Kinder des Nebels

Roman. Deutsche Erstausgabe

von Brandon Sanderson

Buch

Taschenbuch (894 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Vom Untergang eines magischen Reiches




Seit über eintausend Jahren ist die Welt von Asche bedeckt. Seit über eintausend Jahren herrscht der unsterbliche Lord Ruler und versklavt das Volk der Skaa. Die Hoffnung scheint längst verloren, bis eines Tages ein junger Mann mächtige Fähigkeiten entwickelt und eine Schar von Rebellen versammelt. Sein Plan: Er will sie ebenfalls die Kontrolle über die magischen Kräfte lehren - und den allmächtigen Lord Ruler stürzen ...


Der atemberaubende Auftakt einer neuen großen Saga.


Produktdetails

Verkaufsrang: 10.459
ISBN-10: 3-453-52336-9
EAN: 9783453523364
Originaltitel: The Final Empire, Mistborn 1
Erschienen: 06.07.2009
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 894
Gewicht: 672 g
Übersetzer: Michael Siefener
Illustrator: Isaac Stewart
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Michael Siefener

Michael Siefener, geboren 1961, promovierter Jurist, wandte sich 1992 von seinem Beruf ab und lebt seither als freier Schriftsteller und Übersetzer im Rheinland. Veröffentlichung zahlreicher Romane und Kurzgeschichtensammlungen, hauptsächlich im Genre der phantastischen Literatur.

Brandon Sanderson

Brandon Sanderson grew up in Lincoln, Nebraska. He lives in Utah with his wife and children and teaches creative writing at Brigham Young University. He is in the process of completing Robert Jordans bestselling Wheel of Time® series.

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Kundenrezensionen

  • Sehr erfrischende Fantasy-Reihe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.05.2012

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    In Kinder des Nebels hat es Brandon Sanderson geschafft, etwas sehr erfrischendes in die Fantasyabteilung meines Bücherregals zu bringen. Dieses Werk glänzt durch seine konsequent Düstere Stimmung und eine Welt, in der "Der Überlebende" versucht das unterdrückende Regiment des obersten Herrschers zu stürzen.... ob es ihm gelingt und was der Preis dafür ist, erfährt man in den folgenden Teilen dieser spannenden Trilogie.

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  • Ein Muss, ganz ehrlich! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Maximilian Dohle, am 14.03.2012

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    Die Welt ist von Asche bedeckt, die Menschheit wird unterjocht von einem unsterblichen Herrscher und ist zum Großteil versklavt. Für die sogenannten Skaa gibt es nur Hoffnung in Form einer Rebellion und dem Sturz des Herrschers. Doch ihr Wille ist durch Jahrtausende der Knechtschaft gebrochen, und nur wenige Rebellen stellen sich dem Hochadel entgegen.

    Ein Mann ergreift schließlich die Initiative und entwickelt mit seinen Leuten einen Plan. Unter ihnen ist auch Vin, die Straßendiebin mit den besonderen Fähigkeiten .


    Mit viel Routine zeichnet Sanderson eine düstere Welt ohne Hoffnung und lässt sozusagen aus der Asche einige der interessantesten Helden auferstehen, von denen ich bisher gelesen habe. Mit einem fantastischen Magiesystem, einer tiefen Geschichte und einem dauerhaft spannenden Schreibstil bedient Sanderson einerseits zwar jedes Klischee, das man erwarten kann, hebt sich aber durch seine Perfektion in dem, was er tut, absolut aus der breiten Masse hervor. Lesen!

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  • Bestes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Archred, am 08.12.2011

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    Das ist für mich, bisher das Beste und das Spannendste Buch dass ich jemanls gelesen habe.
    Der Autor muss warhaft ein Genie sein. Wenn man die ersten 6-8 Seiten gelesen hat, hört man nicht mehr auf.
    Diese Trilogie ist Pflicht.

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  • Epische Fantasy! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von David Lattwein, am 24.11.2011

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    Brandon Sandersons Kinder des Nebels-Trilogie, in deren Mittelpunkt die junge Straßendiebin Vyn steht, bietet dem Fantasy- Fan alles, was er braucht. Sympathische Charaktere, ein innovatives Magiesystem, große Schlachten und ein episches Finale. Ein Muss für jeden Fantasy-Liebhaber! Kann es kaum noch erwarten, die angekündigte Fortsetzung zu lesen!

