Die Unendlichkeit der Liebe. Diana Taschenbücher, Band 35299

Drei Romane in einem Band

von Nora Roberts

Buch

Taschenbuch (666 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Wilde Leidenschaft, große Gefühle und spannender Nervenkitzel - und das gleich dreifach


Drei Kurzromane von der Meisterin der großen Gefühle in einem Band!


In "Heute und für immer" verändert die Begegnung mit einem berühmten Schriftsteller das Leben der jungen Anthropologin Kasey. Liv und T. C., die beiden Reporter in "Der Anfang aller Dinge" kennen - und streiten - sich schon lange, ehe sie erkennen, dass sie ohne einander nicht sein können. Und in "Eine Frage der Liebe" stiehlt Polizist James das Herz der schönen Jessica.


Produktdetails

Verkaufsrang: 11.966
ISBN-10: 3-453-35299-8
EAN: 9783453352995
Originaltitel: From the Heart
Erschienen: 02.03.2009
Verlag: Diana Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 666
Gewicht: 413 g
Übersetzer: Christine Roth
Reihe: Diana Taschenbücher
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Nora Roberts

Nora Roberts wurde am 10.Oktober 1950 in Silver Spring, Maryland als Eleanor Marie Robertson geboren. Unter anderem veröffentlicht die weltweit erfolgreiche Autorin der Romantik auch unter den Pseudonymen J.D. Robb und Jill March Spannungsliteratur. In Großbritannien verwendet sie Sarah Hardesty als ihren Decknamen.
Nora Roberts wuchs als jüngste von vier weiteren Brüdern auf. Ihre Erziehung verlief sehr konservativ und religiös. Während ihrer Schullaufbahn beinhaltete dies auch mehrere Jahre auf einer von Nonnen geführten katholischen Schule. Nach ihrem Schulabschluss heiratete Nora Roberts und zog mit ihrem Mann nach Keedysville, Maryland, wo sie auch gegenwärtig noch lebt. Damals arbeitete sie als Sekretärin, worüber sie heute sagt, sie sei die schlechteste Sekretärin gewesen die man haben konnte, denn auch wenn sie schnell tippte, fehlte es ihr an Sicherheit in der Grammatik. Als sie Mutter wurde wollte sie nur noch Hausfrau sein, um sich um ihre beiden Söhne zu kümmern. Jason und Dan waren drei und sechs Jahre alt, als ein Blizzard sie zwang, zusammen mit ihrer Mutter Nora Roberts, mehrere Tage im Haus abgeschieden von der Außenwelt zu sein. Langeweile, ein schwindender Vorrat an Schokolade und nichts Neues zum Lesen zwangen die damals junge Mutter dazu, selbst zu schreiben. Ohne es zu ahnen, sollte dies der Beginn einer traumhaften Karriere sein. Zwei Jahre später, im Jahr 1981, häuften sich schon einige Manuskripte und Aufzeichnungen bei Nora Roberts an und sie brachte ihren ersten Roman "Rote Rosen für Delia", der auch bekannt ist unter dem Titel "Einklang der Herzen" oder dem Originaltitel "Irish Thoroughbred" auf den Markt. Mittlerweile veröffentlicht Nora Roberts unter ihrem Namen und unter ihren Pseudonymen mehrere Bücher als Serie, Trilogie oder auch Einzelromane. Jene werden in über 30 Sprachen übersetzt und vereinzelt auch verfilmt. Hauptsächlich ist ihr Genre die Romantik, aber auch im Bereich Science-Fiction und Krimi feiert sie als J.D. Robb große Erfolge. Seit 1999 war jedes Buch von Nora Roberts auf der New York Times Bestsellerliste, 29 davon landeten direkt auf Platz 1. Hochrechnungen ergaben, dass in Amerika zeitweise alle fünf Minuten ein Buch von ihr gekauft wurde. Mehrfach ausgezeichnet für ihre Werke, war Nora Roberts zudem die erste Autorin, die als Mitglied der Romance Writers of America in die Hall of Fame aufgenommen wurde. Nicht zuletzt deswegen bezeichenen andere Autoren dieses Genres sie auch als ?The Nora?.
1985 heiratete Nora Roberts ihren zweiten Mann Bruce Wilder, den sie damals als Schreiner für ihre Bücherregale engagierte. Zusammen mit ihm eröffnete sie eine eigene Buchhandlung. Da sie in ihrem Leben hauptsächlich von Männern umgeben war und ist, fällt es ihr nicht schwer die männliche Perspektive in ihren Romanen zu schildern. Ihre Fans, die zum großen Teil weiblich sind, danken es ihr. Nora Roberts sagt selbst keine andere Wahl gehabt zu haben, denn hätte sie nicht über Männer geschrieben, hätte sie im Leben nur schreiend vor ihnen weglaufen können.

