Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Reclam Universal-Bibliothek,  Band 9626

Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Reclam Universal-Bibliothek, Band 9626

von Rainer Maria Rilke

Buch

Taschenbuch (359 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Produktdetails

ISBN-10: 3-15-009626-X
EAN: 9783150096260
Erschienen: 1997
Verlag: Philipp Reclam Jun.
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 359
Gewicht: 160 g
Reihe: Reclam Universal-Bibliothek
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Rainer Maria Rilke

Rainer M. Rilke (1875-1926), der Prager Beamtensohn, wurde nach einer erzwungenen Militärerziehung 1896 Student, zuerst in Prag, dann in München und Berlin, weniger studierend als dichtend. Die kurze Ehe mit der Bildhauerin Clara Westhoff in Worpswede löste er 1902 auf. Er bereiste darauf Italien, Skandinavien und Frankreich. In Paris schloß er Bekanntschaft mit Rodin und wurde dessen Privatsekretär. Bereits nach acht Monaten kam es zum Bruch. Es folgten unstete Jahre des Reisens mit Stationen in verschiedenen Städten Europas. Nach seinem Entschluß zur Berufslosigkeit und zu einem reinen Dichterdasein war Rilke zu jedem Verzicht bereit, wenn es dem Werk galt. Er opferte sein Leben seiner Kunst und gewann Unsterblichkeit, indem er unerreichte Sprach- und Kunstwerke schuf.§Im Ersten Weltkrieg war er zur österreichischen Armee eingezogen, wurde aber aufgrund seiner kränklichen Konstitution in das Wiener Kriegsarchiv versetzt. Rilke starb nach langer Krankheit in Val Mont bei Montreux.

Manfred Engel

Manfred Engel, Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Veröffentlichungen zur Literatur der Klassik, Romantik und Moderne, zur Romantischen Anthropologie, zur kulturwissenschaftlichen Literaturwissenschaft und zur Kultur- und Literaturgeschichte des Traumes. Mitherausgeber von KulturPoetik. Zeitschrift für kulturgeschichtliche Literaturwissenschaft. Bei J.B. Metzler sind erschienen: Rilkes "Duineser Elegien" und die moderne deutsche Lyrik, Der Roman der Goethezeit, Bd. 1: Zwischen Klassik und Frühromantik. 2006-2009 an der Universität Oxford.

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  • Brigge und seine Aufzeichungen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Zitronenblau, am 08.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rilke innoviert den "Roman" durch die Publikation seiner modernen Prosa "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" (1910). Brigge - heruntergekommener Aristokrat zeichnet auf: Paris (aus dem Naturalismus tretend und impressiv/symbolistisch), verlorene Kindheit sowie die gelesenen Lektüren. Technisch montiert er die 71 Aufzeichnungen und philosophiert über Tod und Liebe. Dabei beginnt er zu sehen (Programm!) und hält sich stilistisch gern mal an den Kurzsatz und an einer "lyrischen Grammatik", poetisiert gekonnt (ganz rilke-immanent) mitunter durch Mittel wie Personifizierung und Symbolisierung. Alles in allem jedoch eine (Geschichts-)Lektüre, die einen aktiven und gebildeten Leser erfordert, der abgesehen vom Technischen auch über ein gewisses intertextuelles Know-how verfügt (übrigens intentional!). Weltliteratur von hohem Rang, daher notwendig, weniger Literaturbegeisterten sei hier zumindest ein erschließendes Lesen ohne locker-flockige Leseleichtigkeit versprochen. Zu guter Letzt: "Denn Verse sind nicht, wie die Leute meinen, Gefühle (die hat man früh genug), - es sind Erfahrungen." Viel Spaß beim Lesen! Oder besser: Beim Immerwiederlesen!!!

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