Die Bücherdiebin

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2009, Kategorie Preis der Jugendjury und dem Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle 2008

von Markus Zusak

Buch

Taschenbuch (587 Seiten)

7. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf - für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an - in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet.


Eine Diebin zu beherbergen, wäre halb so wild, sind die Zeiten doch ohnehin barbarischer denn je. Doch eines Tages betritt ein jüdischer Faustkämpfer die Küche der Hubermanns ...


»Die Bücherdiebin« erzählt von kleinen Freuden, großen Tragödien und der gewaltigen Macht der Worte. Eine der dunkelsten und doch charmantesten Stimmen und eine der nachhaltigsten Geschichten, die in jüngster Zeit zu vernehmen waren.


Ab sofort (8. Aufl.) mit zusätzlichem Bonusmaterial für Ihren Lesekreis: Thesen, Fragen und Diskussionsanregungen und ein Interview mit dem Autor!


Pressestimmen:

»Die Bücherdiebin« ist die Geschichte einer Jugend im Dritten Reich, erzählt von einem unglaublich sympathischen Tod, mit prallen Figuren, dramatisch, tragisch und streckenweise komisch. BR

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.839
ISBN-10: 3-442-37395-6
EAN: 9783442373956
Originaltitel: The Book Thief
Erschienen: 07.09.2009
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 7. Auflage
Seitenzahl: 587
Länge/Breite: 183mm/126mm
Gewicht: 511 g
Übersetzer: Alexandra Ernst
Reihe: Blanvalet Taschenbücher
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Markus Zusak

Der australische Schriftsteller Markus Zusak wurde als jüngster von vier Geschwistern am 23.Juni 1975 in Sydney geboren. Sein Vater stammte aus Österreich und war Maler, seine Mutter kam aus Deutschland. Von ihnen erfuhr Markus Zusak schon als Kind die Geschichten aus dem 2.Weltkrieg, die ihn inspirierten "Die Bücherdiebin" zu schreiben. Sein vorläufiger Kindheitstraum war wie sein Vater Maler zu werden, doch schnell resignierte Markus Zusak und entdeckte eher sein Talent zum Schreiben. Für seinen Jugendroman "The Underdog" aus dem Jahr 1999 erhielt Markus Zusak seine ersten Auszeichnungen. Bekannt wurde der Autor aber vor allem durch sein 2002 veröffentlichtes Buch "Der Joker – The Messenger", welches 2007 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis gewürdigt wurde. Der letztendliche Durchbruch gelang Markus Zusak mit "Die Bücherdiebin". Der Zeithistorische Roman wurde zahlreich geehrt und mit Preisen überschüttet. Durch die Erzählungen seiner Eltern wollte Markus Zusak das damalige Nazi-Deutschland unter den Aspekten der Gegenwehr aufzeigen, welches ihm so gut gelang, dass er einen Bestseller schrieb. Inzwischen sind seine Romane in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Neben seiner Tätigkeit als Autor, lehrt Markus Zusak noch gelegentlich Englisch an einer High School. Seine Freizeit verbringt er mit seiner Familie, geht surfen oder ins Kino. Markus Zusak ist verheiratet und Vater einer Tochter. Wohnhaft ist er mit seiner Familie in Sydney.

Meinung der Redaktion
Markus Zusak hat mich mit seiner Sprache maßlos beeindruckt. Das ist auch so einer dieser Grenzgänger, die für Kinder wie für Erwachsene schreiben.

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Buchhändlertipps

  • Genial! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Désirée Hasler, am 17.01.2013 aus der Thalia-Buchhandlung in Schönbühl

    Als Liesels Bruder stirbt, stiehlt sie ihr erstes Buch, sodass sie eine letztes Erinnerungsstück an ihn hat.
    Liesel wird in der Nazizeit in eine Pflegefamilie gegeben. Die Pflegemutter nennt sie dauernd "Saumensch" was Anfangs seltsam klingen mag. Mit der Zeit merkt man aber wie sehr Liesel geliebt wird. Später versteckt die Familie einen Juden im Keller.

