Gewalt ist eine Lösung

Morgens Polizist, abends Hooligan. Mein geheimes Doppelleben

von Stefan Schubert

Buch

gebunden (332 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Polizist als Hooligan entlarvt - diese Schockmeldung erschütterte 1996 die ganze Nation. Nach einem Fußballspiel hatten Hooligans in der Bielefelder Innenstadt eine Straßenschlacht mit 55 Verletzten angezettelt - an vorderster Front dabei: Stefan S., Polizist . Acht Jahre lang hatte der Polizeiobermeister in zwei Welten gelebt: Während er unter der Woche in Uniform auf Streife ging, zog er am Wochenende deutschland- und europaweit durch die Stadien. Hart und ehrlich berichtet Stefan Schubert von dem süchtig machenden Rausch der Gewalt und deckt zugleich das Versagen der Polizei auf, die ihn unbehelligt ließ, obwohl sie von seinem blutigen Hobby wusste. Nach einem geheimen Deal zwischen Staatsanwaltschaft, Gericht und Polizeiführung schied er aus dem Polizeidienst aus - jetzt packt er aus.
"Ein interessantes Buch!" Günther Jauch in Stern TV
"Niemand hielt ihn auf. Niemand setzte ihm Grenzen. Niemand sagte, jetzt ist Schluss." Spiegel Online
"... ehrlich und in schonungsloser Härte." Neue Westfälische
"[...] unvorstellbar spannend und mitreißend geschrieben [..]. Eine geniale Kombination aus Sachbuch und packendem Thriller" buchtips.net
"Ein bizarres Doppelleben." Welt.de
"Schuberts Buch liest sich deutlich interessanter als das Gros der bislang verfügbaren Raufliteratur" 11 Freunde
"Er war der Wolf im Schafspelz der Polizei." Berliner Morgenpost
"Lohnenswert macht die Lektüre die allmählich einsetzende Erkenntnis, dass es sich bei Hooligans und Polizisten um Brüder im Geiste handelt." Tagesanzeiger
"Stefan Schubert weiß Dinge, die nur wenige Menschen wissen. Er weiß zum Beispiel, wie sich eine Fraktur des Nasenbeins anhört." Die Welt
"Eine unglaubliche, aber wahre Geschichte: Acht Jahre lang führte Autor Stefan Schubert nahezu unbemerkt ein Doppelleben - als Polizist und als Hooligan." Braunschweiger Zeitung
"Dass Schubert regelmäßig mit Blutergüssen oder Schürfwunden beim Dienst erschien, zuweilen Knochenbrüche hatte und sein Name über die Jahre in einem halben Dutzend Straf- oder Ermittlungsverfahren gefallen war, wurde von seiner Dienststelle nicht wahrgenommen." Die Welt

Pressestimmen:

Ein interessantes Buch!
Günther Jauch in Stern TV
Niemand hielt ihn auf. Niemand setzte ihm Grenzen. Niemand sagte, jetzt ist Schluss.
Spiegel Online
... ehrlich und in schonungsloser Härte.
Neue Westfälische
[...] unvorstellbar spannend und mitreißend geschrieben [..]. Eine geniale Kombination aus Sachbuch und packendem Thriller.
buchtips.net
Ein bizarres Doppelleben.
Welt.de
Schuberts Buch liest sich deutlich interessanter als das Gros der bislang verfügbaren Raufliteratur.
11 Freunde
Er war der Wolf im Schafspelz der Polizei.
Berliner Morgenpost
Lohnenswert macht die Lektüre die allmählich einsetzende Erkenntnis, dass es sich bei Hooligans und Polizisten um Brüder im Geiste handelt.
Tagesanzeiger
Stefan Schubert weiß Dinge, die nur wenige Menschen wissen. Er weiß zum Beispiel, wie sich eine Fraktur des Nasenbeins anhört.
Die Welt
Eine unglaubliche, aber wahre Geschichte: Acht Jahre lang führte Autor Stefan Schubert nahezu unbemerkt ein Doppelleben - als Polizist und als Hooligan.
Braunschweiger Zeitung
Dass Schubert regelmäßig mit Blutergüssen oder Schürfwunden beim Dienst erschien, zuweilen Knochenbrüche hatte und sein Name über die Jahre in einem halben Dutzend Straf- oder Ermittlungsverfahren gefallen war, wurde von seiner Dienststelle nicht wahrgenommen.
Die Welt
Er war Dr. Jekyll und Mr. Hyde.
Bayern 3

Produktdetails

Verkaufsrang: 11.695
ISBN-10: 3-86883-064-2
EAN: 9783868830644
Erschienen: 01.03.2010
Verlag: Riva Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 332
Länge/Breite: 219mm/158mm
Gewicht: 574 g
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Kundenrezensionen

  • Erschreckende Parallelwelten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mark Müller, am 18.12.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch beschreibt den Weg in die Gewalt in einem Strudel aus Alkoholrausch und wilder Männerbündelei. Gewalt als archaisches Mittel, um sich Respekt zu verschaffen und als willkommener Zeitvertreib. Der Fußball-Club Arminia Bielefeld und die Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden zur Kulisse der Gewaltausübungen. Die Lektüre zeigt die gesamte Entstehung seiner beiden "Karrieren" und seine Zerrissenheit. Gleichzeitig versucht der Autor immer wieder beide Seiten seines Lebensweges aufzuzeigen, was ihm auch gut gelingt.

