In den Augen der anderen

Roman

von Jodi Picoult

Buch

gebunden (684 Seiten)

3. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Jacob Hunt hasst die Farbe Orange. Und er hasst es, wenn sein gewohnter Tagesablauf gestört wird. Routinen sind für ihn lebenswichtig, denn er leidet unter dem Asperger-Syndrom, einer autistischen Störung. Deshalb kocht Emma, seine Mutter,
montags nur grüne Speisen und dienstags rote. Und längst hat sie Jacobs Besessenheit für Kriminaltechnik akzeptiert. Doch dann wird seine Erzieherin Jess erschlagen aufgefunden, und Jacob wird des Mordes an der jungen Frau verdächtigt. Die
mühsam erkämpfte Normalität in Emmas kleiner Familie bricht zusammen. Jacob muss sich sich vor Gericht verantworten. Alle Beweise sprechen gegen ihn. Doch Emma nimmt den Kampf auf. Denn es geht darum, ihren Sohn vor dem Gefängnis zu
bewahren - und um die Rechte von Menschen, die anders sind.

Produktdetails

Verkaufsrang: 29.032
ISBN-10: 3-431-03841-7
EAN: 9783431038415
Originaltitel: House Rules
Erschienen: August 2011
Verlag: Ehrenwirth
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 3. Auflage
Seitenzahl: 684
Länge/Breite: 222mm/149mm
Gewicht: 825 g
Übersetzer: Rainer Schumacher
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Jodi Picoult

Jodi Picoult, geboren 1967 auf Long Island, New York, lebt heute nach ihrem Studium in Princeton und Harvard mit ihrem Mann und den drei Kindern in Hannover, New Hampshire. Sie gehört zu den faszinierendsten angelsächsischen Erzählern und besitzt die seltene Gabe, die Zerbrechlichkeit und Komplexität menschlicher Beziehungen in ihren Romanen festhalten zu können. 2003 wurde sie mit dem New England Book Award ausgezeichnet. Zuletzt erschienen auf deutsch mit großem Erfolg ihre Romane »Beim Leben meiner Schwester« und »Die Wahrheit meines Vaters«.

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Kundenrezensionen

  • Lesen!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von MissRichardParker, am 10.12.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein wahrhaftig gelungenes Buch, das mich wieder einmal zuteifst berührt hat. Jodi Picoult ist für mich die Beste Autorin und dieses Buch ist wieder mal der Beweis dafür!
    Es ist unglaublich interessant und spannend einen Einblick in das Leben eines Menschen mit dem Asperger-Syndrom zu erhalten. Ausserdem finde ich auch die Erzählweise genial, immer von den verschiedenen Personen wird Ihre Sichtweise erzählt. Es rührt einem bis aufs Herz und es ist wirklich sehr sehr emfpehlenswert dieses Buch zu lesen. Für Jodi Picoult-Fans sowieso ein Muss!
    Ich habe dieses Buch auch verschiedensten Freundinnen zum Lesen gegeben und alle waren begeistert!

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  • In den Augen der anderen von Jodi Picoult Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.12.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jacob Hunt hat seit seinem zweiten Lebensjahr Autismus. Genau genommen leidet er am Asperger-Syndrom, einer spezielle Form von Autismus. Durch Medikation und durch die strikte Einhaltung seines Tagesablaufs, kann Jacob ein halbwegs normales Leben führen. Um diese "Normalität" für Jacob aufrecht erhalten zu können, hat seine Mutter Emma ihr gesamtes Leben umgekrempelt, um nur noch für Jacob und seinen jüngeren Bruder Theo da zu sein. Bei der kleinsten Abweichung bekommt Jacob jedoch einen Anfall. Was Jacob nicht beherrscht, ist der soziale Umgang mit anderen Menschen. Er kann keine Mimik und Gestik deuten, versteht keine Ironie und kann auch keine Empathie empfinden. Um den sozialen Umgang und Kontakt mit anderen Menschen zu erlernen, engagiert seine Mutter Jess, welche ihm fortan Übungsstunden in sozialem Verhalten erteilt. Als diese jedoch tot aufgefunden wird, deuten alle Beweismittel auf Jacob als Täter hin. Durch den Gefängnisaufenthalt und das Gerichtsverfahren gerät Jacobs strikt geregeltes Leben aus der Bahn. Während dieser Zeit wird auch das Vertrauen seiner Mutter auf eine harte Probe gestellt, welche jedoch nie aufhört für die Rechte ihres Sohnes zu kämpfen...


