Der Tag, an dem Marilyn starb

Der Tag, an dem Marilyn starb

Roman

von Donna Milner

Buch

gebunden (391 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ethie horchte in die Stille des Hauses hinein. Der Duft des grünen Satinkleids ihrer Mutter erfüllte noch immer den Raum, Soir de Paris, so hieß ihr Parfüm. Ethie konnte nicht glauben, dass sie nun für immer fort sein sollte. Aber genau das hatte der junge Polizist gesagt, nachdem Dad ihm die Tür geöffnet hatte: Es habe einen Unfall gegeben, und es tue ihm leid, ihre Mutter sei für immer »heimgegangen«. Jetzt schliefen Ethies Brüder, und Dad saß allein in der Küche, man konnte im Dunkeln die Glut seiner Zigarette sehen. Sicher dachte er darüber nach, warum Mom tot auf einem Segelboot gefunden worden war. Und warum sie getrunken hatte. Hing das alles mit dem fremden Mädchen zusammen, das gestern Morgen dagewesen war? Oder mit seiner Vergangenheit, über die er so lange geschwiegen hatte?

Produktdetails

ISBN-10: 3-492-05373-4
EAN: 9783492053730
Originaltitel: Promise of Rain
Erschienen: Februar 2010
Verlag: Piper
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 391
Gewicht: 551 g
Übersetzer: Sylvia Höfer
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Donna Milner

Donna Milner lebt mit ihrem Mann im kanadischen Bundesstaat British Columbia. Sie hängte ihre Karriere an den Nagel, um sich ganz dem Schreiben zu widmen, nachdem »River« ein überwältigendes internationales Echo gefunden hatte. In England und den USA gilt sie als vielversprechendste Newcomerin 2008.

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Kundenrezensionen

  • Der Tag, an dem Marilyn starb Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von I. Schneider, am 09.05.2011

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    5. August 1962: Eine Meldung geht um die Welt, denn Marilyn Monroe ist gestorben. Auch für Ethie ist es ein Tag der Trauer, denn an diesem Tag ist auch ihre Mutter Lucy gestorben und niemand weiß warum. Sie wurde tot auf einem Segelboot gefunden, zusammen mit ihrer Freundin und beide waren betrunken. Was ist passiert? Lucy hat doch nie Alkohol getrunken! Ethie versucht mit ihrem behinderten Bruder diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Ein bewegender Familienroman erzählt aus der Sicht des Mädchens Ethie.

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  • Bewegendes Familiendrama Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.03.2011

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    Lucy Coulter, Mutter der elfjährigen Ethie und deren beiden älteren Brüdern Frankie und Kipper - er leidet am Down-Syndrom - stirbt im August 1962 am selben Tag wie Marilyn Monroe. Ihre Leiche wird auf einem Boot gefunden. Was ist passiert ? Die Umstände erscheinen seltsam .

    Durch zwei verschiedene Erzählstränge lernen wir die Familie näher kennen und erfahren nach und nach was geschehen ist.

    Zum einen erzählt uns Ethie die Ereignisse aus ihrer Sicht, zum anderen haben wir in Rückblenden an den Erinnerungen ihres Vaters Howard teil. Howard kämpft mit seinen eigenen " Dämonen " aus der Vergangenheit. Er hat Furchtbares im Krieg erlebt und kann seinen Kindern zunächst nicht wirklich beistehen. Der Vater scheint sich immer mehr in sich selbst zu verlieren. Erst als er auch noch seine Kinder zu verlieren droht, wird er aus seiner Lethargie wachgerüttelt.

    Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben und beinhaltet eher leisere Töne. Trotz der ruhigen Art und Weise wird in dem ganzen Buch ein Spannungsbogen aufrecht erhalten. Man möchte einfach die Geschehnisse in der Familie mitergründen.

    Die einzelnen Charaktere sind liebevoll dargestellt und im Laufe der Zeit entwickelt man selbst für den zunächst teilnahmslosen Vater ein tieferes Verständnis. Auch dem Charme des kranken Kipper kann man sich nicht entziehen.

    Mich hat das Buch sehr berührt und ich habe es in nur wenigen Tagen gelesen.

    Einzig die ( deutsche ) Titelauswahl fand ich nicht so gelungen. Denn bis auf den selben Todestag hat der Roman nichts mit Marilyn Monroe bzw. ihrer Geschichte zu tun. Aber das ist für den Lesegenuss selbst nicht weiter störend.

