Die Gilde der Schwarzen Magier 01. Blanvalet Taschenbücher, Band 24394

Roman. Deutscher Phantastik Preis Bester Roman International. Deutsche Erstausgabe

von Trudi Canavan

Buch

Taschenbuch (542 Seiten)

9. Auflage

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

Fr. 18.90

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • Windows PC und Mac OS (mit der kostenlosen Software "Adobe Digital Editions")
  • Mobilgeräte mit Android (z.B. mit der kostenlosen OYO App von Thalia)
  • Mobilgeräte mit Apple iOS (z.B. mit der kostenlosen App "Bluefire Reader")
  • eReader (z.B. OYO, Sony Reader)
  • Kindle unterstützt aktuell leider kein Adobe DRM.
  • Linux unterstützt derzeit leider kein Adobe DRM.
  • Kostenlose Lieferung ab
    Fr. 75
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Die Gilde der Schwarzen..." kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Ein neues hinreißendes Fantasy-Epos voller Magie, Abenteuer und Leidenschaft - für Leser jeden Alters!


Sonea lebt auf den Straßen der Stadt Imardin. Als sie eines Tages aus Zorn über die arrogante Gilde der Magier einen als unverwundbar geltenden Zauberer verletzt, werden die Meister der magischen Künste auf sie aufmerksam. Sie versuchen alles, das Mädchen zu finden, bevor ihre unkontrollierten magischen Talente zur Gefahr werden - für die Gilde, die Stadt und für Sonea selbst ...




Produktdetails

Verkaufsrang: 9.530
ISBN-10: 3-442-24394-7
EAN: 9783442243945
Originaltitel: Black Magician 1: The Magician's Guild
Erschienen: 18.04.2006
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 9. Auflage
Seitenzahl: 542
Gewicht: 455 g
Übersetzer: Michaela Link
Reihe: Blanvalet Taschenbücher
Nach oben

Trudi Canavan

Trudi Canavan wurde 1969 im australischen Melbourne geboren. Sie arbeitete als Grafikerin und Designerin für verschiedene Verlage und begann nebenbei zu schreiben. 1999 gewann sie den Aurealis Award für die beste Fantasy-Kurzgeschichte. Ihr Debütroman, der erste Band der Trilogie "Die Gilde der Schwarzen Magier", erschien 2001 in Australien, wurde dort mit großer Begeisterung aufgenommen und ist inzwischen auch ein spektakulärer Erfolg in England. Zurzeit arbeitet Trudi Canavan an einem neuen Fantasy-Epos.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Fesselnd von Anfang bis Ende Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ina Zilch, am 29.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sonea lebt in den Hüttenvierteln Imardins. Bei der sogenannten "Säuberung" stellt sie fest, dass sie magische Fähigkeiten besitzt. Von diesem Moment an ist sie auf der Flucht vor der Gilde der Magier.

    Super geschrieben und in einem Rutsch gelesen. Mich hat es von Anfang an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Man durchlebt mit Sonea ihre Gefühlswelt und fiebert mit ihr mit! Und Trudi hat eine wundervolle Art es spannend zu halten. Großartiges Buch!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Magisch von den ersten Seiten an Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von A. Karlovcec, am 05.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die junge Sonea lebt wie viele andere in den Armutsvierteln Imardins und hegt wie jeder aus den „Hüttenvierteln“ einen Zorn auf den Adel und vor allem auf die Magiergilde.
    Eines Tages muss sie mit Schrecken feststellen, dass sie es auf unerklärliche Weise geschafft hat, den Schutzschild eines Magiers zu überwinden.
    Als die Gilde daraufhin auf sie aufmerksam wird, setzt diese alles daran ihrer habhaft zu werden, was dazu führt, dass Sonea die Flucht ergreift. Damit beginnt eine unerbittliche Jagd durch die Unterwelt Imardins. Denn für die Magier steht fest: Sonea besitzt magische Fähigkeiten, die sie kontrollieren können muss, sonst ist sie eine Gefahr für alle...
    Mit „Die Rebellin“ eröffnet Trudi Canavan das Epos der „Gilde der schwarzen Magier“, einer Reihe, die ich so schnell nicht mehr weggelegt habe und definitiv zu meinen Favoriten zähle. Kaufen, lesen, lieben!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Trudi Canavan, "Die Gilde der schwarzen Magier" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Juliane Smolka, am 14.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Über die Bücher von Trudi Canavan habe ich bereits lange nur Gutes gehört und war nun so neugierig, mich endlich mal an den ersten Band ihrer Trilogie „Die Gilder der schwarzen Magier“ zu wagen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Von der ersten bis zur letzten Seite aller drei Teile zog sich mein Interesse hin und ich empfehle die Trilogie äußerst gerne an Freunde und Bekannte weiter.

