Freakonomics. Goldmanns Taschenbücher, Band 15451

Warum wohnen Drogenhändler bei ihren Müttern? - Führt mehr Polizei zu weniger Kriminalität? - Sind Swimmingpools gefährlicher als Revolver? - Macht gute Erziehung glücklich?. Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen

von Steven D. Levitt, Stephen J. Dubner

Buch

Taschenbuch (411 Seiten)

3. Auflage, aktualisierte u. erweiterte Taschenbuchausg.

Sprache: Deutsch

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Aha-Effekte garantiert!


Die moderne Welt wird immer komplizierter. Und selten ist konventionelle wissenschaftliche Methodik geeignet, uns auf vernünftige Fragen praktische Antworten zu liefern. Steven Levitt, ein brillanter junger Professor der Wirtschaftswissenschaften, untersucht mit ökonomischen "Werkzeugen" eine Vielzahl gesellschaftlicher Themen. In Zusammenarbeit mit dem Journalisten Stephen Dubner ist ein Buch entstanden, das zahlreiche Aha-Effekte garantiert, das uns manchmal schmunzeln lässt und stets über eindimensionales Denken hinausführt. So lassen sich viele scheinbar komplexe Probleme mit dem richtigen Schlüssel relativ einfach lösen. Hier werden Fragen aus verschiedensten Gebieten beantwortet, Fehleinschätzungen korrigiert und Verbindungen hergestellt, an die man oft nicht einmal ansatzweise denkt.


Was meinen Sie:


. Sind Swimmingpools gefährlicher als Revolver?


. Besteht ein Zusammenhang zwischen Abtreibung und Schwerverbrechen? (Die politisch "unkorrekte" Beantwortung dieser Frage hat den Autoren zahlreiche Drohbriefe beschert.)


. Welche Qualitäten besitzen gute Eltern, und können wir uns auf Erziehungsratgeber verlassen?


. Eher skurril, aber entlarvend: Die Antwort darauf, warum Drogenhändler überdurchschnittlich lang bei ihren Müttern wohnen, und dass der Aufbau von Drogenringen am ehesten mit der MacDonalds-Franchise-Struktur vergleichbar ist.


Ein Buch voller spannender, unterhaltsamer und unerwarteter Geschichten, das zeigt, wie voreingenommen wir an vieles herangehen. Spielerisch werden die Ressourcen des Querdenkens aktiviert: Auf neue Ideen und kreative Lösungen kommen wir nur, wenn wir Probleme aus einer anderen als der gewohnten Perspektive betrachten.


Produktdetails

Verkaufsrang: 14.196
ISBN-10: 3-442-15451-0
EAN: 9783442154517
Originaltitel: Freakonomics
Erschienen: 13.08.2007
Verlag: Goldmann
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 3. Auflage, aktualisierte u. erweiterte Taschenbuchausg.
Seitenzahl: 411
Gewicht: 342 g
Übersetzer: Gisela Kretzschmar
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
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Steven D. Levitt

Steven Levitt, geb. 1967 in Boston, zeichnete sich schon während seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften in Harvard durch sein unkonventionelles Denken aus. Seit 1999 hält Levitt eine Professur an der University of Chicago und ist Herausgeber des 'Journal of Political Economy'.

Stephen J. Dubner

Stephen J. Dubner hat von 1994 bis 1999 als Herausgeber und Journalist für das 'New York Times Magazine' gearbeitet. Heute schreibt Dubner free lance u.a. für den New Yorker, die Washington Post und Time.

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Kundenrezensionen

  • Freakonomics Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katharina Falger, am 29.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Buch, welches interessanten Fragen auf den Grund geht, die so noch nie gestellt wurden. Sind Revolver gefährlicher als Swimmingpools? Was war ausschlaggebend für den Kriminalitätsrückgang in den USA der 90er Jahre? Und was haben Sumo-Ringer mit Lehrern gemeinsam?
    Wer ein durchgehendes Thema von diesem Buch erwartet, wird leider enttäuscht. Wer aber wissen will, wie man Antworten auf die wichtigen Fragen bekommt, findet mit "Freakonomics" heraus, wie man dazu die Werkzeuge der Ökonomie benutzt. Und das ganz ohne unverständliche Fachsprache.

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  • Ganz hervorragend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lena Waider, am 10.09.2008

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    Ein ganz hervorragendes Buch zweier Querdenker, die anhand von Regressionsanalysen aus großen Datenmengen manchen Zusammenhang hervorbringen, den die meisten aus politischen Gründen lieber nicht wissen wollen. Besonders interessant fand ich den Teil, in dem 8 Faktoren gelistet werden, die mit dem schulischen Erfolg von Kindern korrelieren, und 8 weitere Faktoren, die das nicht tun. Hätten Sie gedacht, dass es statistisch gesehen keinen Einfluss hat, ob die Eltern zusammenleben oder sich getrennt haben, das Kind geschlagen wird oder nicht, häufig ins Museum geschleppt wird oder auch nicht?
    Die beiden Autoren warnen selbst davor, manche der ermittelten Zusammenhänge zu kausal zu sehen. Beispielsweise ergab die Untersuchung, dass es für den schulischen Erfolg eines Kindes gut ist, wenn im Haushalt viele Bücher sind. Ein US-Senator wollte daraufhin schon jedem Kind immer mal wieder ein Buch zuschicken. Das ist natürlich Unfug. Der vermutliche Zusammenhang ist, und der hat sich ja dann auch ergeben: Es ist für den schulischen Erfolg eines (leiblichen) Kindes außerordentlich positiv, wenn es gebildete Eltern hat.
    Was lernen wir daraus? Ich befürchte gar nichts. Weil wir nicht lernen wollen, sondern so weitermachen wie bislang, ganz nach der Devise: Es wird schon irgendwie gut gehen.

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  • Überraschende Antworten auf Fragen, die man sich so nie stellen würde Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kaffee, am 17.07.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In diesem Buch werden Antworten auf Fragen gegeben, die man sich selber wahrscheinlich nie stellen würde - aber es wäre vielleicht gar nicht so schlecht wenn wir uns auch öfter Fragen stellen würden, die nicht offensichtlich sind.

    Wer zum Beispiel hat schon mal darüber nachgedacht, ob Swimmingpools gefährlicher sind als Revolver? - Dargestellt wird dieses Thema, in dem verglichen wird, ob man ein Kind eher bei einer Familie spielen lassen würde, die einen Revolver besitzt oder bei einer, die einen Swimmingpool im Garten hat. Ich glaube jeder würde ich eher für den Swimmingpool entscheiden - es klingt doch weitaus weniger gefährlich!
    Die Wahrheit schaut dann doch wieder ganz anders aus - es ertrinken weitaus mehr Kinder in einem Swimmingpool, mit einer Waffe werden sehr wenige getötet.
    Trotzdem dieses Wissen werden sich wohl trotzdem viele für den Pool entscheiden, Waffen klingen nach Gefahr, man verbindet sie mit Kriminalität.

    "Freakonomics" ist ein empfehlenswertes Buch, interessant zu lesen und eine Erweiterung des eigenen Wissens.

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