Die Anstalt
Leseprobe

Die Anstalt

Psychothriller. Deutsche Erstausgabe

von John Katzenbach

Buch

Taschenbuch (748 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Das Böse. Das Grauen. Die Klinik.
Vor zwanzig Jahren, als junger Mann, ist Francis Petrel gegen seinen Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Mehrere Jahre hat er dort zugebracht - bis die Anstalt nach einer Mordserie geschlossen wurde. Noch immer hört Francis Stimmen, nimmt Medikamente. Die Erinnerung an die traumatischen Geschehnisse von damals ängstigt ihn, und er beginnt aufzuschreiben, was er erlebt hat - mit Bleistift, auf den Wänden seiner Wohnung. Wer war der mysteriöse »Engel des Todes«, der damals sein Unwesen trieb? Gibt es ihn überhaupt? Oder existiert er nur in Francis' Schreckensphantasien?

Produktdetails

Verkaufsrang: 16.236
ISBN-10: 3-426-62983-6
EAN: 9783426629833
Originaltitel: The Madman`s Tale
Erschienen: Mai 2006
Verlag: Droemer/Knaur
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 748
Länge/Breite: 192mm/128mm
Gewicht: 556 g
Übersetzer: Anke Kreutzer
Reihe: Knaur Taschenbücher
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Anke Kreutzer

Esther Freud, die Enkelin von Sigmund Freud, wurde 1963 in London geboren. Ihr erster Roman Marrakesch wurde mit Kate Winslet verfilmt. Zuletzt erschien Das Haus am Meer (BvT 2006).

John Katzenbach

John Katzenbach, geb. 1950, war ursprünglich Gerichtsreporter für den 'Miami Herald' und die 'Miami News'. In den USA sind inzwischen zehn Kriminalromane von ihm erschienen. Zweimal war Katzenbach für den Edgar Award nominiert. Er lebt mit seiner Familie in Amherst im Westen des US-Bundesstaates Massachusetts.

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Buchhändlertipps

  • "Ich kann meine Stimmen nicht mehr hören..." Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Désirée Hasler, am 06.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Schönbühl

    Ein junger Mann verbringt mehrere Jahre in einer psychiatrischen Klinik.
    Er beginnt seine Erlebnisse und traumatischen Geschehnisse aufzuschreiben, mit Bleistift an den Wänden seiner Wohnung...

    John Katzenbach schreibt meisterhaft Psychothriller die einen das Blut in den Adern gefrieren lässt! Wenn Sie dieses "Schreckensgefühl" mögen, werden Sie diesen Autor lieben und seine Bücher verschlingen!

Kundenrezensionen

  • Die Anstalt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Tolles Buch, kanns nur jedem empfehlen, spricht mich persönlich auch von der story her mehr an, als seine anderen Bücher, kenne zwar nur 2 andere seiner Werken, finde aber die Anstalt am besten davon.

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  • spannend & fesselnd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katharina Falger, am 31.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Francis Petrel wurde als junger Erwachsener in eine Klinik eingewiesen. Die Klinik wurde zwar geschlossen, aber die Erinnerung an die schrecklichen Morde und die Angst vor dem "Engel" lässt ihn immer noch nicht los. Er beginnt, die Erinnerungen an damals an seine Wohnzimmerwand zu schreiben.
    Ein wirklich spannender Thriller, bei dem man bis zum Schluss nicht weiß, wer der geheimnisvolle Engel ist, auch wenn es einige Verdächtige gibt. Zwischendurch ist das Buch etwas langatmig, aber ich konnte es trotzdem nicht mehr aus der Hand legen. Perfekt als Urlaubslektüre oder für verregnete Wochenenden.

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  • stellenweise sehr langatmig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 30.05.2010

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    Beschreibung :
    Vor zwanzig Jahren, als junger Mann, ist Francis Petrel gegen seinen Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Mehrere Jahre hat er dort zugebracht - bis die Anstalt nach einer Mordserie geschlossen wurde. Noch immer hört Francis Stimmen, nimmt Medikamente. Die Erinnerung an die traumatischen Geschehnisse von damals ängstigt ihn, und er beginnt aufzuschreiben, was er erlebt hat - mit Bleistift, auf den Wänden seiner Wohnung. Wer war der mysteriöse Engel des Todes, der damals sein Unwesen trieb? Gibt es ihn überhaupt? Oder existiert er nur in Francis' Schreckensphantasien?

