Die Gilde der Schwarzen Magier 03. Blanvalet Taschenbücher, Band 24396

Roman. Deutsche Erstausgabe

von Trudi Canavan

Buch

Taschenbuch (700 Seiten)

7. Auflage

Sprache: Deutsch

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Ein neues hinreißendes Fantasy-Epos voller Magie, Abenteuer und Leidenschaft - für Leser jeden Alters!


Sonea hat viel gelernt, seit sie von der Magiergilde aufgenommen wurde. Doch es gibt einiges, das sie lieber nie erfahren hätte - die Dinge, die sie in dem unterirdischen Gewölbe des geheimnisvollen Gildenmeisters Akkarin erblickt hat. Sonea fürchtet, dass seine Zuneigung nur ein hinterlistiges Spiel sein könnte ...




Produktdetails

Verkaufsrang: 9.331
ISBN-10: 3-442-24396-3
EAN: 9783442243969
Originaltitel: The High Lord. The Black Magician Trilogy Book Three
Erschienen: 14.08.2006
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 7. Auflage
Seitenzahl: 700
Gewicht: 595 g
Übersetzer: Michaela Link
Reihe: Blanvalet Taschenbücher
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Trudi Canavan

Trudi Canavan wurde 1969 im australischen Melbourne geboren. Sie arbeitete als Grafikerin und Designerin für verschiedene Verlage und begann nebenbei zu schreiben. 1999 gewann sie den Aurealis Award für die beste Fantasy-Kurzgeschichte. Ihr Debütroman, der erste Band der Trilogie "Die Gilde der Schwarzen Magier", erschien 2001 in Australien, wurde dort mit großer Begeisterung aufgenommen und ist inzwischen auch ein spektakulärer Erfolg in England. Zurzeit arbeitet Trudi Canavan an einem neuen Fantasy-Epos.

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Kundenrezensionen

  • Meisterlich geht es ins Finale Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von A. Karlovcec, am 24.05.2012

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    Gewohnt großartig bleibt auch der dritte und letzte Teil der Reihe „Die Gilde der Schwarzen Magier“.
    Wenn Trudi Canavan eines beherrscht, dann ihren Lesern mit Spannung durchzogene, schlaflose Nächte zu bescheren. Ich kann nur aus Erfahrung sprechen.
    Nach vielen Hürden hat es Sonea endlich geschafft richtig Fuß in der Magiergilde zu fassen.
    Sie hat nicht nur den Respekt ihrer Mitschüler errungen, sondern genießt auch das Privileg als Protégé des Hohen Lords der Gilde ausgewählt worden zu sein.
    Doch ist dies ein eher zweifelhaftes Vergnügen, denn sie hat schon sehr bald den Verdacht, dass ihr Mentor verbotene schwarze Magie ausübt. Als wäre das nicht bereits beunruhigend genug, treibt in der Stadt ein mysteriöser Mörder sein Unwesen und Sonea wird in Machenschaften verstrickt, die das ganze Land bedrohen könnten.
    Kaufen, lesen, lieben – final Part ;)

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  • Was für ein Ende! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Wolfmayr, am 07.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der dritte Teil der Geschichte um Sonea und die Gilde der Schwarzen Magier! Ich habe Kapitel für Kapitel verschlungen und mitgefiebert! Werden Sonea und ihre Kollegen die feindliche Invasion abwehren können oder wiederholt sich das dunkelste Kapitel in der Geschichte Kyralias?
    Spannung pur! Canavan weiß mit Worten zu fesseln und kostete mich die einen oder anderen Augenringe, wenn ich nicht aufhören konnte zu lesen und bis tief in díe Nacht Seite für Seite weiter vorgedrungen bin.
    Sehr empfehlenswert!

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  • Klasse Finale der Trilogie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Reinhard, am 17.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit "Die Meisterin" ist Trudi Canavan ein gelungener Abschluss der Trilogie gelungen.
    Sonea hat mittlerweile den Respekt der anderen Mitschüler gewonnen und wird akzeptiert. Erfolglos hat sie versucht die Machenschaften ihres Mentors Akkarin aufzudecken. Als sich Akkarin ihr jedoch anvertraut ist nichts mehr so, wie es war. Zu allem Übel werden die Feinde des Landes immer mächtiger und so sieht sich das Land einer Bedrohung gegenüber mit ungeahnten Auswirkungen.
    Wunderbar baut die Autorin die einzelnen Charaktere aus und bleibt ihrer Linie treu, was die Spannung der Geschichte betrifft. Unbedingt lesen.

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  • Tolles Buch, mitreißende Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.02.2011

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    War nach den ersten beiden Bänden ganz gespannt auf den dritten Band. Er erfüllte meine Erwartungen und war absolut lesenswert.

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  • Ausgezeichnetes Ende der Triglogie! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Wesely, am 15.02.2011

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    Mit der Meisterin ist Trudi Canavan ein wirklich gutes Ende der Trilogie rund um Sonea gelungen. Es ist fast unmöglich das Buch aus der Hand zu legen, wenn man erst einmal begonnen hat.


