Gotteszahl

Gotteszahl

Kriminalroman

von Anne Holt

Buch

gebunden (463 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Im norwegischen Küstenort Bergen nimmt eine grausige Mordserie ihren Anfang: Eva Karin Lysgaard war eine unbequeme Person. Jetzt ist die engagierte Bischöfin tot, erstochen, jegliches Motiv aber scheint zu fehlen. Kommissar Yngvar Stubø kommt ins tief verschneite Bergen, um nach Antworten zu suchen. Doch Lysgaards Ehemann schweigt, ihr Sohn ist mit der Situation überfordert. Die Ermittlungen laufen noch, als in Oslo weitere Morde geschehen, scheinbar ohne Verbindung und in sehr rascher Folge: eine Leiche im Hafenbecken, ein toter Junkie und ein herztoter Künstler. Dann stößt Stubø bei seinen Nachforschungen auf eine christlich-fundamentalis­tische Bewegung: »Gruppe 25«, Zahlenmystiker, die, von archaischem Hass getrieben, jeden töten, der ihren religiösen Vorstellungen nicht entspricht. Das nächste Opfer könnte Marcus Koll sein - doch der reiche Reeder passt so gar nicht ins Muster und war in seinem Leben alles andere als ein harmloses Opfer ...

Produktdetails

ISBN-10: 3-492-05395-5
EAN: 9783492053952
Originaltitel: Pengemannen
Erschienen: 06.09.2010
Verlag: Piper
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 463
Gewicht: 645 g
Übersetzer: Gabriele Haefs
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Gabriele Haefs

Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. 2011 wurde Gabriele Haefs als Königlich Norwegische Ritterin des St.Olavs Ordens in der Norwegischen Botschaft in Berlin ausgezeichnet u.a. für ihre Übersetzungen, für die Vermittlung von norwegischen Büchern nach Deutschland sowie für das Knüpfen von Kontakten im Kulturbereich ganz allgemein.

Anne Holt

Anne Holt, geboren 1958 in Norwegen, arbeitete nach ihrem Jurastudium als Journalistin, Polizistin und Anwältin, bevor sie 1996 für kurze Zeit norwegische Justizministerin war. Seit 1993 veröffentlicht sie psychologische Kriminalromane, die zu internationalen Bestsellern avancierten und mit den wichtigsten Krimipreisen ihres Landes ausgezeichnet wurden. Zuletzt erschien auf deutsch »Die Präsidentin«, in dem erneut Yngvar Stubø ermittelt. Mit ihrer Frau und Tochter lebt Anne Holt in Oslo und Südfrankreich.

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Kundenrezensionen

  • Morde in Oslo Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Aus dem Osloer Hafen wird eine fast verweste Leiche gezogen. Ein kleines Mädchen wird vor dem Continental fast von einer Straßenbahn überfahren. An Heiligabend wird die Bischöfin auf offener Straße ermordet. Eigentlich scheinen die beiden Fälle nicht zusammen zu hängen - genauso wenig wie die anderen Morde, die geschehen. Yngvar Stubo nimmt die Ermittlungen auf, was angesichts der sehr dünnen Beweislage nicht einfach ist.

    Der Roman/Krimi beginnt sehr vielversprechend. Zunächst werden die verschiedenen Fälle in losen Strängen erzählt, die bei Yngvar Stubo als Ermittler zusammenlaufen. Doch es kommen immer weitere Stränge dazu, die oft nicht weit verfolgt werden, bei denen Namen fallen, die irgendwann wieder aufgegriffen werden. Auf Dauer fand ich das sehr verwirrend, gerade auch in der Summe der Namen. Erst ab Seite 300 sortieren sich die Fälle so ungefähr und es wird übersichtlicher. An sich klärt sich der Fall dann auch relativ schnell, es bleiben jedoch Details, die sich erst in der Folgezeit auflösen und das auch nicht wirklich immer befriedigend.

    Ein solider Krimi mit einer interessanten Geschichte, bei dem die vielen Erzählstränge auf Dauer allerdings anstrengend werden. Die Hintergründe sind jedoch interessant, was das ganze sehr aufwertet. Dazu die dunkle Atmosphäre eines norwegischen Winters, die einfach passt.

    Fazit: Kein Highlight, aber ein guter, solider Krimi.

