Das Labyrinth der Wörter

Roman

von Marie-Sabine Roger

Buch

gebunden (207 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Germain ist ein Bär von Mann und nicht der Schlauste. Als er im Park eine reizende alte Dame kennenlernt, wird sein Leben auf den Kopf gestellt. Denn die feinsinnige Margueritte beschließt, den ungebildeten Hünen für die Welt der Bücher zu gewinnen. "Eine zarte Liebesgeschichte und eine Huldigung ans Lesen. Man möchte die Autorin dafür umarmen!" Focus Vif

Produktdetails

Verkaufsrang: 61.562
ISBN-10: 3-455-40254-2
EAN: 9783455402544
Originaltitel: La tête en friche
Erschienen: Februar 2010
Verlag: Hoffmann und Campe
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 207
Gewicht: 347 g
Übersetzer: Claudia Kalscheuer
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Marie-Sabine Roger

Marie-Sabine Roger, 1957 in der Nähe von Bordeaux geboren, lebt mit ihrer Familie in Nähe von Nîmes. Sie arbeitete einige Jahre als Grundschullehrerin, ehe sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Ihre Romane wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

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Buchhändlertipps

  • Zauberhaft

    von Désirée Hasler, am 27.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schönbühl

    Eine zauberhafte Geschichte über die Liebe zur Literatur und der geschrieben Worte an sich. Dieses Buch schenkt Lebensfreude und Lebensmut. Ein wundervolles Geschenk für alle die gerne lesen.

Kundenrezensionen

  • Eine liebevolle Geschichte über die Kunst der Freundschaft und die Liebe zum Wort Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Veronika Kucera, am 13.08.2011

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    "Dass ich Margueritte getroffen habe, hat mein Leben verändert. Jemanden zu haben, an den ich gern denke, wenn ich allein bin - jemand anders als mich selbst, meine ich -, das ist verdammt komisch. Daran bin ich nicht gewöhnt. Vor ihr habe ich nie eine Familie gehabt."

    So beschreibt der einfache Germain schon treffend auf der ersten Seite des wunderbaren Buchs seine Freundschaft zu der alten Dame Margueritte. Denn er hat es tatsächlich nicht leicht im Leben. Er bewohnt einen Wohnwagen im Garten seiner Mutter, welche er trotzdem so gut wie nie trifft, und liebt Spaziergänge im Park. Ansonsten lebt er regelrecht vor sich hin. Im Park schließlich begegnen sich die ungleichen zwei Menschen und freunden sich an. Dass Margueritte mit ihrem Charme und ihrer Weisheit Germains Leben komlett verändert, ist wohl das Berührendste an diesem Roman.

    Lassen Sie sich auch wie Germain von Marguerittes Liebe zum Wort bezaubern! Dieses Buch wird sie sicherlich ebenfalls begeistern. Aber lesen Sie diesen Roman mit einem Stift und einem Notizbuch an Ihrer Seite: Sie werden sich einzelne Passagen herausschreiben wollen!

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  • Tolles Buch über die Liebe zur Literatur. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Judith Lehner, am 28.07.2011

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    Eines Tages treffen sich Margueritte und Germaine beim Tauben im Park zählen. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine wunderschöne Freundschaft. Germain beschließt die über 90-jährige Dame als seine Großmutter zu adoptieren. Die beiden kommen sich vor allem durch Marguerittes Liebe zum Lesen näher. Die ältere Dame liest Germain, der fast Analphabet ist, aus verschiedenen Texten der französischen Literatur vor und nur so findet er sich langsam im „Labyrinth der Wörter“ zurecht.
    Die französische Autorin Marie-Sabine Rogner liefert uns mit diesem Roman großartige Literatur über Literatur – und das in ihrem eigenen, faszinierenden Stil, der vor allem durch die persönliche Perspektive und Wortwahl von Germain geprägt ist. Vielleicht ist Rogners Stil nicht jedermanns Sache, aber einfach jeden fesselt das Wichtigste – die Liebe zur Literatur.

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  • Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Josef Eckl, am 08.06.2011

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    Der grosse, starke 45jährige Germain ist einfach gestrickt, mit einem eher derben Wortschatz und nahezu Analphabet.
    Die kleine, fragile 80jährige Margueritte ist ungemein gebildet, mit einer distinguierten Ausdrucksweise und nie ohne ein Buch in der Tasche anzutreffen.
    Diese beiden ungleichen Menschen treffen sich im Park beim Taubenzählen und aus dieser flüchtigen Begegnung wächst eine tiefe gegenseitige Freundschaft und Verbundenheit. Und im Mittelpunkt dieses Prozesses stehen Bücher und die Liebe zum geschriebenen Wort.