    Soneas Mitschüler haben sie endlich akzeptiert. Aber trotzdem hat sie es nicht leicht. Seit Sonea die Wahrheit über ihren Mentor, dem Hohen Lord Akkarin, erfahren hat muss sie als seine Geisel bei ihm leben. Doch dann erfährt sie den Grund weshalb er Schwarze Magie praktiziert. Eine Gruppe von Ausgestoßenen aus Sachakka will die Stadt Kyralia unterwerfen. Und Akkarin ist der einzige der sie aufhalten kann. Sonea entscheidet sich ihm zu helfen. Sie lässt sich von ihrem Mentor in dem Umgang mit der verbotenen Magie unterweisen um ihm im Kampf gegen ihre Feinde zu unterstützen...

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  • Geniale Story, aber VORSICHT! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dem vielen Lob für den dritten Teil um Sonea&Co kann ich mich nur anschließen.
    Wirklich empfehlenswert! VORSICHT nur beim lesen der folgenden Rezensionen. Manche könnten Spoiler enthalten. Leider hab ich selber die Erfahrung gemacht und mich dann damit abfinden müssen, dass ich das Ende in gewisser Weise schon kannte. Echt frustrierend!

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  • Super Schinken :-) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.10.2010

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    Die Meisterin von Trudi Canavan ist ein sehr spannendes und fesselndes Buch! Ich habe angefangen zu lesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.Mein Freund war schon ziemlich genervt ;-),weil ich nur noch Augen für das Buch hatte.Jede freie Minute wurde von mir genutzt um zu lesen!Im dritten Teil geht es gleich spannend weiter mit Sonea,Akkarin und co. die Spannung wird von Anfang bis Ende aufrecht erhalten,so das man einfach immer weiter lesen muss.Man möchte ja schließlich wissen wie es endet.Ich kann das Buch nur empfehlen!!!

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  • Nicht alles was Schwarz ist, ist böse! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabrina Meyer, am 01.07.2010

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    Trudi Canavans "Die Meisterin" ist der dritte und letzte Teil der Serie "Die Gilde der schwarzen Magier".
    Sonea ist eine Novizin in der Magiergilde und der Hohe Lord Akkarin ist ihr Mentor. Er praktiziert schwarze Magie und sichert sich dadurch Soneas Schweigen in Form von einer Erpressung, da diese Magie seit langem verboten ist. Sonea ist zunächst angewidert und verängstigt doch als Akkarin ihr seine Beweggründe offenbart, beginnt sie langsam zu verstehen, das diese Praktik die einzige Rettung für ihre Heimatstadt ist. Feindliche Magier scheinen nämlich einen Angriff auf die Stadt und die Gilde zu planen und diese sind durch die Anwendung der schwarzen Magie sehr viel stärker, als die Magier der Gilde zusammen...

    Wie die beiden ersten Bände ist auch der dritte Teil zügig durchzulesen, weil die Autorin auf facettenreiche Charaktere verzichtet. Die Geschichte selbst ist aber vielseitig und daher bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten, wenn auch vieles vorhersehbar ist.
    Am bessten aber gefällt mir, dass sich hier auch eine tragische, aber wunderschöne Liebesgeschichte entwickelt hat!

    FAZIT: Auf einer schönen Liege in der Sonne Platz nehmen, Taschentücher auf die Seite stellen und eintauchen in die Stadt Irmadin!!

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  • Toll! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.04.2010

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    Die Verbandten Sonea und Akkarin müssen zurück nach Kyralia um die Gilde vor der Bedrohung aus Sachaka zu schützen.
    Wieder ein spannendes, interessantes Buch von Trudi Canavan.
    An dem Ende kann ich allerdings keinen rechten Gefallen finden,es wirkt auch mich etwas zu klischeehaft. Dazu werde ich nun allerdings nicht mehr schreiben,da ich niemanden die Freude an diesem, sonst sehr gutem Buch,nehmen will.

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  • Unerkannte Gefahr Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Konstanze Ehrhardt, am 11.04.2010

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    Sonea, Schülerin des Hohen Lords Akkarin, ist dem Geheimnis ihres Meisters auf der Spur. Sie stellt Fragen und schließlich weiht Akkarin sie ein. Niemand in der Magiergilde außer Akkarin ahnt, dass die gesetzlosen Irchani aus Sachaka eine Wiedereroberung von Kyralia planen. Diese gesetzlosen Magiere(Irchani) schrecken vor nichts zurück. Akkarin weiss um ihre Grausamkeit aus eigener bitterer Erfahrung und er findet in Sonea eine Mitstreiterin.
    Der spannende letzte Teil der Triologie lässt einen nicht mehr los. Trudi Canavan gelingt es auf wundersame Weise immer besser zu werden und dabei spannend, als auch logisch zu bleiben. Ihre Handlung zeichnet sich durch einen sehr guten sprachlichen Stil, faszinierende Charaktere und eine farbige, eigenständige Handlung und Welt aus. Einfach wunderbar!

