Madame Hemingway

Madame Hemingway

Roman

von Paula McLain

Buch

gebunden (456 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Chicago 1920: Hadley Richardson hat die Liebe und das Glück bereits aufgegeben, als sie Ernest Hemingway trifft und sofort von seinem guten Aussehen, seiner Gefühlstiefe und seiner Kunst, mit Worten zu verführen, angezogen wird. Die beiden heiraten und gehen nach Paris, wo sie Teil einer schillernden Gruppe Amerikaner werden, unter ihnen Gertrude Stein, Ezra Pound und die Fitzgeralds. Doch im Paris der goldenen 20er – fiebrig, glamourös, verwegen – lassen sich Familie und Treue kaum aufrechterhalten. Während Hadley, inzwischen Mutter, mit Eifersucht und Selbstzweifeln ringt und Ernests literarische Arbeit allmählich Früchte trägt, wird das Paar mit einer Enttäuschung konfrontiert, die das Ende all dessen bedeutet, was es gemeinsam erträumt hatte.

Produktdetails

Verkaufsrang: 16.810
ISBN-10: 3-351-03358-3
EAN: 9783351033583
Originaltitel: The Paris Wife
Erschienen: 02.07.2011
Verlag: Aufbau Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 456
Gewicht: 670 g
Übersetzer: Yasemin Dincer, Yasemin Dinçer
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Paula McLain

Paula McLain received an MFA in poetry from the University of Michigan and has been awarded fellowships from Yaddo, the MacDowell Colony, and the National Endowment for the Arts. She is the author of two collections of poetry, as well as a memoir, and a novel. She lives in Cleveland with her family.

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  • Madam Hemingway Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Helga Grill, am 22.05.2012

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    Heminway und Hadley Richardson lernen sich 1920 kennen.Sie ist einige Jahre älter als Ernest und wartet weder auf Liebe noch auf das Glück.Hadley fühlt sich von seiner Gefühlstiefe und seiner Fertigkeit mit Worten zu verführen,angezogen.Die Beiden heiraten und lassen sich in Paris nieder,wo sie Teil einer schillernden Gruppe Amerikaner werden.Doch das Paris der goldenen 20er ist mit den traditionellen Vorstellungen von Familie und Treue unvereinbar.Ernest hat erste Erfolge in der Literaturszene.Doch der Umgang mit ihren Freunden,zuviel Alkohol und der leichtfertige Umgang mit dem wirklichen Leben führt zum unaufhaltsamen Ende dieser Ehe.

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  • Paris, ein Fest fürs Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Maren Oberwelland, am 17.05.2012

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    In „Madame Hemingway“ beschreibt die Autorin Paula McLain die Pariser Jahre des Schriftstellers Ernest Hemingway aus der Sicht seiner ersten Frau Hadley Richardson. Der amerikanische Originaltitel „The Paris Wife“ gibt Aufschluss darüber, dass Hemingways zahlreichen Ehefrauen nach den Städten benannt wurden in denen er mit ihnen gelebt hat.
    Umso schöner ist es, dass nun zum ersten Mal eine seiner Frauen und nicht der Schriftsteller selbst im Mittelpunkt des Interesses steht. Dabei kommt Hemingway selbst nicht besonders gut weg. Er verprellt Freunde und Förderer, trinkt und betrügt seine Frau. Fast scheint es, als sei McLains Roman eine Art Antwort auf Hemingways Darstellung derselben Jahre in „Paris, ein Fest fürs Leben“, die ein viel unbeschwerteres und glücklicheres Leben beschreiben.
    Zwar ist „Madame Hemingway“ ein Roman und keine Biographie, „Aber es besteht immer die Chance, dass solch ein Werk der Phantasie einiges Licht auf das wirft, was als Tatsache geschrieben worden ist.“ wie Ernest Hemingway selbst einmal gesagt hat. Und diese Aussage trifft wohl auch auf „Madame Hemingway“ zu. Nicht umsonst hat sich die Autorin vor Beginn ihres Romans ausführlich mit der Biographie beider Protagonisten und den zahlreichen Briefwechseln beschäftigt, um ihrem Roman einen realistischen Rahmen zu geben.
    Paula McLain ist es gelungen einen sehr persönlichen Ton zu treffen, der es ihren Lesern nicht nur ermöglicht sich ganz in die Zeit der 20er Jahre und die Figur der Hadley hineinzuversetzen, sondern auch einen sehr intimen Blick auf den Schriftsteller und Ehemann Ernest Hemingway zu werfen.
    Schon nach wenigen Seiten wird deutlich, dass auch dieses Buch ein „Fest fürs Leben“ ist!