    Eine wunderschöne Liebeserklärung an die Welt der Bücher und der Phantasie. Vor allem das Spiel mit der Sprache hat es mir in diesem Roman angetan, in dem Germain als Erzähler in der Ich-Perspektive sich Gedanken über dieses und jenes macht und in seiner eher ungehobelten Sprache immer mehr neue und differenzierte Wörter und Gedanken auftauchen.

    Sehr schön zu lesen, nur leider etwas kurz.

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  • Ein wuderbares Buch. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Yvonne Müller-Sprauer, am 07.02.2011

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    Germain haust in einem Wohnwagen, ist ungebildet und verbringt den ganzen Tag im Park um Tauben zu füttern. Dort trifft er die ältere nette und intelligente Magueritte, die sich entschließt Germain die Literatur nahe zubringen, indem sie ihm Bücher vorliest. Für Germain öffnet sich eine andere Welt. Ein wunderbares Buch über die Freuden des Lesens.

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  • Ein Buch für die Seele Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Alexandra Zander, am 01.02.2011

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    Mit französischer Leichtigkeit lässt Frau Roger den Hauptakteur Germain seine traurige, aber noc nicht hoffnungslose Lebensgeschichte erzählen.

    Ein wunderschönes und zutiefst berührendes Buch.

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  • Poetische Schönheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michael Lehmann-Pape, am 28.01.2011

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    In wunderschöner, poetisch und bildreich fließender Sprache lässt Marie-Sabine Roger ihren Protagonisten Germain in der Ich-Form Kapitel für Kapitel seine intensive und anrührende Geschichte erzählen. Er, der bereits im ersten Satz verkündet, dass er seine 86jährige Freundin Margueritte zu adoptieren gedenkt, denn die Zeit ist knapp, alte Leute sterben gern.

    Groß, massig, ungebildet, keineswegs aber grobschlächtig, dennoch unbeholfen durch sein Leben sich durchschlagend, lebt er im Garten seiner Mutter, in einem verfallendem Wohnwagen. Gelegenheitsjobs bringen ein wenig Geld, Schule und Bildung fehlen in seinem Leben, doch eine Liebe hat er gefunden, den Garten, den er hegt und pflegt. Und ein wenig noch zu Annette, wobei sich diese Zuneigung eher auf der körperlichen Ebene erschöpft. Ansonsten verstreichen seine Lebenstage, einer wie der andere, im einerlei der Stunden.

    Bei einem Besuch im Park trifft er Margueritte, die alte Dame. Lesend, kultiviert, gebildet. Nicht lange dauert es, und eine seltsame, kaum passende, dennoch innige Freundschaft entsteht, in deren Verlauf Margueritte es sich zur Aufgabe macht, Germain mit der Welt der Wörter vertraut zu machen. Erst mit einfachen Worten, dann mehr und mehr mit der Schönheit der Literatur. Margaruitte wird Germains erste, wirkliche Freundin. Die erste Person, auf die er trifft, die ihn als Menschen tatsächlich ernst nimmt und damit in dem grobschlächtigen Mann den seelischen Kern berührt und zur Entfaltung führt,

    Je weiter Germain, das riesige, fast dumme Kind im Körper eines Mannes, sich diese Welt erschließt, desto mehr beginnt er, auch innerlich zu wachsen. Fragen tauchen auf über sein Leben, das Leben an sich, den Sinn von allem. Sein vormals eindimensionales Leben nimmt innere Formen und Entwicklungen an, leichte rund leichter fällt es ihm, sich Wissen anzueignen und die Welt, in der er lebt mit all ihren Schattierungen wahrzunehmen, den Rissen und dem Rost, aber auch den Schönheiten des Lebens.

    Wie wird sich sein Leben und seine Haltung durch all dieses neue Wissen und Erkennen verändern? Wie reagiert er nun auf die lebenslange Distanz seiner Mutter zu ihm? Und was wird passieren, als er erfährt, das Margaruitte ein schwerwiegendes Problem hat. Ist das nicht die Gelegenheit, seiner alten Freundin ein wenig von dem zurück zu geben, was er an Gutem durch sie erfahren hat?