    Als Sonea, eine junge Frau, bei der alljährlichen „Säuberung“ aus Wut einen Stein nach einem Magier wirft, hätte sie nie daran gedacht, das magische Schild tatsächlich durchbrechen zu können. Doch als der Stein sein Ziel erreichte, war eines klar: Sonea war genauso wie die Menschen, die sie am meisten hasste: Eine Magierin! Eine gefährliche Jagd auf das rebellische Mädchen beginnt – denn außerhalb der Magiergilde sind keine unausgebildeten Magier geduldet…

    Ein wirklich absolut spannender und fesselnder Auftakt der magischen Trilogie um Sonea und die geheimnisvolle Magiergilde. Der Konflikt zwischen arm und reich, sowie gerecht und ungerecht ist allgegenwärtig und verleiht der Geschichte genügend Freiraum, um eigene Gedanken und Schlüsse zu fassen. Mein Fazit: Canavan muss man gelesen haben!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Wundervoll! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicole, am 06.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich muss zugeben, Anfangs war ich ein wenig skeptisch, obwohl ich Fantasy-Bücher sehr gerne lese, aber dieses – ich liebe es!!!
    Ich habe es regelrecht verschlungen und, kaum zu Ende gelesen, hab ich schon Band 2 und 3 bestellt. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ich mich auch Trudi Canavans beiden anderen Trilogien zuwenden werde :D
    Ihr Schreibstil ist einfach, emotional und sehr schön – wie der spürbare Aufbau der Beziehungen zwischen den Hauptpersonen.

    Nun bin auch ich Bürgerin von Kyralia :)

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Imposant! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Wolfmayr, am 07.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit diesem Debütroman schreibt sich Trudi Canavan in mein Fantasyherz! Die Geschichte um Sonea, das Mädchen von der Straße, ist so faszinierend und macht Lust auf mehr mehr mehr! Unbedingt mit diesem Teil anfangen, sich einlassen in die Welt Imardins und genießen! Man wird garantiert nicht enttäuscht!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Sonea Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sternchen323, am 14.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Normalerweise lese ich keine "Jugendromane", die von mystischen Elementen wie der Zauberei handeln. Jedoch wurde mir diese Reihe von einem guten Freund empfohlen und ich versuchte mein Glück. Ich wurde nich enttäuscht!!
    Das 1.Buch Die Rebellin ist etwas langatmig. Die Handlung ist weit gestreckt und sehr detailiert, was ich nicht sehr spannend fand. Jedoch werden viele Punkte angesprochen, die in der weiteren Handlung von Bedeutung sind. Das 2. Buch hat mich jedoch dann vollends überzeugt. Spannend vom Anfang bis zum Schluss. Zum 3. Buch kann ich nur sagen - einfach der Hammer!! Noch spannender als das 2. Buch und sehr dramatisch.
    Ich kann diese Reihe deshalb ruhen Gewissens wirklich jedem empfehlen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Sonea. Der weibliche Harry Potter. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Reinhard, am 17.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Rebellin ist der erste Roman aus der Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier".
    Das Mädchen Sonea lebt auf der Straße und ist wie die meisten Bewohner der Armenviertel frustriert über dem Umgang der Magiergilde in Imardin mit den verarmten Menschen. Bei der jährlichen Säuberung macht sich Sonea Luft und setzt versehentlich magische Fähigkeiten ein, von denen sie nicht wusste, dass sie in ihr schlummern. Schnell beginnt eine Hetzjagd nach dem armen Mädchen. Die einen wollen sie töten und die anderen ausbilden. Den wenn Sonea nicht lernt ihre magischen Fähigkeiten zu beherrschen, kann das katastrophale Folgen haben.
    Spannend erzählt die Autorin die Geschichte von Sonea, wie sie durch die Stadt gejagt wird und nicht weiß, wem sie vertrauen kann. Die Serie ist auch für Jugendliche geeignet und Harry Potter Fans werden hier auf ihre Kosten kommen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Best book Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.03.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist sehr empfehlenswert. Der einzige Nachteil ist der, dass man am Anfang ca. 100- 150 Seiten lesen muss bis es spannend wird. Als Belohnung dafür kann man danach aber auch noch:

    -Die Novizin
    -Die Meisterin
    -Magie (das ist die Vorgeschichte, Sie ist meiner Meinung nach nicht so gut- für einen Fan aber sehr wichtig um Späteres zu verstehen.

    -Sonea die Hüterin (der 1. Teil einer Vortsetzung)
    und bald
    -Sonea die Hüterin

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Einfach lesenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Wesely, am 04.01.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sonea lebt schon seit ihrer Kindheit auf den Straßen Imardins. Jeden Winter wird sie Zeugin davon, wie die Magier der Gilde die armen Bewohner aus der Stadt vertreiben. Zornig darüber wie der reichen Einwohner der Stadt mit den Armen und Schwachen umgehen, schließt sich Sonea einer Gruppe von Jugendlichen an, die gegen die Vertreibung protestieren. Dabei kommt es zu einem unerwarteten Zwischenfall. Als Sonea einen Stein nach einem der Magier wirft, durchbricht dieser die Barriere, die ihn eigentlich schützen sollte. Schnell wird klar, dass Sonea über Magie verfügt. Aus Angst vor den Magiern flieht das Hüttenmädchen in den Untergrund, wo sie sich bei den Dieben versteckt. Doch mit der Zeit scheint Sonea immer mehr die Kontrolle über ihre neuen Kräfte zu verlieren...


