Die Begnadigung

Die Begnadigung

Roman

von John Grisham

Buch

Taschenbuch (478 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Die letzte Amtshandlung des Präsidenten der Vereinigten Staaten ist die Begnadigung eines berüchtigten Wirtschaftskriminellen. Joel Backman war bis zu seiner Verurteilung einer der skrupellosesten Lobbyisten in Washington. Niemand weiß, dass die umstrittene Entscheidung des Präsidenten erst auf großen Druck der CIA zustande kam. Eine brisante Geschichte aus dem Zentrum der Macht, die nicht vom Weißen Haus, sondern von einem unkontrollierbaren Staat im Staate ausgeht.




Produktdetails

Verkaufsrang: 30.320
ISBN-10: 3-453-43197-9
EAN: 9783453431973
Originaltitel: The Broker
Erschienen: August 2006
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 478
Gewicht: 395 g
Übersetzer: Kristina Ruhl, Bea Reiter, Bernhard Liesen
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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John Grisham

Damals dachte noch niemand daran, dass John Grisham einmal Amerikas Bestsellerautor wird mit seinen Justizthrillern und damit Millionen verdient. Am 8.Februar 1955 in Jonesboro, Arkansas geboren, wuchs er zusammen mit seinen vier Geschwistern in einfachen Verhältnissen auf. Sein Vater war Konstrukteur und seine Mutter Hausfrau, deswegen mussten sie für die Aufträge des Vaters oft umziehen. Sein eigentlicher Traum war Baseballspieler zu werden, doch früh erkannte John Grisham sein fehlendes Talent hierfür und begann stattdessen mit dem Studium der Rechtswissenschaft an der Universität von Mississippi. Nachdem sein Jurastudium erfolgreich abgeschlossen war, praktizierte er lange Zeit als Anwalt für Strafverteidigung und Körperverletzung. Als Kandidat der Demokratischen Partei wurde John Grisham 1983 in das Parlament des Staates Mississippi gewählt. "Die Jury", die er 1988 fertig stellte, ist einer seiner Romane, die ihn zum Durchbruch führten, auch wenn damals zahlreiche Verlage seine Manuskripte ablehnten. Basierend für die Geschichte ist die Vorlage einer seiner Fälle. Schnell kam John Grisham mit seinen weiteren Romanen auf die Plätze der Bestsellerlisten und hat sie seitdem auch nicht mehr verlassen. Das ist ein Grund weswegen er 1991 seinen Beruf und seine politischen Ämter niederlegte, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Bisher nahm die Erfolgskette auch kein Ende, so veröffentlicht John Grisham jährlich einen neuen Roman. Neben Justizthrillern versuchte John Grisham sich auch an Sachbüchern, Jugendromanen und weiteren Geschichten. Seiner Leidenschaft dem Baseballspielen frönt er heute in Form von Unterstützung der Baseballnachwuchsliga nach. Seine Anwesen in Oxford und Charlottesville sind mit Trainingsgeländen ausgestattet, auf denen Kinder und Nachwuchsteams spielen dürfen. Als strenggläubiger Baptist lebt John Grisham mit seiner Frau Renee und den Kindern Ty und Shea zurückgezogen abwechselnd auf der Farm in Oxford oder der Plantage in Charlottesville. Von Medienrummel hält er nicht viel und genießt viel lieber ein Baseballspiel seines Sohnes. John Grisham Bücher feiern die Erfolge durch ihre Qualität der Erzählform wie Stephen King Bücher.

Meinung der Redaktion
Grisham ist die oberste Instanz des Thrillers.

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Kundenrezensionen

  • Grisham kann es einfach! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michael Weckener, am 09.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ohne Zeilenschinderei, mit feinen Strichen garantiert das Buch Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Und ist zugleich eine wunderbare Liebeserklärung an Bologna und die italienische Lebensart.
    Das Katz und Maus Spiel um den ehemaligen Lobbyisten Joel Backmann erinnert ein wenig an "Die Aktie", spielt aber in der Welt der Geheimdienste. Die Geschichte wirkt keineswegs konstruiert sondern scheint höchst realistisch.
    Einer der besten Thriller die ich in den letzten Monaten in die Hand bekommen habe.

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  • Ganz ok Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tommy, am 17.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Grisham muss mal einen Italien-Urlaub gemacht haben und es so toll gefunden haben, dass er gleich einen Roman dort ansiedelt (und später mit "Touchdown" ja noch einen).
    Die Handlung ist größtenteils ganz ok, zieht sich aber auch immer mal wieder.
    Gab schon bessere, aber auch schlechtere Bücher von Grisham.

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  • geht mal in eine etwas andere Richtung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von She-Ra, am 07.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    dieses mal nicht Richter, Jury und Anwälte sondern CIA, Präsident und ein sehr sympathischer begnadigter Gefangener. Erinnerte mich von der Art ein wenig an die Akte...kein Gerichtssaal dafür jede Menge Katz und Maus Spiel..jedoch auf Geschickte Art umgesetzt..

