Lady Orakel

Roman

von Margaret Atwood

Buch

Taschenbuch (375 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Als Kind wegen ihres unglaublichen Übergewichts gehänselt, findet Joan Foster in ihrer ebenso dicken wie skurrilen Tante Lou eine Verbündete. Als diese stirbt, hinterlässt sie Joan ein Vermögen. Doch der Anspruch auf das Erbe ist an eine Bedingung geknüpft: Joan muss vierzig Kilo abnehmen, um in den Genuss des Geldes zu kommen.

Pressestimmen:

»Seit langem schon hat niemand mehr so gut und so komisch über Sex und Leidenschaft geschrieben.« Saturday Review

Produktdetails

ISBN-10: 3-548-60668-7
EAN: 9783548606682
Originaltitel: Lady Oracle
Erschienen: 07.12.2007
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 375
Länge/Breite: 187mm/124mm
Gewicht: 326 g
Übersetzer: Werner Waldhoff
Reihe: List bei Ullstein
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Margaret Atwood

Margaret Atwood ist die Queen der kanadischen Literatur. (Literarische Welt) AUTHORBIO: Margaret Atwoods Bücher gehören zur Weltliteratur und erschienen in mehr als 30 Ländern. Ihr Roman Alias Grace (BV 1996) gewann den kana dischen Giller Prize und den Premio Mondello in Italien. Für Der blinde Mörder (BV 2000, BvT 2002) erhielt sie den Booker Prize. 2005 wurde sie für den ersten Man Booker International Prize nominiert. Im Berlin Verlag erschienen zuletzt Die Penelopiade (2005), Das Zelt (2006), Moralische Unordnung und Payback (beide 2008). Margaret Atwood lebt in Toronto.

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  • Lady Orakel von Margaret Atwood Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke Herzger-März, am 12.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer möchte nicht mal irgendwann sein Leben komplett umkrempeln, was anderes machen, jemand anders sein?
    Atwoods Protagonistin tut das und nicht nur einmal. Als Kind, von der Mutter lieblos überbehütet und vom Vater weitgehend ignoriert, legt sie sich ein dickes Fell bzw. eine Fettschicht zu, hinter der sie ihr wahres ICH versteckt. Einzig ihre Tante Lou kümmert sich um ihr Seelenheil.
    Kaum volljährig flieht sie aus dem Elternhaus, nimmt radikal ab und zieht nach London. Dort wird sie die Geliebte eines älteren polnischen Grafen, Autorin von Liebesschnulzen und findet ihre große Liebe Arthur, einen kommunistisch orientierten Weltverbesserer.
    Kurzweilig mit dem Blick hinter die Fassade beschreibt Atwood das Leben von Joan Foster, der gefeierten Nachwuchslyrikerin oder auch der Liebesromanautorin Louise K. Delacourt. Dabei gewährt sie dem Leser nicht nur Einblick in Joans/Louises wechselhaftes Leben als Ehefrau, Geliebte, Medium, Terroristen und gar Mordopfer, sondern lässt uns auch am Entstehen ihres aktuellen Romans teilhaben.
    Mir hat es großen Spaß gemacht, dieses Frühwerk Margaret Atwoods zu lesen und mich von ihrer interessanten Frauenfigur in den Sog der Ereignisse hineinziehen zu lassen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Lady Orakel von Margaret Atwood Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer möchte nicht mal irgendwann sein Leben komplett umkrempeln, was anderes machen, jemand anders sein?
    Atwoods Protagonistin tut das und nicht nur einmal. Als Kind, von der Mutter lieblos überbehütet und vom Vater weitgehend ignoriert, legt sie sich ein dickes Fell bzw. eine Fettschicht zu, hinter der sie ihr wahres ICH versteckt. Einzig ihre Tante Lou kümmert sich um ihr Seelenheil.
    Kaum volljährig flieht sie aus dem Elternhaus, nimmt radikal ab und zieht nach London. Dort wird sie die Geliebte eines älteren polnischen Grafen, Autorin von Liebesschnulzen und findet ihre große Liebe Arthur, einen kommunistisch orientierten Weltverbesserer.
    Kurzweilig mit dem Blick hinter die Fassade beschreibt Atwood das Leben von Joan Foster, der gefeierten Nachwuchslyrikerin oder auch der Liebesromanautorin Louise K. Delacourt. Dabei gewährt sie dem Leser nicht nur Einblick in Joans/Louises wechselhaftes Leben als Ehefrau, Geliebte, Medium, Terroristen und gar Mordopfer, sondern lässt uns auch am Entstehen ihres aktuellen Romans teilhaben.
    Mir hat es großen Spaß gemacht, dieses Frühwerk Margaret Atwoods zu lesen und mich von ihrer interessanten Frauenfigur in den Sog der Ereignisse hineinziehen zu lassen.

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