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  • liebevolle Beschreibung eines Jungen mit Down Syndrom Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Irene Hantsche, am 21.12.2010

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    Zu Beginn fiel es mir schwer, einen Zugang zu dem Buch zu finden. Mit zunehmendem Handlungsverlauf wird die Geschichte aber interessant und spannend. Besonders gefallen hat mir die liebevolle Beschreibung des kleinen Kippers, der mit einem Down Syndrom lebt, worauf seine Mitmenschen sehr unterschiedlich reagieren. Beeindruckend und lehrreich sind die Rückblenden auf das Soldatenleben des Vaters in Hongkong und die Gräuel in den japanischen Gefangenenlagern.

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  • Der Tag, an dem Marilyn starb Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.09.2010

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    Schon mit ihrem ersten Werk "River" hat die Autorin mein Herz gerührt, aber mit diesem Roman hat sie es absolut gewonnen!

    Die Geschichte ist aus der Sicht von Ethie geschrieben, die den Tag, an dem ihre Mutter gestorben ist und der zufällig auch der Tag ist, an dem Marilyn Monroe starb, nämlich der 5. August 1962, beschreibt.

    Alles ist seit diesem Tag anders geworden, denn keiner kann glauben, dass Lucy mit ihrer Freundin betrunken auf einem Segelboot ums Leben gekommen ist. Was ist passiert?

    Ethie und ihr Bruder versuchen diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen und finden heraus, dass das Ganze etwas mit dem fremden Mädchen zu tun hatte, das ihre Mutter besucht hat und das irgendwie aus den Tiefen der Vergangenheit ihres Vaters zu kommen scheint.

    Eine wunderschöne, zwar auch etwas traurige und besinnliche Familiengeschichte, die man so schnell nicht mehr vergisst. Dieses Buch gehört zu meinen Lieblingsbüchern 2010!

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  • Ein bewegender Familienroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Helen Wirth, am 06.08.2010

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    Die kleine Ethie lebt mit ihrer Familie in einer Veteranen-Siedlung in Kanada.
    Der Vater, oft abwesend in Erinnerung an seine erschütternden Erlebnisse in japanischer Kriegsgefangenschaft.
    Ethie setzt sich mit dem Tod ihrer Mutter auseinander und stößt zufällig auf das Geheimnis ihres Vaters, das den Freitod der Mutter auslöste.
    Ein Buch, tieftraurig und warmherzig.

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  • Lesenswert und sprachlich sehr gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Uta Wigger, am 12.07.2010

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    Donna Milner; Der Tag, an dem Marilyn starb

    Einfühlsam, aber überhaupt nicht kitschig erzählt Ethie vom Todestag ihrer Mutter und über die Zeit danach, die für die Familie fast in einem Drama endet.
    Erst als der Vater Howard sich seiner Vergangenheit als Kriegsgefangener in Japan stellt, und der behinderte Sohn Kipper nur knapp einer Tragödie entkommt, werden die dunklen Geheimnisse der
    Familie gelüftet, und sie findet trotz großer Trauer um die Mutter, die der Mittelpunkt für jedes Familienmitglied war wieder zusammen.
    Sprachlich sehr gut und unbedingt lesenswert.

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  • Mitreißend und aufwühlend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katja Rückert, am 13.05.2010

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    Meine Mutter starb am selben Tag wie Marilyn Monroe... Mit diesen Worten beginnt ein Buch, daß ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die kleine Ethie lebt mit ihrer Familie in einer Veteranensiedlung in Kanada. Das Schweigen dort ist groß. Die Männer reden nicht über das, was sie im Krieg erlebt haben und die Frauen fragen nicht nach. Genauso war es auch in der Familie von Ethie. Der Vater war als Freiwilliger im 2. Weltkrieg und gegen Ende des Krieges in japanischer Gefangenschaft.Wieder zu Hause zurück ist er oft gedanklich abwesend und nicht wirklich da. Mit dem Tod der Mutter endet auch das mühselig von ihr zusammengebastelte Familienleben.Ethie und ihre zwei Geschwister müssen praktisch allein zurechtkommen, daß ihr Vater eigentlich nicht in der Lage ist sie zuversorgen, bis zu dem einen Tag....Der Roman wird aus der Sicht von Ethie erzählt, immer wieder unterbrochen von Rückblenden in die Zeit von 1941-45. Die Figuren sind so liebevoll gezeichnet, daß ich sie problemlos vor meinem inneren Auge auferstehen lassen konnte: Howard, Lucy, Ethie, Christopher und Frankie.Das Buch zeigt deutlich, wie lange ein Krieg nachwirkt, sowohl bei den Beteiligten als auch bei den Angehörigen...