    Eine spannende Geschichte von der man einfach nicht genug bekommen kann. Dieses Buch ist für alle, die weider einmal in eine andere Welt eintauchen wollen. Frau Canavan weiß wie sie ihre Leser begeistern kann.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Magisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.01.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Einfach genial...schöne Story...besser als Harry Potter ^^...man kann nich genug bekommen...kann ich nur jedem emfehlen wer Magie und Spannung liebt!!!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ein tolles Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.08.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sehr schöne Geschichte, fesselnd geschrieben, einfach klasse dieses Buch. Ich freue mich schon auf die anderen Bücher und ich hoffe sehr, daß sie an das erste Buch heranreichen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Eine große Fantasy Chronik beginnt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Philipp Rohn, am 08.08.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Manchmal muss man sich ja ein bisschen dazu durchringen eine größere Chronik anzufangen, denn meistens haben es diese Werke an sich - wenn sie gut sind - einen zu fesseln und von allem abzuhalten was man eigentlich noch tun wollte. So war das auch bei Trudi Canavan's "Die Gilde der Schwarzen Magier". Und was soll ich sagen, es kam wie es kommen musste. Teil 1 eröffnet mit einer liebevoll gestalteten Welt, tollen Charakteren, einer detaillierten Hintergrundgeschichte und authentischen Handlungen. Zwei Tage hintereinander fand ich mich um halb 3 Uhr in der Nacht immernoch lesend, weil es absolut unmöglich war, das Buch aus den Händen zu legen. Ganz, ganz großer Kauftipp!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • die Triologie beginnt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabrina Meyer, am 26.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Die Rebellin" ist der Auftakt zu einer Trilogie, die von der kleinen Sonea handelt, die einst Mitglied einer Jugendbande war und durch Zufall in einen Kampf zwischen Hüttenbewohnern und der Gilde der Magier gerät. Sonea wirft voller Wut einen Stein in Richtung der Magier, die eigentlich durch einen magischen Schild geschützt sind, doch Soneas Stein kann diesen Schutzschild passieren und schlägt einen der Magier bewusstlos. Die Gilde ist sofort in Aufruhr, denn noch nie konnte sich die Magie eines Kindes ganz von alleine entwickeln. Nur Lord Rothen konnte die Werferin beobachten und identifzieren.
    Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit: Die Magier wissen, dass Sonea nach einiger Zeit ihre Magie nicht mehr alleine kontrollieren kann. Dabei bekommt sie Hilfe von ihren Bandenfreunden, die sie in den unterirdischen Tunneln der Stadt verstecken. Doch die Magier können spüren, wenn Sonea Magie bewirkt und rücken ihr immer näher. Auch die Diebe schalten sich ein, um Sonea zu verstecken, doch es kommt, wie es kommen muss: Kurz bevor Sonea völlig die Kontrolle über ihre Magie verliert, wird sie verraten, sodass die Magier sie schnappen können. Doch diese wollen sie gar nicht töten, sondern ihr dabei helfen, ihre Magie zu kontrollieren und ihr anzubieten, der verhassten Gilde beizutreten. Allerdings spielen nicht alle Magier mit offenen Karten...

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Eine Stadt namens Imardin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Konstanze Ehrhardt, am 11.04.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sonea, ein Mädchen aus dem einfachen Volk, hatte nie vor Magie anzuwenden oder gar Magierin zu werden. Doch ihr Steinwurf auf einen der Magiere am Tage der Säuberung verändert alles. Trudi Canavan nimmt uns in ihrem ersten Band der Triologie"Die Gilde der schwarzen Magiere" mit in die Stadt Imardin. Sie stellt uns die Magiergilde vor, die Stadt und auch die Unterwelt. Und mittendrin sind ihre Charaktere faszinierend, ausgefeilt und unvergesslich. Zuweilen hat man sogar das Gefühl man könne die Strassen , Gassen und Häuser von Imardin vor sich sehen und man beginnt sich darin zurechtzufinden.
    Wer eine gute Geschichte mag, wird Sonea und die Gilde der schwarzen Magiere lieben und er wird die Stadt Imardin niemals wieder vergessen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Die Gilde der Schwarzen Magier 01. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von René Herrmann-Zielonka, am 26.08.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Trudi Canavan schreibt keine Fantasy in der es von einem Kampf zum Nächsten geht. Es ist eher ruhig und sachlich, aber genau das gibt dieser Fantasytrilogie seinen Charme. Geeignet für jedes Lesealter, ob Mann oder Frau wird jeder Leser schnell gefesselt und merkt nicht wie die Zeit beim Lesen verfliegt. Es geht um ein junges Mädchen, was in den Armenvierteln der Stadt Imardin aufwächst. Als es zur jährlichen Säuberung kommt, in der alle armen Leute aus der Stadt vertrieben werden, befindet sich Sonea mit ihren Freunden auf dem Marktplatz und macht ihrem Unmut Luft. Plötzlich erwachen bei ihr magische Kräfte, mit denen sie einen Magier verletzt. Völlig überrascht und verängstigt flieht Sonea und versucht sich zu verstecken. Die halbe Stadt ist nun auf der Jagd nach diesem jungen Mädchen. Die Einen wollen sie töten die Anderen sind dafür sie zur Magierin auszubilden. Denn ein Mensch der seine magischen Fähigkeiten nicht beherrscht kann ausversehen die ganze Stadt zerstören.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Start einer All-Age-Fantasy-Trilogie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Karin Harmel, am 17.08.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sonea wächst als ganz normales Kind in der Stadt der Magier auf. Bis die Magier Jagd auf sie machen. Denn ihre erwachenden magischen Kräfte sollen vernichtet werden, die darf nur jemand mit adeliger Abstammung besitzen. Natürlich wird Sonea irgendwann in die Gilde der Magier aufgenommen, aber der Kampf der Menschen gegen diese Übermacht wird von Trudy Canavan spannend beschrieben. Und schliesslich ist die Aufnahme in die Gilde nicht das Ende, denn ist ihr Meister einer der Verschwörer, díe mit dunkler Magie arbeiten?

