Die Vermessung der Welt. rororo Taschenbücher, Band 24100

Roman

von Daniel Kehlmann

Buch

Taschenbuch (301 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren - er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin. Doch kaum steigt Gauß aus seiner Kutsche, verstricken sie sich in die politischen Wirren Deutschlands nach dem Sturz Napoleons. Mit Fantasie und viel Humor beschreibt Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies, ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gradwanderung zwischen Einsamkeit und Liebe, Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg - ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Kraft und Brillanz.

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.979
ISBN-10: 3-499-24100-5
EAN: 9783499241000
Originaltitel: Measuring the World
Erschienen: 07.03.2008
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 301
Gewicht: 270 g
Reihe: rororo Taschenbücher
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Daniel Kehlmann

Am 13.Januar 1975 in München geboren, wuchs Daniel Kehlmann in einer Familie mit literarischen Wurzeln auf. Sein Vater Michael Kehlmann, selbst Regisseur und Sohn des expressionistischen Schriftstellers Eduard Kehlmann, und seine Mutter Schauspielerin Dagmar Mettler zogen mit ihm 1981 nach Wien. Dort besuchte er das Kollegium Kalksburg und studierte danach Philosophie und Germanistik an der Universität Wien. 1997 debütierte er mit seinem Roman "Beerholms Vorstellung" und ergatterte dafür den Förderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Seit 2001 bekam er mehrere Gastdozenturen für Poetik an den Universitäten Mainz, Wiesbaden und Göttingen. Seine Rezensionen und Essays werden in zahlreichen Magazinen und Zeitungen veröffentlicht, unter anderem sind "Der Spiegel", "Guardian", "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Volltext" darunter. Den Durchbruch schaffte Daniel Kehlmann 2003 mit seinem fünften Buch "Ich und Kaminski", weitaus erfolgreicher war allerdings "Die Vermessung der Welt", der in über 40 Sprachen übersetzt wurde und der erfolgreichste deutsche Roman der Nachkriegszeit war. Das bestätigt auch die Bestsellerliste der bestverkauften Bücher des Jahres 2006, herausgegeben von der New York Times, auf der "Die Vermessung der Welt" auf Platz 2 stieg. Sein im Jahre 2009 erschienene Roman "Ruhm-Ein Roman neun Geschichten" stieß somit schon auf ein Medienecho noch bevor es erschien. Auch damit schaffte es der junge Autor auf die Bestsellerlisten des Spiegels und Focus. Damit einhergehend ist die Liste der Preise und Auszeichnungen lang. Den Candide-Preis 2005 und im Folgejahr gleich mehrere Titel wie dem Konrad Adenauer-Preis, Doderer-Preis und dem Kleist-Preis. Ebenso ist er neben vielen weiteren auch Träger eines WELT-Literaturpreises und dem Thomas-Mann-Preises. Daniel Kehlmann lebt heute als freier Schriftsteller in Berlin und Wien.

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  • Auch sehr enttäuscht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.01.2012

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Im Fernsehen hatte ich einen Bericht gesehen, dass dieses Buch verfilmt wird: im wunderschönen Görlitz und mit Katharina Thalbach, Regie Detlev Buck. Da wollte ich doch das Buch kennen!
    ...hm, also ich fand es nicht gut. Die beiden Persönlichkeiten und die Idee zu der Geschichte - dafür gibts den Stern. Aber dann läßt es meiner Meinung stark nach. Sehr schade! Nun gibt es aber noch Hoffnung auf den Film. Nach meinem Empfinden könnte es so ziemlich der erste Film sein, der dann besser ist als das Buch! Ich bin sehr gespannt.

