Die Einsamkeit der Primzahlen

Roman. Ausgezeichnet mit dem Premio Strega 2008. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010, Kategorie Preis der Jugendlichen

von Paolo Giordano

Buch

Taschenbuch (364 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Der Bestsellerautor aus Italien ? ein fulminantes Lesevergnügen!
Ein einziger Tag in ihrer Kindheit hat über ihr ganzes Leben entschieden. An diesem Tag verlor Alice das Vertrauen in ihren Vater und ihre Lebenslust. Mattia hingegen verlor mit sechs Jahren seine Schwester, deren Hilfsbedürftigkeit er nur ein einziges Mal missachtete. Sieben Jahre später lernen sich Mattia und Alice auf dem Gymnasium kennen. Das Schicksal scheint sie füreinander bestimmt zu haben.

Produktdetails

Verkaufsrang: 6.445
ISBN-10: 3-453-40801-2
EAN: 9783453408012
Originaltitel: La solitude dei numeri primi
Erschienen: 08.12.2010
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 364
Gewicht: 300 g
Übersetzer: Bruno Genzler
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Paolo Giordano

Paolo Giordano, geb. 1982 in Turin, studierte und lehrte Physik . Nach einigen Kurzgeschichten und Auftritten auf Literaturfestivals feierte er mit 'Die Einsamkeit der Primzahlen' ein sensationelles Romandebüt. Es war das meistverkaufte Buch Italiens im Jahre 2008. In der über 60-jährigen Geschichte des Premio Strega des wichtigsten Literaturpreises in Italien ist er der jüngste Preisträger überhaupt. Sein Roman wurde in 26 Länder verkauft.

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Buchhändlertipps

  • Der Bestseller aus Italien!

    von Clarissa Beck, am 27.01.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Basel

    Paolo Giordano schreibt in seinem Erstlingswerk mit unglaublicher Sensibilität über zwei verlorene Seelen, die zusammengehören aber doch nicht zusammen sein können. Eine traurig schöne Liebesgeschichte, die man unbedingt gelesen haben muss!

Kundenrezensionen

  • Eher langweilig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.04.2012

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    Also ich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen. Es liegt vielleicht daran, dass ich noch recht jung bin und daher nicht so reflektiert auf meine Kindheit zurückblicke. Ich finde dieses Buch aber eher langweilig, sowohl inhaltlich, als auch vom Schreibstil. Es fesselt einen nicht direkt und es gab kaum einen Moment beim Lesen, in dem ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

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  • Nur ein einziger Tag Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Meike Spekker, am 06.04.2012

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    Je älter man wird, desto bewusster wird einem, wie uns die Kindheit geprägt hat. Zum einen das Erlebte und von den Eltern Vorgelebte, aber auch ganz bestimmte Ereignisse verfehlen ihre Wirkung oft für den Rest unseres Lebens nicht. So ergeht es auch Mattia und Alice, beide 6 Jahre alt. Mattia verliert seine Zwillingsschwester, weil er einmal für ein paar Stunden alle Aufmerksamkeit für sich allein wollte. Alice, wieder einmal durch ihren Vater gedemütigt verliert den Glauben an sich selbst. Ihr hinkendes Bein erinnert sie ihr Leben lang an den Skiunfall an diesem Tag. Beide entwickeln sich zu absoluten Einzelgängern und leben in ihrer eigenen Welt. Als sie sich kennenlernen, spüren sie schnell dieses unsichtbare Band und finden als einzige einen Zugang zu der verschlossenen Welt des anderen. Wieso ist es so schwer, dieses Band zu halten, obwohl sie doch füreinander bestimmt zu sein scheinen?
    Vielfach ausgezeichnet schafft es dieses Buch, den Leser mitzunehmem in diese ganz besondere Gefühlswelt von Mattia und Alice. Es stimmt sehr nachdenklich, auch noch lange nach Ende der Geschichte.