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  • Verschwiegene Gefühle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ute Bunde, am 08.05.2010

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    Donna Milner ist es gelungen, eine weitere wundervolle Familiengeschichte zu schreiben. Sie handelt von Liebe und Krieg, von Schuld und von verschwiegenen Ereignissen. Nie eingestandene Wahrheiten, zu selten geäußerte Gefühle und Gedanken führen uns schließlich zum Tag, an dem Marilyn starb. Großartig erzähltes Gefühlskino. Bitte reservieren Sie ein verregnetes Wochenende, da man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.

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  • Familiengeschichte! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Maria Brandstetter, am 06.05.2010

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    Ich war schon von dem Buch "River" dieser Autorin begeistert, und bin es auch von diesem. Sehr berührt haben mich die Schilderungen aus dem Krieg.
    Man kann sich auf überraschende Wendungen in dieser Familiengeschichte freuen!
    Sehr gut geschrieben, lesenswert!!

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  • Ergreifend und spannend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Daniela Ullrich, am 04.05.2010

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    Nach dem Tod seiner Frau muss Howard sich endlich seiner Vergangenheit stellen, um die Zukunft und die Gegenwart meistern zu können.
    Hielt er sich zuvor lieber von seiner Familie fern, um zu trinken und um zu vergessen, so sieht er sich nun mit seinen Vaterpflichten konfrontiert.
    Howard begibt sich auf die längst überflüssige Reise in die Vergangenheit. Die Erinnerungen an seine Zeit in japanischer Kriegsgefangenschaft sind erschütternd.

    Hoffnungsvoller lesen sich die Kapitel, in denen Howards elfjährige Tochter Ethie den Verlust der Mutter verarbeitet und wie sie versucht diese zu ersetzen.
    Zusammen mit ihrem Bruder Kipper wandelt sie auf den Spuren des letzten Tages ihrer Mutter und stößt auf das Geheimnis, das ihr Vater nie preisgeben wollte.
    Ein Geheimnis, das ihre Mutter in den Tod trieb?

    Ein wunderschönes Buch! Tieftraurig, hoffnungsvoll und warmherzig.

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  • Der Tag, an dem Marilyn starb Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jenny Wernicke, am 30.04.2010

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    ... starb auch meine Mutter."
    Die junge Ethie lebt mit ihren Brüdern und Eltern in einer Siedlung für Kriegsveteranen. Die Männer schweigen zusammen, die Frauen kümmern sich um die Familien. Wie soll die Familien, ihre Familie ohne die Mutter weiterleben? Und warum starb ihre Mutter? Wollte sie wirklich sterben? So wie Marilyn?

    Eine Familiengeschichte, die im Kanada der 60er Jahre und im 2. Weltkreig spielt. Eine spannende, anrührende Geschichte über die Liebe, die Familie, das Leben und die Wahrheit. Und wieviel Wahrheit verträgt der Mensch.

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  • Ein bewegender Familienroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Petra Kurbach, am 26.04.2010

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    Kanada in den 60gern.Ethies Mutter stirbt plötzlich bei einem Unfall, zurück bleibt eine verstörte Familie. Nach und nach erkennt man, welches Geheimnis hier verborgen ist. Ein Kapitel aus dem 2. Weltkrieg, der kanadische Soldaten nach Asien führte, öffnet sich und alle Familienmitglieder brauchen lange, um sich zu versöhnen. Donna Milner hat ein großes Talent für berührende Familiengeschichten.

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  • Spannender, einfühlsamer Familienroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Birgit Wojtynowski, am 02.04.2010

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    Die Autorin schreibt in zwei Erzählsträngen eine Familiengeschichte, die in den sechziger Jahren in Kanada spielt. Es geht um den Tod von Lucy, die am selben Tag wie Marilyn Monroe starb. Lucy hinterläßt drei Kinder und Ehemann Howard, der immer noch unter seinen Kriegserlebnissen leidet. Die Gegenwart wird aus Sicht von Tochter Ethie erzählt. Sie berichtet, wie die Familie nach dem Tod der Mutter weiterlebt. Die Charaktere von Ethie, ihrem behinderten Bruder Kipper und ihrem ältesten Bruder Frank sind von der Autorin liebevoll und detailgenau beschrieben.
    Das Geheimnis des Vaters, sein Trauma aus dem zweiten Weltkrieg wird aus der Sicht des Vaters erzählt. Nach und nach erfährt der Leser die Zusammenhänge. Eine rührende Familiengeschichte mit viel Spannung bis zur letzten Seite.

