet auch so von sich und ihrem nicht vorhandenen Privatleben, dass es zwar überzogen wirkt, doch bei weitem nicht so unrealistisch wie bei Föhn mich nicht zu. Auch ihre Schülerklientel ist nicht die einfachste, doch sie stellt sie so dar, dass man tatsächlich meinen könnte, sie beschriebe real existierende Personen. Über ihre Anekdoten kann man schmunzeln und man fühlt sich beim Lesen unterhalten, doch bleibt das Buch relativ belanglos. Zwischendurch eingeschobene Listen und Tabellen lockern das Erzählte auf. Die Abschnitte sind sehr schön kurz gehalten und bauen in den seltensten Fällen direkt aufeinander auf, so dass sich das Buch gut für zwischendurch oder die kurzen Momente im Leben eignet.

    Fazit: Das Buch weiß leider nicht zu begeistern und bleibt belanglos. Es ist überzogen, doch in einem angemessenen Maß. Das Buch weiß stellenweise zu unterhalten. Was bei mir zurückbleibt ist jedoch nicht viel, der persönliche Gewinn gleich null. Als Zweitbuch oder für zwischendurch durchaus lesbar. Kann man gelesen haben, muss man aber nicht. Doch Stephan Serin hat gezeigt, dass es immer noch schlechter geht.

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  • Tapfere Kartoffel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Frau Freitag ist eine tapfere Kartoffel – so werden die Deutschen an dieser Schule genannt. Aber ich empfand das Buch nicht nur witzig und humorvoll, sondern auch sehr informativ. Meine Hochachtung für Frau Freitag so einen Arbeitsalltag durchzuhalten! Manchmal ist mir das Lachen schon im Hals steckengeblieben, so ganz locker und flockig wie die Autorin den Schulalltag schildert ist es ja dann doch nicht.
    Ich bin mir auch nicht so sicher ob es als Satire gemeint ist, oder wirklich so passiert ist. Wenn das der Realität entspricht was sie in diesem Buch schildert, dann Hut ab Frau Freitag für ihr Durchhaltevermögen.

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  • Chill mal, Frau Freitag Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Claudia Sieber, am 20.03.2011

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    „Chill mal, Frau Freitag“ – der Titel des Buches war gleichzeitig auch das Mantra, das mir während des Lesens dieses Buches immer und immer wieder durch den Kopf ging. Chill mal Frau Freitag – erst behauptest du, du würdest deinen Beruf lieben, ganz oft tust du das. Aber sowas von. Dann aber meckerst du die ganze Zeit nur über die Schüler, jammerst, wie schwer du es hast und dann freust du dich über jedes bisschen Zeit, zu dem du deine Schüler nicht sehen musst. Auweia.

    Frau Freitag berichtet aus dem Alltag als Lehrerin von Schülern einer Brennpunkt-Schule. Die allesamt viel zu gute Noten von ihr bekommen – denn gute Noten bekommt man von ihr schon fürs Gut aussehen. Ja, ernsthaft. Voll krass, Alter – wie Frau Freitag vielleicht selbst sagen würde. Denn den Straßen-Slang ihrer Schüler hat sie sich schon ziemlich gut angewöhnt. Manchmal habe ich auch sehr lachen müssen, ob des Einfallsreichtums der Schüler oder der Türkischversuche ihrer Lehrerin. Aber eben nur manchmal. Meist kam dann doch nicht mehr als ein müdes Schmunzeln zustande.

    Zurück bleibt der Eindruck: War das nun echt oder als Satire gemeint? Beides ist es zu einem Teil, aber nichts so richtig. Schade, dass das Buch zu Ende ist, ist es schon – doch vielmehr, weil ich gerne noch mehr von den Schülern erfahren hätte als auf den knapp 300 Seiten. Aber gerne mit und von einer anderen Lehrerin oder einem Lehrer. Noch einmal 300 Seiten einer wirren Zusammenstellung von Ereignissen und Klischees durch Frau Freitag würde ich glaube ich nicht verkraften.

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  • Am Ende der Geduld? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von subechto, am 18.03.2011

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    Politisch korrekt ist „Chill mal, Frau Freitag" eher nicht. Spätestens seit Sarrazin & Co. ist Bildung jedoch ein brandaktuelles Thema. Wenn nur die Hälfte von dem wahr ist, was Frau Freitag als Lehrerin an ihrer Schule in einer deutschen Großstadt erlebt hat... Respekt! Da meine eigene Schulzeit schon ziemlich lange zurück liegt und ich auch keinen Migrationshintergrund habe, aber gerne Mitreden möchte, dachte ich, dass das Buch trotzdem interessant für mich wäre.
    Es handelt sich nicht um einen Roman, sondern um lauter kleine Episoden, die in Kapitel zusammengefasst sind und insgesamt ein Schuljahr abbilden sollen. Was anfangs noch recht witzig ist, wiederholt sich dann aber und langweilt sogar irgendwann. Recht unterhaltsam finde ich die Sprüche in der heutigen Jugendsprache. Aufschlussreich auch die Schilderung muslimischer Bräuche und die arabischen Schimpfwörter. Dass Frau Freitag Noten nach Sympathie (Aussehen!) vergibt und das auch noch zugibt, finde ich dagegen schlimm!
    Übrigens, liebe Frau Freitag, auch in anderen Berufen muss man Arbeiten, sich am Wochenende für die kommende Woche Vorbereiten, in der Freizeit Fachliteratur Lesen etc. - ich schwör! Und eine Verkäuferin hat bestimmt auch Rückenschmerzen oder jemand, der 8 Stunden vor dem Bildschirm sitzt. Gerne glaube ich ihr, dass es NICHT sarkastisch gemeint ist, wenn die Autorin behauptet, sie habe den schönsten Beruf der Welt. Denn wer sonst, wenn nicht ein Lehrer, hätte wohl so viel Zeit, nebenher noch ein Buch zu schreiben?
    Zum Schmunzeln und für zwischendurch ist „Chill mal, Frau Freitag“ ganz ok, zum Nachdenken oder gar als Auseinandersetzung mit unserem Bildungssystem ist das Buch eher nicht geeignet. Dazu wird die Bildungsmisere zu sehr verharmlost bzw. ins Lächerliche gezogen. 150- 200 Seiten wären m.E. hierfür genug gewesen... manchmal ist weniger eben mehr. Somit gerade noch ausreichend und 2 von 5 Sternen!

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