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  • Kinder des Nebels Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michele Reichel, am 04.05.2011

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    In einer Welt, in der es keine Pflanzen mehr gibt, die Sonne tagtäglich von einer dicken Schicht aus Asche verdeckt wird und ein Tyrann seit Jahrhunderten ein Volk versklavt, werden die Kinder des Nebels sich erheben und für ihre Freiheit kämpfen.
    Brandon Sanderson glänzt mit einer packenden Geschichte und einem faszinierenden Magiesystem. Absolut lesenswert.

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  • Einfach atemberaubend!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.10.2010

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    Endlich wieder ein Buch was einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt! Sehr gut beschrieben, die Charaktere kommen richtig zum Vorschein und man kann sich total in die Geschichte hineindenken!! Großartig!!!

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  • Bildgewaltig, einmalig, packend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrijana Prce, am 23.08.2010

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    Es gibt nur wenige Autoren die alle Elemente einer guten Fantasy-Geschichte
    gekonnt verbinden und einen Meilenstein in der Fantasy-Literatur setzen
    können. Dazu gehört auch Brandon Sanderson. Mit seiner bildgewaltigen
    Sprache, vielschichtigen Charakteren und originellen Ideen schafft er eine
    neue Welt. Die Geschichte ist atemberaubend spannend und man versinkt darin
    nach wenigen Sätzen, sie bietet außerdem eine gute Grundlage für
    Diskussionen über Moral und Regierungsformen. Teil zwei und drei unbedingt
    bereit halten. Ein Wochenende ohne Nachschub kann zu schweren
    Entzugserscheinungen führen.

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  • Innovatives Magiesystem!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Reuter, am 17.08.2010

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    Brandon Sandersons "Kinder des Nebels" kommt völlig ohne die althergebrachten Fantasy-Rassen wie Orks, Trolle, Zwerge oder Elfen aus, und schafft es doch eine fesselnde Fantasy-Welt zu erschaffen.
    Vorallem sein Magiesystem, wenn man es überhaupt so nennen kann, unterscheidet sich grundlegend von allem, was man aus den althergebrachten Fantasy-Reihen so kennt. Bei ihm werden zehn verschiedene Metalle von sogenannten Allomanten in sehr geringen Mengen eingenommen und im Körper "verbrannt" um zum Beispiel seine Stärke zu steigern oder die Sinne zu schärfen. Auch kann man damit die Gefühle anderer Personen beeinflussen oder Metallische Gegenstände durch die Luft fliegen lassen...oder sich selbst...je nachdem ob man wieviel Wiederstand man gerade hat oder wer gerade schwerer ist - man selbst oder der Gegenstand.
    Die Welt selbst ist düster, es gibt das Volk der Skaa, welches in Sklaverei und ohne Hoffnung vor sich hinvegetiert, Adel der sie skrupellos ausbeutet und nach Lust und Laune tötet, und einen unsterblichen Herrscher der mit allen Mitteln seine Macht aufrecht erhält....und eine kleine Gruppe Rebellen die versucht all dies zu ändern....

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  • Großartiger Einstieg Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Roolf, am 24.07.2010

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    Brandon Sanderson gelingt mit dem ersten Band seiner „Nebelgeborenen“-Trilogie ein Meilenstein in der Fantasy-Literatur. Alleine die Idee, durch Verbrennen von Metallen im Körper spezielle Fähigkeiten zu erlangen ist schon einzigartig.
    Darüber hinaus erzählt Sanderson eine komplexe Geschichte mit vielen, gut gezeichneten Personen und verlässt ein ums andere Mal den Weg der klassischen Fantasy-Literatur. So überraschte er mich immer wieder mit Wendungen in der Geschichte, die ich so niemals vorhergeahnt hätte.
    Allerdings geht es zum Teil auch recht hart zur Sache mit schrägen Ideen. Ich sage nur „Stahlinquisitoren“… Also Leser mit zartem Gemüt sollten lieber etwas vorsichtig sein, wobei es jetzt auch nicht übertrieben blutig wird. Aber schon manchmal ziemlich böse…
    Das Ende verlangt direkt nach dem zweiten Band. Man kann hier nicht aufhören, da die Spannung fast unerträglich wird.

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  • Mal was Neues. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sarah Mlynek, am 18.05.2010

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    Ein interessanter Auftakt ist Brandon Sanderson da gelungen. Eine feindliche Umgebung, ein totalitäres Herrschafts-/Kastensystem und eine Rebellion, die in den Startlöchern steckt. Gewürzt mit einem Magiesystem, was seinesgleichen sucht und wirklich neuartig gestaltet ist, und gut ausgearbeiteten Charakteren macht es einfach nur Freude dieses Buch zu lesen.