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  • Die Gilde der Schwarzen Magier 03. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von René Herrmann-Zielonka, am 26.08.2009

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    Der Abschluß von „Die Gilde der Schwarzen Magier“ ist super gelungen und läßt keine Fragen offen. Nicht wie bei anderen Reihen ist die Handlung abgeschlossen, so dass es nicht zu einer unüberlegten Fortsetzung kommen wird. Wie bereits in den ersten beiden Romanen sind die Charaktere wunderbar ausgebaut und Trudi Canavan bleibt ihrer Linie treu. – Sonea ist der Schützling vom Hohen Lord und ist alles andere als zufrieden mit dieser Konstellation. Sie will unbedingt seine Machenschaften aufdecken und dafür sorgen dass ihm das Handwerk gelegt wird. Aber so einfach ist das nicht. Dann vertraut sich der Hohe Lord ihr an und plötzlich ist nichts mehr wie gedacht…… Ein super gelungener Abschluß einer spannenden Fantasytrilogie. Mein Tipp: UNBEDINGT LESEN!!!!!!

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  • Spannendes Finale Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Harmel, am 17.08.2009

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    Wie üblich hat es lange gedauert, bis endlich der dritte und letzte Teil erschien, aber es lohnt sich auf jeden Fall! Hier wird Sonea endlich zur Meisterin in der Gilde der Magier und kann zusammen mit ihren Freunden die Verschwörung rund um Akkarin, den Hohen Lord; aufdecken. Es bleibt spannend bis zum Schluss und eigentlich nur schade, dass Trudy Canavan nach drei Bänden wirklich alles auflöst...

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  • Überraschende Wendungen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elke Schmidt, am 14.08.2009

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    Das Buch ist einfach fantastisch. Sonea ist nun in den Fängen von dem Hohen Lord Akkarin. Sie sammelt eifrig Informationen, um heraus zu finden, wie sie ihn bloß stellen oder gar bezwingen kann. Doch durch Lord Akkarins meisterhaften Absicherungen, bleibt Sonea nur übrig den braven Schützling von ihm zu spielen. Aber Trudi Canavan hat noch viel mehr mit dem Protagonisten vor. Dinge, die man nicht einmal geahnt hat. Damit wird das Buch nicht nur spannend, sondern zu einem Hochgenuss der Fantasy.

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  • Krönender Abschluß Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike, am 22.07.2009

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    So nun hab ich den letzten Teil der Trilogie Die Gilde der schwarzen Magier beendet und ich kann nur eins sagen ein wahnsinn.

    Seit Sonea Regin zum Duell herausgefordert hat und dieses auch gewonnen hat kehrt Ruhe ein. Von Akkarin dem Hohen Lord und ihrem Mentor ist sie noch immer nicht sonderlich begeistert. Doch er legt ihr nichts in den Weg, doch eines Tages zeigt er ihr was schwarze Magie ausmacht. Sonea will daraufhin die Magie ebenfalls erlernen, da angeblich von Sacharkanen den Feinden der Gilde ein Angriff droht. Währendessen spitzt sich die Lage um die beiden zu da schwarze Magie strengstens in der Gilde verboten ist. Es kommt zu Verhaftung der beiden und zu einer Anhörung, bei dieser kommt der wahre Grund heraus weswegen Akkarin überhaupt die Kunst der schwarzen Magie erlernt hat. Das Urteil für den Hohen Lord fällt dramatischer aus als für Sonea er wird nach Sacharkan verbannt. Sonea wird noch eine 2. Chance in der Gilde geboten, doch diese lehnt sie ab und geht mit Akkarin nach Sacharkan. Die Magier der Gilde glauben immer noch das sie von dem Hohen Lord belogen wurden und kein Angriff der Sacharkanen droht. Die Lage spitzt sich immer mehr zu und die beiden beschließen nach Kyralia zurück zu gehen. In der Hoffnung das es noch nicht zu spät ist.

    Für Fantasyfans wirklich sehr zu empfehlen.

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  • „Die Meisterin“ ist der dritte und letzte Band der Fantasyreihe „Die Gilde der Schwarzen Magier“. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melanie Böhm, am 02.04.2009

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    „Die Meisterin“ ist der dritte und leider letzte Band der Fantasyreihe „Die Gilde der Schwarzen Magier“.
    Sonea ist sehr unglücklich mit ihrem Mentor, dem Hohen Lord Akkarin. Denn schließlich wurde sie nicht aufgrund ihres außergewöhnlichen Talents zu seiner Novizin „befördert“, sondern weil sie sein dunkelstes Geheimnis kennt und die Gilde dieses auf keinen Fall erfahren darf. Nach und nach findet Sonea jedoch mehr über seine geheimen Aktivitäten heraus und schließlich kommt der Tag, an dem Akkarin sie einweihen muss in die dunkle Seite der Magie. Als die Stadt Imardin kurz darauf von Schwarzen Magiern aus dem Nachbarland Sachakan bedroht wird kämpfen Akkarin und Sonea schließlich Seite an Seite … doch dies hat Konsequenzen - die ahnungslose Gilde verurteilt sie wegen Anwendung schwarzer Magie und verbannt sie aus Kyralia!
    Ob die Gilde ihren schweren Fehler erkennt und die beiden noch rechtzeitig zurückruft um ihnen im Kampf beizustehen?
    Ein äußerst spannendes Ende dieser Trilogie. Trudi Canavan führt geschickt verschiedene Erzählstränge nebeneinander zum großen Finale. Nehmen Sie sich Zeit, dieses Buch wird Sie packen und Sie werden es nicht zur Seite legen können!!!