    In dem Buch „In den Augen der anderen“ versucht Jodi Picoult den Lesern die Denk- und Lebensweise von Menschen mit Asperger-Syndrom näher zu bringen, was ihr meiner Ansicht nach hervorragend gelingt. Durch den ständigen Wechsel der Erzählperspektive erhalten die Leser sowohl einen Einblick in Jacobs, Theos und Emmas Gedanken, als auch einen Einblick in die Gedanken Außenstehender.
    Die Informationen und Inhalte des Buches sind wie immer sehr gut recherchiert, wodurch die gesamte Handlung sehr authentisch dargestellt wird. Weiterhin ist das Buch an vielen Stellen sehr emotional und besonders die Gedanken der Mutter haben mich tief berührt.
    Dieses Buch hat mich beim Lesen nicht so sehr gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr weg legen konnte. Trotzdem ist das Buch eines der Besten, das ich je gelesen habe. Nach vielen Passagen fiel es mir schwer das Gelesene zu vergessen. Ich musste viel über den Inhalt nachdenken und es macht mich traurig zu sehen, wie ein Großteil der Bevölkerung mit Menschen wie Jacob umgeht und welche Vorurteile sie haben.
    Ein perfektes Buch, um den Umgang mit Menschen zu überdenken, welche in unseren Augen vielleicht „anders“ sind als wir – sie selbst sehen sich jedoch als ein normaler Teil der Gesellschaft. Auch wir sollten beginnen sie so zu sehen!

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  • Über ein nicht "normales " Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Schweiger, am 08.03.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "In den Augen der Anderen" ist ein kluger und nachdenklicher Roman. Bei mir hat diese Geschichte Mitgefühl und Verständnis für diejenigen hinterlassen, die darunter leiden, kein "normales" Leben führen zu können. Jacob leidet unter dem Asperger-Syndrom und wird des Mordes an seiner jungen Erzieherung Jess verdächtigt. Einfühlsam wird das Asperger-Syndrom und seine Auswirkungen von Jacob selbst erzählt, von seiner Mutter Emma, von seinem Bruder Theo, vom Rechtsanwalt Oliver und vom Ermittler Rich. Manchmal etwas zu langatmig geraten, aber alles im allen sehr empfehlenswert.

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  • beeindruckend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Paulczynski, am 18.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Emma Hunt, geschieden und Mutter zweier Söhne hat es nicht leicht, denn ihr jüngerer Sohn Jason leidet am Asperger-Syndrom. Jede Abweichung des Tagesablaufs ist ein Problem.
    Dann wird auch noch Jess, die Therapeutin von Jason, ermordet aufgefunden. Jason wird des Mordes angeklagt und Emma versucht verzweifelt seine Unschuld zu beweisen. Doch im Laufe der Verhandlung beginnt auch sie an der Unschuld ihres Sohnes zu zweifeln.

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  • spannendes Thema, gefühlvoll verarbeitet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Grosseibel, am 14.12.2011

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    Jacob hat das Asberger Syndrom, eine autistische Störung. Er hasst die Farbe Orange und seine Mutter Emma kocht das Essen jeden Tag nach Farben. Für Jacob ist jede Abweichung vom täglichen Leben etwas sehr schlimmes, wo er nur sehr schwer damit zurechtkommt. Eines Tages wird er des Mordes an einer jungen Frau bezichtigt und es beginnt eine schwierige Verhandlung um diesen Fall.Einfühlsam erzählt die Autorin eine Geschichte über die Schwierigkeiten mit dem Asberger Syndrom zu leben. Jacob hat Probleme mit den zwischenmenschlichen Beziehungen, ist aber ansonsten hoch intelligent. Seine Mutter Emma opfert alles, um Jacob ein normales Leben bieten zu können und dabei kommt auch Theo ab und zu mal zu kurz. Alles in der Familie richtet sich nach Jacob. Für die Geschworenen erscheint Jacob als der vermeintliche Mörder, da er niemanden in die Augen sieht, sich sonderbar verhält und kaum Gefühlsregungen zeigen kann. Der Anwalt hat sich da einen schweren Fall zugezogen. Als Leser rätselt man sehr schnell mit, warum Jess nun gestorben ist. War es ein Mord oder war es nur ein Unfall? Die Autorin hat gut recherchiert und eine wirklich spannende und einfühlsame Geschichte geschrieben, die den Leser dazu auffordert darüber nachzudenken und mit zu fiebern.

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  • Ein fesselnder Familienroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Birgit Blank, am 30.11.2011

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    Meine Empfehlung vorne weg: Unbedingt lesen! Eine typische Picoult, aber in Höchstklasse. Ich konnte die Geschichte um Jacob und seine Familie, die von seiner Krankheit - seinem Anders Sein - dominiert wird, nicht mehr aus der Hand legen. Spannend, informativ, fesselnd; kurz gesagt: einfach toll!