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  • Lucy und Marilyn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dorothea Schwenzer, am 29.03.2010

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    Der Einstieg in den Roman ist gekonnt! Am 5.August 1962 starb Marilyn Monroe und am selben Tag lässt die kanadische Autorin Donna Milner die Mutter ihrer liebevoll gezeichneten elfjährigen Protagonistin Ethie einen tragischen Unfalltod sterben. Ganz behutsam und warmherzig wird die Familie in ihren Stärken und Schwächen porträtiert. Besonders schön erzählt dieses Buch von Kipper, Ethies am Down-Syndrom leidenden Bruder - welch eine tolle Persönlichkeit!
    Eine zweite Erzählebene berichtet in Rückblende, welche furchtbaren Erlebnisse der
    Vater als kanadischer Soldat in Hongkong erlitten hat-diese haben tiefe Spuren in seiner Seele hinterlassen.
    Eine toll geschriebene Familiengeschichte, der ich ganz viele Leser wünsche!

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  • "Der Tag an dem Marylin starb..." Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Haike Zimmer, am 24.03.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ...an diesem Tag stirbt auch die Mutter von Ethic, Frankie und dem geistig behinderten Kipper durch einen Unfall.
    Die Mutter, welche die Grundfeste und der Halt der Familie war.
    Der Vater, ein traumatisierter Kriegsheimkehrer, welcher in sich gekehrt keinen Zugang zum Leben und seinen Kindern findet.
    Die Familie droht daran zu zerbrechen.
    Aber die willensstarke Ethic zwingt ihren Vater sich seinem Trauma zu stellen und ihrer Familie eine neue Pespektive
    zu eröffnen.

    Ein wirklich guter Familienroman mit Tiefgang.
    Damals wie heute gilt, Menschen die psychisch krank aus Kriegen heimkehren, gehen einen schweren Weg zurück ins Leben, den sie aber gemeinsam mit ihnen nahestehenden Menschen schaffen können.

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  • Familienbande Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von snuuuke, am 22.03.2010

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    "Der Tag an dem Marilyn starb" beginnt mit einem tragischen Ereignis: Dem überraschenden Tod der Ehefrau und Mutter Lucy. Neben ihrem seit dem Krieg in sich selbst zurückgezogenen Mann Howard hinterlässt Lucy den etwa zwanzigjährigen Frankie, den am Downsyndrom erkrankten Teenager Christopher "Kipper" und Ethie, aus deren Sicht die Geschichte in der Gegenwart erzählt wird.

    Nach dem Tod ihrer Mutter ist für die Familie nichts mehr wie es einmal war und die Familie muss alte Gewohnheiten überwinden, um zurecht zu kommen. Immer wieder wird die Gegenwart von Rückblenden unterbrochen, die aus der Erzählperspektive von Howards Erlebnissen im Krieg und vor allem in Gefangenschaft erklären. Auch das wohl gehütete Familiengeheimnis kommt auf diese Weise zu Tage und findet letzlich seinen Weg in die Gegenwart (auch wenn man das Geheimnis ab der Mitte des Buches schon erahnen kann).

    Besonders fasziniert hat mich, wie es Donna Milner schafft, die einzelnen Familienmitglieder so detailvoll und lebendig erscheinen zu lassen, dass man als Leser mitten dabei ist, als wäre es die eigene Familie. Jeder Charakter hat viele Schichten und macht bis zum Ende des Familiendramas einen Wandel durch, der realistisch und nicht aufgesetzt wirkt.

    Zu guter Letzt ist der Schreibstil auch phänomenal: eine gute Mischung aus einfach und detailvoll, bei dem vor allem Emotionen sehr gut rüberkommen.

    Wer Familiengeschichten mag und gerne tief in eine Geschichte eintaucht, kann mit "Der Tag an dem Marylin starb" nichts falsch machen - mein erstes, aber sicher nicht mein letztes Buch von Donna Milner!

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  • Lebenserfahrungen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Everett, am 09.03.2010

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    Der Roman beginnt am 5. August 1962. An diesem Tag stirb Lucy Coulter, zufällig am selben Tag, an dem auch Marilyn Monroe starb. Und das ist die einzige Verbindung vom deutschen Titel zum Inhalt des Buches. Da stellt der Originaltitel die Geschichte viel besser dar.
    Aus der Sicht von Ethie, der Tochter von Lucy, wird beginnend mit dem Tod der Mutter die Geschichte der Familie Coulter erzählt.
    Von den Erlebnissen von Ethies Vater Howard während des zweiten Weltkrieges erfährt der Leser zwischendurch in Rückblicken. Er meldete sich freiwillig Anfang der vierziger Jahre und wurde von Kanada aus in Hongkong stationiert, wo er in japanische Kriegsgefangenschaft geriet.
    Howards Kriegserlebnisse überschatten das Familienleben, auch gerade weil er nicht darüber spricht. Durch den Tod seiner Frau wird es eher noch schlimmer. Erst einschneidende, ungewollte Veränderungen und das Auftauchen eines asiatischen Mädchens bringen Howard dazu über seiner Vergangenheit zu reden und zu seiner Familie zu finden.