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ein schwacher erster Teil zu einer hervorragenden Triologie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elke Schmidt, am 14.08.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sonea gehört zu den ärmeren Bewohnern der Stadt Imardin. Ihre Wut auf die Magier, ein Beruf den nur den Reichen vorbehalten ist, wird geschürt durch die alljährliche Säuberung. Da werden Bettler, Krüppel und Obdachlose aus der Stadt verjagt. In ihrer Wut bricht aus ihr die Magie hervor, die sonst von anderen Magiern nur geweckt wird. Aus Angst vor den Konsequenzen flüchtet sie, doch die Magier müssen Sonea finden, sonst wird ihre starke Kraft nicht nur sie selbst vernichten, sondern auch die Hälfte der Stadt mit sich reisen.
    Es ist eigentlich klar, woraufhin die Jagd hinaus laufen wird, darum hat dieser Teil seine Längen. Aber wenn man durch hält, dann wird man mit dem zweiten Teil dieses Buches und den anderen beiden Bänden belohnt!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Super erster Teil Der Gilde der schwarzen Magier Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike, am 02.02.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch von Trudi Canavan hat mir so gut gefallen das es mir schwer fiel es aus der Hand zu legen. Es ist spannend geschrieben und sehr flüssig zu lesen. Sehr gut haben mir Sonea und Cery gefallen die nach einem kleinen Mißgeschick von Sonea auf der Flucht vor den Magiern der Gilde sind. Denn bei der alljährlichen Säuberung hat Sonea ungeahnte magische Kräfte ausgelöst von denen sie nicht wußte das sie, sie besitzt. Cery und die alten Freunde helfen ihr bei der Flucht die sehr spannend ist. Die Magier sind sehr gut beschrieben wobei mir Fergun am wengisten symphatisch ist, meiner Meinung nach sind Rothen und Dannyl die besten Magier der Gilde.

    Freue mich schon auf den 2. Teil Die Novizin den ich will unbedingt wissen wie es mit Sonea, Rothen, Dannyl und Cery weitergeht.

    Von mir eine absolute Kaufempfehlung.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Einfach Toll Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bärli, am 18.04.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Trilogie «Die Gilde der schwarzen Magier» ist wirklich toll! Trudi Canavan versteht es sehr gut, den/die Leser/in in Ihren Bann zu ziehen. Ich hatte die Trilogie um Soana jedenfalls in kürzester Zeit gelesen.

    In diesem Band «Die Rebellin» geht es um das Strassenkind Soana, die bei der alljährlichen «Säuberung» der Strassen in der Stadt ihre magische Gabe endteckt. Nach diesem Zwischenfall beginnt ein Katz und Maus spiel zwischen den Freunden von Soana und den Magiern der Gilde...

    Es lohnt sich, das Buch zu lesen

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • ein spitzen buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Buchfreak, am 19.03.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Super Geschichte, super Charaktere!!!
    Mit einer der besten Bücher seit langem.
    Aber auch wenn es in dem Buch über Magier geht, sollte man es auf keinen Fall mit Harry Potter vergleichen, da es hier über andere Arten der Magie geht.
    Sehr fesseld und erfrischend geschrieben!
    Respekt!!!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

