Ein Hauch von Skandal. Blanvalet Taschenbücher, Band 36273

Roman

von Sandra Brown

Buch

Taschenbuch (602 Seiten)

7. Auflage

Sprache: Deutsch

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Explosiv, sinnlich und unwiderstehlich fesselnd!


Eine schwüle Sommernacht in einer Kleinstadt im Süden - für die junge, attraktive Jade der Anfang eines Albtraums: Am Abend ihres glänzenden Schulabschlusses träumt Jade von einer gemeinsamen Zukunft mit Gary, ihrer ersten großen Liebe. Da fallen drei Halbstarke über sie her und nehmen sich, was ihnen ihrer Meinung nach zusteht. Jahre später kehrt Jade in die Stadt zurück - eine reife Frau, erfolgreich und begehrenswert, die nur ein Ziel kennt: Rache. Doch es ist nicht nur die Schande, die in Jades Herzen brennt, sondern auch ihre nie vergessene Liebe ...




Produktdetails

Verkaufsrang: 10.032
ISBN-10: 3-442-36273-3
EAN: 9783442362738
Originaltitel: Breath of Scandal
Erschienen: 01.05.2005
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 7. Auflage
Seitenzahl: 602
Gewicht: 460 g
Übersetzer: Gabriela Prahm
Reihe: Blanvalet Taschenbücher
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Sandra Brown

Sandra Brown ist ein wahres Multitalent. Sie arbeitete mit großem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie 1990 mit ihrem Roman "Trügerischer Spiegel" auf Anhieb einen internationalen Erfolg landete. Mittlerweile gehört sie längst zu den erfolgreichsten Autorinnen in den USA und in Europa. Jedes ihrer Bücher stand monatelang auf den Spitzenplätzen der "New York Times"-Bestsellerliste - einmal sogar drei Romane gleichzeitig! Ihren großen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman "Die Zeugin", der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte - ein Erfolg, den sie mit "Nachtglut" und "Im Haus meines Feindes" wiederholen konnte. Ihre Romane wurden in 33 Sprachen übersetzt und erreichen eine Weltauflage von mehr als 70 Millionen Exemplaren. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

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Kundenrezensionen

  • Die Rache einer Frau währt lange Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bellexr, am 15.04.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Palmetto, eine Kleinstadt im Süden der USA: Hier lebt die 17-jährige Jade Sperry. Sie hofft auf ein Stipendium an einer renommierten Uni, die sie zusammen mit ihrem Freund Gary besuchen möchte. In dem Städtchen gibt es eine Textilfabrik und Neil, der Sohn des Besitzers, ist ein äußerst arroganter Schnösel. Als sich Gary eines Tages mit ihm anlegt und diesen ziemlich schlecht dabei aussehen lässt, schwört Neal Rache. Hierfür entführt er mit seinen Kumpels Jade eines Tages und vergewaltigt sie mehrfach. Jade zeigt die 3 Jungs an, doch gegen die Macht von Neils Vater kommt sie nicht an. Schon bald glaubt die ganze Stadt, dass Jade die 3 Jungs verführt hat. Als sich dann auch noch ihr Freund erhängt, hält Jade nichts mehr in Palmetto. 14 Jahre später kehrt sie mit ihrem Teenager-Sohn zurück, um einen äußerst klugen Plan umzusetzen.

    Gekonnt wechselt die Autorin am Anfang ihrer Geschichte in der Zeit, um dann in der Gegenwart ihren Roman zu Ende zu erzählen. Ebenso geschickt fängt sie die unterschiedlichen Stimmungen ein, sodass der Leser von Anfang mit Jade leidet, sich mit ihr freut, traurig, frustriert und wütend ist. Auch die Atmosphäre von Jades Heimatstadt, der ein Hauch von Kleinstadtmief und Perspektivlosigkeit anhaftet, wird von der Autorin gelungen vermittelt. Einfühlsam und feinfühlig ist die Szene der Vergewaltigung beschrieben und der anschließende Kampf von Jade um Gerechtigkeit, wie auch ihre Hoffnungslosigkeit, als sie erkennen muss, dass niemand ihr Glauben schenken will.

