Buch
Taschenbuch (413 Seiten)
2. Auflage
Sprache: Deutsch
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Bis zu 500 Menschen stehen jedes Jahr auf seinem Gipfel, jeder Zehnte bezahlt dafür mit dem Leben: Der Mount Everest, der höchste Berg der Erde, früher ein Mythos, steht heute für schnelles Geld und kriminelle Machenschaften. Michael Kodas, der über 20 Jahre Erfahrung im Hochgebirge mitbringt und selbst mehrfach am Everest war, hat erlebt, wie sein Basecamp zur Müllhalde und Verbrechensstätte wurde. Kunden aus der ganzen Welt blättern bis zu 65 000 Dollar hin, um einmal ganz nach oben zu kommen - egal, ob sie fit genug, zu jung oder zu alt sind. Wie die Moral dabei auf der Strecke bleibt, zeigt die verstörende Geschichte des Engländers David Sharp, der langsam erfrieren musste, während vierzig Bergsteiger an ihm vorbei zum Gipfel zogen.
| ISBN-10: | 3-492-40372-7 |
|---|---|
| EAN: | 9783492403726 |
| Originaltitel: | High Crimes. The Fate of Everest in an Age of Greed |
| Erschienen: | Oktober 2010 |
| Verlag: | Piper |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 2. Auflage |
| Seitenzahl: | 413 |
| Gewicht: | 426 g |
| Übersetzer: | Gaby Funk, Hans Freundl |
| Reihe: | Malik National Geographic Taschenbuch |
Gaby Funk, Jahrgang 1957, hat Germanistik, Romanistik und Journalismus studiert und arbeitet als freie Journalistin, Autorin und Übersetzerin für Bergmagazine, überregionale Tageszeitungen, diverse Zeitschriften und Verlage. Sie ist seit über 30 Jahren begeisterte Bergsteigerin und Outdoor-Fan und war weltweit unterwegs. Das Allgäu und das Montblanc-Massiv sind ihre Lieblingsgebiete in den Alpen: Im Alter von 16 Jahren stand sie auf ihren ersten Viertausendern im Montblanc-Massiv und jobbte danach knapp zwei Jahre in Chamonix, um ihre Passion ausleben zu können.
Der Outdoor-Experte Michael Kodas geht von Jugend an in die Berge und schreibt als Reporter des "Hartford Courant" seit zwei Jahrzehnten über Natur- und Bergthemen. 2004 nahm er mit seiner Frau, der Kamerafrau Carolyn Moreau, an der Connecticut-Everest-Expedition teil; zuletzt war er 2006 am Everest. Für seine journalistische Arbeit, u. a. für die "L.A. Times", "Newsweek" und die "Washington Post", wurde Kodas mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet.
von Antje Roschlau, am 24.03.2011
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