DIE SÄUBERUNG


In Imardin, so heißt es, habe der Wind eine Seele und pfeife heulend durch die schmalen Straßen der Stadt, weil das, was er dort finde, ihn mit Trauer erfülle. Am Tag der Säuberung heulte der Wind durch die schwankenden Masten der Schiffe im Hafen, peitschte durch das Westtor und schrie die Gassen hinunter. Dann verstummte er plötzlich, bis nur noch ein Wimmern zu hören war, als seien ihm die zerfetzten Seelen, die ihm entlang des Weges begegneten, eine unerträgliche Qual.
So zumindest empfand es Sonea. Als sie abermals von einem eisigen Windstoß erfasst wurde, schlang sie die Arme um sich und hüllte sich fester in ihren abgetragenen Mantel. Mit ärgerlich gerunzelter Stirn sah sie zu Boden. Schmutziger Schneematsch schwappte ihr bei jedem Schritt über die Füße. Die Lappen, die sie in ihre viel zu großen Stiefel gestopft hatte, hatten sich bereits mit Wasser voll gesogen, und ihre Zehen schmerzten vor Kälte.
Dann nahm sie aus dem Augenwinkel eine plötzliche Bewegung zu ihrer Rechten wahr und machte einen Schritt zur Seite, als ein Mann mit wirrem, grauem Haar aus einer kleinen Seitenstraße gestolpert kam und auf die Knie fiel. Sonea blieb stehen und hielt ihm die Hand hin, aber der Alte schien sie gar nicht zu bemerken. Mühsam rappelte er sich hoch und schloss sich den Menschen an, die die Straße entlangzogen.
Seufzend hielt Sonea Ausschau, so gut es eben ging, ohne ihr von einer großen Kapuze verborgenes Gesicht den Blicken anderer zu enthüllen. An der Einmündung der Gasse war ein Wachsoldat postiert. Mit einem hämischen Grinsen beobachtete er die kleine Gruppe am unteren Ende der Straße. Sonea sah ihn mit schmalen Augen an, aber als er sich in ihre Richtung drehte, wandte sie hastig den Blick ab.
Zur Hölle mit den Wachen, dachte sie. Mögen sie alle giftige Faren in ihren Stiefeln finden. Mit einem Anflug von schlechtem Gewissen dachte sie an einige der freundlicheren Wachen, aber sie war nicht in der Stimmung, Ausnahmen zu machen.
Inzwischen hatte sie die kleine Gruppe schlurfender, gebeugter Gestalten erreicht und folgte ihnen auf eine breitere Durchgangsstraße. Die Straße war zu beiden Seiten von zwei- bis dreigeschossigen Gebäuden gesäumt. In den Fenstern der oberen Stockwerke reihte sich ein Gesicht an das andere. In einem Fenster entdeckte Sonea einen gut gekleideten Mann, der einen kleinen Jungen auf dem Arm hielt, damit er die Menschen unten auf der Straße sehen konnte. Der Mann rümpfte angeekelt die Nase, und der Junge schnitt eine Grimasse, als hätte er in einen faulen Apfel gebissen.
Sonea blickte wütend zu den beiden hinauf. Die würden nicht mehr so aufgeblasen dreinschauen, wenn ich ihnen einen Stein durchs Fenster werfen würde. Sie sah sich halbherzig um, aber falls irgendwo Steine herumlagen, waren sie unter dem Schneematsch gut verborgen.
Einige Schritte vor ihr standen zwei Wachen an der Mündung einer kleinen Gasse. Angetan mit steifen Mänteln aus gekochtem Leder und eisernen Helmen, sahen sie so aus, als wögen sie gut und gern doppelt so viel wie die Bettler, die sie beobachteten. Sie hielten Holzschilde in den Händen, und an ihrer Hüfte hingen Kebin – Eisenstangen, die als Schlagstöcke benutzt wurden. Allerdings war direkt über dem Griff zusätzlich noch ein Haken angebracht, um einem Angreifer damit das Messer zu entwinden. Sonea senkte den Blick und ging an den beiden Männern vorbei.
»… sollen sie von den anderen abschneiden, bevor sie den Platz erreichen«, sagte einer der Wachmänner soeben. »Es sind ungefähr zwanzig. Der Anführer der Bande ist ein großer Kerl. Hat eine Narbe am Hals und …«
Soneas Herz setzte einen Schlag aus. War es möglich …?
Einige Meter hinter den Wachen schlüpfte Sonea in einen Hauseingang und drehte den Kopf, um noch einmal verstohlen zu den beiden Männern hinüberzusehen. Dann zuckte sie heftig zusammen. Zwei dunkle Augen blickten ihr aus dem Flur entgegen.
Eine Frau starrte sie mit vor Überraschung geweiteten Augen an. Sonea wich einen Schritt zurück. Auch die Fremde zog sich zurück, dann lächelte sie, als Sonea kurz auflachte.
Nur ein Spiegelbild! Sonea streckte die Hand aus, und ihre Finger trafen auf ein blank poliertes Metallschild, das an der Wand befestigt war. In die Oberfläche waren Worte eingeritzt, aber sie wusste zu wenig über Buchstaben, um erkennen zu können, was dort geschrieben stand.
Sie begutachtete ihr Spiegelbild. Ein mageres Gesicht mit hohlen Wangen. Kurzes, dunkles Haar. Niemand hatte sie jemals hübsch genannt. Sie konnte noch immer als Junge durchgehen, wenn sie wollte. Ihre Tante meinte, sie käme mehr nach ihrer lange verstorbenen Mutter als nach ihrem Vater, aber Sonea hatte den Verdacht, dass Jonna einfach keine Ähnlichkeit mit ihrem verschwundenen Ehebruder erkennen wollte.