    Nach obiger Beschreibung, habe ich einen spannungsgeladenen Thriller erwartet.
    Meine Erwartungen wurden allerdings nur teilweise erfüllt.
    Man hält stellenweise tatsächlich die Luft an, weil es vor Spannung kaum auszuhalten ist, manchmal ist es allerdings etwas langatmig und von dem Schluss bin ich sehr enttäuscht.

    Ich kannte von John Katzenbach vorher schon die Thriller "Der Patient" und "Das Rätsel" und fand beide erheblich besser.

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  • Enttäuscht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Buchwurm, am 30.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zum Glück habe ich nicht mit diesem Buch angefangen, Katzenbach zu lesen. Da ich von seinen anderen Büchern sehr angetan war, bin ich doch sehr überrascht, wie langweilig ich sein erstes Buch finde. Hatte beim Lesen doch einige Mühe, bei der Geschichte zu bleiben und das Buch nicht immer wieder aus der Hand zu legen, da es einfach eintönig ist. Kapitelweise geschieht nichts außer belanglosem Erzählen einer alten "schockierenden" Geschichte, die sich dann als ebenfalls sehr vorhesehbar herausstellt... Ich kann jedem nur empfehlen, sich die Katzenbach Bücher zu kaufen, aber nicht dieses. Lieber z.B. "Der Patient"!

    (Rezension aus 2007)

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  • Genial! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kati, am 20.01.2010

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    Diese Buch ist einfach Genial!Wunderbar zu lesen und die Story ist einfach toll. Die Figuren/Nebenfiguren geben dem Buch das gewisse etwas.An manchen Stellen im Buch werden sachen lange beschrieben was nicht so toll ist...aber im ganzen gebe ich diesen Buch 5 Sterne.
    Aber jeder muss es sich für sich selbst wissen da manche dieses Buch nicht so toll finden wie andere.Einfach Leseprobe starten:)

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  • Etwas langatmig dennoch gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Phantomime, am 18.01.2010

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    Dieses Buch fängt zwar ziemlich langatmig und langweilig an,aber wenn man dann weiter liest,versteht man,daß es so sein muss,um den weiteren Verlauf zu verstehen,am Schluss wird es von Seite zu Seite spannender.Insgesamt ist es ein lesenswertes Buch,aber eben keines,um einfach mal schnell so "wegzulesen".
    Man muss ziemlich viel nachdenken dabei,um es verstehen zu können,aber ich empfand es durchaus als lesenswert.

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  • Genialer Thriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tamara Raidl, am 20.07.2009

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    Eigentlich bin ich keine Thriller-Leserin, aber als ich hinten am Einband las dachte ich mir "Puh, das klingt interesssant."
    Aber was mich hier erwartete war Lesegenussund Spannung pur.
    Einerseits wollte ich das Buch verschlingen, aber habe es dannn doch zwischendurch auf die Seite gelegt, damit ich länger was davon habe.
    Es wird erst zum Schluss alles aufgeklärt. Obwohl viele verdächtig sind, kommt es dann ganz anderes als man denkt......
    Als kleines "Zuckerl".....die Hand am Cover leuchtet im Dunklem.....hu grusel

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  • reinfall Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von nina, am 12.06.2009

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    bin großer thriller-fan - dieses buch war leider eine totale enttäuschung. habe es nur bis zur hälfte geschafft, pure langeweile. das erste buch das ich nicht zuende gelesen habe.

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  • Mittelmäßig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ana, am 05.05.2009

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    Nur kurze Spannungsmomente und das Ende ist auch sehr flach... hab mir mehr davon versprochen.

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  • Oh man, wie langweilig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jessica, am 16.04.2009

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    Als ich mir die kurze Inhaltsangabe durchgelesen hatte, dachte ich mir: "Das Buch ist bestimmt klasse. Und schööön dick, da habe ich erstmal was zu lesen!"
    Mhmm... klar.

    Im nachhinein nicht mehr sehr schööön, so ein dickes Buch in den Händen zu halten.
    Das Buch ist sehr eintönig und ich hatte Probleme damit, weiterzulesen.