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  • tollkühn und wahrhaftig mitreißend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.02.2009

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    In dem dritten und letzten Band von Trudi Canavan, beweißt Sonea weiterhin das sie der Gilde würdig ist. Dadurch das Akkarin ihr sein Geheimnis anvertraut nimmt die Geschichte einen anderen Verlauf als erwartet.Die Spannung wird bis zum Ende aufgebaut und man wird dazu animiert, schneller zu lesen um mehr zu erfahren. Das Ende des Buches ist unerwartet,aber wer aufmerksam die ersten beiden Teile gelesen hat und die Entwicklung Soneas verfolgt, wird verstehen. Bis dahin viel Spaß mit einer ganz tollen und faszinierenden Geschichte von Trudi Canavan.

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  • Es bleibt spannend bis zum Ende... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von linovi, am 22.10.2008

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    Mit dem dritten und letzten Band der Triologie hat sich Trudi Canavan selbst übertroffen. Es bleibt spannend bis zum bitteren Ende und es geschehen Dinge, die ich wirklich nicht erwartet hätte.
    Sonea erfährt weshalb sie zu Akkarins Novizin gemacht wurde, als sie seinem Geheimnis auf die Spur kommt. Sie wird zu seiner Verbündeten und versucht an seiner Seite die Gilde vor dem Untergang zu retten... Einfach fantastisch! Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen!

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  • Einfach nur Gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bärli, am 21.08.2008

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    Mit dem Werk, die Meisterin, hat es Trudi Canavan geschafft, einen perfekten Abschluss der Geschichte rund um Sonea zu schreiben. Ich war doch sehr überrascht über die Wendungen im Buch. Habe dies aufgrund der vorangehenden Bänden nicht erwartet. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

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  • Ein grandioser Abschluss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Buchfreak, am 19.03.2008

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    Also auch beim dritten Teil wird man nicht enttäuscht.
    Ein toller Aschluss dieser Trilogie.
    Allerdings finde ich das Ende des Buches nicht unbedingt zufriedenstellend.
    Aber ich würd sagen überzeugt euch selber.

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  • Einfach Göttlich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Juliane, am 16.11.2007

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    Die Triologie "Die Gilde der schwarzen Magier" egal welcher band, ist einfach nur empfehlenswert! Alles hat mich gefesselt ich konnte diese Bücher gar nicht mehr aus der Hand legen und habe die halbe Nacht durchgelesen... Einfach Spitze!!!

