Die sterblich Verliebten

Roman

von Javier Marías

Buch

gebunden (429 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Luisa und Miguel sind das perfekte Paar, das weiß vor allem María. Seit langem beobachtet sie heimlich die Liebenden. Jeden Morgen sitzen sie, bevor jeder seinem Tagwerk nachgeht, in demselben Café. Luisa und Miguel, um ihre Zweisamkeit für einen kurzen Moment zu genießen, María, um sich an dem Glück der anderen zu erfreuen. Doch dann geschieht etwas Schreckliches: Miguel wird Opfer eines grauenvollen Verbrechens und María gerät in einen Strudel aus Ahnungen und Verdächtigungen. Genial hält Javier Marías den Leser im Ungewissen und schafft so ein fesselndes Vexierspiel von Wahrheit und Lüge, in dem die Liebe und der Tod untrennbar miteinander verbunden sind.
"Einer der ganz großen europäischen Schriftsteller der Gegenwart." J.M. Coetzee
"Javier Marías ist der herausragendste spanische Erzähler." Roberto Bolano
"Ein Roman, der von Seite zu Seite eindringlicher wird." El Cultural

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 26.03.12
Der Spanier Javier Marias hat so gefeierte Romane geschrieben wie Mein Herz so weiß und die Trilogie Dein Gesicht morgen. Mit Die sterblich Verliebten liefert er sein Meisterstück ab! Die sterblich Verliebten ist ein literarisches Bouquet aus Liebesgeschichte, Melodram und Kriminalroman, mit großer Raffinesse komponiert, so klangvoll wie ein klassisches Musikstück mit einem Einhundertmannorchester. Hier wird Sprache zu einem Kunststück, Javier Marias setzt sie filigran und geschickt ein. Er schreibt Sätze, die das Gehirn wie feinste Edelschokolade bereichern, mal zartbitter, mal süß. Marias hat die Gabe, kleinste Beobachtungen in einer literarischen Größe darzustellen. Man ist hingerissen von dieser Sprachgewandtheit. Die Geschichte ist so dramatisch, tragisch, traurig, aufwühlend, glück schenkend, dass es schmerzt. Ein Buch über das Leben und den Tod, die Liebe und die Leidenschaft, das Wissen und das Vergessen, das stille Beobachten, vom Schicksal, dem Abschied nehmen, den Glauben an sich selbst.

Produktdetails

Verkaufsrang: 6.886
ISBN-10: 3-10-047831-2
EAN: 9783100478313
Originaltitel: Los Enamoramientos
Erschienen: 02.04.2012
Verlag: Fischer, S.
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 429
Länge/Breite: 217mm/140mm
Gewicht: 552 g
Übersetzer: Susanne Lange
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Susanne Lange

Susanne Lange, geboren 1964 in Berlin, lebt in Barcelona. Für ihre Übersetzungen aus dem Spanischen erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt das Zuger Übersetzerstipendium für ihre Neuübersetzung des Don Quijote (2003), den Hieronymusring (2007) und den Johann-Heinrich-Voß-Preis (2009). Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören unter anderem Fernando del Paso, Federico García Lorca, Octavio Paz und Carmen Laforet.

Javier Marías

Javier Marías, 1951 als Sohn eines vom Franco-Regime verfolgten Philosophen geboren, veröffentlichte seinen ersten Roman mit neunzehn Jahren. Seit seinem Bestseller "Mein Herz so weiß" gilt er weltweit als interessantester Erzähler Spaniens. Sein umfangreiches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Nelly-Sachs-Preis sowie dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Seine Bücher wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

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Kundenrezensionen

  • Eine perfekte Liebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marion Olßon, am 09.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Maria, eine Frau im besten Alter, aber Single, beobachtet jeden Morgen in einem Madrider Cafe, ein Liebespaar. Ein perfektes Liebespaar, so glaubt sie, denn Luisa und Miguel sind für sie der Inbegriff einer absolut perfekten Liebe. Als Miguel unerwartet stirbt, gerät Maria ins Licht des Geschehens. Hat sie mit dem mysteriösen Tod dieses, vermeidlich perfekten, Mannes zu tun?
    Ein Roman voller Spannung und Unerwarteten. Eine Liebesgeschichte und einen Lebensgeschichte wunderbar miteinander verwoben. Ein Buch ,das man gar nicht wieder aus der Hand legen möchte.

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  • Wunderschön Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Joke Hoogendoorn, am 13.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Für dieses Buch sollte man sich wirklich Zeit gönnen. Javier Marías erzählt in einer wunderschönen Sprache eine spannende Geschichte. Die Atmosphäre des Romans ist fast verträumt, obwohl er über so ernste Themen wie Leben, Tod, Leidenschaft, Wahrheit und Gerechtigkeit handelt. Diese fesselnde Geschichte von der jungen Besonnenen Maria, dem verliebten Javier und dem perfekten Paar Luisa und Miguel ist ein absoluter Genuss!

