Fahrenheit 451. Diogenes Taschenbücher,  Band 20862

Fahrenheit 451. Diogenes Taschenbücher, Band 20862

Roman

von Ray Bradbury

Buch

Taschenbuch (227 Seiten)

28. Auflage

Sprache: Deutsch

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'Fahrenheit 451' ist die Temperatur, bei der "Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt". In Ray Bradburys Zukunftsvision ist die Feuerwehr nicht mehr mit Wasserspritzen ausgerüstet, sondern mit Flammenwerfern, die genau diesen Hitzegrad erzeugen, um die letzten Zeugnisse individualistischen Denkens - die Bücher - zu vernichten. Da -beginnt der Feuerwehrmann Guy Montag, sich Fragen zu stellen... Die beängstigende Geschichte von einer Welt, in der das Bücherlesen mit Gefängnis und Tod bestraft wird, ist ein zeitloses Plädoyer für das freie Denken.

Produktdetails

Verkaufsrang: 19.033
ISBN-10: 3-257-20862-6
EAN: 9783257208627
Originaltitel: Fahrenheit 451
Erschienen: Juni 2008
Verlag: Diogenes Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 28. Auflage
Seitenzahl: 227
Gewicht: 204 g
Übersetzer: Fritz Güttinger
Reihe: Diogenes Taschenbücher
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Ray Bradbury

Ray Bradbury, geboren 1920, schreibt neben Romanen und Erzählungen Gedichte, Essays und Filmscripts; etliche seiner Werke wurden verfilmt. Sein Werk wurde mit dem National Book Award ausgezeichnet. 2007 erhielt Ray Bradbury im Rahmen der Pulitzer-Preis-Verleihung eine besondere Ehrung für sein Lebenswerk. Der Autor lebt in Los Angeles.

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Kundenrezensionen

  • Fahrenheit 451 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martin Strack, am 27.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In der Zukunft haben Buchhändler keinen sicheres Standbein mehr. Das Lesen und gar der Besitz von Büchern sind verboten und werden streng bestraft, und über die Einhaltung des Verbots wacht unermüdlich die Feuerwehr. Gnadenlos verbrennen sie jedes Buch, jede Bibliothek, denn Bücher sind gefährlich für die soziale Ordnung.
    Doch Guy Montag, vormals linientreuer Feuerwehrmann, beginnt , aus der stumpfsinnigen Glückseligkeit der Massenmedien erwacht, nach dem „Warum“ zu fragen.
    Warum sind Bücher verboten?
    Warum legt die Feuerwehr Brände, statt sie zu verhindern?
    Warum wird nie vom Krieg berichtet, der das Land bedroht?

    Dieses Buch erzählt eine faszinierende Geschichte, die, obwohl bereits über 50 Jahre alt, heute noch erschreckend real ist, sogar mehr noch als damals.
    Es führt vor Augen, wie einfach die Bevölkerung mit Hilfe von Massenmedien, die immer weniger tatsächlichen Inhalt vermitteln, dumm und unmündig gehalten werden kann.
    Es ist gleichzeitig eine Erinnerung was in der Vergangenheit geschehen ist , sowie eine Warnung was geschehen könnte wenn ihr uns zu sehr von Massenmedien berieseln lassen ohne selbst zu denken.
    Durch diesen Realitätsbezug wird dem Leser auf bedrückende Weise klar, dass wir zum Teil schon in dieser Vision der Zukunft angekommen sind, was das Lesen umso faszinierender gestaltet.

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  • Die Bewahrung des geschriebenen Wortes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Zörner, am 14.08.2008