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  • Anregend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 24.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch erzählt von meheren Todesfällen,die scheinbar nichts miteinander zu tun haben.Außerdem erfahren wir etwas genauer,mit was sich Inger beschäftigt,was sie bewegt.Und wir stehen der Frage gegenüber,wo die Grenze verläuft,zwischen Meinungsfreiheit und Hass-Tiraden.Diese Fragestellung nimmt einen weiten Raum ein.Und regt sehr zum Nachdenken an.Währenddessen vernetzen sich die verschiedenen Erzählstränge zu einem dichten Netz.Ein absolut herausragender Krimi.

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  • 4 Fall von Yngvar Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von bookorpc, am 03.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gotteszahl ist der vierte Roman aus der Yngvar Stubø Reihe von Anne Holt. In diesem Roman hat auch Hanne Wilhelmsen, die Protagonistin aus der gleichnamigen Reihe ein kurzes Gastspiel.

    Inhalt: Wer hat die Bischöfin Eva Karin Lysgaard an Heilig Abend ermordet und wohin wollte sie mitten in der Nacht? Um die Antworten darauf zu finden, begibt sich Yngvar nach Bergen, dort trifft er auf eine Mauer aus Schweigen. Während Yngvar sich auf der Suche nach einen Bild macht, verfolgt seine Frau Inger Johanne eine andere Theorie. Diese hat mit ihrer Studie über Hasskriminalität zu tun. Dabei stößt sie auf weitere Todesfälle. Diese haben die Homosexualität als Gemeinsamkeit.
    Des weiteren macht sie sich Sorgen um Kristiane, ihrer ältesten Tochter. Diese würde nur knapp vor einen schrecklichen Unfall gerettet und seitdem hat Inger Johanne das Gefühl ihre Tochter werde verfolgt.

    Meine Meinung: Gotteszahl ist der erste Roman von Anne Holt, den ich gelesen habe und ich bin begeistert. Zwar fielen mir die ersten 100 Seiten etwas schwerer, da ich mich erst an den Schreibstil der Autorin und die verschiedenen Personen, die erst langsam ein Gesamtbild ergaben, gewöhnen musste. Aber die restlichen Seiten waren ein Genuss, der viel zu schnell verging. Obwohl ich die vorherigen Bücher nicht kenne, empfand ich Verweise bzw. Details aus diese nicht störend, sondern perfekt integriert. Es klärte sich zwar nicht alles auf, aber dadurch entstand kein Defizit beim Lesen. Dieser Kriminalroman enthält manch degoutanten Teil, oder hat euch schon mal ein Fisch aus einer Wasserleiche angelacht?! Diese sind zwar eher vereinzelnd, aber trotzdem einprägend. Mehr beschäftigte mich aber die Frage, wie all diese Personen zu einem gemeinsamen Ende finden, auch wenn das Ergebnis nicht vollkommen überraschend war.
    Fazit: Wer volles Lesevergnügen wünscht, sollte lieber beim ersten Band anfangen und auch die Reihe um Hanne Wilhelmsen nicht vergessen. Da die Kommissarin auch in der Yngvar Stubø Reihe eine Rolle spielt. Für mich steht fest, ich werde auch in Zukunft Bücher der Autorin lesen.

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  • Morde aus Hass Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von lenchen_196, am 19.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.


    Es passiert eine Serie von Morden, scheinbar ohne Verbindung. Im Osloer Hafenbecken wurde eine Leiche gefunden. In Bergen stirbt Eva Karin Lysgaard, die Bischöfin, die sich für „unbequeme“ Fragen heutigen Lebens engagierte. Ausgerechnet an Heiligabend erstochen, kein Motiv kann diese Tat rechtfertigen. Dazu kommen ein toter Junkie und ein bekannter Künstler, der einen Herzinfarkt erlitt. Meistens sind diese Morde als ein „natürlicher“ Tod vorgetäuscht.
    Jemand beobachtet das friedliche Familienleben der Bürger und bereitet höchstwahrscheinlich den nächsten Schlag vor...
    Kommissar Yngvar Stubo mit seinem Team ermittelt im Fall der toten Bischöfin, sucht die Antworten in anderen Fällen, bis sich ihm plötzlich der Zusammenhang aller Opfer entfaltet. Seine Frau Inger Johanne, Psychologin und Kriminologin, steht ihm mit ihrem Wissen und hilfreichen Vermutungen zur Seite.