    Da passiert irgendwie rein garnichts! Ist nix mit "BAMM" und "WAAAH" Effekt.

    Ich hab es dann auch nicht mehr weitergelesen. Verschwendete Zeit.

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  • Spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Yvonne, am 11.02.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe das Buch letztes Jahr (2008) in den Sommerferien gelesen. Ich fande das Buch persönlich ziemlich spannend. Aber nicht so gut wie das Buch von "Sebastian Fitzek- Der Seelenbrecher". Seelenbrecher muss man unbedingt gelesen haben. Daher gebe ich diesem Buch nur 4 Sterne.

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  • Nein danke Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ulrike, am 16.12.2008

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das war mein erstes Buch von John Katzenbach und ich fand es ehrlich so schlecht das ich es nicht einmal fertig gelesen habe. Die Geschichte kam irgendwie nicht in schwung sodass ich mich mehr als gelangweilt habe. Für die Zukunft weiß ich das ich mir sicher kein Buch mehr von ihm kaufen werde.

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  • Gute Geschichte, aber das Drumrum.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Xirxe, am 06.12.2008

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer der Meinung ist, zu einem guten Thriller gehört eine genaue Beschreibung des Täters und des Motivs, sollte von diesem Buch die Finger lassen. Hauptperson ist Francis, ein junger Schizophrener, aus dessen Sicht die vergangenen und gegenwärtigen Geschehnisse größtenteils geschildert werden. Der ständige Kampf mit seinen Stimmen im Kopf, die Beschreibung der Mitinsassen, der Pfleger und der Atmosphäre in der Anstalt verleiht der Geschichte eine Spannung, die die Suche nach dem Engel zeitweise fast nebensächlich erscheinen lässt.
    Ärgerlich ist aber die Übersetzung und das Lektorat:
    Selten habe ich so viele Fehler innerhalb kurzer Zeit gelesen, manchmal hatte ich schon den Verdacht, hier war eine Übersetzungsmaschine am Werk. Nur ein paar Beispiele:
    Beginnend ab Seite 39 werden das ganze Buch hindurch lebende(!) PatientInnen auf Bahren herumgetragen.
    Ein Hüne mit über 1,95m Größe wiegt um die 1 1/2 Zentner (Seite 41).
    Ein Mann hat Ofenröhren-Beine (Seite 75).
    Ein Ausschnitt vom eierschalenblauen Himmel (737) usw.
    Und das sind nur krasse Beispiele. Immer wieder denkt man beim Lesen: Das klingt ja komisch, der Satzbau ist merkwürdig. Viel Mühe wurde hier offenbar nicht in die Übersetzung investiert.
    Auch eine/n LektorIn scheint das Buch nicht gesehen zu haben: Es wimmelt von unlogischen Geschehnissen, die auch im Laufe der Geschichte nicht aufgeklärt werden. Peter, der logisch und vernünftig denkende und handelnde Freund von Francis übersieht plötzlich sämtliche, offensichtliche Anzeichen, die bei dem Tod einer Patientin auf Fremdeinwirkung hinweisen (Seite 602). Der Engel nutzt bei dem Mord an Short Blond Informationen, von denen man nicht die geringste Ahnung hat, wie er an sie gelangen konnte (Seite 111ff., der Streit von Lanky mit Short Blond). Ganz krass aber ist die Erklärung des Hasses, den der Psychologe Peter entgegenbringt. Auf Seite 266ff. wird beschrieben, dass der Priester, der in der Kirche verbrannte die Peter angezündet hatte, der Zwillingsbruder des Psychiaters war. Auf Seite 458f. wird aus dem Bruder dann ein Feuerwehrmann, der sich bei diesem Brand schwere und sehr schmerzhafte Verletzungen zugezogen hat. Peinlich, kann ich da nur sagen.
    Fazit: Wer über die schlechte Übersetzung und die 'Unlogiken' hinweglesen kann, hat eine gute Story aus einer mal etwas anderen, ungewöhnlichen Sicht.

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  • Verstehen werden wir nie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sören Hannig, am 06.10.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist das erste was ich aus der Katzenbach-Reihe gelesen habe.