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  • Ein richtiges Kleinod Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lisa-Marie Battenberg, am 29.02.2012

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    Dieser fiktive, aber dennoch auf einigen Tatsachen beruhende Roman war für mich eine riesige Überraschung. Nie hätte ich gedacht, dass mich Hemingways Pariser Jahre aus der Sicht seiner ersten Ehefrau Hadley so sehr fesseln würden. Atmosphärisch dicht wird die Ehe des Paares geschildert, ebenso wie der langsame Aufstieg Hemingways zu einem erfolgreichen Schriftsteller. Sowohl die schillernden, künstlerischen Kreise, in denen sich die beiden bewegen, als auch das Auf und Ab in der Ehe der Hemingways, die Gefühle der beiden werden hervorragend beschrieben. Vor allem Hadley, die als starke, interessante Frau porträtiert wird, die so gar nicht in die Pariser Gesellschaft passt, hat mich sehr fasziniert.
    Ich empfehle im Anschluss nochmal ,,Paris - ein Fest fürs Leben" zu lesen - danach kommt einem "Madame Hemingway" noch viel realer vor - man ist überzeugt, dass die Pariser Jahre genau so passiert sind! Herausragend!

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  • Die goldenen 20er Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dr. phil. Katrin Rudolphi, am 21.02.2012

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    Paris, in den zwanziger Jahren, der schillernde Weltmittelpunkt literarischen Schaffens. Hemingway geht als junger Autor und Kriegsberichterstatter mit seiner Frau dorthin, um sich seinen Platz in den literarischen Salons zu erobern. Virtuos zeigt die Autorin die privaten Seiten des Genies, und es gelingt ihr mühelos, den Glamour und die Exzesse der Künstler lebendig werden zu lassen.

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  • Überwältigend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 07.12.2011

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    In Romanform wird die Geschichte der Hemingways erzählt.Und seine erste Frau hat doch tatsächlich einen Namen.Hadley.Die Liebesgeschichte der beiden,dies Auf und Ab,die Zerrissenheit werden hier wunderbar dargestellt.Mir persönlich hat es Hemingway menschlicher scheinen lassen.grandios.Und im Nebenstrang erfahren wir die Entstehungsgeschichten einiger Werke,die Explosion literarischer Wucht.Einfach überwältigend.

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  • Paris, Hemingway und Hadley Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von M. Diehl, am 11.11.2011

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    Wer war die sogenannte „Pariser Ehefrau“ von Ernest Hemingway? Paula McLains sorgfältig recherchierter Roman, erzählt von den Anfängen des Schriftstellers in den wilden 20er Jahren in Paris aus der Sicht seiner ersten Frau Hadley Richardson.
    Der Kampf einer Frau auf verlorenem Boden wird berührend und großartig erzählt. Ein literarischer Schmöker -unbedingt lesen!

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  • Wunderbar! Werfen Sie einen Blick in das Leben von Ernest Hemingway Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Iris Grißtede, am 07.11.2011

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    Hadley Richardson,erste Ehefrau Ernest Hemingways, erzählt vom (Ehe)-Leben an der Seite des aufstrebenden Schriftstellers im Paris der 20er Jahre. Eine Zeit voller interesssanter Begegnungen und vielversprechender Möglichkeiten. Fesselnd geschrieben.

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  • Die Schattenfrau hinter dem berühmten Mann Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martina Koppauer, am 05.11.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Hadley Richardson ist die perfekte Ehefrau. Sie ist treu, fürsorglich und liebt ihren Mann bis hin zur Selbstaufgabe. Sie ist der "Schatten" hinter einem der berühmtesten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts.
    Begleiten Sie die junge Frau auf ihrem Weg von der amerikanischen Provinz nach Europa und erleben Sie wie sie gegen den unausweichlichen Zerfall ihrer Ehe kämpft.
    Als bloße Beobachterin innerhalb seines literarischen Freundeskreises, zu dem u.a. Gertrude Stein und das Ehepaar Fitzgerald zählen, muss sie machtlos mit ansehen, wie ihr ihr Ehemann zwischen Alkoholexessen und chicen Pariserinnen entgleitet...
    Denn mit dem Aufstieg Ernest Hemingways zerbröckelt langsam ihre gesamte Existenz.
    Ein wundervoll geschriebenes Buch für Fans der "Roaring Twenties" und Woody Allens Film "Midnight in Paris".