Meinung der Redaktion
Nora Roberts erfüllt die geheimsten Wünsche ihrer Leserinnen. (New York Times)

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  • toll geschrieben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Blacky, am 23.04.2009

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kurzbeschreibung

    Drei Kurzromane von der Meisterin der großen Gefühle in einem Band! In "Heute und für immer" verändert die Begegnung mit einem berühmten Schriftsteller das Leben der jungen Anthropologin Kasey. Liv und T. C., die beiden Reporter in "Der Anfang aller Dinge" kennen - und streiten - sich schon lange, ehe sie erkennen, dass sie ohne einander nicht sein können. Und in "Eine Frage der Liebe" stiehlt Polizist James das Herz der schönen Jessica

    Drei wunderbare Liebesromane der unvergleichlichen Nora Roberts.
    Man könnte die Bücher mit einem Satz umschreiben.
    1. Buch: Gegensätze ziehen sich an
    2 .Buch: Gleich und gleich gesellt sich gern. Toll geschriebene Bücher !!

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    ja nein

  • Toller Preis für derartige Bücher !!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.04.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses mal ist es Nora Roberts gelungen gleich drei mal tolle Bücher zu schreiben, die in diesem Band vereint sind.

    Für diesen Preis muss man einfach zuschlagen, fallls man die Bücher nocj nicht besitzt.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