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  • Die Einsamkeit der Primzahlen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jenny Lentes, am 15.02.2012

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    Dass die Dramen der Kindheit in uns fortwirken, haben Alice und Mattia am eigenen Leib erfahren. Damals hat ein einziger Tag über ihr ganzes Leben entschieden: Alice verlor nach einem Skiunfall für immer ihre Lebenslust, während Mattia seine Schwester verlor, weil er ihre Hilfsbedürftigkeit missachtete. Seitdem quälen ihn unbeschreibliche Schuldgefühle. Als er Alice kennen lernt, erkennt er schnell, dass sie füreinander bestimmt zu sein scheinen. Doch sie sind wie Primzahlzwillinge, die sich nahe stehen, aber immer durch eine Winzigkeit getrennt bleiben.
    Nicht umsonst wurde das Erstlingswerk des erst 25-jährigen Paolo Giordano mit Italiens renommiertesten Literaturpreis, dem Premio Strega, ausgezeichnet: Das Schicksal der jungen Charaktere geht unter die Haut. Besonders der Abgrund, an dessen Rande Mattia lebt, wird durch die poetische Sprache Giordanos fassbar, was „Die Einsamkeit der Primzahlen“ zu einer tragischen und tief berührenden Geschichte macht.

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  • GENIAL Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bianca Dobler, am 21.12.2011

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    diese geschichte hat mich sofort gefesselt. eine liebe zwischen außenseitern wie sie schöner und trauriger zugleich kaum sein kann. auch die psychischen hintergründe der krankheiten sind gut recherchiert und die charaktere deswegen noch glaubhafter gezeichnet - UNBEDINGT LESEN, WEITERSCHENKEN, VERLEIHEN, ABER DANN AUCH ZURÜCKFORDERN

    bitte herr giordano, schreiben sie mehr

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  • Bestseller!!!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 24.09.2011

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    Die Geschichte von zwei Personen. Alice hinkt seit einem Unfall in ihrer Kindheit und Mattias autistische Schwester ist verschwunden, seit er sie alleine im Park gelassen hat. Beide sind Aussenseiter und bestrafen sich selber deswegen. Alice ist magersüchtig und Mattias verletzt sich selbst. Sie scheinen für einander bestimmt zu sein, finden aber nicht zueinander! Kommt ab August in die Kinos! Super Buch!!! Unbedingt lesen!!!!

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  • Die Einsamkeit der Primzahlen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.09.2011

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    Der Schreib- / Erzählstil von Paolo Giodano ist einfach großartig. Das Leben von Alice und Mattia wird so beschrieben, dass man recht schnell in den Bann der Geschichte hineingezogen wird. Traurig schöne Geschichte von zwei Menschen, denen ein schicksalhafter Tag ihr ganzes Leben verändert. Zwei Menschen mit ihren jeweiligen Schicksalen, die sich treffen und füreinander bestimmt scheinen, sich wieder trennen - dennoch bleibt über die ganze Zeit eine Verbindung bestehen.

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  • Engel im Schnee und Was bleibt? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rosemarie Tischler, am 24.08.2011

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    Paolo Giordano erzählt uns in einer klaren wie poetisch-eindringlichen Sprache die berührende Begegnung von Mattia und Alice. Die Beiden treffen im Gymnasium aufeinander. Jeder von Ihnen hat ein traumatisches Erlebnis aus Kindertagen im Seelengepäck. Zwei Menschen die sich ähneln wie Primzahlzwillinge! Angezogen wie von einem Magnet! Seelenverwandt und doch kein Vertrauen! Zarte Bande und beinharte Realität. Herzzerreißend! Unfassbar schön!

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  • Vielleicht Liebe? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Inge Barigione, am 05.07.2011

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    Zwei Menschen, zwei Geheimnisse...so ähnlich und doch so anders...dazwischen: das Leben und andere Grausamkeiten!

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  • berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Magdalena Berger, am 22.04.2011

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    Alice und Mattia sind beide Außenseiter. Sie mussten schwere Schicksalsschläge in ihrer Kindheit ertragen und haben nun Probleme ihr Leben zu meistern.
    Im Gymnasium lernen sie sich kennen, und entdecken viele Gemeinsamkeiten, aber können Schlussendlich doch nicht zueinander finden.

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  • Einsamkeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von D. Kuntz, am 16.04.2011

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    Mattia und Alice scheinen für einander bestimmt – doch durch tragische Erlebnisse in der Kindheit können sie die Einsamkeit in ihren Herzen nicht überwinden.
    Eine anspruchsvolle und traurige Liebesgeschichte mit zwei bewegenden Lebensgeschichten.