    Eine weltweite christlich-fundamentalistische Bewegung scheint wohl in die Sache verwickelt zu sein. Ihr Programm ist Hass und Mord. Ein mystisches Ergebnis der Zahlenforschungen begründet angeblich das Recht, jeden zu töten, der den religiösen Vorstellungen dieser Bewegung nicht entspricht. Ich werde hier den Grund dieser Tode nicht verraten, damit dem künftigen Leser auch der Spaß bleibt, selber einige Mutmaßungen aufzustellen. Allerdings kommt Kommissar Stubo auch nicht gleich auf die richtige Lösung.
    Es klingt jetzt eher trocken und zu wissenschaftlich, der Roman ist aber sehr fesselnd und lebendig. Nicht viel Action, dagegen aber detaillierte Beschreibungen, ausführliche Gespräche und innere Monologe machen das Buch so interessant, dass man es kaum aus der Hand lässt, bis man mit dem Lesen fertig ist. Viele Familienszenen sind ansprechend beschrieben, mal humorvoll, mal rührend. Auch die vielleicht etwas ungewöhnlichen Arten der Ehe finden hier Platz und sind von der Autorin mit viel Wärme präsentiert, was einen nicht wundern muss, wenn man die Biografie von Anne Holt kennt. Die Sprache ist flüssig, die Länge der Abschnitte genau richtig, um den Leser mit den hier unbedingt nötigen trockenen Erklärungen nicht zu langweilen und die Spannung zu erhalten.

    Was mich beim Lesen etwas störte, war, dass die Autorin alle englischen Begriffe (die nicht gerade selten vorkommen) nicht übersetzt. Als ob es ganz selbstverständlich wäre, dass wohl jeder der englischen Sprache mächtig ist. Sogar ein Brief, der wichtige Informationen für die weitere Handlung enthält und vollständig in Englisch verfasst ist, wurde nicht übersetzt.
    Noch ein Manko, aus meiner Sicht, und ich weiß nicht, ob es sich hier um die Arbeit der Übersetzerin handelt oder um einige Unvollständigkeiten von der Autorin selber. Ich tippe eher auf die Übersetzung. Jeder letzte Satz von einem jeweiligen Abschnitt enthält ein bestimmtes Wort, das im ersten Satz des nächsten Abschnitts wiederholt wird. Man merkt es schnell, gewöhnt sich daran und es macht Spaß zu beobachten, wie die Autorin damit spielt. Dann plötzlich fällt es in einem oder anderem Satz aus, was ich als ärgerlich empfand, weil es aus dem Konzept reißt.

    Das war mein erster Roman von Anne Holt und auf jeden Fall nicht der letzte. Ich würde ihre weiteren Bücher gern kennenlernen, vor allem die Fälle des Osloer Kommissaren Stubo. Das Buch „Gotteszahl“ kann ich nur weiterempfehlen für alle nachdenklichen Leser von Krimiromanen.

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  • Mord im Namen der Religion Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Rosemarie Röhrig, am 15.03.2011

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    Gotteszahl ist der 4. Fall des Ermittelerteams Stubo / Johanne.
    Wer hat die engagierte Bischöfin Eva Karin Lysgaard erstochen?
    Zunächst findet sich kein Motiv,aber nach weiteren Morden stößt Stubo auf die " Gruppe 25", eine fundamentalistische, religiöse Vereinigung,die aus Hass auch nicht vor Mord zurückschreckt.
    Wie auch in den vorhergehenden Fällen entwickelt sich aus verschiedenen Erzählsträngen ein äußerst spannender Plot und in diesem Roman insbesondere ein Appell gegen Intoleranz.

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  • Anne Holt, "Gotteszahl" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anne Marie Wagner, am 29.11.2010

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    Das Ermittler- Ehepaar, Kriminalpsychologin Inger Johanne Vik, und Kriminalkommissar Yngvar Stube, ermitteln endlich wieder in einem neuen Fall. Ich fieberte dem Erscheinungstermin des Buches entgegen und wurde erfreulicherweise nicht enttäuscht. Geboten wurde mir ein super Krimi, mit komplexem Hintergrund und einem sympathischen Ermittlerpaar, das in einer Patchwork- Familie einen nicht immer einfachen Alltag lebt. Ermittelt wird in einer mysteriösen Mordserie der anscheinend ein mystisches Zahlenmuster zugrunde liegt. Eine atemlos packende Story vor dem Hintergrund des norwegischen Winters! Ein Buch das man bis zur letzten Seite nicht aus der Hand legen will. Hier können Sie sich Anne Holt in Höchstform gönnen, am Besten schön auf das Sofa gekuschelt mit einer griffbereiten heißen Tasse Tee.
    Dieser Titel steht auf meiner persönlichen Hitliste ganz vorn.