    Mit feinfühliger Sprache und großer Leichtigkeit erzählt Marie-Sabine Roger diese zauberhafte Geschichte einer ungleichen Freundschaft und einer menschlichen Entwicklung.
    Das Worte Menschen verändern können, zu ihrer Entfaltung verhelfen, dass es zunächst nicht einfach ist, sich durch das Labyrinth der unzähligen Wörter dieser Welt einen Weg zu bahnen, dann aber die Früchte dieser Anstrengung mehr und mehr geerntet werden können, dass ist eine Quintessenz dieses Buches. Eine Essenz, die Roger ebenso erzählt, wie sie selber das Buch in ihrer wunderbaren sprachlichen Form erlebbar gestaltet. Ebenso, wie es ihr gelingt, die emotionale Ebene des Lesers in den Bann zu ziehen und dieser anrührenden Geschichte am liebsten in einem Zug zu folgen.

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  • ein modernes Märchen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.12.2010

    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Germain ist in seinem Leben noch nicht viel Gutes widerfahren. Aber das stört ihn nicht besonders, denn er denkt generell nicht viel nach. Zur Zerstreuung setzt er sich nach getaner Arbeit in den Park und beobachtet die Tauben.
    Auch Margueritte, eine feine ältere Dame spaziert täglich in denselben Park, um Tauben zu füttern. Allerdings nie ohne Buch!
    Eines Tages kommen die beiden Taubenfreunde ins Gespräch. Zuerst wird über Belangloses geplaudert. Doch mit der Zeit schafft es Margueritte, Germains Interesse für das geschriebene Wort zu wecken.
    Wie? Auf ganz bezaubernde Art und Weise!

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  • Prädikat: schön Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ralf Welz, am 13.12.2010

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    „Das Labyrinth der Wörter“ bietet 205 Seiten puren Lesegenuss. Man versinkt förmlich in den Zeilen und ist geneigt, jeden Satz einzeln aufzusaugen. Eine einfache, aber warmherzige Geschichte und zwei überaus sympathische Protagonisten – mehr braucht es nicht, um einen vergnüglichen Schmökernachmittag zu erleben.

    Ich war sehr angetan, berührt, und habe stellenweise laut gelacht, zumal auch die Komik in diesem kleinen, aber feinen Roman nicht zu kurz kommt. Das ideale Buch zum Verschenken!



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  • Meine Empfehlung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sylvia Holtschke, am 21.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein junger Mann ohne große Bildung und ohne Beruf trifft im Park eine ältere, sehr gebildete Frau. Sie freunden sich an. Die Dame bringt ihm Wörter und Bücher näher. Er hilft ihr im Alltag.
    Ein stilles Buch mit viel Gefühl. Sprachlich sehr gut.

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  • Herzerwärmend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christa Felser, am 30.09.2010

    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Diese Geschichte geht zu Herzen. Sie handelt von Freundschaft, Vertrauen und der alles umfassenden Magie der Wörter.

    Was haben der 45jähriger ungebildeter Mann und die feinsinnige alte Dame gemeinsam?
    Vorerst nur die Vorliebe fürs Tauben füttern im Park…

    Lassen Sie sich verzaubern von dieser Liebeserklärung an das Lesen und den Umgang mit Sprache!

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  • Wundervolles Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.09.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit Germain Chaze, Mitte vierzig, von der Statur her ein grober, ungeschlachter Klotz von Mann, ist das Leben bisher nicht gerade wohlmeinend umgegangen. In die Welt geworfen von einer alleinerziehenden, weil sitzengelassenen Mutter, der er immer nur lästig war, von den Lehrern als Schwachkopf abgestempelt, fristet er sein Dasein in einem Wohnwagen auf einem Stück Brachland in unmittelbarer Nähe seiner Mutter, auf dem er etwas Gemüse züchtet, hält sich mit Gelegenheitsarbeiten, die sonst keiner übernimmt, weil sie entweder zu schwer oder zu dreckig und eklig sind, über Wasser und schnitzt hin und wieder kleine Holzfiguren.
    Einmal in der Woche gibt er sich - wie Germain es selbst ausdrückt, denn der ganze Roman ist aus seiner Sicht geschrieben - die Kante in der Kneipe, vögelt Annette ab und an und ist es gewohnt, von den anderen als der gutmütige, aber hoffnungslos ungebildete Bär beschmunzelt zu werden.

