Luke und Jon
Leseprobe

Luke und Jon

Roman. Originalausgabe

von Robert Williams

Buch

Taschenbuch (185 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

"Das
erste Mal begegnete ich Jon an einem Dienstagmorgen um halb acht. Dad trat an
der Tür zur Seite, und meine Augen trafen auf das helle Morgenlicht: Selbst in
der frühen Morgensonne sah er ungewöhnlich aus. Er trug Großvaterklamotten:
braune Schuhe, eine graue Hose und einen dunkelgrünen Wollpullover. Und eine
verdammte Krawatte. Sein Seitenscheitel legte eine dünne weiße Linie frei, und
jede einzelne Haarsträhne wirkte starr, als wäre sie festgeklebt. Dad hatte uns
allein gelassen, und wir standen einfach da und sahen uns an."
Robert Williams′ Roman Luke
und Jon ist ein starkes, souveränes Coming-of-Age-Debüt über eine
ungewöhnliche Freundschaft, Verlust und Erwachsenwerden. Prämiert mit dem
englischen National Book Tokens Prize, der Buchhändler auszeichnet, die selbst
Romane schreiben.

Pressestimmen:

"Williams schreibt geradezu lyrisch. Ein absolut vielversprechender Roman. Mehr davon!"
Times Literary Supplement
"Eines der Bücher, wegen derer man überhaupt angefangen hat, Romane zu lesen."
Financial Times

Produktdetails

ISBN-10: 3-8333-0703-X
EAN: 9783833307034
Originaltitel: Luke and Jon
Erschienen: 06.11.2010
Verlag: Berliner Taschenbuch Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 185
Länge/Breite: 186mm/118mm
Gewicht: 160 g
Übersetzer: Brigitte Aus dem Englischen Jakobeit
Reihe: Berliner Taschenbuch
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Brigitte Aus dem Englischen Jakobeit

Brigitte Jakobeit, Jg. 1955, lebt in Hamburg und übersetzt seit 1990 englischsprachige Literatur, darunter die Autobiographien von Miles Davis und Milos Forman sowie Bücher von John Boyne, Paula Fox, Alistair MacLeod, Audrey Niffenegger und Jonathan Safran Foer.

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Kundenrezensionen

  • Zu Herzen gehend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katja Rückert, am 15.07.2011

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    Luke hat seine Mutter durch einen Unfall verloren. Sein Vater, ein Spielzeugmacher, hat danach angefangen zu trinken. An sich nicht wirklich ein guter Ausgangspunkt um erwachsen zu werden. Und nun zieht der Vater mit ihm auch noch weit weg in eine andere Stadt. Dort lernt er einen sehr seltsamen Jungen namens Jon kennen, der allein mit seinen pflegebedürftigen Großeltern lebt. Langsam freunden sich diese zwei Sonderlinge an und geben sich gegenseitig Halt... Man möchte diese zwei Jungen einfach in die Arme nehmen. Ein wunderschönes Buch!

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  • Freundschaft und Vaterliebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ingrid Böhmer-Pietersma, am 13.06.2011

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    Luke und Jon – zwei jugendliche Außenseiter freunden sich an und geben sich gegenseitig Halt vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen schwierigen Familiengeschichte.

    Eine warmherzige, mutmachende Geschichte über Freundschaft, über die Bedeutung der kleinen Dinge, die dem Leben Freude und Inhalt und dem Menschen Motivation geben. Es ist außerdem eine Geschichte über eine Vater-Sohn-Beziehung, die zeigt, was das Gefühl der Verantwortung füreinander bewirken kann. Sehr lesenswert.

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  • anrührend und authentisch erzählter Jugendroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Robert Simmelbauer, am 26.05.2011