    Es ist eine megaspannende Geschichte die Sie nicht aus der legen können! Es ist anrührend, komisch, spannend und traurig zugleich. Mein Tipp? Dieses Buch müssen Sie gelesen haben!
    Weiterer Clou: Das Buch wird vom Tod persönlich erzählt...
  • Einfach überwältigend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Denny Engel, am 30.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Bern

    Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht was ich gross sagen soll :) Dieses Buch hat mich zum Lachen gebracht, tief berührt, verstört und gleichzeitig unterhalten. Die Geschichte der jungen Liesel während des 2. Weltkrieges zeigt eindrücklich und berührend die Grauen des Krieges, aber gleichzeitig auch die Schönheit die das Leben bereithalten kann, in den ungewöhnlichsten Momenten. Und das alles noch sehr poetisch und auf neuartige Weise erzählt. Der Erzähler dieser Geschichte ist der Tod selbst, der als mitfühlendes, trauriges Wesen beschrieben wird und der immer mal wieder seine Gedanken oder Erfahrungen einstreut. Der Schreibstil und der Aufbau haben mir sehr gefallen, da ich es so wie hier wirklich noch nirgends gelesen habe. Ein sehr spezielles, berührendes Buch dass bis jetzte jedem den ich kenne gefallen hat und ich würde es jedem weiterempfehlen! :)
  • Vom Tod höchstpersönlich... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bianca Schiller, am 12.01.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schaffhausen

    Der Tod erzählt uns vom Leben der kleinen Liesel im NS-Deutschland - und das auf faszinierende Weise:
    Er greift in den Kapitelüberschriften kurz der Geschichte vor, macht uns neugierig, was wir wohl auf den nächsten Seiten erleben werden und schafft es, sehr emotional aber doch kühl die schicksalhaften Ereignisse zu berichten.
    Die Figuren sind phantastisch ausgearbeitet und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte zu wichtigen starken Charakteren.

    Beeindruckend.

Kundenrezensionen

  • Kriegsgeschichte aus Sicht des Todes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jacqueline Opitz, am 09.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch fängt schon recht außergewöhnlich an: die Geschichte wird nämlich aus der Sicht des Todes erzählt!
    Und wie wir alle wissen, hat dieser zu Kriegszeiten leider ziemlich viel zu tun.

    Der Tod erzählt vom Leben der kleinen Liesel Meminger, und wie er ihr mehrere Male begegnet, ohne sie zu sich zu rufen.

    Liesel ist neun Jahre alt, als ihr Leben total durcheinander gewürfelt wird. Die Mutter kann sich nicht mehr um ihre Kinder kümmern, und gibt Liesel und ihren Bruder zu Adoptiveltern. Der kleine Werner überlebt die Reise im kalten Winter jedoch nicht! Einer der Totengräber verliert sein Handbuch im Schnee, welches Liesel, nachdem sie am Boden zerstört hinterhertrottet, an sich nimmt. Noch kann sie zwar nicht lesen, aber wenigstens hat sie etwas, an dem sie sich festhalten kann auf dem Weg in ihr neues Leben. Dies ist das erste gestohlene Buch der Liesel Meminger!
    Diese Geschichte hat natürlich keinen schönen Hintergrund, und so fröhlich man manchmal gestimmt ist, weil Liesels Leben doch noch eine angenehme Wendung bringt, so wird man doch auch mit der harten Wirklichkeit des Krieges konfrontiert. Gutherzige Menschen bekommen enorme Schwierigkeiten oder bringen sich gar in Lebensgefahr, wenn sie einem Juden helfen. Die Hungersnot ist so groß, dass über eine Woche lang nur dünne Suppe gegessen wird, da es ohnehin schon für nichts reicht.

    Und über der ganzen Szenerie schwebt der Tod, der die kleine Liesel in sein Herz geschlossen hat, und es sehr bedauert, ihres so oft brechen zu müssen.

