Der Gefangene

von John Grisham

Buch

Taschenbuch (463 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Die Hölle auf Erden - Die Packende Geschichte eines Justizskandals


In der Tradition von Truman Capotes »Kaltblütig« widmet sich John Grisham einem Kriminalfall, der erschütterndes Zeugnis ablegt über die Ungerechtigkeit eines modernen Rechtssystems. Brillant erzählt und getragen von großer Sympathie für seinen Helden, wird Ron Williamsons Schicksal zu einem packenden Thriller, der nicht mehr aus der Hand zu legen ist.


Debbie Carter arbeitet als Bardame im »Coachlight Club« in Ada, Oklahoma. Sie ist beliebt bei den Gästen. Auch Ron Williamson, ehemaliger Baseballprofi und Stammgast im Club, sitzt oft bei ihr an der Bar. Eines Morgens wird die junge Frau vergewaltigt und erwürgt in ihrer Wohnung aufgefunden. Sechs Jahre später werden Ron Williamson und sein Freund Dennis Fritz aufgrund einer Falschaussage der Tat bezichtigt. Williamson wird zum Tode, Fritz zu lebenslanger Haft verurteilt. Beide beteuern ihre Unschuld. Elf Jahre verbringt Williamson unter grausamen und entwürdigenden Haftbedingungen in der Todeszelle. Kurz vor der Hinrichtung zeigt eine DNA-Untersuchung, dass weder Fritz noch Williamson die Tat begangen haben können. Sie werden freigesprochen. Der wahre Täter, damaliger Hauptbelastungszeuge der Anklage, wird wenig später verhaftet. Fünf Jahre nach seiner Freilassung stirbt Ron Williamson an den Folgen der Haft.


Produktdetails

Verkaufsrang: 8.547
ISBN-10: 3-453-81174-7
EAN: 9783453811744
Originaltitel: The Innocent Man
Erschienen: 02.01.2008
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 463
Gewicht: 372 g
Übersetzer: Imke Walsh-Araya, Kristiana Dorn-Ruhl, Bea Reiter, Bernhard Liesen, Kristiana Ruhl
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John Grisham

Damals dachte noch niemand daran, dass John Grisham einmal Amerikas Bestsellerautor wird mit seinen Justizthrillern und damit Millionen verdient. Am 8.Februar 1955 in Jonesboro, Arkansas geboren, wuchs er zusammen mit seinen vier Geschwistern in einfachen Verhältnissen auf. Sein Vater war Konstrukteur und seine Mutter Hausfrau, deswegen mussten sie für die Aufträge des Vaters oft umziehen. Sein eigentlicher Traum war Baseballspieler zu werden, doch früh erkannte John Grisham sein fehlendes Talent hierfür und begann stattdessen mit dem Studium der Rechtswissenschaft an der Universität von Mississippi. Nachdem sein Jurastudium erfolgreich abgeschlossen war, praktizierte er lange Zeit als Anwalt für Strafverteidigung und Körperverletzung. Als Kandidat der Demokratischen Partei wurde John Grisham 1983 in das Parlament des Staates Mississippi gewählt. "Die Jury", die er 1988 fertig stellte, ist einer seiner Romane, die ihn zum Durchbruch führten, auch wenn damals zahlreiche Verlage seine Manuskripte ablehnten. Basierend für die Geschichte ist die Vorlage einer seiner Fälle. Schnell kam John Grisham mit seinen weiteren Romanen auf die Plätze der Bestsellerlisten und hat sie seitdem auch nicht mehr verlassen. Das ist ein Grund weswegen er 1991 seinen Beruf und seine politischen Ämter niederlegte, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Bisher nahm die Erfolgskette auch kein Ende, so veröffentlicht John Grisham jährlich einen neuen Roman. Neben Justizthrillern versuchte John Grisham sich auch an Sachbüchern, Jugendromanen und weiteren Geschichten. Seiner Leidenschaft dem Baseballspielen frönt er heute in Form von Unterstützung der Baseballnachwuchsliga nach. Seine Anwesen in Oxford und Charlottesville sind mit Trainingsgeländen ausgestattet, auf denen Kinder und Nachwuchsteams spielen dürfen. Als strenggläubiger Baptist lebt John Grisham mit seiner Frau Renee und den Kindern Ty und Shea zurückgezogen abwechselnd auf der Farm in Oxford oder der Plantage in Charlottesville. Von Medienrummel hält er nicht viel und genießt viel lieber ein Baseballspiel seines Sohnes. John Grisham Bücher feiern die Erfolge durch ihre Qualität der Erzählform wie Stephen King Bücher.