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    Nach dem tragischen Tod seiner Mutter ziehen Luke und sein Vater nach Duerdale, einem Kaff in der englischen Provinz. Die Bewältigung des Verlustes fällt beiden schwer. Während sein Vater in Lethargie und Alkoholismus versinkt, malt Luke Bilder von Steinen. Irgendwann trifft er auf den merkwürdigen Jon. Merkwürdig sind seine Kleidung, als Opaklamotten bezeichnet, und sein autistisch wirkendes Verhalten. Jon wohnt bei seinen verwahrlosten und überforderten Großeltern, die das Jugendamt noch nie in ihr Haus gelassen haben. Langsam entwickelt sich aus Interesse und Hilfsbereitschaft eine Freundschaft. Beide sind als Sonderlinge verschriene Außenseiter. Doch zusammen stellen sie sich dem Ungemach und, soviel sei verraten, erhalten die Chance auf ein besseres Leben.
    Es ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden, vom Verantwortung übernehmen, von Freundschaft und Zusammenhalt. Im Mittelpunkt seht der Ich-Erzähler Luke. Er ist eindeutig die treibende Kraft, sowohl hinter seinem Vater, dem empfindsamen Spielzeugmacher, und Jon, dem Schmuddelkind mit der Inselbegabung. Nüchtern und pragmatisch setzt er sich mit seiner Lage auseinander und überwindet den lähmenden Schmerz des Verlustes. Luke ist es auch, der die Initiative ergreift, um seinen Vater von der Flasche weg und Jon in ein neues zu Hause zu bringen.
    Endlich wieder ein Jugendbuch, das heikle Themen wie Tod, Sucht und soziale Ausgrenzung einfühlsam aber unaufdringlich beschreibt; eine willkommene Abwechslung, nach all den Zauberlehrlingen und Vampiren. Die Aufmachung des Buches ist vielleicht etwas unspektakulär, doch wird der Leser mit einer vielschichtigen und anrührenden Geschichte belohnt.
    „Luke und Jon“ ist Williams’ erstes Buch, wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und in England in den Schulkanon übernommen.

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  • großartig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Loebenstein, am 20.05.2011

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    Eine großartige Geschichte über Freundschaft, Verlust und über das Erwachsenwerden, hervorragend in Szene gesetzt ohne jemals aufgesetzt oder unrealistisch zu wirken. Ob seiner knappen Kapitel ein rasantes Leseabenteuer und eines von jenen Büchern, die "am Ende leider aus sind"! Von mir aus könnte die Geschichte noch ewig weitergehen - tut sie in gewisser Weise, denn Luke und Jon gehen einem nicht so schnell wieder aus dem Kopf.

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  • Freundschaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von S. Knöpper, am 02.05.2011

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    Dieser wunderschöne Roman ist das Erstlingswerk des britischen Buchhändlers Robert Williams. Lukes depressive Mutter stirbt bei einem Autounfall. Nach dem Tod der Mutter zieht Luke mit seinem Vater in eine neue Stadt. Dort trifft er auf Jon, der bei seinen Großeltern wohnt. Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zweier junger Außenseiter.
    Fazit: Ein beachtliches Debüt aus England.

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  • Toll - nicht nur für Jugendliche! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.03.2011

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    Ein tolles Buch über die Geschichte zweier Außenseiter, die Freundschaft schließen. Bewegend, traurig - aber auch mutmachend. Die handelnden Personen habe ich sofort ins Herz geschlossen und mitgelitten. Die Charaktere und die Handlung sind wunderbar und überzeugend geschildert. Sehr empfehlenswert nicht nur für Jugendliche.

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  • warmherzig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elke Meißner, am 10.03.2011

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    Der sprachlich beeindruckende Roman nimmt den Leser mit auf eine Reise durch eine ungewöhnliche Freundschaft.
    Etwas lakonisch, aber nicht weniger emotional wird dem Leser die Geschichte von Luke und seinen Eltern erzählt. Und diese ist geprägt von großer Nähe und nicht weniger großer Angst um ihren Verlust.
    Irgendwann zerbricht Luke fast an der Trauer, am Verlust seiner Mutter und der Sorge um seinen Vater - bis er John kennenlernt.

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  • Atmosphärisch und emotional Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jascha Koch, am 03.03.2011

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    In Luke und Jon geht es – wer hätte es anders gedacht – um Luke, einen Teenager der mit seinem Vater in ein Dorf zieht, und Jon, welcher in diesem Dorf mit seinen Großeltern wohnt.
    Luke hat seine Mutter bei einem Verkehrsunfall verloren und zieht daher allein mit seinem Vater in besagtes „Kaff“. Luke verbringt einen Großteil seiner Zeit damit Bilder zu malen, bis er Jon kennenlernt.
    Die Lebensgeschichten der beiden Teenager sind tragisch, dramatisch, traurig. Das Buch schafft es aber die Geschehnisse sehr persönlich aus den Augen der Jungs zu schildern, welche für ihr Alter ungemein reif, erwachsen, stark und optimistisch sind.
    Für mich war es der erste Entwicklungsroman dieser Art und er hat mir richtig gut gefallen. Vor Allem, weil er sehr authentisch geschrieben ist und ans Herz geht. Sie werden die Lektüre noch lange im Gedächtnis behalten nach dem lesen. Aber das ist auch gut so, ein dicker Wälzer ist es ja nicht grade.