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  • Hemingways pariser Jahre! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Saidjah Hauck, am 23.09.2011

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    Wir erleben wie Hemingway Hadley Richardson begegnet, sich in sie verliebt und sie mit 23 Jahren heiratet. Kurze Zeit später ziehen sie nach Paris wo er alle namhaften Literaten der Zeit trifft. Er selber hat diese Zeit in dem Buch "Paris, ein Fest fürs Leben" beschrieben. Hier wird die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben aber mit tiefem Einblick in seinem Seelenleben. Seine seelische Not ist jetzt schon spürbar. Tolles Buch über eine spannende Zeit mit interessanten Protagonisten. Unbedingt lesen!

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  • Die Pariser Frau Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Claudia Müller, am 12.09.2011

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    Ernest Hemingway und Hadley Richardson begegnen sich erstmals 1920 in Chicago, heiraten 1921, um kurz darauf nach Paris zu gehen. Dort arbeitet Hemingway für den Toronto Star und widmet sich verstärkt dem Schreiben. Hadley, die eine gute Klavierspielerin ist, findet sich eher in der Rolle, der ihn unterstützenden Frau und Mutter ihres gemeinsamen Sohnes. Treffen mit anderen Künstlern im Paris dieser Zeit, fördern zwar seine Arbeit, doch die ausgelassenen Partys und Alkoholexzesse zeigen, daß in dieser Aufbruchstimmung eine dauerhaft treue Beziehung unmöglich ist. Hadley leidet an Eifersucht und Selbstzweifeln, nach sechs Jahren wird die Ehe geschieden. Ein wirklich gut zulesendes Buch, interessant, zum einen weil es aus der Sicht der Frau geschrieben ist und zum anderen, daß es im Paris der 20er Jahre spielt, eine Zeit, die wohl jeder Literaturinteressierte gern einmal bereisen möchte.

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  • Informativ und unterhaltsam Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Irene Hantsche, am 22.08.2011

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    In der Reihe der Neuerscheinungen, die zu Ernest Hemingways 50. Todestag erschienen sind, nimmt dieses Buch einen besonderen Platz ein. Nicht in einer anstrengenden Biografie sondern in einem unterhaltsamen Roman schildert uns die Autorin sehr bildhaft die jungen Jahre des erfolgreichen Autors und seiner ersten Ehefrau Hadley, genannt auch die Pariser Ehefrau. Das Buch ist zum großen Teil in der Ichform aus der Sicht von Hadley geschrieben. Ihre atmosphärischen Schilderungen vom Paris der 20er Jahre gewähren interessante Einblicke in ein Künstlermilieu mit vielen bekannten Persönlichkeiten. Spannungsreich schildert die Autorin auch die Reisen des Ehepaars, z.B. zu den Stierkämpfen in Pamplona. Besonders berührend ist aber die ganz private Geschichte, die Hadley erzählt. Sie, die nicht mehr ganz jung Ehefrau und Mutter wurde, liebte ihren Mann bedingungslos. Besonders in schwierigen Zeiten, wenn er von Selbstzweifeln geplagt wurde, war sie seine Vertraute und Stütze. Trotz ihres Schmerzes über seine neue Muse und die bevorstehende Trennung hat Hadley lange um ihre Ehe gekämpft. Dass wir bei dieser Auseinandersetzung auch Hemingway von einer sehr empfindsamen Seite kennenlernen, wird viele Leser überraschen. Paula McLain hat für „the paris wife“ (Originaltitel) genau recherchiert und ein Gerüst aus Fakten aufgebaut, in das sich Handlungen, Gedanken und Dialoge scheinbar mühelos und glaubwürdig einfügen. Eine kurze Biografie des Schriftstellers ist dem Buch zudem angefügt. Insgesamt wird damit ein persönliches Stück Zeitgeschichte erzählt, das geradezu dazu auffordert, Hemingways „Paris ein Fest fürs Leben“ (Neuausgabe bei Rowohlt 2011) mit anderen Augen (erneut) zu lesen.

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  • Nicht nur für Literaturfreunde! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von K. Bauschke, am 15.08.2011

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    Dieses Buch erzählt aus der Sicht von Hadley Richardson, der ersten Ehefrau von Ernest Hemingway, die Geschichte ihrer Liebe und Ehe. Paula McLain ist eine einfühlsame Romanbiographie dieser Beziehung mit wunderbaren Dialogen und interessanten Begegnungen gelungen. Wir werden mitgenommen in das Paris der 20iger Jahre, seinen Künstlern und Intellektuellen und begleiten Hemingways erste Schritte hin zum Ruhm. Sowohl die menschliche Seite der Geschichte, als auch die scheinbar privaten Einblicke in die Begegnungen schillernder Literaten machen dieses Buch zu einem Lesevergnügen.