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  • Hass ist das tragende Motiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefan Flomm, am 15.11.2010

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    Kalt ist es an jenem Heiligen Abend in Norwegen. Eine Bischöfin macht sich auf den Weg – und wird erstochen. Ausgerechnet in jener Nacht, in der der Heiland das Licht der Welt erblickte. Doch es soll nicht der einzige Mord bleiben.
    In „Gotteszahl“ folgen noch weitere Bluttaten. Die norwegische Erfolgsautorin Anne Holt schafft es einmal mehr, aus vielen losen, scheinbar unverbundenen Fäden einen spannenden Roman zu weben. Wie die Schichten einer Zwiebel werden die Blenden entfernt, die zuvor die Sicht auf das große Ganze behindert haben.
    Das Grundmotiv in „Gotteszahl“ ist der Hass. Der Hass auf alles, was nicht der Norm zu entsprechen scheint. Hinter den Morden scheint sich eine Gruppe zu verbergen, die sich vor allem gegen die Homosexualität wendet. Und auf ihrer „Mission“ überwinden die Täter kaum für möglich gehaltene Grenzen. Immer frei nach dem – auch politisch leider immer wieder verfolgten – Motto „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“.
    Eine kleine „Gastrolle“ übernimmt Hanne Wilhelmsen in Holts neuem Roman. Die Ermittlerin, mit der die Norwegerin den Durchbruch schaffte, schafft die Verbindung zwischen zwei Ermittlerinnen. So öffnet sich der Vorhang und der Blick auf die Täter. Doch die Frage nach dem Warum der Morde bleibt bis zum Ende offen.
    (Erschienen in den Harburger Anzeigen und Nachrichten)

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  • Gotteszahl Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elke Meißner, am 19.10.2010

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    In diesem nun vierten Krimi mit den Ermittlern Stubo/ Inge Johanne öffnen sich ganz verschiedene Handlungsstränge, die auf den ersten Blick nicht zusammen passen wollen. Die Erzählstränge werden jedoch im weiteren Verlauf perfekt miteinander verknüpft.
    Anne Holt erweist sich für mich wieder als eine Meisterin der Spannung. Mit Eindringlichkeit und genauer Beobachtungsgabe lässt sie uns am Geschehen teilhaben.
    Für mich ist "Gotteszahl" ein tiefgründiger und zugleich gesellschaftskritischer Krimi.

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  • Spannende Unterhaltung von der besten skandinavischen Krimiautorin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Petra Kurbach, am 08.10.2010

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    Anne Holt hat hier einen neuen Fall für das Ermittlerpaar Vik/Stubo vorgelegt. Es beginnt mit der Ermordung einer Bischöfin am Weihnachtsabend und nichts ist wie es scheint. Sind hier religiöse Fanatiker am Werk? Oder steckt etwas anderes dahinter? Suche Sie sich ein gemütliches, ungestörtes Plätzchen und finden Sie es heraus.

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    von subechto, am 28.09.2010

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    …heißt der neue Kriminalroman von Anne Holt. Es ist der 4. Fall für den Osloer Kommissar Yngvar Stubø und seine Frau Inger Johanne, einer Kriminologin und Psychologin.
    Eigentlich mag ich die Hanne Wilhelmsen-Reihe ja lieber (sie hat hier eine kleine Nebenrolle), Yngvar und seine Frau sind mir irgendwie unsympathisch.
    Es geht um gleichgeschlechtliche Partnerschaft. Am Anfang fand ich die diversen Handlungsstränge, die scheinbar keine Verbindung zueinander haben, etwas verwirrend, aber ab der Hälfte des Buches wurde es dann klarer und auch spannender.
    Yngvar und seine Frau ermitteln quasi parallel und letztlich ist es eine Jugendfreundin von Inger Johanne, die nun in den USA lebt, die ihre Freundin auf die erste, brauchbare Spur bringt: Die "Gruppe 25" ist eine religionsübergreifende Bewegung, die von gemeinsamem Hass getrieben, in den USA bereits mehrere Morde an Homosexuellen begangen hat. Ihre Rechtfertigung finden sie in der Bibel und im Koran.
    Warum nun diese Gruppe in Norwegen aktiv wird, erfährt der Leser zwar erst ganz zum Schluss, aber überzeugt hat mich das nicht wirklich, war mir zu konstruiert und an den Haaren herbei gezogen.
    Gut gelungen fand ich dagegen das stilistische Element, Verben aus einem Absatz im nächsten zu wiederholen, jedoch in einem gänzlich anderen Zusammenhang und in einem anderen Erzählstrang.
    Anne Holt, die mit einer Frau verheiratet ist und eine Tochter hat, hat in diesem Roman wohl eigene Erfahrungen mit eingebracht und verarbeitet.
    Insgesamt bekommt Gotteszahl von mir 3 von 5 Sternen.