Sonea trat näher an die Metallplatte heran. Ihre Mutter war sehr schön gewesen. Vielleicht, wenn ich mir die Haare wachsen ließe, überlegte sie, und wenn ich etwas weiblichere Kleidung trüge …
… oh, spar dir die Mühe. Mit einem selbstironischen Schnauben wandte sie sich ab, verärgert darüber, dass sie sich von solchen Fantasien hatte ablenken lassen.
»… vor ungefähr zwanzig Minuten«, erklang in der Nähe eine Stimme. Sie erstarrte, als ihr wieder einfiel, warum sie in den Hauseingang getreten war.
»Und wo soll die Falle zuschnappen?«
»Keine Ahnung, Mol.«
»Ah, da wäre ich gern dabei. Ich habe gesehen, was sie letztes Jahr mit Porlen gemacht haben, diese kleinen Bastarde. Es hat Wochen gedauert, bis der Ausschlag wieder weg war, und er konnte tagelang nicht richtig sehen. Ich frage mich, ob … He! Das ist die falsche Richtung, Junge!«
Sonea ignorierte den Soldaten, denn sie wusste, dass er und sein Gefährte auf keinen Fall ihren Posten verlassen würden. Sie durften nicht riskieren, dass die Menschen auf der Straße sich ihre Unaufmerksamkeit zunutze machten und sich durch die Nebengasse davonstahlen. Sonea begann zu rennen und bahnte sich einen Weg durch die Menge, die jetzt immer dichter wurde. Von Zeit zu Zeit blieb sie stehen, um nach vertrauten Gesichtern Ausschau zu halten.
Sie zweifelte keinen Augenblick daran, von welcher Bande die Wachen gesprochen hatten. Die Geschichten darüber, was Harrins Jungen während der letzten Säuberung getan hatten, waren während des ganzen harten letzten Winters wieder und wieder erzählt worden. Es hatte sie sehr erheitert, dass ihre alten Freunde immer noch ihren Schabernack trieben, obwohl sie ihrer Tante Recht geben musste, dass sie besser beraten war, sich von ihnen fern zu halten, denn sie brachten sich allzu oft in Schwierigkeiten. Jetzt sah es so aus, als planten die Wachen, sich an ihnen zu rächen.
Was nur beweist, dass Jonna Recht hat. Sonea lächelte grimmig. Sie würde mir eine schöne Tracht Prügel verpassen, wenn sie wüsste, was ich hier treibe, aber ich muss Harrin warnen. Wieder ließ sie den Blick über die Menge wandern. Ich will mich der Bande ja nicht wieder anschließen. Ich brauche nur irgendwo einen Späher zu finden – da!
In einem dunklen Hauseingang kauerte ein Junge, der seine Umgebung mit verdrossener Feindseligkeit musterte und ständig von einer Straßenkreuzung zur anderen sah. Als sein Blick den ihren traf, hob Sonea die Hand, um sich die Kapuze tiefer ins Gesicht zu ziehen, und machte eine Bewegung mit den Fingern, die die meisten Menschen für äußerst unhöflich gehalten hätten. Die Augen des Jungen wurden schmal, und er antwortete ihr mit dem gleichen Zeichen.
Jetzt wusste sie, dass er tatsächlich ein Späher war, und ging weiter. Wenige Schritte von der Tür entfernt blieb sie stehen und tat so, als müsse sie sich ihren Stiefel neu binden.
»Zu wem gehörst du?«, fragte er, ohne sie anzusehen.
»Zu niemandem.«
»Du hast ein altes Zeichen benutzt.«
»Ich war schon einige Zeit nicht mehr hier«, erwiderte sie. »Ich möchte jemanden treffen.«
Der Späher schnaubte abfällig. »Und warum sollte ich dir glauben?«
»Ich habe früher mal Harrin gekannt«, antwortete sie und richtete sich auf.
Der Junge dachte einen Moment lang nach, dann trat er aus dem Hauseingang und packte sie am Arm. »Dann wollen wir doch mal sehen, ob er sich an dich erinnert.«
Soneas Herz setzte einen Schlag aus, als der Junge sie mitten in das Gedränge zerrte. Der Boden war rutschig, und sie wusste, dass sie der Länge nach hinschlagen würde, wenn sie versuchte, sich gegen den Späher zu wehren. Sie murmelte einen Fluch.
»Du brauchst mich nicht zu ihm zu bringen«, erklärte sie. »Sag ihm einfach meinen Namen. Er wird wissen, dass ich ihm nichts Böses will.«
Der Junge beachtete sie gar nicht. Die Wachsoldaten, an denen sie vorbeikamen, warfen ihnen argwöhnische Blicke zu. Sonea versuchte den Arm freizubekommen, aber der Junge war stärker als sie. Er zog sie in eine Nebenstraße.
»Hör mir zu«, sagte sie. »Ich heiße Sonea. Er kennt mich. Und Cery kennt mich auch.«
»Dann wirst du ja nichts dagegen haben, ihn wiederzusehen«, zischte der Junge ihr über die Schulter hinweg zu.
In der Nebenstraße drängten sich die Menschen dicht an dicht, und sie schienen es alle sehr eilig zu haben. Sonea hielt sich an einem Laternenpfosten fest und zwang den Jungen so, stehen zu bleiben.
»Ich kann nicht mit dir gehen. Meine Tante wartet auf mich. Lass mich los …«
Die Menge hatte sich inzwischen auf das untere Ende der Straße zubewegt, und Sonea blickte stöhnend auf.
»Jonna wird mich umbringen.«