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  • Bitte, bitte, bitte lesen Sie dieses Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von S. Mayer, am 30.01.2013

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    Mein persönlicher Favorit, immer noch und immer wieder! Tun Sie sich selbst den Gefallen und lesen Sie "Die Bücherdiebin" !!!

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  • Mein Lieblingsbuch, würde gerne mehr als 5 Sterne geben! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von SusanneB, am 30.12.2012

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    Liesel Memminger ist die Hauptfigur in dieser Geschichte oder ist es der Tod? So genau weiß ich das nicht, denn die Handlung springt zwischen den beiden hin und her. Zu Beginn des zweiten Weltkrieges bricht Liesel mit ihrer Mutter und ihrem Bruder zu einer Reise mit dem Zug auf. Die beiden Kinder sollen für eine Weile ins bayerische Molching zu einer Pflegefamilie, dem Ehepaar Hubermann. Aber unterwegs schlägt der Tod schon zum ersten Mal zu: Liesels Bruder stirbt plötzlich im Zug und wird irgendwo an der Strecke auf einem Friedhof beerdigt. Während der Beisetzung fällt einem der Totengräber ein Buch aus der Tasche. Liesel hebt es auf und behält es. Es ist "Das Handbuch für Totengräber", das erste Buch, das sie stiehlt. Von da an hat der Tod Liesel im Auge und beobachtet ihr Leben, aber er lässt sie in Ruhe, denn der Tod hat während des Krieges wahrlich genug zu tun. So lernt Liesel mit dem Buch des Totengräbers lesen und es wird nicht das letzte Buch sein, das sie stiehlt. In den Wirren des zweiten Weltkrieges, von denen auch das beschauliche Molching nicht verschont bleibt, versuchen die Hubermanns ein Stück Normalität zu leben und die kleine Liesel zeigt immer wieder auf beeindruckende Weise ihr Einfühlungsvermögen und ihre Menschlichkeit.

    Mein Fazit:

    "Die Bücherdiebin" ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher und das, obwohl ich noch nie gerne Romane gelesen habe, die während des zweiten Weltkrieges spielen. Der Krieg findet in dem Buch allerdings nur am Rande statt, er ist nur die Kulisse für das Leben der kleinen Liesel Memminger bei ihrer Pflegefamilie in bayerischen Molching.
    Am allerbesten gefällt mir die wunderbare, ausdrucksstarke Sprache von Markus Zusak, mit der er Liesels Welt und ihre Gedanken und Gefühle beschreibt. Viele außergewöhnliche Figuren kommen in der Geschichte vor, am ungewöhnlichsten ist sicherlich Rosa Hubermann, die Pflegemutter von Liesel, die alle in ihrer Umgebung (auch Liesel und ihren Mann Hans) mit den Worten "Saumensch" oder "Saukerl" beschimpft. Die Handlung birgt sehr viel Tragik, aber auch sehr viel Witz. An vielen Stellen des Romans (den ich im übrigen in Rekordzeit gelesen habe!) wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, manchmal beides auf einmal.
    Für mich persönlich ist "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak eines der schönsten Bücher, die ich kenne und absolut lesenswert.

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  • Absolut empfehlenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.04.2012

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    Ohne jegliche Erwartungen begann ich dieses Buch zu lesen und wurde mehr als positiv überrascht. Zusak weiß, wie man eine Geschichte erzählt. Liesel und Rudi waren mir von Anfang an sympathisch. Besonders war, dass der Erzähler dieses Romans niemand anderes als der Tod ist. Man weiß zwar schon sehr schnell, was zum Schluss passiert, aber trotzdem war es für mich mehr als schockierend, es zu lesen.