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    "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury ist ein Klassiker und gleichzeitig sein sicher bekanntestes Buch. Der Bekanntheitsgrad seines Romans ging so weit, dass fast sein sämtliches anderes Schaffenswerk ignoriert wurde und er sogar wünschte "Fahrenheit 451" nie geschrieben zu haben. Dies wäre aber einer immenser Verlust für die Literatur gewesen.
    Der Roman spielt in einer nicht all zu fernen Zukunft, in der Bücher als Grundstein allen Übels auserkoren wurden. Die Regierung baute die Feuerwehr nun so um, dass sie anstatt Feuer zu löschen, welche legten um Bücher zu verbrennen. Nicht selten werden dabei auch deren Besitzer und dessen Haus vernichtet. Guy Montag ist Feuerwehrmann und verheiratet. Glücklich ist er jedoch nicht, doch wirklich bewusst wird ihm dies erst als der die junge Clarisse trifft, die ihn zum Nachdenken bringt. Kurz darauf ist sie tot, überfahren. Montags selbstständiges Denken angregt durch die seltsame Begnung, veranlasst ihn schließlich ein Buch zu stehlen und zu den anderen die er vorher schon ansammelte zu legen. Gelesen hat er noch keins davon. Als er es schließlich tut, gerät er ins Visier seiner ehemaligen Freunde und Kollegen.
    Bradbury schafft in "Fahrenheit 451" eine Zukunftsvision in der selbstständiges Denken den Tod bedeuten kann. Die Menschen werden von Musik und vor allem Fernsehen regelrecht niedergeschrieen. TV beschränkt sich nicht mehr nur noch auf einen kleinen Bildschirm, sondern spielt sich auf den gesamten Wänden ab. Montags Frau Mildred ist der Bradburys Zukunftsmensch in Reinkultur. Sie bezeichnet die Fernsehfamilien als "Die Verwandtschaft" und schläft nur mit einem Musikknopf im Ohr ein, dass aber auch sie im tiefsten unglücklich ist, zeigt sich gleich in einer der ersten Szenen, in der sie mehr oder minder unwissentlich Selbstmord begehen will.
    Jeder Literaturfreund sollte "Fahrenheit 451" gelesen haben, denn Ray Bradbury erzählt nicht nur eine spannende und faszinierende Geschichte, sondern bedient sich auch einer hervorragenden Sprache.

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  • Die Zukunft ist eigentlich schon da! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Peter Ross, am 16.07.2007

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Roman aus den 50er Jahren beschreibt u.a. die 'Familie', könnte Big Brother oder sonst so eine Doku-Soap sein! Oder die Online-Spiele (WOW!!!)!!!
    Weiterhin gibt es 'Wände', die einen >ZUDRÖHNEN<, Flachbildschirme und die neue Sound-Techniken ...
    Weiterhin die Autorennen, das Getue und Nichtssagende der Menschen; man gehe über die Straße und höre den Leuten zu: Es ist soweit.

    Nur die Bücher haben sich noch einigermassen gehalten ...

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  • Ein Muss für jeden Literaturliebhaber Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von reini68.blogspot.at, am 04.01.2007

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In einer nicht zu fernen Zukunft sind Bücher abgeschafft. Irgendwann kam die Bevölkerung der USA auf die Idee, dass Bücher für nichts gut sind. Sie lenken vom passiven Konsum ab und erfordern permanent aktive Stellungnahme und Diskussion. Dies führte dazu, dass man sich dieser Unruhestifter ein für alle mal entledigte und sie einfach verbot. Da man sowieso die Feuerlöschaufgaben der Feuerwehr nicht mehr benötigte (schließlich sind ja alle Häuser feuersicher), funktionierte man diese kurzerhand zu einer Buchverbrennungsmaschinerie um. Ganz nebenbei hat man das Spitzeltum perfektioniert, jeder vernadert jeden, und so hat die Feuerwehr alle Hände voll zu tun, Bücher und Bibliotheken zu verbrennen und die Besitzer der Staatsgewalt zu übereignen - soferne diese nicht mitverbrannt werden. Dies ist die Geschichte des Feuerwehrmannes Guy Montag, der durch einige Begegnungen nachzudenken beginnt, ob ihm nicht etwas fehle. Dieses Werk schildert den Kampf der freien Gedanken gegen die allesbeherrschende totale Dröhnung - würde man heute etwas ungeniert und wenig wortgewandt formulieren. Anders als in den beiden anderen großen Dystopien des 20. Jahrhunderts ('1984' und 'Schöne neue Welt') wird das totalitäre Regime nicht durch permanente Kontrolle und Druck gestützt, sondern durch Gleichgültigkeit - Brot und Spiele eben.

    Trotz der wenigen Seiten die dieses Buch aufzuweisen hat, erreicht es einen Tiefgang wie man ihn in vielen 1000-seitigen Schmökern suchen muss und niemals findet. Ganz selten gelingt es Autoren den inneren Kampf des Protagonisten derart gut darzustellen, wie es Bradbury in diesem Buch mit seinem Guy Montag schafft. Alleine die sprachliche Eloquenz des Erzählers rechtfertigt die fünf Sterne dieses Buches, doch damit ist es noch lange nicht getan.