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  • Madame Hemingway Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Angela Bonadt, am 07.08.2011

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    Hadley Richardson, später lediglich als Hemingways „Pariser Ehefrau“ bekannt trifft 1920 in Chicago den jungen, noch unbekannten Ernest Hemingway. Sie ist fasziniert von seinem guten Aussehen, seiner Wortgewandtheit und seiner Leichtigkeit. Die Liebe schon aufgegeben, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn, beide heiraten und gehen nach Paris. In Hadley findet der sensible, verletzliche Hemigway, noch von seinen Erlebnissen im 1. Weltkrieg traumatisiert, eine starke, verläßliche und aufrechte Frau. Das Paar taucht in die Boheme der pariser Künstlerszene der goldenen 20er Jahre ein. Umgeben u.a. von Gertrude Stein, den Fitzgeralds, Ezra Pround findet Hemingway seinen festen Platz und Förderung seines Talentes. Hadley, inzwischen Mutter geworden, ist so gar nicht für diese oberflächliche, glamouröse Leben gemacht, sie ringt mit Selbstzweifel, Eifersucht und Enttäuschung. Die gemeinsamen Träume zerplatzen und Hadley gelingt es nur mit Mühe sich aus diesen Gefühlschaos zu befreien und sich zu retten.
    Paula McLain ist eine großartige Romanbiografie und zugleich ein schillerndes Bild über diese Zeit gelungen. Absolut lesenswert!

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  • zauberhaft... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Quarz, am 26.07.2011

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    Ein Roman um den jungen aufstrebenden Ernest Hemingway , mit viel kuenstlerischer Atmosphaere. Ein besonderer Reiz sind neben der Fiktion die vielen realen Figuren und die interessanten Begegnungen , wie die Freundschaft mit Gertrude Stein oder mit F. Scott Fitzgerald - und natuerlich ist es auch eine bewegte Liebes - und Ehegeschichte !
    Fabelhaft zu lesen !

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  • Ein Fest! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Leni Pawelczynski, am 25.07.2011

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    Dieser Roman über die erste Ehe Hemingways ist ein Fest für die Leserin oder den Leser.Das legendäre Paris der zwanziger Jahre bildet den schillernden Hintergrund dieser Geschichte um den noch unbekannten Hemingway und seine erste Frau Hadley. Ernest Hemingway wird hier als verletzlicher,sensibler Mann geschildert, dem die spätere Großspurigkeit noch fremd zu sein scheint.Mit Hadley hat er eine verlässliche, ehrliche und starke Frau an seiner Seite, die so gar nicht für die Boheme gemacht ist.Ich war gefesselt und ergriffen und habe dank dieses Buches eine lange Liste von Autoren aus dieser Zeit, die gerne wieder lesen möchte.

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  • Mit Ernest Hemingway durch Paris Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christina Berger, am 23.07.2011

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    Ein Roman über Ernest Hemingway und seine Anfänge und über das Paris der 20er Jahre. Und das alles aus der Sicht seiner ersten Frau, Hadley Richardson. Hadley Richardson ist bereits 29 Jahre alt, und damit zu dieser Zeit bereits eine „alte Jungfer“, als Sie Hemingway erstmals in Chicago trifft. Bereits kurze Zeit später heiraten die Beiden und dank einer unerwarteten Erbschaft siedeln Sie im Dezember 1921 nach Paris über. Dort wird das Paar Teil der großen Gruppe von Exilamerikanern. In den spannenden Schilderungen von „Madame Hemingway“ trifft man auf Gertrude Stein und Alice B. Toklas, auf Ezra Pound, Jon Dos Passos und die Fitzgeralds und lernt das schillernde Paris der goldenen 20er Jahre kennen. Doch genau dieses Umfeld fördert und beflügelt einerseits Hemingways literarische Arbeit und treibt andererseits einen Keil zwischen Hadley, die mittlerweile Mutter geworden, sich oft als Außenstehende fühlt und Ernest.
    Ein spannender Roman, der wenn auch vieles fiktiv ist, dem Leser das Gefühl gibt, das es genauso passiert ist.

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  • Eine Hommage an Paris und seine Literaten in den zwanziger Jahren Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Fuchs, am 13.07.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Paula McLain ist bisher in Deutschland ein unbeschriebenes Blatt. In den USA stürmte sie mit diesem jetzt auf Deutsch vorliegenden Buch die „New York Times“ Bestsellerliste. Und das zu Recht, auf jeden Fall, wenn man sich für die Roaring Twenties und die dazugehörigen Autoren interessiert. Passenderweise hat der Aufbau Verlag diesen Roman Anfang Juli herausgebracht, wo sich am 2. Juli der Todestag Ernest Hemingways zum 50. Mal jährte.