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  • Neue Magie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Markus Laudanski, am 20.04.2010

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    Brandon Sanderson erschafft eine in Asche und Nebel versinkende Welt. Es herrscht die vollkommene Diktatur. Und das schon seit nunmehr tausend Jahren. Die wenigen Rebellen sind schwach und machtlos. Doch dann entschließt sich eine kleine aber fähige Gruppe von Dieben, einen Visionär als Anführer, das scheinbar unmögliche zu bewerkstelligen. Den obersten Herrscher zu stürzen.

    Was diesen Roman besonders auszeichnet, ist das System der Magie, welches Sanderson präsentiert. Zumindest ich habe bisher von nichts Vergleichbarem gelesen.
    Die meisten seiner Charaktere besitzen interessante Hintergrundgeschichten und eine vielschichtige Persönlichkeit. Außerdem hat man das Gefühl, die Action im Roman unterstreicht die Handlung mehr, als dass sie um ihrer selbst willen zelebriert wird.
    Gegen Ende des Buches hält der Autor noch so manche Überraschung bereit.
    Meine Meinung: Gut durchdachte, innovative Fantasy.

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  • Düster, spannend und voller Intrigen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rainer Kleinferchner, am 06.03.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit „Kinder des Nebels“ legt Brandon Sanderson einen aus der breiten Masse von Fantasy-Romanen hervorstechenden Spitzentitel vor, der an Originalität und Spannung kaum zu übertreffen ist. Der Leser wird in eine düstere Welt entführt, in der die Ärmsten der Armen von den reichen, Feste feiernden und in ihren Prunkvillen residierenden Adligen unterdrückt werden. An oberster Stelle der Menschheit herrscht der „Lord Ruler“, wie er im englischen Original bezeichnet wird, seit tausenden von Jahren. In seiner Macht unantastbar und beinahe einem finsteren Gott gleich wacht er über sein Volk. Daran wird sich wohl oder übel so schnell nichts ändern, wäre da nicht eine kleine Gruppe Rebellen, die sich an die unmögliche und fast schon utopisch anmutende Aufgabe gemacht hat, den Obersten Herrscher, wie er in der deutschen Fassung heißt, zu stürzen. Ob ihnen ihr Vorhaben gelingen wird, sei an dieser Stelle nicht verraten, eines steht jedoch jetzt schon fest: Spannung bis zur letzten Seite! Obendrauf bekommen wir hier ein selten so logisch und nachvollziehbar geschildertes Magiesystem geboten, die so genannte Allomantie, welche auf der Verbrennung diverser Metalle beruht, um die jeweilig gewünschte magische Wirkung zu erzielen. Wer auf einen Mix aus Spannung, Action und Intrigen steht, kann beim Kauf dieses Buches nichts falsch machen.

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  • Fesselnd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabrina Höh, am 20.11.2009

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    "Die Kinder des Nebels" ist ein interessanter wie auch fesselnder Fantasy-Roman, den ich nur zu empfehlen weiß.
    Die Entwicklung des Charakters Vin und die verschiedenen weiteren Charaktere die im Laufe der Geschichte auftauchen bringen immer wieder neue interessante Elemente in die Geschichte.
    Auch Kelsier kann dem Leser mit seiner erfrischenden Art ans Herz wachsen. Seine übermütigen Pläne lassen den Leser bis zum letzten nach seinen wahren Plänen raten und die Geschichte behält somit ihren Schwung.

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen und hoffen dass es Sie genauso fesselt wie mich.

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  • Gute Fantasy mit neuen Ideen. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Reinhard, am 10.10.2009

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    Brandon Sanderson hat mit seinem neuen Werk eine spannende Geschichte und den Auftakt zu einer neuen Fantasyreihe geschrieben. Die Charaktere sind gut beschrieben und entwickeln sich in dem Roman.
    Sehr gut hat mit gefallen, wie Sanderson das Magiesystem in seinem Roman beschreibt.
    Die Magier müssen innerlich verschiedene Metalle "verbrennen" um unterschiedliche Kräfte ausüben zu können.
    Nun warte ich gespannt auf die Fortsetzung.

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  • Heist? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.07.2009

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sanderson sagt er habe Mistborn in erster Linie geschrieben, weil er mal einen "Heist-Roman" schreiben wollte. Dafür ist es etwas trotz ausführlich beschriebener Planungsphasen dann doch noch zu "unheistig",

    Vor rund 1000 Jahren wurde die Welt vom Bösen befreit und wird seitdem vom unsterblichen Lord Ruler regiert. Der Adel, der die geringe, restliche Macht im Staat innehat besteht aus den Nachfahren der Begleiter, die Lord Ruler einst zur Macht verhalfen. Der Rest des Volkes, die Skaa, sind versklavt. Nur einige wenige schaffen es, als Handwerker zu einem bescheidenen Wohlstand zu gelangen - was kaum mehr bedeutet, als dass sie nicht hungern und frieren müssen. Rechte haben auch sie praktisch keine und jegliche Revolutionsversuche der Skaa endeten sehr schnell.