    In teilweise kafkaesken Szenen gelingt es Bradbury eine Anklage gegen das Verkümmern des aktiven Denkens zugunsten der Konsum- und Mediengesellschaft zu erheben. Besonders begeisternd war für mich der teilweise wunderbare expressioniste Schreibstil, der diese Dualität, diesen ewigen Kampf, beinahe physisch erlebbar macht. Auf wunderschöne Weise gelingt es Bradburry diesen Zweikampf zwischen Ewigem und Vergänglichen, in den beiden zentralen Frauenbegegnungen des Guy Montag aufzuzeigen; einerseits das Ehrliche, Reine und Zarte (Clarisse) und andererseits das Verstörte, Dumpfe und Zukunftslose (Mildred).

    Den Film - wenngleich schon vor 20 Jahren gesehen - kann ich noch sehr gut erinnern, und immer wieder taucht Oskar Werner beim Lesen des Guy Montag vor meinem geistigen Auge auf. Aber das Ende des Buches ist nicht das Ende des Filmes. Das Buch geht noch einen Schritt weiter. Fazit: Der zweifellos sehr gute Film reicht dennoch nicht an dieses Buch heran, nicht weil Filme meist schlechter sind als deren literarische Vorlagen, sondern weil dieses Buch so überragend ist. 5 Sterne reichen hier nicht aus.

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  • eine Vision? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mario Pf., am 07.11.2005

    3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ray Bradburrys düstere Zukunftsvision ist keine Utopie, sie ist eine beklemmende Möglichkeit. Fahrenheit 451 thematisiert eben jenen noch immer aktuellen Effekt einer immer schneller lebenden Gesellschaft. Treffend ließe sich Bradburrys auch als extreme Variante der so genannten Spaßgesellschaft bezeichnen, was diese Idee auch so verflucht realistisch macht.

    Die Geschichte von Fahrenheit 451 beginnt mit dem Feuermann Guy Montag. Die Welt hat sich verändert, Bücher werden wo immer man sie findet verbrannt. Die Feuerwehr wehrt nicht mehr das Feuer sondern legt die Brände, sie verbrennt das Wissen, das zu Fragen führen könnte und Fragen sind es was diese Gesellschaft fürchtet. Die Zeiten sind hektisch und niemand möchte sich mehr Fragen stellen, denn das würde die Hektik zum Erliegen bringen und genau deshalb gibt es diese Hektik auch, um Denken zu verhindern, denn verschiedene Ansichten verhindern gemeinsames Zusammenleben und die Schuld an allem Hass liegt eben bei jenen Hindernissen. Deshalb hat man beschlossen, ohne dass die Menschen sich dagegen zur Wehr setzten, dass man alles tun muss, um die Gesellschaft zusammenzuhalten. Bücherverbrennungen sind dabei nur ein notwendiges Übel. Eines Tages trifft eben dieser Guy Montag, ein Feuerwehrmann, auf das 17jährige Mädchen Clarisse McClellan. Sofort von dem seltsamen Mädchen fasziniert begreift Montag nicht, wie schnell er von jenem Weg abkommt, den er als Feuerwehrmann zu gehen gewählt hatte. Langsam fängt er an wieder frei zu denken und gelangt zur Einsicht, wie verfahren seine Situation eigentlich ist. Als er eines Tages auch noch mit ansehen muss, wie eine Frau sich mitsamt ihrer Bücher verbrennen lässt, bricht in ihm ein schwerer innerer Konflikt aus. Die vorherrschende Ideologie, manifestiert in Hauptmann Beatty, lässt ihn jedoch nicht so einfach seines Weges ziehen. Beatty konfrontiert ihn mit seiner Sicht der Dinge, mit der Weltanschauung der Allgemeinheit. Doch Montag hat schon zuviel von den Dingen gesehen, die ihm Beatty nicht schönreden kann. Man vernichte alles was Unzufriedenheit verursachen könnte, man brenne es nieder für das Allgemeinwohl, um Nachdenken, Überlegen, sich bewusst werden, gleich vorweg zu verhindern. Mit seiner Frau Mildred als typischer Vertreterin dieser „Spaßgesellschaft“ hat Montag jedoch schon die Erfahrung gemacht, dass dieses gepriesene System nicht funktioniert. Sie ist tablettensüchtig, lebt bzw. rast am Leben vorbei und spricht mit (Fernseh-)Wänden. Und auch die Feuerwehr als Hüterin der gesellschaftlichen Ordnung ist nicht mehr als ein Literaturkiller und manchmal tötet sie auch Menschen, denn hinter jedem Buch steht bekanntlich ein Mensch. Unglücklich vom plötzlichen Verschwinden Clarisses und in arge Selbstzweifel und Bedrängnis gestürzt macht sich Montag zu einem möglichen Freund und Helfer auf, einem der wenigen noch lebenden Akademiker. Damit hat er sein Schicksal besiegelt.