Eine lange Reihe von Wachmännern bildete, mit hochgehaltenen Schilden, eine Kette quer über die Straße. Einige Jugendliche liefen vor ihnen auf und ab und riefen Beleidigungen und Schmähungen. Dann warf einer von ihnen einen kleinen Gegenstand nach den Soldaten. Das Wurfgeschoss prallte von einem Schild ab und explodierte zu einer Wolke roten Staubs. Als die Wachen einige Schritte zurückwichen, brachen die Jungen und Mädchen in lauten Jubel aus.
Einige Schritte von ihnen entfernt entdeckte Sonea zwei vertraute Gestalten, beides Männer. Einer von ihnen hatte die Hände in die Hüften gestemmt und war größer und massiger, als Sonea es in Erinnerung gehabt hatte. In den vergangenen zwei Jahren hatte Harrin sein jungenhaftes Aussehen verloren, aber seine ganze Haltung sagte ihr, dass sich davon abgesehen wenig verändert hatte. Er war schon immer der unbestrittene Anführer der Bande gewesen und hatte sich, wenn nötig, schnell mit einem wohlplatzierten Fausthieb Respekt verschafft.
Der Junge neben ihm schien kaum mehr als halb so groß zu sein. Sonea konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Cery war, seit sie ihn das letzte Mal gesehen hatte, kaum gewachsen, und sie wusste, wie sehr ihn diese Tatsache ärgern musste. Trotz seiner zierlichen Gestalt hatte Cery bei der Bande jedoch stets beträchtliches Ansehen genossen, weil sein Vater für die »Diebe« gearbeitet hatte.
Als der Späher sie näher zu sich heranzog, sah sie, dass Cery einen Finger mit der Zunge befeuchtete, ihn in die Höhe hielt und dann nickte. Harrin rief einen Befehl. Seine Gefolgsleute zogen kleine Bündel aus ihren Kleidern hervor und warfen sie nach den Wachen. Eine rote Wolke erhob sich über den Schilden, und Sonea grinste, während die Männer zu fluchen oder vor Schmerz zu schreien begannen.
Dann trat aus einer Gasse hinter den Soldaten eine einzelne Gestalt auf die Straße hinaus. Sonea blickte auf, und das Blut gefror ihr in den Adern.
»Ein Magier!«, keuchte sie.
Der Junge neben ihr sog scharf die Luft ein. Auch er hatte die in weite Roben gehüllte Gestalt gesehen. »He! Magier!«, rief er. Sowohl die Jugendlichen als auch die Wachen wandten sich dem Neuankömmling zu.
Ein heißer Windschwall schlug ihnen entgegen, und sie taumelten rückwärts. Ein unangenehmer Geruch drang an Soneas Nase, und ihre Augen begannen zu brennen, als ihr der rote Staub ins Gesicht wehte. Dann flaute der Wind abrupt ab, und Stille kehrte ein.
Sonea rieb sich die Tränen aus den Augen und blickte blinzelnd zu Boden, weil sie hoffte, ein wenig sauberen Schnee zu finden, um das Brennen zu lindern. Der Boden um sie herum war von einer glatten Schlammschicht bedeckt, die keine Fußabdrücke aufwies. Aber das konnte nicht sein. Als ihr Blick sich klärte, sah sie, dass sich feine Linien durch den Schlamm zogen – Linien, die allesamt von den Füßen des Magiers ausgingen.
»Lauft!«, brüllte Harrin. Im nächsten Moment sprangen die Jungen und Mädchen von den Wachen weg und rannten an Sonea vorbei. Der Späher stieß einen kurzen, schrillen Schrei aus und lief ihnen nach, wobei er Sonea hinter sich herzerrte.
Ihr Mund wurde trocken, als sie sah, dass sich am anderen Ende der Straße bereits eine weitere Reihe von Soldaten formiert hatte. Es war eine Falle! Und ich habe es fertig gebracht, mich zusammen mit Harrins Bande schnappen zu lassen!
Es blieb ihr nichts anderes übrig, als hinter dem Späher, der ihre Hand fest umklammert hielt, herzulaufen. Als sie sich den Wachen näherten, hoben die Männer in Erwartung eines Kampfes ihre Schilde. Wenige Schritte von den Soldaten entfernt bogen die Jugendlichen in eine Gasse ein. Vor dem ersten der Häuser in dieser Gasse lagen zwei uniformierte Männer am Boden.
»In Deckung!«, erklang eine laute, vertraute Stimme.
Eine Hand packte sie und riss sie so plötzlich zu Boden, dass sie sich die Knie auf den Pflastersteinen aufschlug. Hinter ihr herrschte wilder Aufruhr, und als sie sich umdrehte, sah sie rudernde Arme und erhobene Schilde, die die schmale Lücke zwischen den Gebäuden ausfüllten. Eine Wolke roten Staubs umwogte die Kämpfenden.
»Sonea?«
Die Stimme klang vertraut und voller Erstaunen. Sie blickte auf und lächelte. Cery hockte neben ihr.
»Sie hat mir erzählt, die Wachen würden einen Hinterhalt planen«, sagte der Späher.
Cery nickte. »Das wussten wir bereits.« Langsam breitete sich ein Lächeln auf seinen Zügen aus, dann blickte er über sie hinweg zu den Soldaten hinüber, und das Lächeln verschwand. »Kommt. Es wird Zeit zu gehen!«
Er griff nach ihrer Hand, zog sie auf die Füße und führte sie zwischen den Jugendlichen hindurch, die die Wachen abermals mit Wurfgeschossen bombardierten. Plötzlich zuckte ein Lichtblitz auf und tauchte die Gasse in blendendes Weiß.