    Nicht nur die Staatsform, auch die Umwelt wirkt recht unerfreulich, tagsüber fällt häufig Asche vom Himmel und die Nächte werden von dichtem Nebel beherrscht,. Das Buch hat zwei Hauptfiguren, Kellsier, mächtiger Magier und Anführer der Gruppe, die den großen Coup landen will und Vin, einer ebenso begabten Magierin, durch ihre Vergangenheit als Straßenkind aber voller Zweifel. Beim Magiesystem beweist Sanderson durchaus Kreativität, Magiebegabte können innerlich gewisse Metalle "verbrennen" und haben dadurch gewisse Fähigkeiten, ihre Sinne werden geschärft, sie werden stärker oder können mit Metallgegenständen interagieren. Die meisten Magier beherrschen nur ein Metall, einige wenige, die "Mistborn", können alle "magischen" Metalle benutzen. Das Ganze ist ziemlich gut umgesetzt und die beschriebenen Kämpfe leben unter anderem von den dadurch möglichen Stunteinlagen – die „Matrix“ lässt grüssen.


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Asche fiel vom Himmel. Graf Tresting runzelte die Stirn und sah hinauf zum rötlichen Mittagshimmel, während er über sich und seinem geschätzten Gast einen Schirm aufspannte. Ascheregen war nicht ungewöhnlich im Letzten Reich, doch Tresting hatte gehofft, Rußflecken auf seinem neuen Mantel und der roten Weste vermeiden zu können, die vor kurzem mit dem Kanalboot direkt aus Luthadel eingetroffen waren. Zum Glück war es nicht sehr windig; der Schirm würde also das Schlimmste abhalten.
Tresting stand mit seinem Gast auf einer kleinen Terrasse, welche vom Hügel aus die Felder überblickte. Hunderte Menschen in braunen Kitteln arbeiteten in der niedergehenden Asche und kümmerten sich um das Getreide. Ihren Bemühungen haftete etwas Schwerfälliges an, aber so waren die Skaa nun einmal. Diese Bauern waren ein träger, unproduktiver Haufen. Sie beschwerten sich natürlich nicht, dazu waren sie nicht dumm genug. Sie arbeiteten einfach mit gebeugten Köpfen weiter und gingen teilnahmslos ihren Tätigkeiten nach. Die Peitsche des Zuchtmeisters vermochte sie für kurze Zeit zu entschiedeneren Bewegungen anzutreiben, doch sobald er weiterging, verfielen sie wieder in ihre gewohnte Mattigkeit.
Der Graf wandte sich an den Mann, der neben ihm auf dem Hügel stand. "Man sollte doch glauben, dass mehr als tausend Jahre Feldarbeit sie etwas effektiver gemacht hätten", bemerkte er.
Der Obligator nickte und hob eine Braue. Es war, als sei diese knappe Bewegung nur geschehen, um sein charakteristischstes Merkmal zu unterstreichen: verschlungene Tätowierungen, welche die Haut um die Augen herum bedeckten. Diese Tätowierungen waren enorm; sie reichten bis hoch zur Stirn und setzten sich auch an den Nasenflügeln fort. Er war ein Prälan - ein wirklich sehr wichtiger Obligator. Im Haus hatte Tresting seine eigenen Obligatoren, doch sie waren nur niedere Würdenträger und trugen kaum mehr als ein paar eintätowierte Zeichen um die Augen. Dieser Mann hier war mit demselben Kanalboot aus Luthadel eingetroffen, das auch Trestings neue Kleider befördert hatte.
"Ihr solltet erst einmal die Stadt-Skaa sehen", meinte der Obligator, während er sich umdrehte und die Skaa-Arbeiter beobachtete. "Diese hier sind eigentlich recht emsig, wenn man sie mit denen in Luthadel vergleicht. Ihr habt eine größere ..., will sagen, eine direkte Kontrolle über Eure Skaa hier. Was glaubt Ihr, wie viele habt Ihr diesen Monat verloren?"
"Etwa ein halbes Dutzend", sagte Tresting. "Einige sind an den Schlägen gestorben, andere an Erschöpfung."
"Flüchtige?"
"Niemals!", betonte Tresting. "Kurz nachdem ich das Land von meinem Vater geerbt habe, gab es ein paar Ausreißer. Ich habe ihre gesamten Familien hinrichten lassen. Da hat der Rest schnell den Mut verloren. Ich habe nie begriffen, wie man mit den Skaa Schwierigkeiten haben kann. Meiner Meinung nach sind diese Kreaturen einfach zu kontrollieren, wenn man nur hart genug durchgreift."