    Eine Geschichte, eine Anstalt, ein Verrückter und ich als Leser mittendrin.

    Das Buch ist im Grunde super zu lesen, wobei ich hier gerne betonen möchte, am Anfang lässt sich das Buch etwas schleppend lesen, aber lassen Sie sich davon nicht beeindrucken, sie werden sonst auf jedenfall etwas verpassen.

    Das Buch ist das erste, was ich mir selbst und nicht zwingend durch die Schule gekauft habe. Ich bin darüber sehr froh, mit so einem Buch mein neues Hobby starten zu dürfen.

    Das Buch ist lesenwert und muss gelesen werden.

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  • milder Psychothriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Aristoteles, am 04.08.2008

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    Sehr gut erzählt und spannend. Katzenbach macht es einem sehr leicht sich in die düstere und verstörende Athmosphäre einer Irrenanstalt zu versetzen. Dazu kommt eine spannende Handlung.Für Leute die sich beim Lesen gerne ein bischen fürchten jedoch mit etwas heftigeren Thrillern wie Cupido aber überbedient sind.

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  • Enttäuschend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Buchwurm, am 26.04.2008

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zum Glück habe ich nicht mit diesem Buch angefangen, Katzenbach zu lesen. Da ich von seinen anderen Büchern sehr angetan war, bin ich doch sehr überrascht, wie langweilig ich sein erstes Buch finde.

    Hatte beim Lesen doch einige Mühe, bei der Geschichte zu bleiben und das Buch nicht immer wieder aus der Hand zu legen, da es einfach eintönig ist. Kapitelweise geschieht nichts außer belanglosem Erzählen einer alten "schockierenden" Geschichte, die sich dann als ebenfalls sehr vorhesehbar herausstellt...

    Ich kann jedem nur empfehlen, sich die Katzenbach Bücher zu kaufen, aber nicht dieses. Lieber z.B. "Der Patient"!

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  • Na ja Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Janice, am 25.03.2008

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    Da kann man mal sehen, wie unterschiedlich doch die Geschmäcker sind.

    Ich musste mich mehrfach dazu überwinden, den "Schinken" weiterzulesen. Hab es aber geschafft.

    Dummerweise habe ich gleich zwei Bücher Katzenbachs gekauft, da er ja als der absolut geniale Autor gehandelt wurde.

    Hab mir wesentlich mehr Spannung erhofft von einem "Thriller".

    Wie gesagt, die Geschmäcker sind verschieden.

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  • Zwischen Wahn und Wirklichkeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von CaWa - die Leseratte, am 19.03.2008

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    Mein erster Katzenbach-Thriller.

    Na ja, etwas mehr versprochen habe ich mir schon: "Das Böse. Das Grauen. Die Klinik" - aber ich war denn doch enttäuscht.

    Petrel tickt halbwegs richtig, nur er hört in seinem Kopf ständig Stimmen. Als er dann eines Tages im elterlichen Haushalt mit einem Küchenmesser bedrohliches Gehabe an den Tag legt, ist das Maß für die zwei Schwestern voll: Er wird eingeliefert und verschlossen ins Amherst, eine Anstalt für Geisteskranke in Boston, USA. Jeder Insasse ist hier namenlos und eigentlich auch ohne Rechte in der annonymen Masse der katatonischen und stark retardierten Mitpatienten.

    Doch es gibt, oh Wunder, auch "Macher" -
    z. B. „Peter the Fireman“, eine ehemaliger Vietnam-Kämpfer, der sich im zivilen Leben zum Brandermittler profilierte und dann selbst zum Täter wurde.

    Dann wird Petrel entlassen, da die Anstalt geschlossen wird, und er schreibt seine "Story" über den "Engel des Todes" auf die Wände seiner Wohnung. Wahn oder Wirklichkeit?

    Kam nicht wirklich schlüssig rüber.

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  • Mein erster Katzenbach... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von 2108stefanie, am 07.02.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ... und gleich ein Erfolg.. Ich habe dieses Buch verschlungen.. Sehr gut geschrieben und flüssig zu lesen... Geht sehr in auf die Psyche.. da sehr detailiert geschrieben... Ich bin begeistert und werde mir auch die anderen kaufen...