    Nur, wenn es doch mal unerträglich für ihn wird und er Seelenfrieden benötigt, geht er in den Park. Dort zählt er die umherwuselnden Tauben und gibt ihnen sogar individuelle Namen, beobachtet ihr Verhalten und findet kurzfristig wieder Ruhe.
    Da trifft er eines Tages an seinem Stammplatz eine zierliche, kleine alte Dame vor und sie beginnen, sich über unterschiedliche Bedeutungen und Interpretationen von Sätzen und Wörtern zu unterhalten. Zum ersten Mal überhaupt fühlt sich Germain als der Mensch angenommen, der er ist. Denn sie erkennt das brachliegende Potential, das in ihm schlummert, auf Anhieb.
    Dies geschieht ganz allmählich und ohne Druck, bis ihm Margueritte, die ihm aus Büchern vorlas, ein Wörterbuch schenkt.
    Als er das Buch ganz für sich selbst widerstrebend ausprobiert, findet er die Bedeutung des Wortes Labyrinth nicht darin, weil er einfach nicht weiß, wie es korrekt buchstabiert wird und auf die freundliche Nachfrage von Margueritte, ob ihm das Wörterbuch denn dabei helfe - wie sie es ihm gerne vermittelt hätte - neue Begriffswelten zu erschließen, bricht sein ganzer Frust aus ihm heraus. Er erzählt ihr sein bisheriges Leben und es wird klar, wie sehr er darunter gelitten hatte, von - aus seiner Perspektive gesehen - gebildeteren Menschen verachtet zu werden.

    Sanft und unauffällig hilft ihm Margueritte immer weiter, sich selbst in der Welt der Wörter zurecht zu finden und Germain verändert seine ganze Einstellung und sein Selbstbewußtsein steigt. Er schreibt schon lange nicht mehr seinen Namen auf die Stele der Gefallenen, beeindruckt seine Zechkameraden durch sich ständig steigerndes Wissen und sogar seine Beziehung zu Annette wandelt sich zu einer echten Liebe.

    Da eröffnet ihm Margueritte, dass sie an einer unheilbaren Augenkrankheit leidet, die die Erblindung zur Folge haben wird und sie ihm in absehbarer Zeit leider keine Bücher mehr vorlesen werden kann. Auch sonst wird die über sechzigjährige zierliche Dame sichtbar immer hinfälliger und unsicherer im Straßenverkehr.
    Germain sieht sich gezwungen, seinen eigenen Stolz und seine bislang verständliche Zurückhaltung und Angst, abgewiesen und abgelehnt zu werden, aufzugeben und zu handeln.

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  • Über schwierige Voraussetzungen und die Liebe zum Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michelle Rößner, am 21.08.2010

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    Wer hätte je gedacht, dass der so einfältig wirkende Germain plötzlich die Liebe zur Literatur entdeckt? Schuld daran ist eine überraschende Begegnung im Park, die in eine ungewöhnliche Freundschaft mündet: die äußerst belesene und bereits recht betagte Margueritte führt Germain in den Bann der Bücher und bringt ihn so dazu, sein bisheriges Leben besser zu reflektieren. Eine zauberhafte kleine Erzählung mit liebenswerten Protagonisten, die ganz beiläufig die Freude am Lesen weckt.

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  • herzlich, menschlich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Yvonne Simone Vogl, am 12.08.2010

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    Germain, ein etwas zurückgebliebener Mann, lernt eine ältere Damen kennen. Durch sie erweitert sich sein Horizont. Einfach, naiv, herzlich, menschlich. Ein Buch, welches durch die teilweis lockere Sprache, bereichert, berührt und dem Leser aufzeigt, welche Verbindungen zwischen unterschiedliches Menschen entstehen können. Empfehlenswert!

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  • Bezaubernd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Beate Neumann, am 31.07.2010

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    Diese bezaubernde Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft sollten Sie lesen!
    Ein junger , ungebildeter Mann begegnet einer kultivierten , alten Dame. Sie weckt in ihm Interesse an Geschriebenem und das Gefühl ihr helfend zur Seite stehen zu wollen.

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  • Schööön. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Teresa Kopp, am 20.07.2010

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    Germain ist nicht besonders helle, aber ein lieber Kerl, der hilft, wo er nur kann. Mittags geht er immer in den Park, um dort sein Sandwich zu essen, wobei er auch gleich nebenher zählt, ob noch alle Tauben da sind (Selbstverständlich hat er ihnen auch Namen gegeben, um sie besser unterscheiden zu können.) Eines Mittags lernt er Margueritte kennen; eine alte Dame, die ebenfalls jeden Tag zählt, ob noch alle Tauben da sind. Aus dem zufälligen Treffen wird ein fester Termin und die beiden sehen sich jeden Mittag im Park… Und Margueritte bringt Germain die Freuden der Literatur näher und liest ihm immer vor. Wunderschöner, kleiner Roman über eine eher ungewöhnliche Freundschaft für alle, die gerne lesen.