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  • Nicht nur für Freunde der Naturwissenschaften sehr lesenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Eberhard Landes, am 01.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    „Eigentlich“ wollte ich mir dieses Buch mit dem - in tradierter Manier gezeichneten - Vulkan auf dem Titel schon lange kaufen, da ich es doch schon so oft auf den Bestsellerlisten sah. Den Ausschlag für den Kauf gab dann ein Aufenthalt in einer großen Berliner Buchhandlung, wo ich es in einer Sonderedition von rororo in kleinformatiger gebundener Form sah. So viel Wissen, Unterhaltung und wertvolle Literatur – dass dem so sein wird, ahnte ich bereits – so kompakt in der Manteltasche zu haben, fast so wie ein Brockhaus auf einem USB-Stick, gab mir ein gutes Gefühl. Ich sollte nicht enttäuscht werden. Daher nun aber zum Inhaltlichen: Daniel Kehlmann beschreibt das Leben des Forschers und Entdeckers Alexander von Humboldt und des Mathematikers Carl Friedrich Gauss und deren Bekanntschaft, fast schon Freundschaft, sowie ihre Erfolge, aber auch ihre Ängste, charakterliche Schwächen, Launen und Sehnsüchte. Während in der ersten Hälfte des Buches Alexander von Humboldts Reise und Abenteuer in Südamerika (damals Neuspanien, Neubarcelona, Neuandalusien) im Vordergrund stehen , spielt der zweite Teil insbesondere im preußischen Berlin, wodurch neben Naturwissenschaften auch Geschichtliches aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Roman einfließt. Daniel Kehlmann vermag interessante Dialoge verständlich zu beschreiben, ohne auch nur einmal die direkte Rede zu verwenden. Insofern ist das Buch nicht nur lehrreich, sondern auch sehr unterhaltsam und auch für jeden der Physik, Astronomie, Mathematik, Geographie und –logie usw. nicht zu seinen ersten Interessengebieten zählt, sehr lesenswert. Insgesamt wird das Buch den vielen Lorbeeren, die es erhielt, mehr als gerecht. Es hat mich animiert, mehr von diesem und über diesen Autor zu lesen. Zunächst wird dies wohl das Buch von Gunther Nickel (Hrsg.) mit Materialien, Dokumente, Interpretationen zu Kehlmanns Historienroman und Doppelbiographie „Die Vermessung der Welt“ (ISBN 978-3-499-24725-5) sein.

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  • Voll und ganz zu empfehlen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, dass ich so schnell verschlungen habe. Man erfährt nicht nur einiges über die zwei Wissenschaftler sondern wird auch richtig vom Schreibstil mitgerissen...

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  • Lesen ist Abenteuer im Kopf... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ursula Schrott, am 27.04.2011

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    Daniel Kehlmann erzählt die (fiktiven) Lebensgeschichten der beiden Genies Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Beide vermaßen die Welt, der eine äußerlich durch viele Reisen, der andere innerlich durch die Kraft des Geistes. Mit viel Humor und erzählerischer Brillanz werden diese beiden Persönlichkeiten und ihre Zeit lebendig, werden sie auf ihre Reise geschickt. Ein außergewöhnlicher Abenteuerroman, der die Hauptfiguren augenzwinkernd zwischen Schrulligkeit und Genialität pendeln lässt. Und die Frage bleibt: haben sich die beiden auch im wirklichen Leben gekannt?
    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher, von der Sorte, wie man sie vielleicht einmal im Jahr findet...

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  • TOP Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.03.2011

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    Ein sehr unterhaltsames und interessantes Buch. Erzählt wird von zwei großen Genies ihrer Zeit und den noch menschlichen Problemen, mit denen sie zu kämpfen hatten - jeder auf seine Art. Die Dialoge, insbesondere von Gauß, sind auf charmant-amüsante Art von dessen Eigenheiten geprägt und zeigen das wenige Verständnis von Gauß für die geistige Ödnis seiner Mitmenschen. Humboldt hingegen ist Forscher und Entdecker durch und durch und stellt dies über alles andere im Leben. Im Zwischenmenschlichen ist er stets darauf bedacht, nirgends anzuecken oder aufzufallen - Gauß hingegen ist dies völlig gleich. Ein Weltklassebuch, das die völlig unterschiedlichen und doch irgendwie ähnlichen Leben auf humorvolle Weise schildert.

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  • Die Biografie zweier berühmter Wissenschaftler Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jackie Opitz, am 06.09.2010

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    Der Mathematiker Carl Friedrich Gauß und der Naturforscher Alexander von Humboldt.
    Wer jetzt denkt, dass es in dem Buch um eine trockene Schilderung der Leben beider Herren geht, liegt falsch.
    Die vor Gemeinheit triefenden Dialoge an denen Gauß beteiligt ist, beanspruchen die Lachmuskeln manchmal sehr stark, und das von Anfang an!
    Humboldt ist zwar nicht ganz so lustig, zieht den Leser aber mit den Abenteuern auf seinen Forschungsreisen in den Bann. Seine wissenschaftlichen Erkenntnisse sind verständlich dargestellt, so dass man sich auch keine Sorgen machen muss, bei einem Buch über Naturforscher nichts mehr zu verstehen.
    Dieses Buch pendelt zwischen dem Witz eines hoffnungslosen Querulanten und einem Mann, der mit seinem Beruf praktisch verheiratet ist. Alle beide gehen in ihren Berufen auf, und die ganze Lebensgeschichte wird sehr interessant, aber auch sehr eingehend erzählt.
    Ein absolut empfehlenswertes Buch!