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  • Grisham auf neuen Wegen. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von TOKIRO, am 11.05.2007

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der einflussreiche Washingtoner Lobbyist und Staranwalt Joel Backman wird zum Wirtschaftskriminellen. Er kommt auf illegalem Weg an eine von den Chinesen erfundene Software, die eine totale Überwachung per Satellit ermöglicht. Er will mit ihr an das ganz große Geld. Doch er ist zu gierig, lässt sich bezahlen, liefert aber nicht.

    Die Entwickler der Software wurden bereits ermordet und Backmans Kollege Hubbard ebenfalls. Jetzt fürchtet Backman ebenfalls um sein Leben und stellt sich der Justiz. Er wird zu 20 Jahren Haft verurteilt.

    Nachdem er 6 Jahre abgesessen hat, wird er von dem scheidenden Präsidenten begnadigt. Doch niemand weiß, dass die umstrittene Entscheidung des Präsidenten erst auf großen Druck des CIA zustande kam. Sie wollen dadurch herausfinden, wer jetzt hinter Backman her ist, um an die Software zu gelangen. Wen hat Backman hinters Licht geführt? Es können sowohl die Chinesen, die Russen, die Israelis oder auch die Japaner sein. Alle haben großes Interesse, Backman ebenfalls zu liquidieren. Die Software soll nicht in falsche Hände geraten.

    Die CIA bringt Backman nach Italien, verschafft ihm eine neue Identität und lässt ihn rund um die Uhr bewachen. Die Jagd beginnt. Doch Backman ist gerissen und geht seinen Verfolgern nicht leichtfertig ins Netz. Eigentlich sehr erstaunlich, bei der Anzahl von professionellen Häschern.

    Alles in allem ein ganz interessanter Roman. Grisham hat versucht, an die Erfolge früherer Romane anzuknüpfen. Das ist ihm mit diesem Werk leider noch nicht gelungen. Dafür ist die Handlung zu harmlos.

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  • Ein Lobbyist auf der Flucht - Mehr Reiseführer denn Thriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mario Pf., am 22.01.2007

    3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als Präsident Arthur Morgan in den letzten Stunden seiner Amtszeit beschließt, mit seiner letzten Amtshandlung einen Verbrecher zu begnadigen, fällt seine Wahl nicht rein zufällig auf den ehemaligen Top-Lobbyisten Joel Backman. Auf Drängen des CIA-Direktors wird Backman schließlich wieder auf freien Fuß gesetzt. Doch die ersehnte Freiheit wird schnell von einem Komplott des CIA-Chefs überschattet. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wird Backman außer Landes gebracht und in Italien abgesetzt. Dort soll er mit einer neuen Identität ein anderes Leben beginnen.

    Damit verfolgt die CIA einen perfiden Plan, der mit Backmans letzten großen Coup zu tun hat. Auf dem Höhepunkt seiner Macht gelangte Backman in den Besitz eines Computerprogramms, mit welchem er Zugriff auf ein weltweit operierendes geheimes Sattelitensystem bekam. Bei dem Versuch das Programm an den Meistbietenden zu verkaufen machte sich Backman jedoch selbst zur Zielscheibe und nach dem Tod eines engen Freundes gelangte er vom Regen in die Traufe. Da Backman sich immer noch im Besitz des Programms befindet und nicht geklärt werden konnte wem die Satteliten gehören, versucht die CIA Backman als Köder einzusetzen. Nach und nach lässt sie Informationen über seinen Aufenthalt durchsickern und beobachtet, wer nun Anstalten macht, sich Backmans zu entledigen. Wer auch immer Backman erledigt dürfte für die Erschaffung des geheimnisvollen Sattelitensystems verantwortlich sein. Fern seiner Heimat und völlig unvorbereitet beginnt für Joel Backman ein Kampf ums Überleben...

    Grundlegend sollte man über Grishams die Begnadigung wissen, dass das Buch im Grunde nur als eine Art Italienreiseführer geschrieben wurde. Begeistert von einer Reise nach Bologna beschloss Grisham seinen nächsten Thriller dort spielen zu lassen und wer sich für die italienische Sprache und Kultur begeistern kann, der wird an diesem Buch höchstwahrscheinlich auch Gefallen finden. Seitenweise Dialoge dienen selbst als eigener Italienischkurs und man kann tatsächlich behaupten wirklich etwas aus der Lektüre dieses Buches gelernt zu haben.

    Leider und das ist in diesem Thriller sehr schade, versteht der Autor kaum etwas von Geheimdienstarbeit oder moderner Technik (was er bewundernswerterweise im Nachwort auch ganz offen zugibt). Unter Umständen könnte man darüber ja darüber hinwegsehen, aber aufgrund der schwachen Story, die von zwanghaften Wendungen und Szenenwechseln strotzt, entsteht der Eindruck, dass die Geschichte nach dem einfachen Motto "Irgendwer wird’s schon kaufen" lieblos hingeklatscht wurde. Ein ehemaliger Anwalt und Lobbyist der zwischen die Fronten international agierender Geheimdienste gerät - ist sicher ein spannender Plot, aber nun mal so gar nicht John Grishams Genre, darum "Bäcker bleib bei den Brötchen".