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  • Es ist nicht immer so wie es scheint..... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marlene Burtscher, am 20.10.2011

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    Das Leben der zweifachen Mutter Emma wird ausnahmslos von Regeln beherrscht da ihr älterer Sohn Jacob an dem Asperger-Syndrom leidet. Auf keinen Fall dürfen diese Regeln einfach so gebrochen werden.
    Jacob ist hochintelligent, doch zwischenmenschliche Emotionalität kann er nur schwer nachvollziehen. Einzig bei seiner sozialen Betreuerin Jessi fühlt er sich halbwegs wie ein normaler Junge. Als aber genau diese eines Tages vermisst und kurze Zeit später tot aufgefunden wird gerät Jacobs Alltag ausser Kontrolle.
    Jodie Picoult gewährt uns einen sehr guten Einblick in das Leben einer kleine Familie deren Alltag vom Asperger-Syndrom beherrscht wird und welche Auswirkungen es auf den Alltag von Betroffenen und deren Familien in Extremsituationen haben kann.
    Ich liebe sie einfach....

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  • Mit den Augen der anderen. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gisela Busemann, am 09.10.2011

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    Die Schriftstellerin Jodi Picoult sieht nicht nur wie ein Top-Model aus, sie ist vor allem eine begnadete Erzählerin. In ihrem Roman „ In den Augen der anderen „ hat sie es mal wieder unter Beweis gestellt.
    Jacob Hunt, 18-jähriger Sohn der alleinerziehenden Emma und Bruder des drei Jahre jüngeren Theo. Er leidet an Autismus. Picoult hat intensiv recherchiert und bringt dem Leser die manchmal schrecklichen Ausmaße dieser Erkrankung auf eindringliche, aber vor allem verständliche Art nahe. Er ist besessen von der Kriminaltechnik und beschäftigt sich damit in einer manchmal nicht nach zu vollziehender Besessenheit. Einer seiner Ticks, von denen eine nicht geringe Anzahl den Alltag der Familie begleiten. So hasst er die Farbe Orange, dieser Anblick löst bei ihm Gefühle aus, die er nicht mehr unter Kontrolle hat. Nur seine Mutter vermag in solchen Situationen mehr oder weniger ihn beruhigen zu können. Ganz eindringlich erfährt der Leser, dass diese Krankheit seine Spuren und Verletzungen auch innerhalb der Familie und des sozialen Umfeldes hinterlässt. Eigentlich sind alle Beteiligten gezeichnet und bedürfen ebenfalls therapeutischer Hilfe.
    Die mühsam, nach außen hin scheinbare Normalität der Familie gerät aus den Fugen, als die Therapeutin von Jacob, Jess verschwindet. Nach einigen Tagen wird sie ermordet aufgefunden. Der Verdacht fällt sofort auf Jacob, der sie zuletzt in ihrer Wohnung aufgesucht hat. Die Ermittlungen der Polizei gestalten sich schwierig, da Jacob kein „normaler“ Verdächtiger bzw. Zeuge ist. Die Ermittler stoßen immer wieder an ihre Grenzen.
    Was hat jedoch der Bruder Theo zu verbergen, der durch die jahrelange Vernachlässigung auch seine Probleme hat. Als Jacob den Mord an Jess gesteht, scheint der Fall gelöst.. Doch weit gefehlt. Nicht nur der Freund von Jess , Mark und auch Theo geraten in den Focus der Ermittlungen.
    Als sich nun am Ende des Buches alles aufklärte, dachte ich nur, einfach genial. So eine Geschichte kann eigentlich nur Jodi Picoult erfinden. Die Story ist für meines Erachtens auch eine Homage an die grenzenlose Liebe und die Kraft einer Mutter. Was das Buch für mich so einmalig macht, jede Romanfigur kommt zu Wort, um dem Geschehen die ganz persönliche Sicht der Dinge darzustellen.
    Und der Leser staunt, oder auch nicht, wie facettenreich die menschliche Seele und die Gefühlswelt der Menschen sich gestaltet. Unbedingt lesen!!!!!!!!!!!

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  • Bewegender Familienroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Brune, am 20.09.2011

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    Jodi Picoult ist mit „In den Augen der anderen“ wieder ein bewegender Familienroman gelungen. Vielschichtig und einfühlsam aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wohlüberlegt und nachdenklich.
    Zwar eine „typische Picoult“ wie man sie kennt, wieder mit einer Mutterfigur die alles für ihr Kind tun würde, dennoch versteht sie es ihre Leser immer wieder aufs Neue zu fesseln.
    Dem Thema Autismus bzw. Asperger hat sie sich gelungen genähert, wie auch im Nachwort noch einmal deutlich wird.
    Für mich einer ihrer besten Romane!