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  • Irre Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.09.2007

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    Ein Buch für Leser, die Spannung lieben aber auf all zu blutige Details verzichten können. Ich liebe es, wenn ein Buch so gut geschrieben ist, dass ich die handelnden Personen vor mir sehe. Eine gewisse Ausdauer ist gefragt, es sind schliesslich 748 Seiten zu lesen. Dass man ab und zu mal eine halbe Seite "überlesen" kann ist eben so (deshalb nur 4 und keine 5 Sterne)

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Ich kann meine Stimmen nicht mehr hören und weiß daher nicht so recht weiter. Irgendwie hege ich den Verdacht, dass sie diese Geschichte viel besser erzählen könnten als ich. Wenigstens hätten sie ihre eigenen Ansichten und Vorschläge zu der Frage, was am Anfang und was am Ende und was dazwischenstehen könnte. Sie würden mir sagen, wo ich Details einarbeiten oder überflüssige Informationen aussparen sollte, was unverzichtbar und was trivial für sie ist. Nach so langer Zeit fällt es mir nicht eben leicht, mich an diese Dinge zu erinnern, und ich könnte wahrhaftig ihre Hilfe gebrauchen. Es ist so viel passiert, dass es wirklich schwer für mich ist, immer genau zu wissen, was wohin gehört. Manchmal bin ich mir auch nicht sicher, ob die Dinge, an die ich mich deutlich erinnern kann, tatsächlich stattgefunden haben. Eine Erinnerung, die eben noch in Stein gemeißelt war, erscheint mir im nächsten Moment so nebulös wie die Dunstschleier über einem Fluss. Darin liegt eines der Hauptprobleme für einen Verrückten: Man kann sich einfach nie sicher sein.

Lange Zeit dachte ich, es hätte – wie zwischen zwei Buchstützen gewissermaßen – alles mit einem Tod begonnen und mit einem Tod geendet, doch jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher. Vielleicht wurde das alles ja damals, vor so vielen Jahren, als ich jung und richtig verrückt war, von etwas viel Kleinerem und schwer Fassbarem ausgelöst, vielleicht einer heimlichen Eifersucht oder unterdrückten Wut, möglicher- weise aber auch von etwas viel Größerem und Lauterem wie dem Stand der Sterne am Himmel, den Kräften der Gezeiten oder der unaufhaltsamen Drehung von Mutter Erde. Fest steht nur, dass ein paar Leute gestorben sind und dass ich einfach mehr Glück als Verstand hatte, nicht zu ihnen zu gehören, was zu den letzten Bemerkungen meiner Stimmen gehörte, bevor sie abrupt verstummten.

Anstelle ihres Raunens bekomme ich nun Medikamente, die sie zum Schweigen bringen. Einmal am Tag nehme ich brav ein psychotropes Mittel, eine ovale, eierschalenblaue Pille, von der ich einen derart trockenen Mund bekomme, dass ich wie ein keuchender alter Mann nach zu vielen Zigaretten klinge oder wie ein halb verdursteter Deserteur der Fremdenlegion, der gerade die Sahara durchquert hat und um einen Schluck Wasser fleht. Darauf folgt unverzüglich ein scheußlich bitter schmeckender Stimmungsheber, der die gelegentlichen niederträchtigen, selbstmörderischen Depressionen bekämpft, in die ich, wie mir meine Sozialarbeiterin ständig predigt, jederzeit verfallen kann, egal, wie ich mich gerade fühle. In Wahrheit könnte ich, glaube ich, in ihr Büro marschieren und vor lauter überschwänglicher Freude über den positiven Verlauf meines Lebens die Hacken zusammenschlagen, und sie würde mich trotzdem fragen, ob ich meine tägliche Dosis genommen habe. Von dieser herzlosen kleinen Pille bin ich verstopft und von Wassereinlagerungen so aufgedunsen, als hätten sie mir die Blutdruckmanschette nicht um den linken Arm, sondern um den Brustkorb gelegt und sie dann fest aufgepumpt. Folglich brauche ich ein Diuretikum und ein Abführmittel, um diese Symptome zu bekämpfen. Natürlich bekomme ich vom Diuretikum rasende Migräne, als ob mir ein besonders fieser, grausamer Sadist mit dem Hammer an den Schädel schlüge, ergo gibt es codeinhaltige Schmerztabletten gegen diese kleine Nebenwirkung, während ich wegen der anderen Pille ständig zur Toilette renne. Und alle zwei Wochen bekomme ich ein starkes Antipsychotikum mit einer kurzen Spritze injiziert. Zu diesem Zweck muss ich vor der Schwester im städtischen Krankenhaus die Hosen runterlassen, wofür sie mich mit stets haargenau demselben Lächeln und der haargenau im selben Ton gestellten Frage belohnt, wie es mir denn heute ginge, worauf ich »ganz gut« antworte, egal, ob es stimmt oder nicht, weil ich trotz der verschiedenen Nebelschleier des Wahnsinns durchaus kapiere, dass es ihr so was von egal ist, wie es mir geht, und dass sie es lediglich als ihre Pflicht erachtet, mir eine Rückmeldung zu entlocken.