    Fazit:
    Ein schöner Italienischkurs, aber spannungsloser Thriller.

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  • Where's the Beef?! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jean-Paul Marat, am 22.10.2006

    2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe die englische Originalfassung "The Broker" gelesen. Wie in der deutschen Fassung, so bekommt man beim Lesen gleich noch einen kleinen Italienischsprachkurs mit. Und die Beschreibung der diversen Spielorte in Italien gereichte manchem Reiseführer zur Ehre. Auch lernt man etwas über die italienische Küche. Soweit so gut.
    Die Geschichte selbst ist auch spannend und ich fieberte deren Ende entgegen. Doch dann wurde ich enttäuscht über den Ausgang, der ziemlich konsturiert ist. Von daher könnte die Bewertung auf 3,5 lauten.
    Wer jedoch schöne Beschreibungen Italiens und eine - bis auf den Ausgang - spannende Geschichte lesen möchte, wird bis zum Schluß nicht enttäuscht.

    Salut et Liberté!

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  • Ein guter Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dabis, am 19.07.2006

    0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wie gewohnt hat Grisham einen sehr gut lesbaren und anschaulichen Roman vorgelegt. Manchmal verliert er sich jedoch zu sehr in der Beschreibung Italiens und die Handlung plätschert etwas zu ruhig vor sich hin. Wer sich für Italien interessiert, wird allerdings Gefallen an den detaillierten Beschreibungen finden. Die Hauptfigur Joel Backman ist durchaus sympathisch, so dass man bis zum Finale ordentlich mitfiebern kann. Der Schluss jedoch war mir etwas zu unspektakulär. Ein bisschen mehr Spannung hätte der Geschichte gut getan. Trotzdem ein empfehlenswertes Buch!

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  • Katz und Maus : Die Begnadigung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von www.Literaturreport.com, am 13.03.2006

    2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Während seiner letzten Stunden als amtierender Präsident begnadigt Arthur Morgan mit einem Präventivschlag gegen weniger gut gesinnte Kollegen ausgerechnet den verhassten Lobbyisten Joel Backman, der wegen seiner skrupellosen Geschäftemacherei für großes Aufsehen in den Vereinigten Staaten gesorgt hat.

    Als erfolgreichem Anwalt vertauten ihm drei pakistanische Programmierer vor mehreren Jahren ein mysteriöses Computerprogramm an, mit dessen Hilfe man eine ganze Batterie von Satelliten steuern und kontrollieren kann. Doch wer eben jene Satelliten in die Umlaufbahn geschossen hat scheint ebenso rätselhaft zu sein, wie die Entdeckung dieser Technologie. Backman soll die Software so schnell wie möglich und zum höchsten Preis an die Interessenten bringen und hofft auf eine saftige Provision für sich selbst.

    Als der Deal auffliegt, bekennt sich Backman schließlich für schuldig und wandert hinter schwedische Gardinen.
    Nach sechs Jahren Schikane und Einzelhaft stehen jedoch völlig unerwartet mehrere Beamte vor seiner Zelle und offenbaren ihm, dass der Präsident ihn soeben begnadigt hat.
    Doch wer steckt wirklich hinter der Begnadigung des Verbrechers? Schnell ist das FBI im Spiel, für das Backman nur eine Schachfigur ist. Einziges Interesse des Federal Bureau gilt jenen, die Backman auslöschen wollen, was nur eine Frage der Zeit zu sein scheint.

    In einer Blitzaktion wird Joel mit einer Militärmaschine außer Landes geschafft. In Italien soll für ihn ein neues Leben mit einer neuen Identität beginnen. Doch ist er in Europa wirklich sicher? Nach und nach bekommen Russen, Israelis und Chinesen Wind von seinem aktuellen Aufenthaltsort. Was für Backman als Flucht in ein neues Leben begonnen hat, entpuppt sich als weitere Flucht vor seinen unbekannten Widersachern...

    Wie in den vielen seiner vorangegangenen Romane schafft es Grisham auch in „Die Begnadigung“ die Berg- und Talfahrt der Spannung immer wieder aufrecht zu erhalten.
    Dass auch hier und da endlos wirkende Kapitel, mit peinlichst genauen Details zur Umgebung und dem Befinden der Protagonisten dem Leser ab und an ein Gähnen entlocken, dürfte für Grisham ebenfalls nichts neues sein.
    Auch wenn die gesamte Story doch eher als mager bezeichnet werden kann, so ist sie trotzdem und nach alt bekanntem Schema fantastisch verpackt.
    Neben groblinguistischen Ausflüchten ins Italienische und kompakter Spannung kann verallgemeinert werden, dass sich Die Begnadigung in der Schublade der Unterhaltungslektüre problemlos anreihen kann.

    Zu mehr als nur zur Unterhaltung reicht es beim neuen Grisham leider nicht.

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