»Was war das?«, stieß Sonea hervor. Sie blinzelte heftig, um das Bild von der schmalen Straße zu verscheuchen, das sich auf ihrer Netzhaut eingebrannt zu haben schien.
»Der Magier«, zischte Cery.
»Lauft!«, brüllte Harrin ganz in ihrer Nähe. Halb blind stolperte Sonea weiter. Sie stieß mit jemandem zusammen und fiel der Länge nach hin. Cery packte sie an den Armen, riss sie hoch und führte sie weiter.
Wenige Augenblicke später fand Sonea sich auf der Hauptstraße wieder. Die Mitglieder von Harrins Bande zogen sich die Kapuzen tief ins Gesicht und mischten sich unter die Menge. Sonea folgte ihrem Beispiel, und eine Weile gingen sie und Cery schweigend nebeneinander her. Dann erschien ein hochgewachsener Mann neben Cery und sah Sonea von der Seite an.
»He! Wen haben wir denn da!« Harrins Augen weiteten sich. »Sonea! Was machst du hier?«
Sie lächelte. »Ich lasse mich mal wieder von dir in Schwierigkeiten bringen, Harrin.«
»Sie hat gehört, dass die Wachen einen Hinterhalt planten, und wollte uns warnen«, erklärte Cery.
Harrin machte eine abschätzige Handbewegung. »Wir haben mit so etwas gerechnet und uns vorher einen Fluchtweg zurechtgelegt.«
Sonea dachte an die Wachen, die am Eingang der Gasse gelegen hatten, und nickte. »Ich hätte wissen müssen, dass ihr nicht ahnungslos in die Falle tappen würdet.«
»Also, wo hast du gesteckt? Wie lange ist das jetzt her? Es müssen Jahre sein …«
»Zwei Jahre. Wir haben im Nordviertel gelebt. Onkel Ranel hatte ein Zimmer in einem Bleibehaus bekommen.«
»Die Miete in den Bleibehäusern soll himmelschreiend überhöht sein, wie ich gehört habe. Und alles kostet das Doppelte, nur weil man innerhalb der Stadtmauern lebt.«
»Das stimmt, aber wir sind zurechtgekommen.«
»Wie denn?«, fragte Cery.
»Indem wir Schuhe und Kleider geflickt haben.«
Harrin nickte. »Deshalb haben wir dich also so lange nicht mehr gesehen.«
Sonea lächelte. Deshalb und weil Jonna verhindern wollte, dass ich mich mit eurer Bande einlasse. Ihre Tante missbilligte Harrin und seine Freunde. Sehr sogar …
»Das klingt ja nicht besonders aufregend«, murmelte Cery.
Sonea sah ihn an und stellte fest, dass er zwar in den letzten Jahren nicht viel gewachsen war, sein Gesicht jedoch das Jungenhafte verloren hatte. Er trug einen neuen Mantel, von dem lose Fäden herabbaumelten, wo er abgeschnitten worden war. Und wahrscheinlich waren in den Taschen und Beuteln im Futter Dietriche, Messer, allerlei Kinkerlitzchen und Süßigkeiten versteckt. Sie hatte sich immer gefragt, was Cery wohl tun würde, wenn er seinen Diebereien entwachsen war.
»Im Bleibehaus war ich jedenfalls sicherer als bei euch«, beschied sie ihm.
Cerys Augen wurden schmal. »Jonnas Gerede.«
Früher einmal hätten diese Worte ihr wehgetan. Jetzt lächelte sie nur. »Jonnas Gerede hat uns aus den Hüttensiedlungen rausgebracht.«
»Also«, fiel Harrin ihr ins Wort. »Wenn du ein Zimmer in einem Bleibehaus hast, warum bist du dann hier?«
Soneas Miene verdüsterte sich. »Der König vertreibt die Leute aus den Bleibehäusern«, antwortete sie. »Er möchte nicht, dass so viele Menschen in einem einzigen Gebäude leben – angeblich weil es unsauber sei. Heute Morgen waren Soldaten da und haben uns rausgeworfen.«
Harrin runzelte die Stirn und murmelte einen Fluch. Als sie sich zu Cery umdrehte, sah sie, dass der neckende Ausdruck in seinen Augen erloschen war. Sie wandte den Blick ab, dankbar für das Verständnis der beiden, aber nicht getröstet.
Mit einem einzigen Wort aus dem Palast war ihr binnen eines Morgens alles genommen worden, wofür sie, ihre Tante und ihr Onkel gearbeitet hatten. Sie hatten nicht einmal Zeit gehabt, über die Konsequenzen dieses Ereignisses nachzudenken, als sie in aller Eile ihre Habe zusammengepackt hatten und im nächsten Moment schon auf die Straße hinausgezerrt worden waren.
»Wo sind Jonna und Ranel jetzt?«, fragte Harrin.
»Sie haben mich vorgeschickt, um festzustellen, ob wir vielleicht ein Zimmer in unserem alten Haus bekommen können.«
Cery sah sie direkt an. »Wenn du nichts findest, komm zu mir.«
Sie nickte. »Danke.«
Die Menge wogte langsam auf einen großen, gepflasterten Bereich zu. Dies war der Nordplatz, auf dem jede Woche ein kleiner Markt abgehalten wurde. Sie und ihre Tante gingen regelmäßig dorthin – oder genauer gesagt, sie hatten es getan.
Inzwischen hatten sich mehrere hundert Menschen auf dem Platz eingefunden. Viele von ihnen gingen weiter durch die Nordtore, andere warteten in der Hoffnung, Freunde und Verwandte zu finden, bevor sie sich dem Chaos der Hüttenviertel überließen. Manche weigerten sich auch, sich von der Stelle zu rühren, bis man sie dazu zwang.

Nach oben

Zuletzt angesehene Produkte