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  • Herzergreifendes Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rita, am 12.04.2012

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    Zu Beginn hatte ich keine besonders hohen Erwartungen an das Buch. Natürlich war ich gespannt, was von Markus Zusak hier nachgekommen war, nachdem ich den "Joker" gelesen hatte und davon hellauf begeistert war. Doch so etwas Gefühlvolles, Tragisches, aber doch irgendwie Schönes hatte ich nicht erwartet. Das Buch hat es dann letztendlich nicht zugelassen, dass ich es weglege, ich musste es in einem Stück lesen und war tief davon beeindruckt.

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  • Hat der Tod ein Herz? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christiane Hibbe, am 13.03.2012

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    "Stellt euch vor, ihr würdet lächeln, nachdem euch jemand ins Gesicht geschlagen hat. Dann stellt euch vor, ihr müsstest das den ganzen Tag lang tun, vierundzwanzig Stunden lang, Tag für Tag. So war es wenn man einen Juden versteckte."

    "Die Bücherdiebin" ist ein ganz besonderes Buch, dass mich zutiefst beeindruckt hat und eines der besten Bücher das ich in den letzten Jahren gelesen habe.

    Auf unterhaltsame Weise erzählt der Tod höchstpersönlich von dem Schicksal der kleinen Liesel Meminger. Auf dem Weg nach München zu ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann verliert sie ihren Bruder. Auf dessen Beerdigung stiehlt sie ihr erstes Buch, "Das Handbuch für Totengräber", und entdeckt ihre Liebe zum Lesen. Während sie die Naziherrschaft Tag für Tag miterlebt, taucht eines Tages Max auf. Max ist Jude und auf der Flucht. Rosa und Hans Hubermann verstecken ihn in ihrem Keller und bald entsteht eine große Freundschaft zwischen ihm und der kleinen Liesel.

    Ein Buch das in einer tristen Zeit spielt und trotzdem viele kleine Freuden enthält.
    Spätestens nach diesem Buch ist ganz klar, auch der Tod hat ein Herz.

    Lassen Sie sich "Die Bücherdiebin" nicht entgehen, es lohnt sich!

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  • Eine kurze Bemerkung am Rande: Ihr werdet sterben. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Maria Vaclavicek, am 23.02.2012

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    Klingt ziemlich schlimm finden Sie nicht? Ich kann Sie an dieser Stelle schon einmal beruhigen, denn selbst wenn dies scheinbar ein weiteres Buch in einer langen Reihe von Romanen über den Nationalsozialismus zu sein scheint, so hat es doch viel mehr mit menschlicher Courage, zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Erwachsenwerden in einer schwierigen Zeit zu tun.

    Markus Zusak schafft es mit diesem Buch einen brillianten Spagat zwischen Geschichte und dem "Coming-of-Age" der “Hauptdarstellerin" dieses Romans, Liesel Meminger, zu spannen, die aus einer Extremsituation (in diesem Fall natürlich Nationalsozialismus) viel für ihr eigenes Leben lernt und auch was es heisst sich etwas entgegenzusetzen - auch wenn (manchmal) nur im Stillen und Leisen.
    Äußerst empfehlenswert - nicht nur für Jugendliche!

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  • Eines der besten Bücher Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.01.2012

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    Ich fand die Geschichte um Liesel sehr bewegend. Man hat einen sehr guten Einblick in die Zeit des zweiten Weltkrieg bekommen und gesehen wie schwer die Zeit für die Familien waren.

    Besonders hat mir die Freundschaft zwischen LIesel und den Juden Max berührt.

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  • Der Tod erzählt: Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.01.2012

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    Mitreißend und Herzergreifend!

    Als ich einer Freundin von dem Buch erzählte hat die mich erstmal blöd angeschaut: "Wie der Tod erzählt die Geschichte? Wasn das fürn Schwachsinn?!"
    Ein paar Tage später war sie begeistert am Lesen.


    Markus Zusak hat einfach einen klasse Schreibstil.
    Am Anfang war ich eher skeptisch, wegen der Thematik. Aber schon allein der Titel hat mich förmlich zum Lesen gezwungen.
    Es ist selten, dass ich ein Buch finde was mich richtig mitreisst und wahrlich begeistern kann.
    "Die Bücherdiebin" ist das bisher erste Buch das mir auf den ersten Seiten sein Ende verrät und mich doch bis zum Ende gefangen hält!