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  • Bewegende Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Birgit Herrmann, am 17.02.2011

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    Luke und Jon erzählt einfühlsam über Verlust, Freundschaft, Vaterliebe und Mobbing.Eine aussergewöhnlich geschriebene Geschichte die mich sehr fasziniert und bewegt hat.

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  • Eine außergewöhnliche Freundschaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von B. Keller, am 10.02.2011

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    Robert Wiiliams hat ein berührend leises aber sehr intensives Buch über die Tragik aber auch die ungewöhnliche Chance des Andersseins geschrieben. Dies ist ein ganz wunderbarer, moderner Entwicklungsroman ohne erhobenen Zeigefinger und ohne pädagogische Doktrin, einfach ein schönes Buch über eine besondere Freundschaft und die ersten Schritte in die Welt der Erwachsenen.
    Ein ebenso witziges wie nachdenkliches Buch für Jung und Alt!!!

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  • Sehr intensiv und berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Fuchs, am 21.11.2010

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    Robert Williams hat gleich mit seinem ersten Roman einen Volltreffer hingelegt. Er hat einen unwahrscheinlich einfühlsamen und eindringlichen Roman über eine Freundschaft zwischen zwei dreizehnjährigen Jungen geschrieben. Dies Buch ist ein ganz schmales Bändchen, aber das ändert nichts an seiner Intensität und Aussagekraft. Selten hat mich in letzter Zeit ein Buch dermaßen berührt!

    Erzählt wird einerseits die Geschichte von Luke. Luke ist mit seinen eher unkonventionellen Eltern aufgewachsen bis das Schicksal hart zugeschlagen hat. Lukes Vater stellt hochwertiges Holzspielzeug her, was er auf Märkten verkauft, Luke selber hat ein großes Zeichentalent, nur seine Mutter geht einem normalen Broterwerb nach. Allerdings leidet sie an schweren Depressionsschüben. Das Leben ändert sich von Grund auf, als seine Mutter bei einem Verkehrsunfall stirbt. Sein Vater zieht sich in seine Trauer zurück und setzt die Existenz der verbliebenen Familie aufs Spiel. Gezwungener Maßen ziehen sie um in eine neue Stadt, wo Luke den sonderbaren Jon kennenlernt, der auch aus einer sehr eigenartigen Familie stammt. Die beiden Jungen freunden sich an, werden aber durch ihre Freundschaft immer mehr zu Außenseitern in ihrer Schule.

    Robert Williams hat einen hervorragenden Roman über Jugendliche geschrieben. Es geht sehr einfühlsam mit den Themen Depressionen, Mobbing und Trauerbewältigung um. Es ist erschreckend, wie grausam Kinder und Jugendliche schon sein können. Mich hat dieses Buch ausgesprochen fasziniert und ich hoffe, dass es möglichst viele Leser – gerne Jugendliche und Erwachsene – findet. Es lohnt sich wirklich, es zu lesen und da es nur gut 180 Seiten umfasst, ist es auch ein guter Einstieg für Jugendliche, die nicht so gerne lesen und vor dickeren Büchern Scheu haben.

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  • Wunderbarer Entwicklungsroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Simone Reinhold, am 09.11.2010

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    Bedingt durch den Unfalltod der Mutter,den Luke und sein Vater nur schwer verkraften,wagen sie einen Ortswechsel in eine andere Stadt.Dort lernt Luke Jon kennen,der bei seinen Grosseltern in chaotischen Verhältnissen lebt.Die Freundschaft der beiden Jungen prägt diese Geschichte,wie auch der Umgang mit Trauer und Verantwortung.Ich wünsche dem Buch viele jugendliche Leser!

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