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  • Welch eine Freude! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martin Gaiser, am 10.04.2012

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    Na klar, ist das ein Autor, der polarisiert. Klar auch, dass sein Stil, seine Heransgehensweise an die großen Themen der Menschheit und seine Sprache nicht jeder Leserin und jedem Leser gefallen. Doch das ist bei fast allen Büchern so. Und wer Marías bisher schon bewundert hat, wird sich auch an diesem großartigen Roman erfreuen. Wer dieses Abenteuer bisher nicht kannte, hat mit "Die sterblich Verliebten" die perfekte Chance, in seine literarische Welt einzutauchen.

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  • hjk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.03.2012

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Den neuen Roman von Javier Marías "Die sterblich Verliebten" habe ich in einem Rutsch weggelesen, schon damals hat mich "Mein Herz so weiß" unendlich begeistert. Mit seinem neuen Buch zeigt Marías einmal mehr, was für ein großer Meister der Spannung, der klugen und überraschenden Gedanken ist, und vor allem, wie genau er den Menschen mit all seinen dunklen Seiten kennt, das ist genial. Die Geschichte ist so gut aufgebaut, dass man gar nicht anders kann, als immer weiter zu lesen, man will wissen, was als Nächstes passiert, und es passiert immer wieder etwas völlig Unerwartetes, die Figuren sind so klar gezeichnet, dass man meint, sie gut zu kennen, aber wie sie handeln, ist doch immer wieder überraschend. Wieso lässt sich Luisa, nachdem sie den Tod von Miguel, ihrer großen Liebe, akzeptiert hat, auf Javier ein, wieso hegt sie keinen Verdacht, dass Javier vielleicht etwas mit Miguels Tod zu tun haben könnte, wieso schaltet sich María, die über die Umstände so viel weiß, nicht ein? Und was ist die Wahrheit? Vielleicht erzählt jeder nur seine eigene Geschichte? Was man alles so tut oder auch nicht tut, wenn man verliebt ist, das weiß nun jeder, aber trotzdem ist das Verliebtsein immer wieder neu, und man weiß nie, wie man handelt. Es ist großartig, wie tief und genau Marías in die menschliche Seele schaut. Die "Sterblich Verliebten" kann ich absolut empfehlen. Großartig.

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  • gbhopä Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Grandios. Schon »Mein Herz so weiß« habe ich verschlungen, aber »Die sterblich Verliebten« ist nochmal eine Steigerung des Großmeisters Marías. Seine Sprache ist klar und genau, Marías führt einen leichtfüßig durch all seine Gedankengänge. Und dann ist dieses Buch von einer unvergleichlichen Spannung, nie weiß man, wozu sich Luisa, Javier und María als nächstens entscheiden, immer unerwartet und überraschend geht die Handlung weiter, so kann man nicht anders als immer weiter, fast atemlos, zu lesen. Was aber vor allem Marías' Kunst ausmacht, ist sein Blick in die menschliche Seele, ungeheuerlich, wie tief er schaut, aber vor allem wie genau er die dunklen Seiten kennt, die Widersprüche des Menschen, seine Wünsche und Begierden. Würde man aus Liebe töten? Das vielleicht nicht, aber hat nicht jeder mal denjenigen begehrt, der in festen Händen war? Wir wollen doch gerade aus Liebe immer das Gute tun, aber tun wir es auch? Eine irrsinnig spannende Geschichte, die die Menschen von einer ganz anderen Seite beleuchtet. Unbedingt empfehlenswert!!!

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  • Ein sprachliches Meisterwerk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rosemarie Röhrig, am 28.03.2012

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    Jeden Morgen beobachtet Maria beim Frühstück in ihrem Stammcafe ein in ihren Augen " perfektes Paar" , Luisa und Miguel.
    Durch Zufall erfährt sie, dass Miguel ermordet wurde und beschließt, die Witwe zu besuchen.
    Hier lernt sie Javier,einen Freund des Hauses, kennen und lieben.
    Doch dieser "Hausfreund " ist auf mysteriöse Weise in den Mord verstrickt.

    Dem Autor gelingt es meisterhaft, Marias Zerrissenheit zwischen Loyalität,ihrer Wahrheitsliebe und ihrer Zweifel zu beschreiben.
    Ein Leseerlebnis!

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  • Fünf-Sterne-Literatur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Ingenpaß, am 27.03.2012

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    "Die sterblich Verliebten" ist ein gutes Buch, ein anspruchsvolles Buch. Es beansprucht die volle Aufmerksamkeit des Lesers und lässt sich nicht mal eben so verschlingen. Dafür belohnt es einen mit klugen Beobachtungen und einer wunderbar geschliffenen Sprache, die an die Sprache Thomas Manns erinnert. Schenken Sie diesem Roman die Zeit, die ihm gebührt, ebenso, wie sie es mit einem guten Essen machen würden.

