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Leseprobe

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Thriller

von Andreas Eschbach

Buch

gebunden (450 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

In einem Nordamerika der Zukunft wird der Mensch als Individuum nicht mehr akzeptiert. Jeder weiß, was der andere denkt, was er fühlt, was er sich am Sehnlichsten wünscht. Doch was passiert, wenn sich ein Einzelner gegen die drohende Gleichschaltung aller Gedanken stellt?

Produktdetails

Verkaufsrang: 3.279
ISBN-10: 3-401-06587-4
EAN: 9783401065878
Erschienen: Oktober 2011
Verlag: Arena Verlag GmbH
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 450
Länge/Breite: 218mm/161mm
Gewicht: 902 g
Altersempfehlung: ab 14
Reihe: Out-Reihe
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Andreas Eschbach

Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, verheiratet, einen Sohn, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman Die Haarteppichknüpfer, der 1995 erschien und für den er 1996 den Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller Das Jesus-Video (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit Eine Billion Dollar (2001) und Der Letzte seiner Art (2003) und Der Nobelpreis (2005) stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf.
Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne in Frankreich

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Kundenrezensionen

  • absolut spitze Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.03.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eschbach schafft es wieder einmal, vor gut recherchiertem Fakten-Hintergrund einen Thriller zu entwerfen, der einem abwechselnd die Gänsehaut über den rücken laufen und einen laut auflachen lässt.
    Aber nicht nur das, dieser Thriller geht tiefer und ließ zumindest mich auch in Gedanken nicht los. Faszination der Technik, ungeahnte Möglichkeiten durch diese vs. Verlust jeder Individualität und Selbstbestimmung ist eines DER Themen unserer Zeit!

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"Alles sah tot und
verlassen aus, so weit das Auge reichte, und auch die Tankstelle, an der sie angehalten hatten, wirkte, als hätte man sie vor langer Zeit aufgegeben. Christopher beobachtete ein Insekt, das sich durch den Sand schleppte. Es sah aus wie ein Skorpion, und es war unterwegs in die Wüste.
'Ist hier überhaupt jemand?', fragte er.
Kyle war damit beschäftigt, sein Bargeld durchzuzählen. Er steckte seiner Schwester zwei Scheine zu; Christopher konnte nicht erkennen, was für welche. Diese Dollarscheine sahen in seinen Augen alle gleich aus. 'Bringt auch eine Zeitung mit', sagte Kyle. 'Den Nevada Herald, wenn sie den haben. Sonst eine andere.'
(...) Es tat gut, sich ein bisschen zu bewegen. Das auf jeden Fall. In einiger Entfernung stand der Mast einer Mobilfunkantenne. Aber Überwachungskameras waren keine zu sehen.
Serenity stieß die Tür zum Drugstore auf, mit einer heftigeren Bewegung, als nötig gewesen wäre. Und sie wartete nicht auf ihn, ließ die Tür hinter sich einfach wieder zufallen, ohne sich darum zu kümmern, ob Christopher nachkam oder nicht.
Drinnen war alles eng, vollgestopft und staubig. (...) Die Frau, die hinter der Kassentheke saß, würdigte sie keines Blickes. (...) Es war fast Mittag, und die klapprige Klimaanlage kam gegen die Hitze kaum noch an. Er trat neben Serenity, die vor dem Kühlregal mit den Getränken und den Sandwiches stand, in einigermaßen angenehmer Kühle.
'Man kann sich auch zu wichtig nehmen, weißt du?', sagte sie, ohne ihn anzusehen.
'Meinst du mich?', fragte Christopher.
Sie machte eine knappe, ärgerlich wirkende Handbewegung.
'Ja, ich geb's zu. Ich fand das zuerst ziemlich cool, dieses 'Die ganze Welt ist hinter mir her'-Ding. Aber ehrlich gesagt, auf die Dauer nervt es.'
Christopher blickte sich um. Vielleicht hatte sie ja recht. Das sah alles wirklich ziemlich aus wie der Arsch der Welt; man musste sich regelrecht wundern, dass es hier überhaupt elektrischen Strom gab. Was auch immer gerade an weltbewegenden Dingen geschehen mochte, an diesem Ort waren sie wahrscheinlich so weit davon entfernt wie nur irgend möglich. 'Tut mir leid', sagte er.
Sie warf ihm einen versöhnlichen Blick aus ihren bernsteinfarbenen Augen zu. 'Relax einfach. Wir sind bald da. Du machst dir entschieden zu viele Sorgen.'
Relaxen? Das war leichter gesagt als getan. Die Zeit, als er sich keine Sorgen gemacht hatte - seine Kindheit, sozusagen -, lag so lange zurück, dass er sich kaum noch daran erinnerte, wie sich das angefühlt hatte. Dagegen erinnerte er sich noch gut daran, wie sich der Tastendruck angefühlt hatte, mit dem er diese Zeit beendet hatte, schnell und unwiederbringlich. Wie sein Zeigefinger noch einen Moment über der Entertaste geschwebt war und er sich gefragt hatte, ob er das wirklich tun sollte, und wie es dann trocken Klick gemacht hatte, als er die Taste gedrückt und den Computervirus, der ihn berühmt machen sollte, auf die Reise geschickt hatte ..."

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