    Nachdem mir der Roman River von Donna Milner schon sehr gefallen hat, habe ich diesen mit Spannung erwartet und wurde nicht enttäuscht.
    In einem sehr angenehmen Stil schreibt die Autorin über die ganz normalen Leute, ihre Ver-gangenheit, das Leben und die Umstände Anfang der sechziger Jahre in Nordamerika. Das Grauen des Krieges, der Gefangenschaft stellt sie mit ganzer eindringlicher Kraft dar, ohne zu dramatisieren. Die Orientierungslosigkeit von Howard nach Lucys Tod, ebenso wie das Ge-fühlschaos von Ethie. Gerade dieser Erzählstil, der nichts künstlich hochputscht ließ mich nicht mehr los und macht den ganzen Roman o eindrucksvoll. Das Ende musste nach allem einfach so sein wie geschildert, mit positivem Ausgang. Wichtig war, wie die ganze Familie mit dem Erfahren der Wahrheit und Vertrauen auf die Liebe wieder zusammen findet.

    Das Coverbild finde ich gut, das könnte Luca zu ihrer Zeit sein. Einzig den deutschen Titel finde ich etwas unglücklich. Ich warte jetzt schon auf einen weiteren Roman der Autorin!

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  • Wunderschöne und ergreifende Familiengeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Fuchs, am 07.03.2010

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    Nachdem bereits ihr Erstling „River“ ein absoluter Erfolg war, schenkt Donna Milner uns mit dem aktuellen Buch „Der Tag, an dem Marilyn starb“ einen weiteren tollen Familienroman. An dem Tag, an dem Marilyn Monroe starb, starb auch die Mutter von Ethie, Kipper und Frankie bei einem tragischen Unfall. Ethie erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht, der Sicht eines elfjährigen Mädchens. In diese Geschichte bettet die Autorin immer wieder Rückblenden in die Zeit des 2. Weltkrieges ein, als Ethies Vater mit der kanadischen Armee in Hongkong stationiert war und dort den Horror des Krieges gegen Japan hautnah miterlebt hat. Seit dem Krieg zieht sich ihr Vater immer häufiger in sich selbst zurück. Warum starb Ethies Mutter und wer ist das geheimnisvolle Mädchen, dass sich immer häufiger vor dem Haus der Familie Coulter zeigt? Die Autorin erzählt diese Geschichte ausgesprochen spannend und einfühlsam. Besonders gut gefällt mir ihre Schilderung von Ethies Bruder Kipper, der an dem Down-Syndrom leidet, den aber die Familie immer ganz selbstverständlich in das normale Familienleben mit einbezieht und gar nicht daran denkt, ihn in ein Heim abzuschieben. Besonders ergreifend sind die Schilderungen des Krieges in Hongkong. Es ist mir immer wieder ein Rätsel, wie Menschen so brutal sein und so bestialisch morden können. Wenn Sie ein wunderschönes und ergreifendes Buch lesen möchten, bei dem man endlich mal wieder weinen kann, dann müssen Sie dieses unbedingt lesen!

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  • Wie im richtigen Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.03.2010

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    Die Figuren konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Geschichte wirkte auf mich sehr realistisch.

    Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Tragödie der Familie in diesem Buch darzustellen. Es ist sehr mitfühlend geschrieben. Gewisse Szenen aus dem Zweiten Weltkrieg durfte ich mir nicht bildlich vorstellen, da sie zu grausam waren. Die Taschentücher waren bei einigen Abschnitten auch wieder im Einsatz. Ihr zweites Werk ist Donna Milner sehr gut gelungen. Nachdem mir ihr erstes Buch „River“ sehr gut gefallen hat, musste ich natürlich diesen Roman auch lesen. Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin.

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  • Wie im richtigen Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.03.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Figuren konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Geschichte wirkte auf mich sehr realistisch.

    Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Tragödie der Familie in diesem Buch darzustellen. Es ist sehr mitfühlend geschrieben. Gewisse Szenen aus dem Zweiten Weltkrieg durfte ich mir nicht bildlich vorstellen, da sie zu grausam waren. Die Taschentücher waren bei einigen Abschnitten auch wieder im Einsatz. Ihr zweites Werk ist Donna Milner sehr gut gelungen. Nachdem mir ihr erstes Buch „River“ sehr gut gefallen hat, musste ich natürlich diesen Roman auch lesen. Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin.

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