Meinung der Redaktion
Grisham ist die oberste Instanz des Thrillers.

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Kundenrezensionen

  • Unbedingt lesen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 23.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Gefangene ist mein absolutes Lieblingsbuch von John Grisham. Die Geschichte ist so spannend und dramatisch, ich habe das Buch in den Sommerferien fast am Stück gelesen und das schöne Wetter und das Meer verpasst... Unbedingt lesen!

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  • Warum als Sachbuch? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tommy, am 17.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist ziemlich enttäuschend, wenn man zuvor alle anderen Bücher von Grisham gelesen hat.
    Die Thematik ist ja eigentlich interessant und das Schicksal von Williamson auch irgendwie ergreifend. Aber warum hat Grisham daraus einen tollen Roman gemacht, sondern bringt es in dieser Form auf den Markt? Macht irgendwie keinen Sinn. Da wäre viel mehr drin gewesen.

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  • diesmal eine wahre Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von She-Ra, am 07.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    und dadurch meiner Meinung nach noch spannender wie die Thriller die Grisham sonst schreibt...an dieser wahren Geschichte merkt man ganz deutlich wie wenig das sogenannte "Rechtssystem" mit Gerechtigkeit zutun hat...

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  • Viel erwartet aber naja Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von ZeRoHuNt3r, am 14.10.2009

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das war das erste Buch was ich mir von Grisham gelesen habe, und ich muss sagen es war lang sehr lang. das einzige was gut daran war ! Jetzt kann ich vielleicht einen aus der Todeszelle holen.

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  • Eine unfassbare Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.07.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    John Grisham hat sich mal wieder selbst übertroffen! Sicherlich ist es kein Buch für jeden, aber mich hat es völlig überzeugt. Grisham berichtet ausführlich von einem riesigem Justizskandal in den USA. Am Anfang scheint es zwar langweilig (hatte es fast weggelegt), aber die Spannung steigt immer weiter und es bleibt bis zum Schluss interessant.
    Super Buch!!! Empfehle es weiter.

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  • Es kommt auf die Erwartungshaltung an Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bernhard Watermann, am 11.01.2009

    0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Um die Art und Weise, wie der Autor dieses Werk angegangen ist, richtig einzuordnen, sind die "Anmerkungen des Autors" ganz am Ende des Buches hilfreich. Dort schreibt er: "Bisher war mir kaum jemals der Gedanke gekommen, ein Sachbuch zu schreiben - dafür machen mir die Romane einfach zu viel Spaß".
    Diesen Satz hätte man sinnvollerweise an den Anfang des Buches gesetzt - dann wäre allen Lesern klar gewesen, dass es sich hier eben nicht um einen Roman im bisher bekannten Stil von John Grisham handelt.
    Aber auch unter Berücksichtigung dieser Tatsache hat mir das Werk nur bedingt zugesagt. Ich halte es für zu langatmig (Beispiel: Die jungen Jahre des "Helden" werden auf fast 60 Seiten aufgefächert, über seine Karriere als Baseballspieler werden sogar seitenweise die Spielergebnisse dem Leser präsentiert....). Das Thema an sich ist beängstigend und hätte eine bessere Aufarbeitung verdient.
    Ein weiterer Satz in Grishams "Anmerkungen des Autors", dieses Sachbuch betreffend, lautet: "Ich hatte keine Ahnung, auf was ich mich einließ"
    Sorry - das merkt man ! Bleibt zu hoffen, das Grisham zu seinen Stärken zurückkehrt.