Das Problem ist nur, dass dieses Antipsychotikum mich zwar, wie sie mir zumindest weismachen wollen, an boshaftem, abscheulichem Verhalten hindert, aber mir auch eine kleine Schüttellähmung in den Händen beschert, so dass sie zittern, als wäre ich irgend so ein nervöser Steuersünder, der dem Buchprüfer des Finanzamts gegenübersitzt. Außerdem zucken mir davon die Mundwinkel ein wenig, so dass ich ein Muskelrelaxanz benötige, damit mein Gesicht nicht zu einer ewigen Kinderschreck-Maske erstarrt. Dieser ganze Cocktail also brodelt mir wohl oder übel durch die Adern, und während er mit seinem beruhigenden Einfluss zu den verantwortungslosen Impulsen eilt, die wie eine aufsässige Teenie-Bande in meinem Hirn herumtollt, greift er unterwegs auch eine Reihe Organe an, die keine Ahnung haben, was das Ganze soll. Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine Phantasie einem unberechenbaren Dominostein gleicht, der plötzlich aus dem Gleichgewicht kommt, erst hin und her schwankt und dann gegen all die anderen Kräfte in meinem Körper kippt, so dass er eine groß angelege Kettenreaktion auslöst, bei der die Steine in meinem Innern willkürlich, klick klick klick alle übereinander purzeln.

Da war es doch entschieden einfacher, als ich noch ein junger Mann war und nichts weiter zu tun hatte, als auf meine Stimmen zu hören. Meistens waren sie auch gar nicht mal so schlimm. Gewöhnlich waren sie schwach, wie ein verhallendes Echo über einem Tal oder auch wie Getuschel zwischen Kindern, die sich in einer Ecke des Spielzimmers Geheimnisse zuflüstern, auch wenn sie, sobald es einmal gefährlich wurde, sich laut Gehör verschafften. Und meistens waren meine Stimmen nicht allzu fordernd. Sie machten Vorschläge, erteilten Rat, stellten unbequeme Fragen. Gelegentlich neigten sie ein bisschen zur Nörgelei wie eine altjüngferliche Großtante, mit der bei einem Festschmaus niemand so recht etwas anfangen kann und die zwar in die Feier einbezogen wird und durch die eine oder andere unsinnige oder politisch unkorrekte Bemerkung aus der Rolle fällt, ansonsten aber weitgehend unbeachtet bleibt.

Irgendwie leisteten die Stimmen mir Gesellschaft, besonders dann, wenn ich keine Freunde hatte.

Ich hatte sogar zwei Freunde, und sie gehören zu der Geschichte. Ich dachte einmal, sie wären sogar der entscheidende Teil der Geschichte, doch da bin ich mir nicht mehr so sicher. Nun hatte es einige der anderen Leute, denen ich in jenen, meiner Ansicht nach richtig verrückten Jahren begegnete, weitaus schlimmer erwischt als mich. Ihre Stimmen schleuderten ihnen Befehle entgegen wie diese Ausbilder bei den Marines, die Kerle mit diesen dunkelbraungrünen, breitkrempigen Hüten, die sie tief in die Stirn gezogen haben, so dass ihr kahl geschorener Schädel von hinten zu sehen ist. Schritt marsch! Antreten! Abtreten!

Oder schlimmer: Bring dich um.

Oder noch schlimmer: Bring jemand anderen um.

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