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Die Botschaft


In der alten kyralischen Dichtung heißt der Mond das Auge. Wenn das Auge weit offen ist, schreckt seine alles durchdringende Aufmerksamkeit vor bösen Taten ab – oder treibt diejenigen, die es gewagt haben, sich unter seinem Blick zu versündigen, in den Wahnsinn. Wenn das Auge so weit geschlossen ist, dass nur noch eine schmale Sichel seine Gegenwart verrät, lässt es zu, dass im Verborgenen begangene Taten – sowohl gute als auch böse – unbemerkt bleiben.
Mit einem schiefen Lächeln blickte Cery zum Mond empor. Es war nur noch eine schmale Sichel des Auges sichtbar, so wie es heimliche Liebhaber bevorzugten, aber zu solcher Art von Stelldichein war er in der Dunkelheit der Stadt nicht unterwegs. Seine Absicht war von finstererer Natur.
Ob seine Taten aber gut waren oder schlecht, war für ihn schwer zu entscheiden. Die Männer, die er verfolgte, verdienten ihr Schicksal, aber Cery hatte den Verdacht, dass der Auftrag, mit dem er betraut war, noch anderen Zwecken diente als nur demjenigen, die Anzahl der Morde zu verringern, die die Stadt in den letzten Jahren heimgesucht hatten. Er wusste nicht alles über das ganze schmutzige Geschäft – so viel stand jedenfalls fest –, aber vermutlich wusste er mehr als jeder andere in der Stadt.
Auf seinem Weg überdachte er noch einmal seine bisherigen Erkenntnisse. Er hatte festgestellt, dass diese Morde nicht von einem einzigen Mann, sondern von einer ganzen Reihe von ihnen begangen worden waren. Außerdem hatte er bemerkt, dass diese Männer alle der gleichen Rasse angehörten – es waren Sachakaner. Und das Wichtigste: Er wusste, dass sie allesamt Magier waren.
Soweit Cery bekannt war, gab es in der Gilde keine Sachakaner.
Wenn die Diebe irgendetwas von dieser ganzen Angelegenheit wussten, dann behielten sie ihr Wissen jedenfalls für sich. Bei einem Treffen der Diebe vor zwei Jahren hatten sich die Führer dieser locker verbündeten Gruppen der Unterwelt über Cerys Vorschlag, den Mörder zu finden und aufzuhalten, lustig gemacht. Diejenigen, die hinterhältig fragten, warum Cery nach so langer Zeit immer noch keinen Erfolg gehabt hatte, mochten angenommen haben, dass es nur einen einzigen Mörder gab, oder sie hatten ihn glauben machen wollen, dass sie so dachten.
Jedes Mal, wenn Cery mit einem der Mörder fertig war, begann ein anderer sein grausiges Werk. Unglücklicherweise musste es den Dieben so vorkommen, als scheitere Cery an seiner Aufgabe. Ihm blieb nichts anderes übrig, als ihre Fragen abzutun und zu hoffen, dass sein Erfolg bei anderen unterweltlichen Aktivitäten es wieder wettmachen würde.
Aus dem dunklen Viereck eines Hauseingangs löste sich die Gestalt eines hochgewachsenen Mannes. Unter dem Licht einer fernen Laterne erkannte Cery ein grimmiges, vertrautes Gesicht. Gol nickte kurz und schloss sich Cery an.
Sie erreichten einen Platz, an dem fünf Straßen zusammenliefen, und hielten dort auf ein keilförmiges Gebäude zu. Als sie durch die offenen Türen eintraten, nahm Cery den schweren Dunst von Schweiß, Bol und Küchengerüchen wahr. Zu der frühen Abendstunde war das Bolhaus gut besucht. Sie fanden einen Platz an der Theke, und Gol bestellte zwei Krüge Bol und eine Portion gesalzener Bohnen.
Gol hatte bereits die Hälfte der Bohnen verzehrt, bevor er das erste Wort sprach.
»Ganz hinten. Der Mann mit dem protzigen Ring. Was meinst du, Sohn?«
Wenn sie ihre wahre Identität nicht preisgeben wollten – und das wollten sie in diesen Tagen in der Öffentlichkeit nur in den seltensten Fällen –, gaben Cery und Gol sich oft als Vater und Sohn aus. Cery war zwar nur um einige Jahre jünger als Gol, aber dank seiner kleinen Statur und seines jungenhaften Gesichts wurde er oft für viel jünger gehalten, als er war. Nun wartete er einen Moment lang, bevor er den Blick unauffällig über den hinteren Teil des Schankraums schweifen ließ.
Selbst in dem überfüllten Bolhaus war der Mann, den Gol meinte, leicht zu erkennen. Sein charakteristisch breites, braunes Sachakaner-Gesicht war inmitten der blassen Kyralier unübersehbar. Der Mann beobachtete seine Umgebung sorgfältig. Nachdem ein flüchtiger Blick auf die Hand des Mannes Cery einen stumpfen Silberring mit einem roten Funkeln in der Mitte gezeigt hatte, wandte er sich wieder seinem Bolkrug zu.
»Was meinst du?«, murmelte Gol.
Cery nahm seinen Krug und tat so, als trinke er einen guten Schluck Bol. »Für uns zu schwierig, Pa. Soll sich jemand anders um ihn kümmern.«
Gol murmelte etwas in seinen Krug, während er ihn leerte und dann absetzte. Cery folgte ihm hinaus. Ein paar Straßenecken von dem Bolhaus entfernt, griff er in seine Jackentasche, zog drei Kupfermünzen hervor und drückte sie Gol in die Hand. Gol seufzte und machte sich davon.
Cery lächelte schief, bückte sich dann und öffnete ein in eine Mauer eingelassenes Gitter. Einem Fremden würde Gol in jeder Situation vollkommen gleichmütig erscheinen. Aber Cery kannte diesen Seufzer. Gol hatte Angst – und das aus gutem Grund. Solange diese Mörder unter ihnen waren, schwebte jeder Mann, jede Frau und jedes Kind in den Hüttenvierteln in Gefahr.
Cery schlüpfte in den Gang hinter dem Gitter. Die drei Münzen, die er Gol gegeben hatte, waren die Bezahlung für drei Straßenkinder, um eine Botschaft zu überbringen – drei für den Fall, dass eine Botschaft verloren ging oder erst verspätet überbracht wurde. Die Empfänger der Nachricht waren irgendwelche Handwerker, die die Botschaft über die Stadtwache einem Botenjungen oder einem eigens dafür abgerichteten Tier übergeben würden. Niemand, der diese Nachricht weiterleitete, kannte die Bedeutung ihres Inhalts. Nur der Mann, für den die Botschaft letzten Endes bestimmt war, würde verstehen, was es damit auf sich hatte. Und dann würde die Jagd aufs Neue beginnen.