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  • Und plötzlich ist die Welt eine Kugel, die es zu vermessen gilt. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katja Burke, am 31.08.2010

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    Das vielbesprochene und vielgelobte Buch Kehlmanns: Zwei Charakterköpfe in einer anderen Zeit. Eine zauberhafte und sehr kluge Reisebeschreibung als Abenteuer. Humboldt, der Naturforscher, reist nach Südamerika, um die Welt zu erfahren, und Gauß, der bekannte Mathematiker, der die Welt berechnet. Ein Stück wichtige und amüsante Lektüre. Nach dem Lesen sehnt man sich doch in diese Zeit zurück...

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  • Über das Leben 2er Genies Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Magdalena Berger, am 19.05.2010

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    Daniel Kehlmann erzählt abwechselnd von den Leben zweier Gelehrten.
    Zum einen ist da C. Friedrich Gauß, der große Mathematiker und zum anderen Alexander von Humboldt, Naturforscher.

    Es ist zugeich ein historischer Roman, mit sehr anspruchsvollem Hintergrund, als auch eine frei erfundene, fantasiereiche Abenteuergeschichte.

    Der Leser bekommt einen Einblick in das Leben der Genies und lernt die zwei völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten kennen, und das im Rahmen einer spannenden Geschichte!

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  • Und sie treffen sich doch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Strachotta, am 10.05.2010

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    Ein grummeliger Gaus, der eigentlich nur zu Haus’ auf seinem Stuhl sitzen will und ein asexueller Humboldt, der nicht aufhören kann, zu messen und zu forschen. Ja, so könnte das Leben der beiden Großdenker ausgesehen haben. Oder auch nicht. Sehr amüsanter und zugleich anspruchsvoller Roman. Ein Genuss!

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  • Das Besondere Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Heidemarie Schulze, am 07.03.2010

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    Ein Kapitel über Carl Friedrich Gauß, das nächste über Alexander von Humboldt – abwechselnd beschreibt Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies, bis sie sich 1828 in Berlin treffen. Der Leser hat das Vergnügen, auf anstrengenden Forschungsreisen dabei zu sein und kann beobachten, wie „verrückt“ jemand sein muss, um solche Höchstleistungen zum Nutzen der Menschheit zu vollbringen. Ein ungewöhnlicher Schreibstil ist die zusätzliche Würze dieses besonderen Buches.

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  • Aufeinandertreffen zweier skuriller Genies Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Karin Harmel, am 22.08.2009

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    Im 18. Jahrhundert machten sich eine Menge Wissenschaftler auf, die Welt zu vermessen. In Deutschland war es Alexander von Humboldt, der in den Amazonas reiste und mit Kompass und Sextant dem Weltumfang zu Leibe rückte. Und dann war da Carl Friedrich Gauß, der wie Humboldt die Grösse der Welt herausbekommen wollte, aber dies mit mathematischen Formeln in seinem Studierzimmer in Göttingen. Kehlmann zeigt uns diese nicht immer symphatischen Genies in ihrer Glanzzeit, aber noch viel wichtiger als gestandene, gefeierte und vereinnahmte Grössen: Was kommt dann? Humorvoll, philosophisch und erhellend!

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  • Zwei Wege - Ein Ziel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Henrike Asmuth, am 13.08.2009

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    Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß.
    Jeder vermisst und erkundet auf seine eigene Art die Welt.
    Während von Humboldt gefährliche Expeditionen durch Südamerika unternimmt, läuft Gauß zu Fuß durch Deutschland.
    Kehlmann beschreibt wunderbar die unterschiedlichen Charaktere dieser beiden berühmten Personen, mit all ihren Marotten und Eigenheiten, aber auf eine sehr sympatische Art und Weise.

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  • Wissenschafter: eine komische Spezies Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Fugu, am 06.08.2009

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    Die Geschichte ist komplex geschrieben, man muss sich zuerst einlesen. Aber dann ist es ein Vergnügen. Mit Witz erzählt Daniel Kehlmann von Humboldt und dabei lernt man noch was. Lohnt sich.

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  • Gauß und Humboldt aus der Nähe betrachtet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Werner Jaroschek, am 11.05.2009

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    Kehlmann: Die Vermessung der Welt