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  • Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ute Senft, am 05.07.2010

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    Germain 45 Jahre, etwas einfältig, schlägt sich mit Gelegenheitsjob durchs Leben. Er lernt im Stadtpark Margueritte eine gebildete 86-jährige rüstige Dame beim Taubenzählen im Stadtpark kennen. Es entwickelt sich eine zarte Bindung, die sich im Laufe der Geschichte zu einer wahren Freundschaft entwickelt, von der die beiden sympathischen Charaktere – obwohl so unterschiedlich – sehr profitieren.

    Eine schöne Geschichte, in der Freundschaft, Liebe und Literatur im Mittelpunkt stehen. Ein Buch zum genießen und nachdenken – wunderbar sensibel.

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  • Labyrinth der Wörter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von E. Buderbach, am 01.07.2010

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    Germain, ein Hühne mit Wissenslücken und großem Herz, trifft auf Margueritte die feinsinnige alte Dame. Über Bücher, ein Labyrinth der Wörter, entsteht eine wunderbare Freundschaft die Germain eine andere Sicht auf sein Leben ermöglicht.
    Eine berührende, menschliche Geschichte, die man mit dem Herzen liest ohne rührselig zu werden.

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  • Etwas für`s Herz Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elke Gödde, am 23.06.2010

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    Unterschiedlicher können die Hauptfiguren kaum sein.Germain ein bärtiger,ungebildeter Mann ohne Schulabschluss und Margueritte eine kultivierte alte Dame,lernen einander auf einer Parkbank kennen.Beide,einsam,faszinieren sich für die Tauben im Park und kommen sich dadurch näher.Germain,ohne Liebe und Zuneigung aufgewachsen,fühlt sich von Margueritte`s ehrlichem Interesse an seiner Person sehr angezogen.Durch ihre Gespräche und das Vorlesen aus Büchern erweckt Margueritte in GErmain die Neugierund ist für ihn der Ansporn,das Lesen und das Leben neu zu lernen.
    Was menschliche Zuneigung und Achtung füreinander auszurichten vermag,davon erzählt dieses Buch in einer bildhaften,anrührenden Sprache.
    Etwas für`s Herz. Wunderbar !!

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  • Das Labyrinth der Wörter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jeanette Reichelt, am 21.06.2010

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    Germain kommt jeden Tag in den Park um seine Vögel zu zählen.
    Bis er sich eines Tages die Tauben mit einer alten Dame "teilen" muss.
    Es entsteht zwischen ihnen eine sehr warmherzige Beziehung, in der die reizende Margueritte dem ungebildeten Germain durch einzelne Wörter nicht nur dem Lesen, sondern auch dem Leben näher bringt.
    Fazit:
    Eine anrührende, kluge Geschichte von zwei einsamen Seelen, die allein durch die Sprache zueinander finden, welche ihnen ein nun gemeinsames Leben eröffnet. Anrührend, liebenswert, amüsant und warmherzig ist diese Geschichte und daher ein tolles Buch für Herz & Seele.

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  • Ein sehr warmherziger Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christin Dittert, am 30.05.2010

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    „Das Leben ist eine Pralinenschachtel, man weiß nie, was man kriegt“, so oder ähnlich sprach Forrest Gump. Und genau an diesen erinnert mich ein wenig Germain.
    Germain, der von niemanden für voll genommen wird, der einfältige Pinsel von nebenan.
    Und dann lernt er eines Tages, beim Taubenzählen im Park, die alte Dame Marguerite kennen.
    Marguerite, sie ist belesen und geistreich, schafft es auf ihre ganz eigene liebenswürdige und humorvolle Art und Weise Germain für die Welt der Literatur zu gewinnen.

    Ein sehr tiefsinniges Buch, das mich sehr beeindruckt hat und bei dem es um Literatur, Freundschaft, Liebe, Zuneigung und Anerkennung geht, ja – und darum, dass das Leben tatsächlich einer Pralinenschachtel gleicht.
    Dieses Buch ist ein Trüffel! Schokolade für die Seele!

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