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  • Künstlich in die Länge gezogen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Antje, am 25.09.2008

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe bisher alle Grisham Bücher gelesen, bin also eigentlich ein Fan. Wie fast jeder Grisham Fan fand ich die ersten Bücher "Die Akte" und "Die Firma" am besten.
    Das Buch "Der Gefangene" ist ein Experiment Grishams, mal keinen fiktiven Krimi zu schreiben sondern eine wahre Geschichte. Das Experiment ist nach "Der Coach" und "Die Farm" das dritte experimentelle Buch von Grisham und auch das dritte Buch was mir nicht wirklich gefallen hat.

    Es ist von Anfang an sehr zäh und Grisham kommt gar nicht in die Gänge. Man fragt sich dauernd wann denn nun mal etwas passiert, aber Fehlanzeige. Grisham befasst sich fast ausschließlich damit zu beschreiben wie Ron Williamson immer verrückter wird und wieviel er trinkt wenn er nicht im Knast sitzt.

    Die ganze Geschichte wirkt künstlich in die Länge gezogen, denn 460 Seiten sind viel zu viel. Wahrscheinlich wäre das Buch besser gewesen wenn man die unwesentlichen Dinge weggelassen hätte und es nur 160 Seiten lang wäre.

    Ich habe dieses Buch im Urlaub gelesen und es war nicht das was ich mir als Lektüre vorgestellt hatte. Normalerweise liebe ich spannende Krimis, aber davon ist dieses Buch weit entfernt.

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  • Eher ein Reiseführer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.07.2008

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein italienischer Reiseführer ist angenehmer zu lesen. Das Buch ist sehr enttäuschend, bin vom Autor besseres gewohnt...

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  • Finger weg für Grisham Fans Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.06.2008

    0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich ahbe tatsächlich bis Seite 260 durchgehalten,auf Spannung hoffend .Vergebens ,daa habe ich es in die Ecke gefeuert.Dieses Buch hatte ich mir für den Urlaub aufgehoben und war bitter enttäuscht,denn das hatte mit Grisham rein gar nichts zu tun!!!

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  • Ein wahre Geschichte, die wütend macht! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.04.2008

    2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sicherlich ist es kein Grisham-Buch wie alle anderen bisher, jedoch schafft es der Autor, eine wahre Geschichte dramaturgisch so geschickt aufzubauen, dass keine Langeweile entsteht. Er schildert die unglaubliche Story unschuldiger Menschen, die durch die Mühlen der Justiz unfassbares Unrecht erfahren und dabei keine Chance bekommen, einen fairen Prozess zu erhalten.
    Bei mir entstand beim Lesen ein Gefühl der Ungläubigkeit und der Frustration ob der (wahrscheinlich auch noch heute) herrschenden Umstände in diesem "zivilisierten" Land USA. Einmal mehr ein Beweis dafür, dass nicht alles Gold ist was glänzt.
    Meiner Meinung nach ein hochspannendes und zugleich frustrierendes Stück Menschengeschichte, das man nur schwer weglegen kann.

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  • Wo bitte, ist die Spannung Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von CaWa - die Leseratte, am 27.03.2008

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vorneweg: ich habe nach 40 Seiten mit dem Buch aufgehört , nachdem ich mich mühevoll von Seite zu Seite vorwärts gekämpft hatte.

    Zunächst wird in epischer Breite der Ort Ada in Oklamhoma beschrieben. Da bereits stellte sich mir die Frage: Ist das hier ein Reisebericht oder was?

    Dann der Mord. Wieder nur eine Beschreibung, oder Dokumentation - hat etwas von einem Polizeibericht an sich. Der Leser sieht sich mit einer Vielfalt von Namen konfrontiert. Spannung, wo bist du?

    Ich sagte mir: durchhalten, da muss doch noch etwas nach wohlbekannter Grisham-Manier kommen. Nein.

    Es ging im gleichen Schema weiter. Über viele Seiten hinweg wird der Lebensweg des Verdächtigten Ron Williamson beschrieben. Wie er aufgewachsen ist, die Verhätschelung durch seine Schwester, religiöse und sportliche und andere langweilige Details warten auf den Leser.