Nach der Unterrichtsstunde ging Sonea langsam durch das Gedränge und den Lärm des Hauptflurs der Universität. Für gewöhnlich zollte sie den Mätzchen der anderen Novizen kaum Aufmerksamkeit – aber heute war es etwas anderes.
Genau heute vor einem Jahr habe ich Regin in der Arena besiegt, dachte sie. Ein ganzes Jahr ist seit der Herausforderung vergangen, und so viel hat sich seither geändert. Die meisten Novizen waren zu zweit oder in kleinen Gruppen auf dem Weg zum hinteren Treppenhaus und zur Mensa. An der Tür eines Unterrichtsraums steckten ein paar Mädchen tuschelnd die Köpfe zusammen. Am Ende des Gangs kam gerade ein Lehrer aus einem Unterrichtsraum, gefolgt von zwei Novizen, die große Kisten trugen.
Sonea beobachtete die Gesichter der wenigen Novizen, die von ihr Notiz nahmen. Niemand starrte sie an oder sah auf sie herab. Einige Erstsemester konnten den Blick allerdings nicht von dem Incal auf ihrem Ärmel abwenden – dem Symbol, das sie als Schützling des Hohen Lords auswies.
Am Ende des Korridors ging sie die elegante, durch Magie geformte Treppe der Eingangshalle hinab. Die Stufen unter ihren Stiefeln gaben bei jedem Schritt einen weichen, glockenähnlichen Ton von sich. Als noch weitere Schritte die Stufen zum Klingen brachten, hallte das Geläut in der ganzen Halle wider. Sonea blickte auf und sah, dass ihr drei Novizen entgegenkamen, und unwillkürlich lief ihr ein kalter Schauer über den Rücken.
Der Novize in der Mitte des Trios war Regin. Die beiden anderen waren seine engsten Freunde, Kano und Alend. Mit unbewegtem Gesicht setzte sie ihren Weg fort. Als Regin sie sah, erstarb sein Lächeln. Einen Moment lang trafen sich ihre Blicke, bevor Regin sich abwandte und an ihr vorüberging.
Mit einem kleinen Seufzer der Erleichterung sah Sonea ihm nach. Seit der Herausforderung war jede ihrer Begegnungen nach diesem Muster verlaufen. Regin spielte die Rolle des guten Verlierers, und sie gestattete es ihm. Es wäre befriedigender gewesen, ihn seine Niederlage spüren zu lassen, aber sie war davon überzeugt, dass er in diesem Fall irgendwelche Möglichkeiten finden würde, sich insgeheim dafür zu revanchieren. Besser, sie ignorierten einander einfach.
Ihr Sieg über Regin in einem öffentlichen Kampf hatte allerdings mehr bewirkt als nur das Ende seiner Schikanen. Sie schien damit auch den Respekt der anderen Novizen und der meisten Lehrer gewonnen zu haben. Jetzt war sie nicht mehr nur das Hüttenmädchen, dessen Kräfte sich zum ersten Mal in einem Angriff auf die Gilde gezeigt hatten – während der jährlichen Reinigung der Stadt von Herumtreibern und anderen unerwünschten Personen. Die Erinnerung an jenen Tag entlockte ihr unwillkürlich ein Lächeln. Ich war ebenso überrascht, dass ich Magie benutzt hatte, wie sie es waren.
Es hing ihr auch nicht weiter nach, dass sie eine »wilde Magierin« gewesen war, die sich ihrer Gefangennahme durch einen Handel mit den Dieben entzogen hatte. Damals schien das eine gute Idee zu sein, dachte sie. Ich glaubte, dass die Gilde mich töten wollte. Schließlich hatten sie nie zuvor jemanden ausgebildet, der nicht aus einem der Häuser stammte. Für die Diebe war es allerdings ein schlechtes Geschäft. Ich war nicht in der Lage, meine Kräfte so weit zu kontrollieren, dass sie von irgendwelchem Nutzen gewesen wären. Obwohl ihre Zugehörigkeit zur Gilde manchen immer noch ein Dorn im Auge war, wurde sie auch nicht länger als die Außenseiterin betrachtet, die Lord Ferguns Ruin verschuldet hatte. Nun, sie hatte ihn schließlich nicht dazu gezwungen, Cery einzusperren und mit seiner Ermordung zu drohen, um sie zu erpressen, auf seine Pläne einzugehen. Er hatte seinerzeit die Gilde davon überzeugen wollen, dass man Menschen niederer Herkunft keine Magie anvertrauen dürfe, stattdessen aber nur bewiesen, dass auch einige Magier dieser Macht nicht würdig waren. Bei dem Gedanken an die vielen Novizen, die ihr soeben im Flur begegnet waren, musste Sonea lächeln. Nach deren vorsichtiger Neugier zu schließen, schienen sie bei ihrem Anblick in erster Linie daran zu denken, wie leicht sie ihren Herausforderungskampf gewonnen hatte. Sie fragten sich, wie stark sie noch werden würde. Sonea vermutete, dass sogar einige der Lehrer ein wenig Angst vor ihr hatten.