Die Dämmerung war hereingebrochen, jenes seltsame, beinahe mystische Zwischenspiel des Tages, wenn es für kurze Zeit hell und dunkel zugleich ist. In wenigen Augenblicken würde die untergehende Sonne den noch azurblauen Himmel in eine glühende Feuersbrunst verwandeln. Dann würden die Schatten länger werden, und die Vögel allmählich verstummen.
Kasey stand am Fuße der breiten Steintreppe, die zum Taylor Mansion emporführte. Beeindruckt ließ sie ihren Blick an den massiven weißen Säulen, den rostroten Backsteinen und den glitzernden Fensterfronten entlangwandern. Es gab drei Stockwerke. Da und dort drang gedämpftes Licht durch geschlossene Vorhänge nach draußen. Das Gebäude strahlte wohlhabende Würde aus. Altes Geld und den damit verbundenen Stolz.
Beängstigend, dachte sie, während sie den Blick noch einmal über die altehrwürdige Fassade schweifen ließ.
Kasey ließ den Messingtürklopfer gegen das schwere Eichenportal fallen. Das Echo des dumpfen Schlags hallte gespenstisch durch die Dämmerung. Tapfer gegen die beklemmende Stimmung anlächelnd, drehte Kasey sich um und blickte in den Himmel hinauf, um noch einmal das Farbenspiel zu bewundern. Hinter ihr wurde ein Türflügel geöffnet. Kasey fuhr herum und sah sich einer kleinen, dunkelhäutigen jungen Frau in schwarzer Dienstbotenuniform mit blütenweißer, gestärkter Schürze gegenüber.
Wie im Film, schoss es ihr durch den Kopf, und sie musste erneut lächeln. Die Geschichte ließ sich recht abenteuerlich an.
"Hallo."
"Guten Abend, Ma'am", grüßte das Mädchen höflich, blieb aber wie ein Palastwächter in der Tür stehen.
"Guten Abend", grüßte Kasey leicht amüsiert zurück. "Ich glaube, Mr. Taylor erwartet mich."
"Miss Wyatt?" Das Mädchen musterte sie misstrauisch und machte keine Anstalten, den Weg freizugeben. "So viel ich weiß, rechnet Mr. Taylor erst morgen mit Ihrer Ankunft."
"Ja, das ist richtig, aber nun bin ich schon früher gekommen." Immer noch lächelnd, trat sie an dem Dienstmädchen vorbei in die Halle. "Vielleicht wären Sie so freundlich, Mr. Taylor Bescheid zu geben", schlug sie vor. Ein dreiarmiger Kerzenleuchter warf tanzende Lichtkreise auf den kostbaren Perserteppich.
Mit einem besorgten Blick in Kaseys Richtung schloss das Mädchen die Tür. "Wenn Sie bitte hier warten wollen", sagte es und deutete auf einen zierlichen Louis-Seize-Sessel. "Ich werde Mr. Taylor Ihre Ankunft melden."
"Danke, sehr freundlich", erwiderte Kasey abwesend. Sie hatte an der gegenüberliegenden Wand ein Selbstporträt von Rembrand entdeckt. Die Hausangestellte huschte lautlos davon. Kasey studierte das Bild und wandte sich dann dem nächsten Gemälde zu. Ein Renoir. Das Haus ist ein wahres Museum, dachte sie und schlenderte durch die Halle wie durch eine Galerie. Ihrer Ansicht nach sollten solche Kunstschätze der Öffentlichkeit zugänglich sein, damit möglichst viele Menschen sie ansehen und sich an ihnen erfreuen konnten. Ob in diesen Gemäuern überhaupt jemand wohnt?, fragte sie sich unwillkürlich und strich mit dem Zeigefinger ehrfürchtig über einen der dicken Goldrahmen.
Vom Klang gedämpfter Stimmen aus ihren Betrachtungengerissen, drehte sie sich um und lauschte unvermittelt den gemurmelten Worten. "Sie ist eine der führenden Experten auf dem Gebiet der Indianischen Kultur, Jordan. Ihre jüngste Veröffentlichung fand in der Fachwelt großes Interesse. Dabei ist sie mit ihren fünfundzwanzig Jahren noch ein Baby in der sozusagen altehrwürdigen Riege der Anthropologen."
"Das ist mir bewusst, Harry, sonst hätte ich deinen Vorschlag, sie als Beraterin für mein Buch hinzuzuziehen, wohl kaum angenommen." Jordan Taylor nippte an seinem Aperitif, den er sich stets vor dem Dinner genehmigte. Er trank ihn langsam und mit Genuss. Der Martini war trocken und mit dem kleinen Schuss Wermut genau nach seinem Geschmack gemixt. "Dennoch frage ich mich ernsthaft, wie sich die nächsten Monate gestalten werden. Gelehrte Damen dieser Fachgebiete machen mir immer ein wenig Angst und ich zähle sie eigentlich nicht zu meiner bevorzugten Gesellschaft."
"Du suchst ja auch keine Gesellschafterin, Jordan", parierte sein Gesprächspartner trocken und angelte eine Olive aus seinem Martiniglas. "Was du suchst, ist ein Experte für Indianische Kultur. Und genau den, beziehungsweise die Expertin hast du gefunden", setzte er hinzu und schluckte die Olive hinunter. "Außerdem kann ein kluges Gegenüber durchaus für Unterhaltung sorgen."
Jordan Taylor stellte sein Glas ab. Eine gewisse Unruhe hatte ihn erfasst, die er sich nicht erklären konnte. "Ich glaube kaum, dass ich deine Miss Wyatt als unterhaltend empfinden werde." Er versenkte die Hände in den Taschen seiner maßgeschneiderten Flanellhose und beobachtete, wie sein Freund sein Glas mit einem Schluck leerte. "Weißt du, ich sehe die gelehrte Dame schon bildlich vor mir: aschblondes Haar, streng aus dem hageren Gesicht gekämmt, auf der langen, spitzen Nase eine altmodische Hornbrille mit dicken Eulengläsern. Das Ganze in einem formlosen grauen Kostüm verpackt, um die fehlenden Kurven zu kaschieren, dazu solide Halbschuhe aus dem Fachgeschäft für orthopädische Schuhe, Größe zweiundvierzig."
"Achtunddreißig."
Die beiden Männer fuhren in einer synchronen Bewegung herum und erstarrten.
"Hallo, Mr. Taylor", sagte Kasey fröhlich. Sie ging auf die beiden zu und streckte Jordan eine Hand entgegen. "Und Sie müssen Dr. Rhodes sein. Wir haben in den vergangenen Wochen eifrig miteinander korrespondiert, nicht wahr? Ich freue mich, Sie kennen zu lernen."
"Ja, nun - ich ..." Harry warf ihr einen verlegenen Blick zu.
"Ich bin Kathleen Wyatt." Sie schenkte ihm ein hinreißendes Lächeln, ehe sie sich wieder Jordan zuwandte. "Wie Sie sehen, trage ich mein Haar nicht streng zurückgekämmt. Es würde sich auch jedem Versuch widersetzen, es in dieser Art zu bändigen", fügte sie hinzu und zupfte an einer der Korkenzieherlocken, die ihr frech in die Stirn fielen.
"Zu meiner Haarfarbe möchte ich bemerken, dass diese in Friseurfachkreisen als Goldblond bezeichnet wird." Ihre Stimme klang ganz sanft. "Und hager würde ich mein Gesicht auch nicht nennen, obwohl ich recht ausgeprägte Wangenknochen besitze, die ich persönlich sehr hübsch finde. Hätte vielleicht einer der Herren Feuer für mich?"
Kasey kramte in ihrer Handtasche nach den Zigaretten und warf Harry Rhodes dabei einen erwartungsvollen Blick zu. Er zog hastig ein Feuerzeug aus seiner Sakkotasche. "Vielen Dank. Wo war ich stehen geblieben? Ach, ja", setzte Kasey ihren Monolog fort, noch ehe einer der beiden Männer den Mund aufmachen konnte. "Zum Thema Brille möchte ich bemerken, dass ich tatsächlich mitunter eine trage, allerdings nur zum Lesen und vorausgesetzt, ich finde sie. Aber ich glaube nicht, dass Sie das gemeint hatten.

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