Der Name der Rose. dtv-Taschenbücher,  Band 21079

Der Name der Rose. dtv-Taschenbücher, Band 21079

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix Medicis für ausländische Literatur 1982 und dem Premio Strega 1981

von Umberto Eco

Buch

Taschenbuch (676 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Der englische Franziskanermönch William von Baskerville ist in einer delikaten politischen Mission unterwegs in eine italienische Benediktinerabtei. Dort gerät er, zusammen mit seinem etwas unbeholfenen, jungen Adlatus Adson von Melk, in einen Strudel von kriminellen Ereignissen und drastischen Versuchungen. Aber nicht umsonst stand William lange Jahre im Dienste der heiligen Inquisition. Das Untersuchungsfieber packt ihn. Er sammelt Indizien, entziffert magische Zeichen, entschlüsselt Manuskripte und dringt immer tiefer in ein geheimnisvolles Labyrinth vor, über das der blinde Seher Jorge von Burgos wacht ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 16.409
ISBN-10: 3-423-21079-6
EAN: 9783423210799
Originaltitel: Il nome della rosa
Erschienen: 01.08.2008
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 676
Gewicht: 484 g
Übersetzer: Burkhart Kroeber
Reihe: dtv-Taschenbücher
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Umberto Eco

Umberto Eco wurde 1932 in Alessandria geboren und lebt heute in Mailand. Er studierte Pädagogik und Philosophie und promovierte 1954 an der Universität Turin. Anschließend arbeitete er beim Italienischen Fernsehen und war als freier Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation in Turin, Mailand und Florenz tätig. Seit 1971 unterrichtet er Semiotik in Bologna. Eco erhielt neben zahlreichen Auszeichnungen den Premio Strega (1981) und wurde 1988 zum Ehrendoktor der Pariser Sorbonne ernannt.
Er verfaßte zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Seine Romane 'Der Name der Rose' und 'Das Foucaultsche Pendel' sind Welterfolge geworden.

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Kundenrezensionen

  • fesselnd, aber düster Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 21.04.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kurzbeschreibung

    Der englische Franziskanermönch William von Baskerville ist in einer delikaten politischen Mission unterwegs in eine italienische Benediktinerabtei. Dort gerät er, zusammen mit seinem etwas unbeholfenen, jungen Adlatus Adson von Melk, in einen Strudel von kriminellen Ereignissen und drastischen Versuchungen. Aber nicht umsonst stand William lange Jahre im Dienste der heiligen Inquisition. Das Untersuchungsfieber packt ihn. Er sammelt Indizien, entziffert magische Zeichen, entschlüsselt Manuskripte und dringt immer tiefer in ein geheimnisvolles Labyrinth vor, über das der blinde Seher Jorge von Burgos wacht .

    Ein fesselnder, interressanter aber gleichzeitig auch düsterer Roman.
    Er gewährt Einblicke in das Wesen der Inquisition.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • ein faszinierendes und gelungenes Buch mit Skurilitäten! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.08.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Leider zieht das Buch sich zu sehr in die Länge. Dennoch regt es zum Nachdenken an und ist zeitlos. Ein Muss für jeden der sich für die Hintergründe des dunklen Mitelalter und die Kirche damals und heute interessiert.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Unter Klosterbrüdern Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Polar, am 28.03.2008

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Finstere Zeiten. Die heilige Inquisition treibt ihr Unwesen, scheidet Gut und Böse nach Gutdünken. Fünf Mönche werden im Verlauf der Geschichte ermordet. Einige von ihnen hätten sicher überlebt, wäre da nicht William von Baskerville mit seinem Hang aufgetreten, unbedingt die Wahrheit erfahren zu müssen. Dass sich Eco dabei an Arthur Conan Doyle anlehnt, sein Ermittlerpaar deutliche Züge des weltberühmten Sherlock Homes in sich tragen, der Plot wie ein Aufguss biederer britischer Tee-Kriminalistik erscheint, verzeihen wir Eco sogleich, da der Roman reich mit der dichten Atmosphäre eines entschwundenen Jahrhunderts geschmückt ist. Die spürbare Enge hinter dicken Klostermauern und dem Sendungsbewußtsein Baskervilles, der Aufklärung zu ihrem Recht zu verhelfen, sie gegen die menschenverachtende Inquisition ins Feld zu führen, treibt uns um. Das Mittelalter fasziniert umso mehr, weil in ihm die hellen Mächte sich deutlich gegen die dunken abzugrenzen wissen. Es ist die Mischung aus grob gestricktem Kriminalfall und tiefer reichender Auseinandersetzung mit christlichen Fragen, Kultur, Fehltritten, der Häresie, die einen faszinieren. Das Wissen, das in ihm versteckt ist, fällt nicht auf. Wir nehmen es am Rande mit. Das ist eine besondere Kunst. Eco beherrscht sie. Sein Roman findet vor allem wegen seiner Leichtigkeit Anklang. Der blinde Ex-Bibliothekar Jorge von Burgos hütet den kirchlichen Gral. Und nur zu gerne unterstellen wir der Kirche, dass sie in ihren Verliesen alles Mögliche versteckt, um ihrer Position in dieser Welt das Wasser nicht abzugraben. Dass auch ihre Geheimnisse nicht für die Ewigkeit gemacht sind, macht den besonderen Reiz an Ecos Roman aus.

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