Inselkoller

Ein Sylt-Krimi

von Reinhard Pelte

Buch

Taschenbuch (278 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Kriminalrat Tomas Jung ist auf dem Karriereabstellgleis gelandet, ins Abseits gelobt als Leiter und einziger Mitarbeiter der regionalen Abteilung für unaufgeklärte Kapitalverbrechen in Flensburg. In fünf Jahren hat er es gerade mal auf sechs bearbeitete Fälle gebracht - keinen davon konnte er lösen. Kein Wunder, dass niemand mehr an ihn glaubt. Doch dies soll sich als voreilig erweisen.
Sein neuer Fall: der Gifttod einer einflussreichen Sylter Immobilienmaklerin. Beging die einsame, kranke Frau Selbstmord? Langsam und zögerlich beginnt Jung mit den Ermittlungen. Als er im Garten der Toten einen grausigen Fund macht, scheint die Klärung des Falls nah ...

Pressestimmen:

"... eine komplexe Story in präziser, schnörkelloser Sprache, eingebettet in lokalem Sylter Farbanstrich. Rundum gelungen, intelligent und spannend ..."
(Volkmar Joswig, Literaturkritiker)

Produktdetails

ISBN-10: 3-8392-1014-3
EAN: 9783839210147
Erschienen: 01.07.2009
Verlag: Gmeiner Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 278
Länge/Breite: 201mm/122mm
Gewicht: 309 g
Reihe: Krimi im Gmeiner Verlag
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Reinhard Pelte

Reinhard Pelte wurde 1943 geboren. Der Diplommeteorologe fuhr lange Zeit zur See, u. a. auf dem Segelschulschiff Gorch Fock, und lernte auf diese Weise die Welt kennen: Afrika, Amerika, Arabien, das Mittelmeer, die Karibik. Heute lebt der Weinliebhaber bei Flensburg, schreibt Kriminalromane und raucht gelegentlich eine gute Zigarre.

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Kundenrezensionen

  • Sylter Abenteuer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 16.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    So beschaulich,wie wir Festländer meinen,ist es nicht auf Sylt.Die üblichen Verbindungen und Kramereien.Und die versucht Kommissar Jung aufzudröseln.Eine spannende,plausible Geschichte,die ruhig und treffend erzählt wird.Diese unaufdringliche Erzählstruktur macht einen Grossteil der Spannung aus.Klasse gemacht.Freue mich auf mehr.

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  • gelungenes Krimidebut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Cornelia Meißner, am 15.08.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Titel und das Cover, ein Fährschiff, sowie der Klappentext haben mich sehr angesprochen. Die matt gehaltene Oberfläche des Taschenbuches hat es mich immer sehr gerne in die Hand nehmen lassen. Solche „streichelzarten“ Oberflächen mag ich sehr!

    Ich kam sehr gut in den Lesefluss des ruhigen Krimis. Er ist in Kapitel unterteilt, deren Überschriften klar und treffend bezeichnet sind.
    Kriminalrat Tomas Jung, der Protagonist, hat erst vor kurzem ein eigenes Dezernat in Flensburg zugewiesen bekommen und soll jetzt einen nicht aufgeklärten Todesfall an einer Sylter Immobilienmaklerin untersuchen. Dabei steht nicht fest, ob es Selbstmord oder Mord war. Er stürzt sich praktisch in die Arbeit und führt so Gespräche mit den nächsten Angehörigen, der Freundin, dem Hausarzt, der Apothekerin… Dazu muss er allerdings immer auf die Insel Sylt fahren.
    Die Schreibweise erzählt sehr ausführlich und bildhaft, so dass ich mir die Handlungen, die Besprechungen, ja sogar das Wetter ganz genau vorstellen konnte. Ich war sozusagen hautnah bei den Ermittlungen dabei.
    Diese waren jetzt nicht thrillermäßig fesselnd, ich hatte jedoch immer das Gefühl, dass ich durch die Gespräche mit den Verdächtigen und Freunden, die Gedankengänge des Kommissars nachvollziehen konnte. Dadurch entwickelte sich ein regelrechter Drang, weiterzulesen.
    Die Figuren waren mir teilweise sehr sympathisch. Einzig der Sohn der ermordeten Sylter Immobilienmaklerin erschien mir sehr unnahbar. Dies war auch das einzige Kapitel, das mir vom Text her zu ausführlich und äußerst langatmig, auf die Handlung bezogen, erschien.
    Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Fußnoten, mit deren Hilfe der Autor Fremdwörter und lateinische Zitate erklärte.

    Obwohl ich den Täter schon von Anfang an vermutete, hat mich seine Vorgehensweise und das Ende des Krimis doch überrascht.

    Fazit: Ein sehr gut zu lesendes Krimi-Debut. Der Autor hat mich mit seinem Schreibstil auf seine noch folgenden Romane neugierig gemacht. Laut Prolog sind vier Erzählungen mit Kommissar Jung geplant. Band zwei und Band drei sind bereits fertig, der vierte angefangen.
    Ich werde ihn auf jeden Fall im Auge behalten.

    Ich gebe vier Sterne von fünf!

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