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  • Ein großer Erzähler ist zurück Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kathrin Mehnert, am 19.03.2012

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    Vielen ist Javiar Marias noch durch seinen Bestseller "Mein Herz so weiß" bekannt. In seinem neuen Roman beweist er wieder,dass er ein herausragender spanischer Autor ist. Erzählt wird von Luisa und Miguel, die ein Liebespaar sind.Jeden Morgen sitzen sie im selben Cafe.Dabei werden sie immer von Maria beobachtet. die über die Liebe der beiden ihr eigenes Ünglück vergißt. Doch dann stirbt Miguel auf mysteriöse Weise.Maria wird ungewollt Zeugin eines Verbrechens aus Leidenschaft.Hat Javier, Miguels Freund, etwas damit zu tun? Maria verliebt sich in Javier und wird von ihm abgewiesen.Jetzt muß sie sich entscheiden, ob sie zu den Geschehnissen sprechen oder lieber schweigen soll.Das Glück anderer steht auf dem Spiel.

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  • langatmig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.03.2012

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    Mir gefällt dieser Schriftsteller nicht, schon mein Herz so weiss fand ich zum Gähnen.

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  • Meisterhaft! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annegrit Fehringer, am 15.03.2012

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    In langen und grandios verschlungenen Sätzen erzählt Javier Marias diesen spannenden Roman, der einen beim Lesen mitverschlingt und einen bis zur letzten Seite nicht mehr aus seinem Sog entläßt. Großartig!

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  • Elegant Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Leni Pawelczynski, am 10.03.2012

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    Javier Marias war mit "Mein Herz so weiss" geradezu eine Offenbarung für mein Leserherz und so schlug ich den neuen Roman mit großen Erwartungen auf. Ich wurde nicht enttäuscht , lange schon habe ich nicht mehr eine so geschliffen elegante Sprache gelesen.Es ist eine Freude einem so intelligentem und auf fast altmodische Art elegantem Autor in einen Sog von Liebe, Begehren und Tod zu folgen.

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  • Hervorragend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Maria Brandstetter, am 01.03.2012

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    Ein wahrer Lesegenuss!
    Die Schärfe seiner Beobachtugen und die tolle Sprache machen dieses Buch zu einem Genuss!
    Fesselnd, grossartig, anspruchsvoll!

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  • Es ist ein Marias! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Chariklia Agelidou, am 26.02.2012

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    Wem "Mein Herz so weiß" gefallen hat, wird den neuen Marias lieben. Viele Parallelen lassen sich finden und die Entwicklung der Geschichte fesselt den Leser ebenso. Wie bei jedem Marias arbeitet man sich durch lange verschachtelte Sätze, die sein Genie erkennen lassen. Einen langen Atem braucht man beim Lesen und wird dafür mit einem atemberaubenden Ende belohnt.

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  • Unbedingt lesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 26.02.2012

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    Beinahe täglich begegnen sich Luisa, Miguel und Maria in ihrem Stammcafé. Sie kennen einander nicht persönlich. Maria ist es eine beglückende Angewohnheit geworden, Luisa und Miguel in ihrer vertrauten, liebevollen Zweisamkeit zu beobachten. Seit langem schon erfreut sich Maria heimlich am Anblick des attraktiven, sich ganz offensichtlich liebenden, schätzenden Paares. Es läßt sie ihr eigenes Unglück für eine kurze Weile vergessen. Als Maria in der Zeitung über die Ermordung eines Madrider Unternehmers liest, blättert sie rasch weiter. Sie ist empört über die Abbildung des grausam zugerichteten Mordopfers. Deshalb bringt sie den Artikel auch nicht mit Miguel in Verbindung. Erst Wochen später, als das Ehepaar nicht mehr gemeinsam im Café erscheint, beginnt Maria genauer nachzuforschen und wird selbst in diesen mysteriösen Fall hineingezogen.
    Große, fesselnde Erzählkunst


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  • „Ja ein Mord, mehr nicht“ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Irene Hantsche, am 23.02.2012

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    Marias gelingt es in dem anspruchsvollen Roman vortrefflich, die Themen Tod, Mord, Liebe und Leidenschaft intelligent und philosophisch durchdacht zu analysieren und gleichzeitig einen Spannungsbogen aufzubauen, der den Leser in die Handlung hineinzieht. Die sprachlich geschliffenen Sätze machen das Lesen zum Hochgenuss.

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  • Marias, Die sterblich Verliebten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Odilie Pressberger, am 23.02.2012

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    Auch in diesem Roman braucht Marias nur eine Handvoll von Figuren und einen recht kurzen Zeitraum, um eine verblüffende und verstörende Geschichte zu erzählen. Maria, eine alleinstehende Verlagsangestellte, über 35, beobachtet seit Jahren jeden Morgen in einer Madrider Frühstücksbar ein strahlend glückliches, sehr verliebtes, einander zugewandtes Ehepaar. Als der Mann nach einem grauenvollen Mordanschlag an seinen Verletzungen stirbt, lernt Maria die Ehefrau und Javier, einen Freund des Paares, kennen. Dann rollt eine Geschichte los, die mich tief in Gedanken über die Liebe, das Begehren, über Lügen, Tod, Wahrheit, Erinnerung und Auftragsmorde hineinzieht! Was ist in dieser Geschichte die "Wahrheit"? Wer trägt welche Schuld? Wem kann ich beim Lesen trauen? Vielleicht am wenigsten dem Autor? Ganz klar ist, daß ich schnell Balzac, Oberst Chabert, lesen sollte!

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