Vom Fuß der Treppe aus ging sie quer durch die Eingangshalle zu den offenen Toren der Universität. Von der Schwelle aus blickte sie zu dem grauen, zweigeschossigen Bau am Rand des Gartens hinüber, und ihr Lächeln verflog.
Ein Jahr ist seit der Herausforderung vergangen, aber einiges hat sich eben nicht geändert.
Obwohl sie den Respekt der Novizen gewonnen hatte, hatte sie immer noch keine wirklichen Freunde, was keineswegs daran lag, dass sie alle Angst vor ihr hatten – oder vor ihrem Mentor. Seit der Herausforderung hatten einige der Studenten durchaus versucht, sie in ihre Gespräche einzubeziehen. Während des Unterrichts oder in den Unterrichtspausen ließ sie sich nur allzu gern darauf ein – aber sie vermied es, irgendwelche Verabredungen für ihre Freizeit zu treffen.
Mit einem Seufzer stieg sie die Stufen vor der Universität hinab. Jeder, mit dem sie sich befreundete, wäre für den Hohen Lord ein weiteres Werkzeug, das er gegen sie einsetzen könnte. Wenn sich jemals die Gelegenheit fand, der Gilde seine Verbrechen zu offenbaren, wären alle Menschen, an denen ihr lag, in Gefahr. Es machte wenig Sinn, Akkarin eine noch größere Auswahl möglicher Opfer zu präsentieren.
Soneas Gedanken wanderten zurück zu der Nacht, in der sie zusammen mit ihrem Freund Cery auf das Gelände der Gilde vorgedrungen war. Das lag nun über zweieinhalb Jahre zurück. Obwohl sie damals geglaubt hatte, die Gilde trachte ihr nach dem Leben, war ihr das Risiko vertretbar erschienen. Damals hatte sie ihre magische Kraft noch nicht kontrollieren können, so dass sie für die Diebe nutzlos gewesen war. Cery hatte gehofft, dass sie vielleicht etwas lernen würde, wenn sie die Magier bei deren Ausbildung beobachtete.
Nachdem sie an diesem Abend und in der Nacht bereits Zeugin vieler faszinierender Dinge geworden war, hatte sie sich dem grauen Haus genähert, das etwas abseits von den anderen Gebäuden lag. Dort hatte sie durch einen Lüftungsschacht gesehen, wie in einem Kellerraum ein schwarz gewandeter Magier einen merkwürdigen Ritus vollzog …
Der Magier nahm den funkelnden Dolch und sah den Diener an.
»Der Kampf hat mich geschwächt. Ich brauche deine Kraft.«
Der Diener kniete nieder und streckte den Arm aus. Der Magier ließ die Klinge über die Haut des Mannes gleiten und drückte dann seine Hand auf die Wunde …
…Dann spürte sie eine merkwürdige Empfindung, als ob Insekten in ihren Ohren flatterten.
Die Erinnerung ließ Sonea frösteln. Sie hatte damals die Bedeutung dieser Dinge nicht verstanden, und danach war so viel geschehen, dass sie versucht hatte, es zu vergessen. Ihre Kraft war auf so gefährliche Weise angewachsen, dass die Diebe sie an die Gilde ausgeliefert hatten und sie auf diese Art und Weise herausfand, dass die Magier keineswegs ihren Tod wollten. Sie beschlossen vielmehr, sie in die Gilde aufzunehmen. Dann hatte Lord Fergun Cery gefangen genommen und sie erpresst, mit ihm gemeinsame Sache zu machen. Die Pläne des Kriegers waren allerdings fehlgeschlagen, da man Cery in seinem Gefängnis unterhalb der Universität entdeckte und Sonea einer Wahrheitslesung durch Administrator Lorlen zustimmte, um so Ferguns Erpressungsversuch zu beweisen. Und erst während dieser Wahrheitslesung war ihre Erinnerung an den schwarz gewandeten Magier in dem Kellerraum wieder zum Vorschein gekommen. Lorlen hatte den Magier als seinen Freund Akkarin erkannt, den Hohen Lord der Gilde, und er hatte sofort gewusst, dass es sich bei dem verbotenen Ritual um schwarze Magie handelte. Aus Lorlens Gedanken hatte Sonea erfahren, wozu ein schwarzer Magier in der Lage war. Durch den Gebrauch dieser verbotenen Kunst musste Akkarin Kräfte weit über seine natürlichen Grenzen hinaus angesammelt haben. Der Hohe Lord war ohnehin schon für seine ungewöhnlich große Kraft bekannt gewesen, und als schwarzer Magier war er, fürchtete Lorlen, so stark, dass es nicht einmal der ganzen Gilde mit ihrer vereinten Kraft möglich sein würde, ihn zu besiegen.
Lorlen war daher zu dem Schluss gekommen, dass eine Auseinandersetzung mit dem Hohen Lord nicht infrage kam. Sein Verbrechen musste so lange ein Geheimnis bleiben, bis ein Weg gefunden werden konnte, Akkarin mit einiger Sicherheit unschädlich zu machen. Nur Rothen, der Magier, der Soneas Mentor werden sollte, durfte in das Geheimnis eingeweiht werden; wenn er sie unterrichtete, würde er wahrscheinlich in ihrem Gedächtnis auf die Erinnerung an Akkarin stoßen und die Wahrheit auf diese Weise ohnehin erfahren.