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  • Ein mitreißend-spannenden Krimi mit facettenreicher Story Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke Schröder, am 25.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Anne Holts neuer Krimi „Gotteszahl“ mit dem Ermittler-Ehepaar Yngvar und Inger Johanne Stubø sowie der Osloer Kripobeamtin Silje Sörensen kommt zunächst nur etwas langsam in Schwung. Viele scheinbar unzusammenhängende Fäden verwebt sie, bis daraus ein raffiniert gesponnenes Netz entsteht und in steigendem Tempo immer weiter ausgedehnt wird. Angereichert mit vielen Infos über die Mechanismen des Hasses und die falsch verstandene, fanatische Religiosität christlicher Fundamentalisten, wird „Gotteszahl“ so trotz einiger kleiner logischer Fehler zu einem mitreißend-spannenden Krimi mit facettenreicher Story und sprachlich überzeugenden Kapiteln – insbesondere die Übergänge erfreuen durch kleine Augenzwinkereien. Anne Holt fängt die nordisch-winterliche Atmosphäre Skandinaviens authentisch ein und gibt uns einen weiteren Einblick in die Patchwork-Familie von Yngvar und Inger Johanne samt Töchtern, Ex-Mann und nörgelnden Großeltern. Auch Hanne Wilhemsen, die viele Fans ins Herz geschlossen haben, bekommt einen neuen kleinen Auftritt. Und: Man muss die vorherigen Bände nicht kennen, um Anne Holts gelungenen neuen Fall zu genießen.

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  • Anspruchsvoller Krimi! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von goat, am 24.09.2010

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    Im Jahr 2006 habe ich, ohne es zu wissen, den Auftakt der Reihe um Kommissar Yngvar Stubø begonnen. Ich weiß noch, dass mir das Buch damals sehr gut gefallen hat. Obwohl ich mich jetzt nicht daran erinnern kann, ob Anne Holt auch zu dem Zeitpunkt schon einen so ausführlichen Schreibstil hatte.

    Zu Beginn des Romans hatte ich noch Schwierigkeiten, mir die immer neu auftauchenden Namen zu merken. Mit der Zeit besserte sich das jedoch, weil die Autorin ihre Figuren in den, wie ich finde, recht langen Kapiteln sehr genau beschreibt. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl etwas Wichtiges aus den Vorgängerbänden versäumt zu haben - obwohl es sicherlich interessanter gewesen wäre, die Entwicklung zwischen Inger Johanne und Yngvar Stubø von Beginn an zu verfolgen. Ann Holt versteht es, in ihren Büchern eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, so dass ich mich gleich wohl gefühlt habe.

    Ich denke, dass ein typischer Thrillerleser Probleme mit Ann Holts Schreibstil haben könnte. Anstatt auf Action wird hier mehr Wert auf Details gelegt. Und gerade die haben dafür gesorgt, dass unheimlich viel Spannung vorhanden ist. Ich konnte mich in jede Figur gut hinein versetzen und habe mitgelitten und mitgefiebert.
    Alleine das Leid der Familie der ermordeten Bischöfin. Ihr Mann trägt ein großes Geheimnis mit sich herum, ist aber nicht in der Lage, sich seinem Sohn zu offenbaren. Dieser wiederum versucht verzweifelt, dem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen und muss mit ansehen, wie ihm sein Vater langsam immer mehr entgleitet.