    Fahrenheit 451 ist eine düstere Vision, zugleich aber auch ein Buch über Bücher und die Liebe zu Büchern. Ray Bradburry ist mit diesem „Meisterwerk“ ein Stück Literaturgeschichte gelungen, die meiner Meinung nach noch faszinierender ist als George Orwells 1984. Bradburry ist nicht nur Visionär, er ist auch ein genialer Geschichtenerzähler und das macht ihn so lesenswert, denn er reizt den Leser zum Weiterlesen. Was dieses Drama aber so faszinierend macht, ist seine Glaubwürdigkeit.

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    von einer Kundin/einem Kunden

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Neben den "Mars-Chroniken" wohl Bradburys bekanntestes Werk, dürfte vielen auch die Verfilmung durch Francois Truffaud aus dem Jahre 1966 in Erinnerung geblieben sein. Diese gehört zu dem Besten was die 60er Jahre zu bieten hatten, unter anderem weil die Atmosphäre der Buchvorlage dort erstaunlich gut getroffen wird. (Für 1999 ist übrigens ein Remake unter der Regie von Mel Gibson geplant, Gerüchten zufolge mit Tom Cruise in der Hauptrolle.) Erzählt wird die Geschichte des Feuerwehrmanns Montag, dessen Job darin besteht Bücher zu verbrennen - Bücher, die einige "subversive Elemente" bei sich verstecken und so vor der Vernichtung retten wollen. Doch noch erschreckender als die bloße Tatsache ist die offizielle Begründung für dieses Vorgehen: man will vermeiden, daß die Bevölkerung mit komplizierten Thesen, ungeklärten Fragen oder komplexen Problemen konfrontiert wird, und sich so unnötige Sorgen macht. Und wirklich - die große Mehrheit findet bereits im Konsum der täglichen Seifenopern ihre Erfüllung und kommt nicht einmal auf die Idee irgend etwas zu hinterfragen. Zwischenmenschliche Beziehungen finden nur noch vor dem Fernseher statt und das einzige Gesprächsthema bilden die gestrigen Sendungen. Doch Montag, eigentlich ja direkt an dem System beteiligt, fühlt eines Tages ein Gefühl aufkeimen, daß den meisten seiner Zeit fremd ist: Neugier. Die zufällige Bekanntschaft mit einer unangepaßten Romantikerin läßt immer größere Zweifel an der Richtigkeit seines Tuns aufkommen, und als sie plötzlich spurlos verschwindet, kommt es wie es kommen muß: Montag liest, was er eigentlich verbrennen soll ...
    Urteil: Auch wenn die Atmosphäre - beklemmend und pessimistisch, ohne Hoffnung auf schnelle Besserung - beeindruckt und Bradburys Szenario durchaus eine Faszination besitzt, kann ich mich mit seinem Stil nicht so recht anfreunden: wie auch in den Mars-Chroniken erschafft Bradbury eine Phantasiewelt ohne die Absicht zu haben, diese "realistisch" erscheinen zu lassen. Vielmehr benutzt er diese Welt als Plattform, um auf existierende soziale Probleme hinzuweisen und vor deren Folgen zu warnen. Was einem wohl noch im Gedächtnis bleibt, ist die für ihn so typische Weise, Maschinen als beseelte Wesen zu beschreiben: der Hellhound ist natürlich hier das Paradebeispiel, doch auch Montags Beziehung zu seinem Flammenwerfer oder die Magenpumpe fallen ganz klar in diese Kategorie. Dieser spezielle Stil mag für einige bestimmt noch das i-Tüpfelchen auf dem Ganzen sein, in meinem Fall jedoch schmälerte es den Lesegenuß etwas - nichtsdestotrotz ein lesenswerter Klassiker, wie man ihn von heutigen Autoren nicht mehr in dieser Form zu sehen bekommen wird.

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    von einer Kundin/einem Kunden

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Unterdrückung der Phantasie oder aller Bücher ist ein Aspekt der konformistischen Gesellschaft, der auch von anderen Autoren erwähnt wird, aber für Bradbury ist sie eine Spezialität. Von allen Höllen des Konformismus, die in der Science-fiction vorkommen, ist keine mit so viel Können beschrieben wie bei Bradbury.

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