Bei dem Gedanken an Rothen wurde sie zuerst traurig, dann zornig. Rothen hatte ihr mehr bedeutet als ein Mentor oder Lehrer; er war wie ein Vater für sie gewesen. Ohne Rothens Unterstützung hätte sie Regins Schikanen vielleicht nicht ertragen. Und als Dank für seine Mühen hatte er die Folgen der von Regin in die Welt gesetzten bösartigen Gerüchte ertragen müssen, dass er sich seine Dienste als Mentor im Bett vergelten ließ.
Und gerade, als diese Verdächtigungen ein Ende gefunden zu haben schienen, war alles anders geworden. Eines Tages war Akkarin in Rothens Gemächern aufgetaucht; er hatte herausgefunden, dass sein Geheimnis offenbar geworden war. Er hatte Lorlens Geist einer Lesung unterzogen und wollte das Gleiche nun bei Rothen und Sonea tun. Da sie wussten, dass Akkarin zu mächtig war, um sich gegen ihn wehren zu können, hatten sie sich gefügt. Danach war Akkarin im Raum auf und ab gegangen.
»Ihr beide würdet mich bloßstellen, wenn ihr könntet«, sagte er. »Ich werde verlangen, dass man mich zu Soneas Mentor bestimmt. Sie wird mir Euer Schweigen garantieren. Solange sie mir gehört, werdet Ihr niemals irgendjemanden wissen lassen, dass ich schwarze Magie praktiziere.« Er blickte zu Sonea hinüber. »Umgekehrt wird Rothens Wohlergehen mir deinen Gehorsam sichern.«
Sonea hatte inzwischen den Pfad zur Residenz des Hohen Lords erreicht. Diese Auseinandersetzung lag schon so lange zurück, dass sie das Gefühl hatte, als sei jemand anders als sie selbst darin verwickelt gewesen, vielleicht sogar nur eine Figur aus einer Geschichte, die sie einmal gehört hatte. Sie war jetzt seit anderthalb Jahren Akkarins Schützling, und das war keineswegs so schlimm gewesen, wie sie anfangs befürchtet hatte. Der Hohe Lord hatte sie weder als Quelle für zusätzliche Kraft missbraucht noch versucht, sie in seine üblen Taten zu verwickeln. Abgesehen von den üppigen Mahlzeiten, die sie jeden Freitagabend mit ihm einnahm, bekam sie ihn kaum zu Gesicht. Und wenn sie miteinander sprachen, dann nur von ihrer Ausbildung an der Universität.
Ausgenommen diesen einen Abend, dachte sie.
Bei der Erinnerung daran hielt sie inne. Vor vielen Monaten hatte sie bei ihrer Rückkehr vom Unterricht aus dem Keller unter der Residenz Lärm und Geschrei gehört. Nachdem sie die Stufen in den Keller hinabgestiegen war, hatte sie mit angesehen, wie Akkarin einen Mann mit schwarzer Magie tötete. Er hatte behauptet, der Mann sei ein sachakanischer Assassine, ein auf ihn angesetzter Meuchelmörder.
»Warum habt Ihr ihn getötet?«, fragte sie. »Warum habt Ihr ihn nicht einfach an die Gilde ausgeliefert?«
»Weil er und seinesgleichen, wie du zweifellos erraten haben wirst, viele Dinge über mich wissen, von denen es mir lieber wäre, dass die Gilde sie nicht erführe. Du fragst dich gewiss, wer diese Leute sind, die meinen Tod wünschen, und welche Gründe sie dafür haben. Ich kann dir nur so viel verraten: Die Sachakaner hassen die Gilde noch immer, aber sie fürchten uns auch. Von Zeit zu Zeit schicken sie mir einen dieser Leute, um mich auf die Probe zu stellen.«
Sonea wusste so viel über Kyralias Nachbarland wie jeder andere Novize in seinem dritten Ausbildungsjahr. Alle Novizen nahmen den Krieg zwischen dem sachakanischen Reich und den kyralischen Magiern durch. Man brachte ihnen bei, dass die Kyralier den Krieg gewonnen hatten, indem sie sich zur Gilde zusammengeschlossen und ihre magischen Kenntnisse vereint hatten. Sieben Jahrhunderte später war das sachakanische Reich immer noch nicht wiedererstanden, und große Teile des Landes lagen nach wie vor verwüstet da.
Angesichts dieser Tatsache, überlegte sie, war es durchaus glaubhaft, dass die Sachakaner die Gilde immer noch hassten. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum Sachaka nicht zu den verbündeten Ländern gehörte. Anders als Kyralia, Elyne, Vin, Lonmar und Lan war Sachaka nicht an die Übereinkunft gebunden, nach der alle Magier nur durch die Gilde unterrichtet und ihrer Beobachtung unterstellt wurden. Möglicherweise gab es in Sachaka wirklich noch Magier, obwohl Sonea bezweifelte, dass sie gut ausgebildet waren.

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