    Das Buch sticht - gerade bei einem Vergleich mit den eher schlicht verfassten Hooliganbüchern aus England heraus - sowohl bei der Rhetorik, dem sprachlichem Aufbau und dem roten Faden der Geschichte.

    Der Ausschlaggebende Grund für die mögliche Bestwertung liegt in der spannenden Erzählweise. Dem Buch ist es gelungen mich zu fesseln. Es hat mich gepackt, dass ich es beinahe überflogen habe. Nach einer Pause habe ich es noch mal mit entsprechender Ruhe gelesen.

    Die Konsequenz die ich oben noch bemängelte, wurde bei den Gewaltdarstellungen bis zum äußersten ausgereizt. Hart, direkt und bildlich erschreckende Schilderungen lassen einen schaudern. Man kann sich hinein versetzen in die Passanten auf Mallorca, die schlicht verstummten beim ungewollten Zeuge werden des Gewaltexzesses.

    Ich kann immer noch nicht abschließend verdauen, dass dies eine wahre Geschichte ist. Dass jemand mit einem offensichtlich eklatanten Gewaltproblem acht Jahre im Polizeidienst tätig war, sogar Politiker wie Helmut Kohl und US- Außenminister Baker beschützte. Kaum vorstellbar.

    Den Widerspruch beider Leben in einer Person zu vereinen und ansprechend dem Leser aufgezeigt zu haben ist die Besonderheit des Buches und seine große Stärke.

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  • Spannend und packend geschrieben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.12.2010

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe schon alles gelesen, was über Fußball und Gewalt auf dem Markt ist, aber noch nie hat mich ein Buch so gefesselt.
    Authentisch und ansprechend geschrieben, ließ mich das Buch wieder in meine alte, eigene Vergangenheit in der Fußballszene eintauchen. Bei einer meiner wenigen Lesepausen, wurde mir erst wieder bewußt, dass hier eine wahre Geschichte geschrieben wird. Fußballherz, was willst du mehr!?
    Ich wurde hin und her gerissen zwischen lustigen, leichtem Kopfschütteln auslösenden Anektoten, bis schockierend brutal geschilderten Schlägereien. Das ganze wird von der Spannung dieses unglaublichen Doppellebens überspannt. Nach den Kapiteln, besonders ab der Mitte, kann man nicht mehr fassen, dass er auch aus diesem Mist wieder rausgekommen ist. Da hat mal jemand - der Schreiber- wirklich ein Leben gelebt, was aufgeschrieben werden mußte. Mich würde nicht wundern, wenn mir das Cover bald in den DVD Regalen wieder begegnet. So, genug gefaselt. Unbedingt Lesen!

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  • Zum Gähnen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.08.2010

    1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Habe viel erwartet von diesem Buch, wurde aber massiv enttäuscht. Wer bereits Hooligan-Literatur aus England gelesen hat, braucht dieses Buch nicht aufzuschlagen, er wird enttäuscht sein. Sprachlich sowieso äusserst bescheiden, geht es hier vor allem um Provinzpossen, wobei Schlägereien gegen Rocker und Soldaten und das Ausrauben von alten Omas im Mittelpunkt stehen. Besonders peinlich ist eine Aktion als die Firm von einer Sondereinheit der Polizei aufs übelste vermöbelt wird und dann Strafanzeige stellt - lächerlich. Alles in allem fällt mir nur ein Prädikat ein: lächerlich und zwar hochgradig.

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  • Geil auf Gewalt !!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Alexander Moser, am 19.03.2010

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gewalt ist manchmal die Lösung ?! Dies ist ein Bericht über einen Polizist der nach Dienstzeit zum Hooligan wird.Hart und ehrlich berichtet Stefan Schubert von dem süchtig machenden Rausch der Gewalt und deckt zugleich das Versagen der Polizei auf, die ihn unbehelligt ließ, obwohl sie von seinem blutigen Hobby wusste.Eine etwas andere Fußballfangeschichte.

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  • Geiles Buch!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.03.2010

    3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Was für ein Buch. Ich habe es nicht aus der Hand legen können. Unfassbar das dies eine wahre Geschichte ist. Bei jeder Erzählung denkt man: "Was? Aus dieser Geschichte ist er noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen? - unglaublich!". Besonders gut gefallen hat mir, dass durch die Geschichten in der Jugend der Weg zur Gewalt nachvollziehbar dargestellt wurde. Auch wenn die harte, ehrliche Sprache wohl einigen Sozialpädagogen schlaflose Nächte bereiten dürfte. Männerfreundschaft, Fußball, Kriminalität, Polizeiskandal, Alkohol Orgien und Gewalt - willkommen im täglichen Leben. Mit einem Finale was selbst ein Quentin Tarantino nicht spannender hätte gestalten können. Dies alles in einem guten Lesefluss auf hohem sprachlichem Niveau aufgeschrieben. Hammer!

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