    Die Charaktere von Jade und den anderen Mitwirkenden sind sauber herausgearbeitet, sodass man schnell Sympathie bzw. auch Antipathie für sie entwickelt. Teilweise sind sie aber auch etwas klischeehaft angelegt, aber das stört nicht wirklich.

    Das Buch ist eine Mischung aus Roman und Thriller und der Spannungsbogen baut sich kontinuierlich auf bis zum wirklich interessanten Ende. Mag sein, dass "Ein Hauch von Skandal" nicht zu den besten Büchern von Sandra Brown gehört, es ist aber allemal fesselnd und äußerst unterhaltsam geschrieben.

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  • sehr zu empfehlen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.12.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe schon viele Bücher von Sandra Brown gelesen-dieses war das Erste-und es ist eines meiner Lieblingsbücher von ihr.
    Es ist super geschrieben.Die zwei tragischen Vergangenheiten,die aufeinander treffen und die anderen Charaktere,die man im Laufe des Buches begleitet,machen das Buch auf keinen Fall langweilig,auf keiner einzigen Seite.
    Ich kann es nur empfehlen,ich hatte es verschlungen.

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  • Nicht gelungen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von J. G., am 13.10.2009

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Obwohl ich eigentlich ein Fan von sandra Brown bin, war ich von diesem Buch leider sehr entäuscht.

    Es wird zu sehr auf die tragischen Geschichten der Protagonisten eingeganen, sodass das Buch sehr deprimierend wirkt. Erst ab 3/5 des Buches hellt sich die Situation auf und gegenseitig helfen sich die Beiden aus ihrem schwarzen Abgrund.


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  • Typisch Sandra Brown Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von CaWa - die Leseratte, am 04.02.2009

    0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wie alles Bücher der Autorin: teilweise spannend, zemlich voraussehbar, aber flüssiger Schreibstil - ohne literarischen Anspruch. Kurz: die Lektüre für Zwischendurch. Nette Unterhaltung

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  • Der Hammer schlechthin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.08.2007

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    Mega spannend und fesseld, ein wenig beklemmend, ich habe drei Tage am Stück gelesen und konnte erst aufhören als das Buch zu Ende war

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  • nicht so gut wie sonst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von honeypie, am 11.07.2007

    1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich verschlinge Sandra Brown's Bücher geradezu. Dieses Buch fiel etwas aus dem Rahmen. Es war keineswegs eines ihrer Romanheftchen-Liebesgeschichten und auch keines ihrer superspannenden, fesselnden Bücher. Sie beschreibt Jade und das Schicksal ihrer Vergewaltigung und wie sie sich an ihren Tätern rächt. Die ganze Geschichte ist etwas langatmig und vorhersehbar. Faszinierend fand ich jedoch, was S.B. aus dem Thema Vergewaltigung gemacht hat und daher ist das Buch absolut lesenswert!


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  • Äußerst spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.03.2007

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    Ein wirklich tolles Buch, was man nicht mehr aus der Hand legen möchte, wenn man es einmal angefangen hat. Wieder mal ein sehr gelungener Roman von Sandra Brown!

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  • einfach super Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela Palla, am 13.01.2007

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    Das Buch muss man gelesen haben man kann nicht mehr aufhören einfach klasse

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  • Ich fand es klasse! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.10.2005

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    Ich habe vorher (und bis jetzt auch nachher) kein anderes Buch von Sandra Brown gelesen, doch ich finde, sie hat's. Nicht jeder, der Bücher schreibt, macht's gut, sie in "Ein Hauch von Skandal" schon. mir kam's irgendwie vor, als ob sie die geschichte nicht erfunden hat, sondern sie aufschrieb, während sie sie erlebte.

