In den Netzen der Erinnerung

Lebensgeschichten zweier Menschen

von Carola Stern

Buch

Taschenbuch (255 Seiten)

12. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Ein Ehepaar, aufgewachsen inmitten der totalitären Bewegungen des 20. Jahrhunderts, sie an Hitler, er an Stalin glaubend, erinnert sich der längst geschwundenen politischen Begeisterung seiner Jugend, forscht nach den Ursachen und Folgen, sucht nach den Bruchstellen in beider Leben und erfährt dabei, daß es für beide keine Rückkehr an die Orte gibt, in denen sie einmal heimisch waren. Ihre Kindheit und Jugend in Deutschland bieten keine Heimstatt mehr, in die sie, alt geworden, zurückkehren können.

Pressestimmen:

Wie schwer sich aber zwei höchstgebildete, gewissenhafte Menschen mit der Bewältigung der Vergangenheit tun, das hat Carola Stern nun jedermann klargemacht. Nicht nur deshalb: ein liebenswertes Buch. Gerd Bucerius, Die ZEIT

Produktdetails

ISBN-10: 3-499-12227-8
EAN: 9783499122279
Erschienen: 02.11.1989
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 12. Auflage
Seitenzahl: 255
Länge/Breite: 190mm/115mm
Gewicht: 149 g
Reihe: rororo Taschenbücher
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Carola Stern

Carola Stern, geb. am 14. November 1925 im Seebad Ahlbeck, lebte bis 1951 in der DDR. Nach einem Studium der politischen Wissenschaften und der Soziologie an der Freien Universität Berlin arbeitete Sie als Verlagslektorin in Köln und von 1970 bis 1985 als Redakteurin und Kommentatorin im WDR. Sie ist Mitbegründerin von 'amnesty international'. Heute eine der bedeutendsten politischen Publizistinnen in der Bundesrepublik, veröffentlichte Carola Stern eine Reihe erfolgreicher Biographien, unter anderem über Dorothea Schlegel und Rahel Varnhagen.

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Kundenrezensionen

  • Missbrauchter Idealismus Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Werner Jaroschek, am 18.02.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.



    Angesichts der Verbrechen, die in der NS-Zeit, aber auch unter kommunistischer Herrschaft begangen wurden, fragt man sich entsetzt: Wie konnten Menschen diese Regime unterstützen, wie konnten sie Opfer solch verheerender Ideologien werden. Ein wesentlicher Beitrag zur Klärung dieser Frage ist das Buch Carola Sterns: ‚In den Netzten der Erinnerung’. Carola Stern, Jahrgang 1925, war das Kind einer vom Nationalsozialismus überzeugten Mutter. Sie selbst wurde in dieser Richtung in ihrer frühen Jugend geprägt und wurde engagierte BdM-Führerin. Verheiratet war sie nach dem Krieg mit dem 1915 geborenen Heinz Zöger, der in seiner Jugend begeistertes Mitglied der kommunistischen Partei gewesen war. In zwei parallel laufenden biographischen Skizzen erzählt Carola Stern ihrer beider geistige Entwicklung vom begeisterten Engagement bis zur Erkenntnis, falschen Idealen gefolgt zu sein. Das Buch ist spannend und warnt den Leser, sich von der leuchtenden Außenfassade gefährlicher Systeme vereinnahmen zu lassen.

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