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  • für Geduldige Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.09.2011

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    es ist sehr informativ über das Asperger-
    Syndrom zu lesen
    und die Idee alle Beteiligten mit eigener
    Stimme sprechen zu lassen,
    ist ein guter Kniff
    etwas langatmig werden die Wiederholungen im
    Prozess
    eine hommage an die gute Mutter und den Mut
    der Familie

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  • In den Augen der anderen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabrina Hermes, am 16.09.2011

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    Jodi Picoult hat es ein weiteres Mal geschafft. Sie hat ein schwieriges Thema so verpackt, dass jeder es versteht und dabei noch ein überaus spannendes Buch herauskommt.

    In "In den Augen der anderen" behandelt sie diesmal das Thema Autismus. Jacob hat das Aspergersyndrom, dies erschwert ihm vieles im Leben. Er kann die Gefühle anderer nicht erkennen, die Mimik nicht deuten, er nimmt alles wortwörtlich und könnte niemals lügen. Er interessiert sich nahezu wahnhaft für das Thema Forensik und ist darin bewanderter als so mancher Berufspolizist. Eines Tages wird seine Betreuerin Jess erschlagen aufgefunden und alle Spuren laufen auf Jacob zu. Die Beweislast wird immer erdrückender. Doch seine Mutter kann und will nicht an diese Tat glauben. Und so nimmt sie den Kampf für ihren Sohn auf. Gegen die Polizei, gegen die Menschen in der Stadt - und gegen ihre eigenen inneren Zweifel. Denn kann sie wirklich wissen, was an jenem Tag geschehen ist?

    Eine überaus spannende Story. Und Jodi Picoult versteht es brillant, jede Sichtweise der betroffenen Personen darzustellen. Jacob, der oft in seiner kleinen Welt gefangen ist. Seine Mutter, die für sein Wohl seit fast 20 Jahren ihr eigenes Leben aufgegeben und gegen alle Widrigkeiten gekämpft hat. Die Polizei, die immer mehr Spuren findet und Jacob zum Hauptverdächtigen erklärt. Und so viele mehr.

    Lesen Sie selbst diesen spannenden Krimi, der dabei aber auch so viel über eine Krankheit vermittelt, sodass man hinterher einiges besser verstehen und sicher auch überdenken wird. Einfach toll!

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  • Wow! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Carina Krück, am 06.09.2011

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    Jacob schafft es nicht immer, in einem Gesicht zu lesen, ob sein Gegenüber gerade gelangweilt oder interessiert ist. Jacob fällt es schwer, sich in der "normalen" Welt zurechtzufinden. Er hat das Asperger Syndrom. Eine Form von Autismus. Seine Leidenschaft ist Kriminaltechnologie. Er liebt es Verbrechen nachzustellen, deren Hergang seine Mutter erraten muss. Doch der Mord an seiner Tutorin Jess ist nicht nur gestellt. Und Jacob war da. Doch wie entlockt man einem Autisten, der seine Gefühle nicht wie jeder andere zeigen kann, ob er ein Mörder ist? Jodi Picoult lässt jeden Darsteller der Geschichte zu Wort kommen. Ein spannender Krimi, der gleichzeitig ein Leben als und mit einem Autisten portraitiert. Unglaublich interessant und spannend.

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  • In den Augen der anderen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kristin Brelage, am 29.08.2011

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    Jodi Picoult ist wieder ein Roman gelungen, der unter die Haut geht.
    Man leidet mit einer Mutter mit, die sich fragen muss: Ist mein Kind ein kaltblütiger Mörder, oder nur ein autistisches Kind das es an jeden Tatort zieht und der sich besser mit Forensik auskennt als jeder Profi?
    Interessante Themen wunderbar verpackt, in einem spannenden Roman.
    Jodi Picoult macht einfach süchtig.

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  • die Welt als eine große ungelöste Frage Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Quarz, am 25.08.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jakob Hunt ist intelligent und witzig,er hat ein sehr spezielles Hobby - Tatortschauplätze und Forensik, da kennt er sich besser aus, als jeder Profi ! Doch soziale Signale versteht er nicht, Mimik und Gestik bei anderen sind für ihn nicht zu deuten, ebenso empfindet er keine Empathie für seine Mitmenschen - es gibt Farben, Geräusche und Lichteinflüsse- die kann er sortieren...doch ist er zu einem schrecklichen Mord fähig ?
    Das Aspergersyndrom , unter dem er leidet, ist für andere schwer zu verstehen, aber Jodi Picoult hat uns diese andere Welt sehr anschaulich in ihrem neuen Roman dargestellt ! Und natürlich polarisiert sie und schickt den Leser in die unterschiedlichsten Meinungsecken ! Auch wenn manche Figuren etwas flach gezeichnet sind, ist es doch mal wieder richtig spannend zu lesen und das bleibt so bis zum verblüffenden Schluß !

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