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  • Toll erzählt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mich hat der Roman von Markus Zusak sehr beeindruckt, vor allem die Idee, die Geschichte aus der Sicht des Todes zu erzählen, ist sehr gelungen. Wenn man einmal mit dem Lesen begonnen hat, kann man das Buch nur sehr schwer wieder aus der Hand legen. Sehr empfehlenswert.

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  • Mitreißend von Anfang an! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.10.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich kann mir keinen Menschen vorstellen, dem dieses Buch nicht gefallen würde.
    Von der ersten Seite an, taucht man ein in eine Schreibweise, die einen nicht mehr loslässt. Man will immer mehr wissen, sich weiter hineinfühlen und will das Buch gar nicht mehr weglegen.


    Der Tod verliebt sich in ein kleines Mädchen, erzählt von ihr, und wie sie ihn beeindruckt...
    So wurde noch nie über diese schlimme Zeit geschrieben, es berührt so sehr, wie man es nicht für möglich gehalten hätte.

    Wer nicht bloß ein Buch lesen will, sondern sich in eine Lebensgeschichte einfühlen will, der hat hier das Richtige gefunden!

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  • Ein ganz besonderes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Aline Hula, am 12.10.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als Liesel Meminger 1939 in Molching in der Himmelsstraße ankommt, ist sie neun Jahre alt und hat nicht nur ihre Eltern verloren, sondern auch schon ihren Bruder, der sie wieder und wieder im Traum heimsucht. Trotzdem bleibt Liesel nicht ganz allein auf der Welt, denn zu ihrem Glück gibt es Menschen in Molching, die gut zu ihr sind. Bei einigen merkt man das sofort, andere zeigen ihre Liebe auf sonderbare Art und Weise, wie ihre neue Mama Rosa Hubermann, die vor allem einmal flucht.

    Eine Eigenheit des Buches ist der Erzähler, niemand anders als der Tod selbst erzählt hier die Geschichte und ich habe meine Zweifel, ob es jemand auf eine schönere Weise könnte.

    Der Leser darf mit Liesel älter werden, er lernt ihre Freunde, ihre Gewohnheiten und ihr spezielles Laster kennen und lieben.
    In diesem Buch sind so viele Geschichten erzählt, dass einem manchmal der Kopf brummt von dem Strudel aus Gefühlen, und trotzdem sind all diese Geschichten so berührend und so besonders, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
    Es mag etwas heißen, dass 586 Seiten meiner Meinung nach noch immer nicht genug sind und „Die Bücherdiebin“ mich zu guter Letzt noch zu Tränen gerührt hat.
    Ein Buch, bei dem mir niemand einfällt, dem ich es nicht empfehlen könnte - einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!

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  • Die Perspektive ist entscheidend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vielleicht denken viele, dass die Bücherdiebin nur ein Kinderbuch ist, nachdem es ja den Jungendliteraturpreis gewonnen hat. Ich kann aber allen versichern, nein, es ist auch etwas für die etwas ältere Generation. Die Perspektive, der Tod erzählt im Buch, hat etwas humoristisches, beißendes, makaberes und gleichzeitig tragisches an sich. Die Seiten lesen sich fast von selbst und es ist definitiv zu empfehlen.

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  • ....dieses Buch ist eine Melodie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Lest es. Lest es in Ruhe. Lest es wenn Ihr allein seit. Lest es nicht zwischendurch.
    Jedes Wort passt zu dem vorherigen, jeder Satz zum folgenden. Einfach gut geschrieben.

    Für mich war dieses Buch eine Melodie.
    Sie klingt nach.

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  • Fabelhaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Markus Zusak ist es gelungen die zwischenmenschlichen Beziehungen unter den politischen Einflüssen auf die Hauptfigur lebendig werden zu lassen. Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt.