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  • Berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michaela Santer, am 01.04.2011

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    Wie einsam Primzahlen sind, weiß man. Wie einsam Menschen sein können kommt ganz berührend in diesem Buch rüber. Zusammen zu gehören, aber nicht den Weg zueinander zu finden,....gerade das macht dieses Buch so wertvoll. Sprachlich sensationell, ich will mehr von diesem Autor.

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  • Berührendes Debut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martin Mittermayr, am 31.03.2011

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    In klarer, einfacher Sprache schildert Paolo Giordano die sich kreuzenden Lebenswege zweier Menschen, die sich so gleich wie ungleich sind, sich anziehen, aber nie zusammenfinden. Ein wundervoller, fesselnder Roman, mit dessen Protagonisten man einfach mitleiden und mithoffen (?) muß.

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  • Das beste Bich, das ich seit Jahren gelesen habe! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.03.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich weiß, man soll ja eigentlich nicht vergleichen, denn alle Vergleichen hinken irgendwie. Aber ich muss trotzdem sagen, dass dieses Buch so etwas wie eine moderne Version der "Sturmhöhe" für mich ist. Charaktere und Handlung sind völlig unterschiedlich, aber diese bittere Tragik der Liebe zweier Menschen, die nicht zusammen finden, habe ich zuletzt so toll und nachfühlbar in der Sturmhöhe von Emily Bronte gelesen.

    Alice und Mattia haben beide schwere Schicksalschläge in der Kindheit hinnehmen müssen, die die beiden für den Rest ihres Lebens zeichnen und zu Außenseitern machen. Sie fühlen sich, wahrscheinlich gerade deswegen, zueinander hingezogen, aber auch genau das ist es, was die beiden voneinander trennt.
    Die Sprache dieses Buches ist großartig! Schon von der allerersten Seite an, ist man mitten in der Geschichte drin:
    "Alice Della Rocca hasste die Skischule. Sie hasste den Wecker, der auch in den Weihnachtsferien morges früh um halb acht klingelte, und ebenso ihren Vater, der ihr beim Frühstücken zusah und dabei nervös mit einem Bein wippte, wie um zu sagen: Los, beeil dich endlich. Sie hasste die Strumpfhose, die an den Oberschenkeln kratzte, die Skihandschuhe, in denen sie die Finger nicht bewegen konnten, den Helm, der ihre Wangen zusammenkniff und dessen Metallschnalle sich in ihren Unterkiefer bohrte, und vor allem diese Skischuhe, die viel zu eng waren und in denen sie wie ein Gorilla lief."
    Die beiden Hautprotagonisten bleiben keine blassen Figuren zwischen den Seiten sondern werden zu Menschen, die man wirklich zu kennen glaubt. Man leidet mit ihnen und kann das Buch nicht aus der Hand legen. Aber nicht falsch verstehen: hier handelt es sich nicht um ein deprimierendes Drama, bei dem man am Ende heult. Es ist traurig, lustig, hoffnungsvoll und tragisch zugleich - wie das wirkliche Leben eben.
    Da ich sehr viel lese, kaufe ich mir meistens Taschenbücher. In diesem Fall habe ich eine Ausnahme gemacht und es absolut nicht bereut. Dieses Buch kann man ohne Probleme noch einmal lesen. Wer auf der Suche nach einem Geschenk ist, kann mit diesem Buch nichts falsch machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendjemandem nicht gefallen könnte.
    Kommentar

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  • Eine bizarre Freundschaftsgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christiane Englert, am 20.03.2011

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    Alice und Mattia haben etwas gemeinsam. Ihr ganzes Leben ist von einem besonderen Tag ihrer Kindheit geprägt. Sie bleiben in der heilen Welt Außenseiter. Die beiden lernen sich kennen und freunden sich an. Jedoch ist nicht vorgesehen, dass sie gemeinsam ihr
    Leben meistern. Ein einfühlsamer Roman über zwei Menschen, die die Isolation von der Gesellschaft teilen, aber nicht zueinander finden.

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  • Einsam Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von F. Cremer, am 28.02.2011

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    Die Geschichte über zwei Menschen, die sich nie wirklich nahe kommen können.
    Bei Beginn der Lektüre muss man sich im Klaren sein, dass keiner der Darsteller wirklich glücklich wird- leider nicht sehr fesselnd, da keiner der Beiden eine spannende Entwicklung durchmacht.