    Gewundert hat mich, dass die norwegische Polizei so lange gebraucht hat, herauszufinden, dass alle Opfer homosexuell waren. Dies und der Epilog des Buches waren in meinen Augen etwas unglaubwürdig. Außerdem werden sich Leser, die der englischen Sprache nicht mächtig sind, über einige Textpassagen ärgern, die nicht übersetzt wurden. Aber dies sind nur ganz winzige Kritikpunkte.

    Wer einen anspruchsvollen Krimi lesen möchte, ist mit "Gotteszahl" gut beraten. Die vielen parallel laufenden Handlungsstränge finden zum Schluss gut zusammen und auf die Lösung des Falles kommt der Leser, wie ich finde, nicht so schnell.

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  • Eiskalte Morde im eiskalten Oslo... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.09.2010

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    In Oslo werden in der Vorweihnachtszeit Morde begangen, einige haben den Anschein von Unglücksfällen. In Bergen wird am Heiligabend eine Bischöfin erstochen. Kommissar Yngvar Stubo und Kommissarin Silje Sorensen übernehmen die Ermittlungen. Scheinbar stehen die Todesfälle in keinem Zusammenhang, erst beim näheren Hinsehen handelt es sich um Morde an Homosexuellen. Wer hat so einen Hass auf Homosexuelle? Yngvar Stubos Frau Inger Johanne, Kriminologin und Psychologin, stößt bei ihren Recherchen auf die Gruppe "25", die in den USA für zahlreiche Morde an Homosexuellen verantwortlich ist. Ist diese Gruppe jetzt auch in Norwegen aktiv?

    Anne Holts Roman "Gotteszahl" hat mich vom ersten bis zum letzten Buchstaben gepackt und mich mit Gänsehaut in seinen Bann gezogen.

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  • Gotteszahl Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nijura, am 18.09.2010

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    Yngvar Stubo feiert mit seiner Frau Inger und der Familie Weihnachten.
    Leider kann er dies nicht richtig genießen, da einige Morde geschehen. Ein junger Stricher, ein Penner, ein aufstrebender Maler, eine attraktive Blondine und eine Bischöfin. Wie sich herausstellt, sind alle bis auf die Bischöfin homosexuell bzw. lesbisch. Wurde die Bischöfin ermordet, weil sie sich für diese Gruppe engagiert hatte oder steckt noch mehr dahinter?
    Eine amerikanische Freundin bringt Inger auf die richtige Spur, sie berichtet von einer Hassgruppe, die sich auf die Gotteszahl 25 bezieht und diese mit den Morddatum der Opfer übereinstimmen, wenn man die Quersumme ermittelt.
    Gemeinsam mit der Hauptkommissarin Silje Sorensen beginnt sie zu ermitteln, während ihr Mann in Bergen dem Motiv des Todes der Bischöfin Eva Karin Lysgaard auf den Grund geht.

    Wie sich herausstellt, hat Ingers Tochter Kristiane bei einer Hochzeit einen der Morde beobachtet und gerät deshalb ins Visier des Täters...

    Die Autorin schreibt sehr spannend und bringt die vielen einzelnen Handlungsstränge gekonnt zusammen, der Schluß hat mich überrascht, aber auch überzeugt. Es war mein erstes Buch von Anne Holt, ich kenne zwar die Vorgänger nicht, konnte dem Buch aber gut folgen und habe nichts vermisst. Mir hat vor allem gefallen, dass das Ende eines Absatzes dem Anfang des nächsten ähnlich ist (z.B. Fast wäre er sich sicher gewesen - Neuer Absatz Trude Hansen war sich ziemlich sicher). Wirklich gekonnt gemacht!

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  • Gotteszahl Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kurz vor Weihnachten feiert die Schwester der Profilerin Inger Johanne Vik in einem Osloer Hotel ihre Hochzeit. Dabei verschwindet die 14-jährige Tochter Kristiane, die an einer Form von Autismus leidet aus ihrem Bett und steht plötzlich mitten in der kalten Winternacht auf Straßenbahnschienen. Die Straßenbahn fährt heran und Kristiane wird im letzten Moment von einem plötzlich auftauchenden Mann gerettet. Inger Johanne lebt seit diesem Zeitpunkt in ständiger Angst um Kristiane und fühlt sich ständig beobachtet. Das zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und man fragt sich, was es mit diesem Lebensretter und womöglich auch Beobachter auf sich hat. Gleichzeitig ermittelt Inger Johannes Mann Yngvar in Bergen am Mord einer bekannten und beliebten Bischöfin, die bei einem Spaziergang an Heiligabend auf offener Straße erstochen wurde.Nach und nach geschehen an verschiedenen Orten weitere Morde die zunächst nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Bis sich plötzlich ein Zusammenhang ergibt und eine Gruppe "25 " auftaucht, die in die Mordfälle verstrickt zu sein scheint.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, wobei ich zwischendurch etwas durch die vielen beschriebenen Personen durcheinander kam. Man sieht ja zunächst nicht den Zusammenhang. Die Figur der Inger Johanne Vik ist mir teilweise unsympathisch. Ich finde es aber besonders gut wie diese scheinbar unzusammenhngenden Ereignisse sich plötzlich wie ein Puzzle zusammenfügen.