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  • Eines meiner Lieblingsbücher !!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Verena Brodde, am 07.08.2011

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    Die Geschichte spielt während des zweiten Weltkrieges.
    Der Tod ist der Ich-Erzähler und begegnet der neunjährigen Liesel zum ersten Mal als ihr Bruder stirbt. Auf der Beerdigung wird sie zur Bücherdiebin.

    Das Schicksal voon Liesel, ihrer Pflegefamilie, ihrem
    Freund Rudi und dem Juden Max hat mich sehr berührt!

    Unbedingt lesen!


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  • Rührend und Berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.07.2011

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    Als ich das Buch angefangen habe, wusste ich zunächst nicht, was ich zu erwarten habe, vor allem da der Tod als Erzähler zunächst merkwürdig anmutet. Doch nach wenigen Seiten wurde ich von Markus Zusaks Schreibstil in den Bann gezogen und habe mich in Liesel und ihre Welt der Bücher verliebt. Während sich diese gefühlvolle und liebevolle Geschichte entwickelt, kriegt man die unvermeidlichen Geschehnisse in Nazi Deutschland mit, die es immer noch schaffen, einen zutiefst zu berühren.
    Dieses Buch ist eine Geschichte über Freundschaft, Liebe in allen Arten und die Lust zu Leben. Toll gemacht, Herr Zusak!

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  • Die Bücherdiebin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Maren Oberwelland, am 17.06.2011

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    Die neunjährige Liesel wird 1939 von Pflegeeltern in der Nähe von München aufgenommen. Bei den Hubermanns erfährt das kleine Mädchen den Zweiten Weltkrieg als etwas schönes und etwas schreckliches zugleich. Ihre Freundschaft zu dem Nachbarjungen Rudi und dem Juden Max, der sich im Keller der Familie versteckt hält, lassen sie immer wieder Angst und Trauer vergessen. Was kaum einer weiß, das kleine Mädchen ist eine Diebin. Sie klaut Bücher, um endlich lesen zu lernen und sie klaut Herzen; die Herzen von Mama Rosa und Papa Hans, von Rudi und Max und – das Herz des Todes, der in diesen Tagen mehr zu tun hat als ihm lieb ist. Ihre kindlich naive Sicht auf die Dinge und ihre Kämpfernatur bewegen ihn dazu ihre Geschichte zu erzählen. Er schildert, wie Liesel ihren Bruder verliert, wie sie ihr erstes Buch im Schnee findet und das zweite aus der Asche klaut; er beschreibt ihre Liebe zu Rudi und zu den Büchern und ihre Freundschaft zu Max. Und immer wieder berichtet der Tod, wie die Welt um die Himmelsstraße langsam zusammenbricht, bis zu dem Tag, an dem auch die Himmelsstraße zusammenbricht.
    Am Ende bleibt man allein zurück – mit einem lachenden und einem weinenden Auge und mit den Erinnerungen.

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  • Ein ganz besonderes Buch... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.06.2011

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    Die Geschichte von Liesel Meminger. Ein Mädchen, das 1939 von ihrer Mutter in großer Not in eine Pflegefamilie nach Molching in die Nähe von München gegeben wird. Ihr kleiner Bruder Werner stirbt auf der Zugfahrt dorthin in ihren Armen. Liesel begegnet zum ersten Mal dem Tod oder dieser ihr. Bei dem Begräbnis ihres Bruders stiehlt sie ihr erstes Buch. Liesels Geschichte und die ihrer Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann, ihres Freundes Rudi und die von Max, der eines Tages vor der Tür der Hubermanns steht und in allergrößter Gefahr ist, haben mich sehr berührt. Der Autor Markus Zusak ist erst 1975 geboren. Unglaublich, dass er diese Geschichte so schreiben konnte, als hätte er den Wahnsinn des Nationalsozialismus selbst miterlebt. Meine Hochachtung vor dieser Leistung.