    Wie gesagt, nach vierzig Seiten hatte ich von diesem Buch genug.

    Ein absoluter Fehlkauf. Schade ums Geld.

    Bleibt nur die Frage, worauf basiert der Hinweis "Spannend wie keines seiner (Grishams) Bücher zuvor"??

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  • ... das ist kein Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.03.2008

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch hat mit den spannenden früheren Werken Grishams nichts gemein, es ist eine irrsinnig in die Länge gezogene Dokumentation. Das Thema an sich mag ja nicht unwichtig sein, die geschilderten Um- und Zustände zumindest partiell erschütternd, aber es zu Ende zu lesen ist eine Herausforderung an des Lesers Langmut, weil man sich permanent fragt, wann geht es denn endlich los. Eigentlich überflüssig und ein Punkt ausschließlich für das Thema.

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  • Eine berührende Geschichte spannend erzählt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mario Pf., am 15.03.2008

    2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Gefangene ist kein typischer John Grisham, im Grunde nicht einmal ein Thriller, doch die reale Geschichte des Ronnie Williamson bietet alles und vielleicht sogar noch mehr was man sich von einem Justiz-Thriller aus Grishams Feder erwarten würde. Äußerst detailliert und von der Kindheit an schildert er dabei den Leidensweg Ronnies, der als aussichtsreicher Baseballstar galt ehe er eines Tages unerwartet wegen Mordes zu Tode verurteilt werden sollte.

    Sozialer Absturz, eine beginnende Geisteskrankheit und die anhaltende Illusion von einem Wiederaufstieg und Neubeginn seiner Sportlerkarriere sind es die den Schürzenjäger Ronald Williamson prägen, doch obwohl die Beweise anfangs für seine Unschuld sprechen und zwei Lügendetektortests kein klares Ergebnis liefern bauen die Ermittler gerade ihn mangels anderer Tatverdächtiger zum Hauptverdächtigen auf, auch weil er nahe dem Tatort wohnte. Ein konstruiertes Verfahren mit falschen Zeugenaussagen und angeblichen Gefängnisspitzeln tun ihr übriges und schon bald ist Ronnies Leben von einem Kampf vor den Berufungsgerichten gezeichnet...

    Wie man weiß, John Grisham gilt als Meister des Justiz-Thrillers und das beweist der selbst ehemalige Anwalt mit "der Gefangene" eindeutig. Es braucht keinen raffiniert konstruierten Plot und tragische Protagonisten, denn manchmal sind Geschichten die das oft ungerechte Leben schreibt spannender als jeder Thriller. Es mag stimmen, dass sich Grisham weniger auf Ronnies persönliches Schicksal als mehr juristische Winkelzüge und Vorgehensweise versteift hat, doch seine Tragödie kommt trotzdem nicht zu kurz, auch wenn die Verfahrensschilderungen eindeutig mit Herzblut geschildert werden. Der Gefangene kann als Beispiel und Mahnmal dafür dienen zu welcher Ungerechtigkeit auch moderne Rechtssysteme fähig sein können.

    Fazit:
    Skandalös zu welcher Ungerechtigkeit moderne Rechtssysteme fähig sein können, aber umso spannender ist dadurch John Grishams Schilderung dieses realen Justizskandals, der sich als Bericht fast schon spannender liest als ein Justiz-Thriller!

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  • Nicht so gut wie sonst, aber immer noch top! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.10.2007

    2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Hier wird die wahre Geschichte von einem Mann erzählt, der jahrelang unschuldig in der Todeszelle gessen hat, bis endlich seine Unschuld bewiesen werden konnte.
    Dies allein ist aber nicht so ungewühnlich. Denn Ron Williamson hätte aufgrund der Beweislage niemals verurteilt werden dürfen. In diesem Buch wird gezeigt wie sehr Fakten verdreht werden können, damit der Öffentlichkeit ein Schuldiger präsentiert werden kann. Dieses Buch ist gut geschrieben und lässt einmal mehr hinter die Kulissen der sogenannten "Gerechtigkeit" schauen.

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