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  • Spannend bis zum Schluß Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bambinia, am 20.07.2005

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    Bereits nach den ersten Seiten steckt man mitten in der Geschichte und kann den Roman kaum zur Seite legen. Und wie bei allen Romanen von Sandra Brown nimmt die Geschichte eine völlig andere Richtung an, als man zu Anfang vermutet

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  • Buch für langweillige Stunden.. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.07.2005

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    Es ist emfehlenswert, nichts weltbewegendes aber interessant zu lesen.

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New York City, 1990


Es stand fest. Sie würde nach Palmetto zurückkehren.
Jade Sperry schob die Jalousien am Fenster ihres Büros zur Seite und schaute hinunter auf die Straße. Zwanzig Stockwerke unter ihr toste der Verkehr rund um das Lincoln Center.
Ein kalter, scharfer Wind jagte um die Straßenecken, mit demselben Ungestüm wie die Linienbusse, die ihre stinkenden Abgaswolken in die Luft bliesen. Taxis kurvten wie aufgeschreckte gelbe Käfer umher und wechselten von einer verstopften Fahrspur auf die nächste. Zwischen ihnen schoben sich Fußgänger hindurch, unbeirrt, ihre Habseligkeiten an sich gepreßt.
Jade war es anfangs schwergefallen, sich an das Tempo in New York zu gewöhnen. Allein die Straße zu überqueren war schon eine lebensgefährliche Unternehmung. Nichts war schlimmer für sie gewesen, als an einer Bordsteinkante in Manhattan zu stehen und sich zu fragen, wer oder was sie zuerst niedermähen würde - ein Taxi, ein Bus oder die Horden von Menschen, die von hinten stießen und drängelten und immer ungeduldiger wurden mit dieser Auswärtigen, die so langsam sprach und sich so zögerlich vorwärtsbewegte.
Wie stets hatte Jade zunächst den Kopf eingezogen und sich dann der Herausforderung gestellt. Sie ging nicht so forsch wie die Einheimischen, sie verstand und sprach nicht so schnell wie sie, aber sie war auch nicht eingeschüchtert von ihnen - nur eben anders als sie. Solche Hektik und Betriebsamkeit war sie einfach nicht gewohnt. Jade Sperry war in einer Umgebung aufgewachsen, wo an einem Sommertag das einzige emsige Wesen eine über dem Sumpf schwirrende Libelle war.
Als sie nach New York kam, war sie bereits an harte und aufopferungsvolle Arbeit gewöhnt gewesen. So hatte sie sich mit der Zeit akklimatisiert und überlebt, weil für einen Dickkopf aus South Carolina wie sie nicht nur ihr Akzent charakteristisch war, sondern ebenso ihr Stolz.
Und nun hatte sich alles ausgezahlt. Unzählige Stunden, in denen sie gegrübelt, geplant und hart gearbeitet hatte, waren schließlich und endlich belohnt worden. Niemand ahnte auch nur, wie viele Jahre und Tränen sie in die Rückkehr in ihre Heimatstadt investiert hatte.
Es gab dort einige, die für ihre Sünden büßen sollten, und Jade würde dafür sorgen, daß dies geschah. Die Vergeltung, von der sie geträumt hatte, war zum Greifen nahe. Sie hatte nun die Macht, für ihr Recht zu kämpfen.
Sie schaute noch immer aus dem Fenster, doch sie nahm kaum etwas von der Szenerie unten auf der Straße wahr. Statt dessen sah sie das wogende hohe Gras von Küstenweiden, roch die salzige Luft, den betörenden Duft von Magnolien und schmeckte die Speisen ihrer ländlichen Heimat. Die Wolkenkratzer wurden zu hohen Pinien, die breiten Straßen zu Kanälen.
Sie erinnerte sich an das belebende Gefühl, diese schwere Luft einzuatmen, in der sich nicht einmal das matte, graue Spanische Moos in den Wipfeln der uralten Lebenseichen bewegte.
Sie würde nach Palmetto zurückkehren. Und dann würde dort die Hölle los sein.