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  • Liebe im 2. Weltkrieg Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Antje Christel, am 27.05.2011

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    "Zunächst konnte Liesel nicht sprechen. Vielleicht war es die unvermittelte Holprigkeit der Liebe, die sie für ihn empfand. Oder hatte sie ihn schon immer geliebt?"
    Diese und noch viele Fragen mehr beschäftigen Liesel Meminger, "die Bücherdiebin" aus Molching bei München, in dieser Geschichte von zwei Kriegen, einem Akkordeon, eiem jüdischen Faustkämpfer, einem Keller, einer Freundschaft aus der Liebe wird und einer Liebe zu Büchern, die keine Grenzen hat.

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Ich bin nach Kren bemht, dieser ganzen Angelegenheit eine frhliche Seite zu verleihen, aber die meisten Menschen haben einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu berzeugen. Bitte glaubt mir: Ich kann wirklich frhlich sein. Ich kann angenehm sein. Amsant. Achtsam. Andtig. Und das sind nur die Eigenschaften mit dem Buchstaben "A". Nur bitte verlangt nicht von mir, nett zu sein. Nett zu sein ist mir vllig fremd.


REAKTIONEN AUF DIE OBEN GENANNTE TATSACHE
Mache ich euch Angst? Ich bitte euch instig - keine Sorge. Man kann mir alles nachsagen, nur nicht, dass ich ungerecht bin.
Was fehlt?
Natrlich - eine Bekanntmachung. Ein Beginn.
Wo ist nur mein gutes Benehmen geblieben?
Ich knnte mich ganz frmlich vorstellen, aber das ist gar nicht ntig. Ihr werdet mich schon bald recht gut kennen; wie bald - das ht von einer Reihe von Umsten ab. Nur so viel sei gesagt: Irgendwann einmal werde ich ber euch allen stehen, so freundlich, wie es mir mglich ist. Eure Seelen werden in meinen Armen liegen. Auf meiner Schulter wird eine Farbe ruhen. Sanft werde ich euch davontragen.
Ihr werdet vor mir liegen. (Es passiert nur selten, dass ich Menschen stehend antreffe.) Ihr werdet in der Kruste eurer eigenen Krper gefangen sein. Vielleicht gibt es ein Erkennen; ein Schrei trpfelt zu Boden. Die einzigen Gerche, die ich danach hren werde, sind mein eigener Atem und der Klang des Geruchs, meine eigenen Schritte.
Die Frage ist, welche Farbe die Welt angenommen haben wird, wenn ich euch holen komme. Was wird der Himmel uns erzen?
Ich persnlich mag einen schokoladenfarbenen Himmel. Dunkle Bitterschokolade. Die Leute behaupten, das passt zu mir. Ich versuche trotzdem, mich an jeder Farbe zu erfreuen, die ich sehe, an dem ganzen Spektrum. Etwa eine Milliarde Schattierungen, keine wie die andere, und ein Himmel, der sie langsam in sich aufsaugt. Das nimmt dem Stress die Sche. Und es hilft mir, mich zu entspannen.
EINE KURZE ZWISCHENBEMERKUNG
Die Menschen beachten die Farben eines Tages lediglich an seinem Anfang und an seinem Ende. Dabei wandert ein Tag durch eine Vielzahl von Farbtnen und Schattierungen, und zwar in jedem Augenblick. Eine einzige Stunde kann aus Tausenden von unterschiedlichen Farben bestehen. Wachsgelb, regenbesprhtes Blau. Schlammige Dunkelheit. In meinem Gesch habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, darauf zu achten.