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  • Großartig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Kummer, am 17.02.2011

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    Schon lange hat mich kein Buch mehr so berührt wie dieses!

    Das Buch erzählt die Geschichte zweier Menschen mit unterschiedlichen Schicksalen, die sowohl mit- als auch ohneeinander gleichermaßen einsam zu sein scheinen. Der Erzählstil des Autors hat mich derart gefangen genommen, dass es mir kaum möglich war davon los zukommen.

    Es ist sicherlich nicht der heiterste Roman, dafür aber so authentisch geschrieben, dass mir nicht nur einmal die Tränen in die Augen getrieben wurden. Ich kann dieses Buch allen Lesern ans Herz legen, die anspruchsvolle Literatur mögen und nicht davor zurückschrecken auch über die traurigen Seiten des Lebens zu lesen. Ganz große Klasse!!!

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  • Einsame Primzahlen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lea Wilhelm, am 01.02.2011

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    Der Leser lernt in diesem tollen Buch die Protagonisten Mattia und Alice kennen, die beide etwas Schreckliches erleben, als sie noch sehr jung sind. Man begleitet sie auf dem Weg durch ihr Leben, immer abwechselnd wir von ihm, dann von ihr erzählt. Kindheit, Teenagerzeit, als junge Ewachsene und schließlich als Erwachsene. Beide haben kein einfaches Leben, zu sehr sind sie geprägt durch ihre Vergangenheit. Und obwohl man ahnt, dass sie nie wirklich zusammenkommen, hofft man immer wieder, dass sie sich doch noch finden.
    Eine wunderschöne, traurige, etwas andere Liebesgeschichte, die mir besonders wegen des großartigen Schreibstils sehr gut gefallen hat.
    Ich hoffe, von diesem Autor kommt noch mehr!

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  • Sensibel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Krischer, am 25.01.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es gibt Verletzungen, die nie heilen, Empfingungen, die nicht geteilt werden können.
    Klar und präziese schildert Giordano den Rückzug seiner Protagonisten, die Unfähigkeit Beziehungen einzugehen und zu leben. Nach außen funktionieren sie, aber die innere Leere läßt sie erstarren. Sie sind durch ein ähnliches Schicksal geeint aber ihre Wege laufen parallel. Sie können sich nicht erlösen.
    Der große Erfolg des jungen Autors ist erstaunlich, da das Buch ohne Effekte, aktionsreiche Handlung und Sentimentalität auskommt. Es zieht einen sofort in seinen Bann und läßt einen nicht mehr los.
    Meine uneingeschränkte Bewunderung für den Autor!

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  • Sensibel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 09.01.2011

    1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch hat mir sehr berührt! Ich bin von dem 26- jährigen Autor beeindruckt. Das man so ein Buch schreibt und dann gleich ein paar Literaturpreise abräumt. Respekt! Hoffentlich kommt noch mehr von ihm!

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  • Ein besonderes Debüt! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kristina König, am 04.01.2011

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    Alice und Mattia, zwei Jugendliche, die durch tragische Erlebnisse in Ihrer Kindheit, sich für immer verändert haben, und dadurch Ihre ganz persönlichen Macken sich angeeignet haben, treffen sich zum ersten Mal auf dem Gymnasium. Es besteht eine solche Anziehungskraft, die unwiderstehlich scheint und für alle klar zu sehen ist. Doch so nahe sie sich sind, so laufen ihre Leben doch immer nur parallel zueinander und nie aufeinander zu. Je älter sie werden, um so schwieriger scheint es zu werden. Alice versteckt sich hinter ihrem Beruf als Fotografin, Mattia lebt in seiner eigenen Wirklichkeit als Doktor der Mathematik.

    Paolo Giordano ist ein 26jähriger Physiker aus Turin, der mit seinem Erstlingsroman viel bietet: er demontiert das Bild der ewig fröhlichen italienischen Familie; er hat ein Gespür für Sprache und erzählt eindringlich und fesselnd, mit einer Leichtigkeit, die dieses Buch trotz des tragischen Inhalts zu einer angenehmen Lektüre machen. Interessant ist auch, wie die beiden Hauptpersonen dargestellt werden, alle paar Jahre beschreibt Giordano die besonderen Momente der beiden und dokumentiert damit ihre Entwicklung.

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