Der Obligator nickte; er bewegte sich kaum in seiner grauen Robe. Anscheinend war er zufrieden, was ein gutes Zeichen war. Die Skaa waren streng genommen nicht Trestings Eigentum. Wie alle Skaa gehörten sie dem Obersten Herrscher. Tresting hatte die Arbeiter nur von seinem Gott gemietet, so wie er auch für die Dienste der Obligatoren Seiner Majestät bezahlen musste.
Der Obligator senkte den Blick auf seine Taschenuhr und schaute dann hoch zur Sonne. Trotz des Ascheregens war es heute sehr hell; die Sonne leuchtete in einem strahlenden Karmesinrot hinter der rauchigen Schwärze des oberen Himmels. Tresting zog ein Taschentuch hervor und wischte sich damit über die Stirn. Er war dankbar für den Schatten unter dem Schirm, der ihn ein wenig vor der Mittagshitze schützte.
"Sehr gut, Tresting", meinte der Obligator. "Ich werde Euren Vorschlag wie gewünscht Graf Wager unterbreiten. Er wird von mir einen wohlwollenden Bericht über Eure Tätigkeit hier erhalten."
Tresting unterdrückte einen Seufzer der Erleichterung. Es bedurfte immer eines Obligators, um einen Vertrag oder sonstige geschäftliche Vereinbarungen zwischen Adligen zu bezeugen. Natürlich hätte auch einer der niederen Obligatoren, wie Tresting sie selbst beschäftigte, ein solcher Zeuge sein können, doch es war viel besser, Straff Wagers eigenen Obligator zu beeindrucken.
Der Obligator drehte sich zu ihm um. "Ich werde heute Nachmittag mit dem Kanalboot abreisen."
"Jetzt schon?", fragte Tresting. "Wollt Ihr nicht bis zum Abendessen bleiben?"
"Nein", entgegnete der Obligator. "Allerdings gibt es da noch eine Sache, über die ich mit Euch sprechen muss. Ich bin nicht nur auf Geheiß von Graf Wager hergekommen, sondern auch, weil ich mich um eine Angelegenheit der Bezirksinquisition zu kümmern habe. Es läuft das Gerücht um, dass Ihr mit Euren Skaa-Frauen zu tändeln beliebt."
Tresting spürte, wie Kälte in ihm hochkroch.
Der Obligator lächelte. Vermutlich sollte es entwaffnend wirken, doch Tresting empfand es als unheimlich. "Seid unbesorgt, Tresting", beschwichtigte der Obligator. "Wenn man sich über Eure Taten wirklich Gedanken machen würde, dann hätte man an meiner statt einen Stahlinquisitor hergeschickt."
Tresting nickte langsam. Inquisitor. Er hatte noch nie eines dieser unheimlichen Geschöpfe gesehen, aber er hatte viele Geschichten über sie gehört.
"Ich habe keine weiteren Fragen mehr, was Euren Umgang mit den Skaa-Frauen angeht", meinte der Obligator und betrachtete wieder die Felder. "Was ich hier gesehen und gehört habe, weist darauf hin, dass Ihr hinterher aufzuräumen pflegt. Ein Mann wie Ihr - so effizient und leistungsfähig - könnte es in Luthadel weit bringen. Noch ein paar Jahre Arbeit, ein paar kluge Handelsgeschäfte, und ... wer weiß?"
Der Obligator wandte sich von ihm ab, und Tresting lächelte. Das war zwar kein Versprechen, ja nicht einmal eine Prophezeiung - Obligatoren waren eher als Bürokraten und Zeugen tätig denn als Priester -, aber ein solches Lob aus dem Munde eines Dieners des Obersten Herrschers zu hören ... Tresting wusste, dass manche Adligen die Obligatoren als beunruhigend erachteten - einige empfanden sie sogar als Ärgernis -, doch in diesem Augenblick hätte Tresting seinen vornehmen Gast küssen können.
Er wandte den Blick wieder auf die Skaa, die still unter der blutigen Sonne und den träge niedersegelnden Ascheflocken arbeiteten. Tresting war seit je einer jener Landadligen, die auf ihren Anwesen wohnten und davon träumten, irgendwann nach Luthadel zu ziehen. Er hatte von den Bällen und anderen Festlichkeiten gehört, vom Glanz und den Intrigen, und all das begeisterte ihn geradezu unmäßig.

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