    Diktatoren, zuweilen auch Vorgesetzte können einem Angst einjagen. Stellt man sie sich aber in langen Unterhosen vor, wie Männer sie früher häufig trugen, dann verlieren diese Furcht Einflößenden ihre Größe und schrumpfen zu Menschen wie du und ich. Gauß und Humboldt sind Genies, natürlich jagen sie uns keine Angst ein, aber sie sind oder erscheinen so erhaben, dass wir leicht übersehen, wie normal menschlich auch sie wohl waren. Kehlmann schildert beide so, wie Zeitgenossen sie vermutlich sahen. Und da wir solche Genies eigentlich immer etwas isoliert betrachten, bereitet es schon Freude, sie zeitlich aneinander gerückt zu sehen. Da sitzt Schiller gähnend auf Goethes Sofa, Daguerre fordert auf, einige Minuten ganz still zu sitzen, damit die Aufnahme gelinge, Gauß verlässt in der Hochzeitsnacht rasch einmal seine Frau, um einen wichtigen Gedanken zu notieren und Humboldt, stets seiner Bedeutung gewiss, achtet streng darauf, dass seine Worte notiert werden und zwar so, dass seine Größe keinen Schaden leidet. Kehlmann nennt sein Buch einen Roman, aber es ist viel mehr: eine köstlich zu lesende Doppel-Biographie, eine faszinierende politische und kulturgeschichtliche Darstellung des 19. Jahrhunderts. Kehlmann setzt niemanden herab, er schafft nur Nähe zu der Vergangenheit, zu den geschilderten Personen und bereitet damit dem Leser in höchstem Maße ein intellektuelles Vergnügen.

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  • Intelligent!!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.01.2009

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    Einmal ein sehr spritzig geschriebenes Buch, welches nicht nur das Leben zweier deutscher Genies auf humorvolle Weise schildert, sondern uns auch mit unserem "deutschen" Selbstbild konfrontiert. Ich musste an vielen Stellen sehr lachen, an anderen schmunzeln und dann gab es einige sehr nachdenklich stimmende Kapitel! Die Personen Gauß und Humboldt wirken real, ohne, dass das Buch Anspruch auf die biografische Richtigkeit erhebt!

    Lesenswert, wenn man "zwischen den Zeilen" liest!!!

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  • umsonst investiert Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.11.2008

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    so ein todlangweiliges buch -schade um die zeit - hab aber konsequent durchgehalten bis zum schluss, dachte es wird noch besser - hoffnung war umsonst!!

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  • Ich war sehr enttäuscht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von J.G., am 25.10.2008

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    Ich habe mir von diesem Roman vielleicht viel zu viel erhofft und war anschließend sehr enttäuscht.
    Die Geschichte um Gauß erschien mir ein bißchen interessanter, als die um von Humboldt.
    Die Idee zu diesem Roman ist an sich genial, allerdings erscheint mir die Umsetzung zu langatmig und nicht tiefgreifend genug.
    Aber Geschmäcker sind ja verschieden.

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  • Geschichte über Naturkundler für zwischendurch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gudrun, am 20.09.2008

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    Ich fühlte mich gut unterhalten von dem Buch, da ich nicht den Anspruch hatte, eine Biographie -bzw. zwei- lesen zu wollen. Der Verzicht auf wörtliche Rede ist schnell verinnerlicht und gefällt mir sehr gut.

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  • Witzig geschrieben, aber nicht für Jeden! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jessica, am 01.07.2008

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    Wer hier erwartet, Geschichte lustig vermittelt zu bekommen, der irrt. Fans von Ildiko von Kürthy haben bei dieser Art von Humor nicht viel zu lachen.

    Wer sich oberflächlich für das Leben der beiden Wissenschaftler ( Gauß und Humboldt) interessiert, sich vorstellen kann wie diese teils doch sehr spießigen Charaktere durch die Welt ziehen und Freude an trockenem Humor hat, für den ist das Buch genau richtig!

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  • Schräge Story über geistige Genies und menschliche Wracks Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mandurah, am 03.05.2008

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dass die Bewertungen von Daniel Kehlmanns Buch „Die Vermessung der Welt“ so weit auseinanderklaffen mag wohl in erster Linie daran liegen, dass es höchst ungewöhnlich ist, erstens Biografien zweier Menschen in einem Buch zu vereinen und zweitens diese Biografien mit dermaßen viel Ironie zu würzen. Sicher eine sehr gewagte Kombination, mir persönlich hat sie jedoch gefallen.

    Ohne allzu viel Tiefgang (dazu gibt es schließlich genügend wissenschaftliche Texte bzw. „richtige“ Biografien) und stets zwischen Gauß und Humboldt hin- und herpendelnd erfährt der Leser zahlreiche Anekdoten über diese beiden bedeutenden Wissenschaftler, deren Leistungen man gar nicht hoch genug anerkennen kann – nur beim Zwischenmenschlichen haperte es beim einen wie beim anderen.

    Mit der lockeren Aneinaderreihung von privaten wie wissenschaftlichen Ereignissen ist dem Autor ein Buch der etwas anderen Art gelungen, welches sicher dem einen Leser sauer aufstößt, dafür dem anderen aber um so mehr mundet.

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