Wie schon angedeutet, ist Ablenkung meine einzige Rettung. Sie allein hilft mir, bei Verstand zu bleiben. Sie hilft mir, mit meiner Arbeit klarzukommen, was nicht so einfach ist, wenn man bedenkt, wie lange ich diese Tgkeit schon ausbe. Das Problem ist: Wer knnte mich ersetzen? Wer knnte fr mich einspringen, wend ich in einem Vier-Sterne-Hotel irgendwo am Meer Urlaub mache oder in den Bergen Ski fahre? Die Antwort ist: Niemand. Genau dieser Umstand hat mich dazu veranlasst, die Ablenkung zu meiner Erholung zu machen, mich damit zu zerstreuen. Also mache ich Urlaub in Farben, in Schattierungen.
Dennoch fragt ihr euch mglicherweise, warum ich berhaupt Urlaub brauche. Ihr wollt wissen, wovon ich mich ablenken muss?
Was mich zum nsten Punkt bringt.
Es sind die brig gebliebenen Menschen.
Die erlebenden.
Sie sind es, deren Anblick ich nicht ertrage, und in meinem Bemhen, sie nicht anzusehen, versage ich hig. Ich konzentriere mich absichtlich auf die Farben, um die erlebenden aus meinen Gedanken zu verbannen, aber hin und wieder werde ich Zeuge, wie die Zurckbleibenden zwischen den Puzzlestcken der Erkenntnis, erraschung und Verzweiflung zusammenbrechen. Sie haben zerstochene Herzen. Sie haben zerschlagene Lungen.
Was mich wiederum zu dem Thema bringt, ber das ich heute Abend - oder heute Mittag, oder welche Stunde und Farbe es auch immer gerade sein mag - mit euch reden will. Es ist die Geschichte von einer bestig erlebenden - von einer Expertin im Zurckbleiben.
Es ist eigentlich nur eine kleine Geschichte, und sie handelt unter anderem von:
- einem Mhen
- ein paar Worten
- einem Akkordeonspieler
- ein paar fanatischen Deutschen
- einem jdischen Faustkfer
- und einer ganzen Menge Diebsten
Ich sah die Bcherdiebin drei Mal.
NEBEN DEN BAHNGLEISEN
Das erste Mal war es wei Gleind.
Einige von euch werden wahrscheinlich denken, dass Weigar keine Farbe ist. Vlliger Bldsinn. Das stimmt nicht. Weiist zweifellos eine Farbe, und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ihr mit mir streiten wollt.
Cissd EIN WORT ZUR BESFTIGUNG
Bitte bleibt ruhig, trotz dieser offenkundigen Drohung. Ich tue nur so. Ich bin nicht gewalttg. Ich bin nicht bsartig. Ich bin das Ergebnis.
Ja, es war wei
Es war so, als ob der ganze Erdball in Schnee gekleidet w. Als ob er ihn angelegt he, so wie ihr einen Pullover anzieht. Neben der Bahnstrecke verliefen Fupuren, eingesunken bis zum Schienbein. Die Be trugen Decken aus Eis.
Wie ihr euch vielleicht schon gedacht habt, war jemand gestorben.
Sie konnten ihn nicht einfach auf dem Boden liegen lassen. Im Augenblick w das kein Problem gewesen, aber schon bald wrde das Gleis gert sein, und der Zug wrde weiterfahren.
Da waren zwei Wachmer.
Da waren eine Mutter und ihre Tochter.
Und eine Leiche.
Die Mutter, die Tochter und die Leiche verharrten, hartnig und still.
"Was willst du denn von mir?"
Die Wachmer waren ground klein. Der Gro sprach stets zuerst, obwohl er nicht das Kommando fhrte. Er sah den rundlichen Kleinen an. Den mit dem feuchtroten Gesicht.
"Nun", lautete die Erwiderung, "wir knnen ihn doch wohl nicht einfach hier liegen lassen?"
Der Gro verlor die Geduld. "Und warum nicht?"
Der Kleinere explodierte beinahe. Er schaute zu dem Kinn des Gron auf und schrie: "Spinnst du?" Die Abscheu auf seinen Wangen wuchs mit jedem Moment. Seine Haut weitete sich. "Komm", sagte er und stapfte durch den Schnee. "Wir tragen sie alle drei zurck, wenn es sein muss. Und wir melden es der nsten Station."

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