Palmetto, South Carolina, 1976


»Du spinnst doch!« »Ich schwör's bei Gott.« »Du bist ein Lügner, Patchett.«
»Was sagst du, Lamar? Lüge ich oder nicht? Kann eine gute Nutte das Gummi nur mit dem Mund überstülpen oder nicht?«
Lamar Griffiths Blick wanderte unsicher zwischen seinen beiden besten Freunden, Hutch Jolly und Neal Patchett, hin und her. »Keine Ahnung, Neal. Kann sie's?«
»Ach, was frage ich dich überhaupt«, zischte Neal verächtlich. »Du warst sowieso noch nie bei 'ner Nutte.«
»Aber du...«, lästerte Hutch.
»Ja, ich. Und mehr als einmal.«
Die drei High School Seniors hatten eine Nische in der örtlichen Milchbar in Beschlag genommen. Hutch und Lamar teilten sich eine der Vinylbänke, Neal lümmelte sich auf der anderen, zwischen ihnen die Tischfläche.
»Ich glaub' dir kein Wort«, sagte Hutch.
»Mein alter Herr hat mich mitgenommen.«
Lamar mußte bei der Vorstellung grinsen. »War dir das nicht peinlich?«
»Scheiße, nein!«
Hutch warf Lamar einen höhnischen Blick zu. »Er lügt, du Vollidiot.« Wieder Neal zugewandt fragte er: »Und wo soll dieser Puff sein?«
Neal musterte sein Spiegelbild im Fenster. Sein hübsches Gesicht starrte ihm entgegen. Sein dunkelblonder Pony über den sexy grünen Augen hatte genau die richtige Länge. Die rotbraun-weiße High-School-Lederjacke war angemessen abgewetzt und hing ihm lässig über die Schultern.
»Ich hab' nicht gesagt, daß er mich in einen Puff geschleppt hat. Er hat mich zu einer Nutte mitgenommen.«
Hutch Jolly war lange nicht so attraktiv wie sein Freund Neal. Er war ein hochaufgeschossener Junge mit breiten knochigen Schultern, hellrotem Haar und ausgeprägten Segelohren. Hutch bewegte sich vor und leckte sich über die fleischigen Lippen. Dann flüsterte er verschwörerisch: »Du willst mir also weismachen, daß es hier in unserer Stadt eine Nutte gibt? Wer ist sie? Wie heißt sie? Wo wohnt sie?«
Neal schenkte seinem Freund ein träges Lächeln. »Ihr glaubt doch nicht im Ernst, daß ich das ausgerechnet euch verraten würde. Als nächstes hör' ich dann, daß ihr zwei an ihrer Tür klopft und einen verdammten Narren aus euch macht. Ich müßte mich ja schämen, mit euch in Verbindung gebracht zu werden.«
Er winkte die Kellnerin heran und bestellte eine neue Runde Cherry Coke. Sobald die prickelnde Erfrischung auf dem Tisch stand, langte Neal in die Innentasche seiner Jacke, fischte einen Flachmann heraus und bediente zuerst großzügig sich selbst, bevor er dann die Flasche weiterreichte. Hutch goß sich von dem Bourbon ein.
Lamar lehnte ab. »Danke. Ich hab' genug.«
»Kinderkacke«, meinte Hutch und stieß seinem Freund den Ellenbogen in die Seite.
Neal ließ den Flachmann wieder in der Jackentasche verschwinden. »Mein alter Herr sagt immer, von zwei Dingen kann man nie genug haben. Von Whiskey und von Frauen.«
»Amen.« Hutch gab Neal immer recht.
»Und was meinst du, Lamar?« stichelte Neal.
Der dunkelhaarige Junge zuckte mit den Achseln. »Klar.«
Neal runzelte unzufrieden die Stirn und ließ sich gegen die Rückenlehne fallen. »So langsam, aber sicher fange ich an, mir deinetwegen Sorgen zu machen, Lamar. Wenn du nicht mitziehen kannst, müssen wir eben auf dich verzichten.«
Lamars dunkle Augen füllten sich mit Furcht. »Was meinst du mit>mitziehen»Was ich meine? Ich meine aufmischen. Bumsen. Saufen.«

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