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  • Krimi - und doch auch wieder nicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Xirxe, am 10.09.2010

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es gibt eine ganze Reihe von Morden in Bergen und Oslo - oder besser Toten. Eine ermordete Bischöfin, ein toter Asylbewerber der aus dem Wasser gefischt wird, eine heroinsüchtige junge Frau stürzt aus dem Fenster, ihr Bruder wird in einem Park niedergeschlagen und noch ein, zwei mehr. Wer den Klappentext zuvor nicht gelesen hat, wird keinerlei Verbindungen erkennen, erste Anhaltspunkte tauchen ab der Mitte des Buches auf. Dort wird eine ominöse "Gruppe 25" eher beiläufig eingeführt, religiöse Fanatiker deren Ziel die Tötung einer bestimmten 'Art' Menschen ist. Doch erst nach 3/4 der Lektüre werden die Zusammenhänge klarer erkennbar, die zwischen all den Toten und dieser Gruppe bestehen. Bis dahin laufen die Ermittlungen unabhängig voneinander, wobei Kommissar Yngvar Stubø aufgrund der Brisanz des Falles in Bergen ermittelt, um dort den Mord an der Bischöfin aufzuklären. Insgesamt gibt es sicherlich sieben bis acht unterschiedliche Handlungsstränge, die mehr oder weniger zusammenhanglos nebeneinanderher laufen, bis dann im letzten Viertel des Buches sich alles ineinander fügt wie die Teile eines großen Puzzles (wobei das ein oder andere Teil übrigbleibt).

    Gotteszahl war mein erstes Buch von Anne Holt und vermutlich auch nicht mein letztes. Denn eines steht fest: Frau Holt kann schreiben. Und zwar in dem Sinne, dass man es lesen möchte. Doch nach dem Lesen der letzten Seite bin ich mir immer noch unschlüssig: War das nun wirklich brilliant oder eher langatmig und zäh? Denn die typischen Eigenarten eines Krimis sind in diesem Buch nicht zu finden: Man fiebert vor Aufregung, wen erwischt es als Nächstes? Ist der/die ErmittlerIn auf der richtigen Spur? Liege ich mit meinem Verdacht richtig?

    Vielleicht sollte man ein neues Genre einführen: Roman mit krimihaftem Charakter - dafür gibt es auch 4 Sterne :-)

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  • Perfekter Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.09.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Im norwegischen Küstenort Bergen nimmt eine grausige Mordserie ihren Anfang: Eva Karin Lysgaard war eine unbequeme Person. Jetzt ist die engagierte Bischöfin tot, erstochen, jegliches Motiv aber scheint zu fehlen. Kommissar Yngvar Stubø kommt ins tief verschneite Bergen, um nach Antworten zu suchen. Doch Lysgaards Ehemann schweigt, ihr Sohn ist mit der Situation überfordert. Die Ermittlungen laufen noch, als in Oslo weitere Morde geschehen, scheinbar ohne Verbindung und in sehr rascher Folge: eine Leiche im Hafenbecken, ein toter Junkie und ein herztoter Künstler..........

    Gotteszahl,

    Von ihr ist es jetzt das zweite Buch was ich lese und ich bin wirklich positiv überrascht.

    Anne Holt versteht es ihre Leser auf eine Art zu fesseln, die es unmöglich machen, das Buch aus der Hand zu legen. Die Erzählstränge sind perfekt miteinander verknüpft. Obwohl man am Anfang schon ein paar kleine Schwierigkeiten hatte, sich in die verschiedenen Handlungsstränge einzufinden.

    Spannend, ansprechend, „faszinierend“, fesselnd, unterhaltsam, packend, ein wirklich wahrer Lesegenuss.

    Empfehlenswert

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