    „Madame Hemingway“ ist zugleich eine Romanbiografie über Hadley Richardson und Ernest Hemingway als auch ein großartiges Porträt dieser Zeit. Wie im Nachwort der Autorin zu lesen ist, gibt es offensichtlich noch diverse Briefe von den beiden aus dieser Zeit, allerdings wird Hadley in den Biografien über den Autor Ernest Hemingway immer nur am Rande erwähnt. Dort wird sie nicht richtig beachtet. Dabei ist sie diejenige, die ihm ganz am Anfang immer wieder unterstützt und bestätigt hat.

    Paula McLain erzählt die Geschichte dieser Ehe aus der Sicht von Hadley. Wir erfahren, wie die beiden sich kennenlernen und verlieben, obwohl Hadley neun Jahre älter als Ernest ist. Sie lernen sich Anfang der zwanziger Jahre in Chicago bei gemeinsamen Freunden kennen. Beide haben eine schwierige Zeit hinter sich und litten immer noch unter ihrem Elternhaus. Als Ernest von seinem Freund Sherwood Anderson den Rat bekommt nach Paris zu gehen, willigt Hadley, ein und die beiden heiraten. In Paris leben sie in ärmlichen Verhältnissen geraten aber relativ schnell in die Kreise der berühmten Autoren. Speziell viele Amerikaner bevölkern in dieser Zeit Paris - die sogenannte Lost Generation. So ist Ernest zeitweise mit Gertrude Stein und Ezra Pound befreundet. Später kommt das Ehepaar F. Scott und Zelda Fitzgerald und das reiche Künstler-Ehepaar Sara und Gerald Murphy hinzu. Immer wieder begegnen wir in dieser Geschichte bekannten Persönlichkeiten, lernen aber auch einen ganz anderen Hemingway kennen als den, für den er später allgemein gehalten wird. Er erscheint hier als ein durchaus zärtlicher Mann und nicht dieser Macho, der von Stierkampf, Angeln, Boxen und Kriegen zu berichten weiß. Paula McLain beschreibt ein Leben auf dem Vulkan, bei dem die Lost Generation versucht ihren eigenen Lebensstil zu finden. Hadley passt dort nicht wirklich hinein, gibt Hemingway aber lange die Sicherheit und Ruhe, die er für seine Arbeit braucht.

    Abgerundet wird dieser Roman durch einige sehr interessante Nachträge. Lesen Sie aber bitte nicht den Anhang „Bedeutende Ereignisse in Ernest Hemingwas Leben“ vorab!

    Offensichtlich ist diese Zeit im Moment bei den Verlagen wieder im Kommen, denn passend zum 50. Todestag hat der Rowohlt Verlag die Erinnerungen von Ernest Hemingway aus seiner Pariser Zeit „Paris, ein Fest fürs Leben“ neu übersetzt herausgebracht. Außerdem erscheint im Januar 2012 der Roman „Winesburg, Ohio“ von Sherwood Anderson im Schoeffling Verlag wieder. Dieser Autor soll Ernest Hemingway sehr in seinem Schreibstil geprägt haben. Ebenfalls interessant für diese Zeit sind die beiden sehr autobiografisch gefärbten Romane von F. Scott Fitzgerald „So zärtlich ist die Nacht“ (Wiederauflage im Dezember 2011 im dtv Verlag) und Zelda Fitzgerald „Ein Walzer für mich“ (Wiederauflage im Diogenes Verlag im November 2011).

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  • Wilkommen in Paris! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silvia Heß, am 10.07.2011

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    Eine faszinierende, fiktive Geschichte über die erste Ehefrau Hemingways aus ihrer Sicht heraus geschrieben. Hadley lernt Ernest mit 28 Jahren in Chicago bei Freunden kennen. Sie verlieben sich, heiraten und ziehen nach einiger Zeit nach Paris, um ein neues Leben zu beginnen. Dort beginnt Hemingway sich immer intensiver mit dem Schreiben als Beruf zu beschäftigen. Dabei ist Hadley immer an seiner Seite. Gemeinsam erleben sie Armut, Enttäuschung, knüpfen Freundschaften mit anderen Künstlern u.a. Gertrude Stein, F.Scott und Zelda Fitzgerald und beginnen mit ihnen ein glamouröses und oberflächliches Leben. Es wird viel getrunken, gefeiert und alles Konventionelle verachtet. Ernest und auch Hadley, inzwischen Eltern eines Sohnes, können sich dem kaum entziehen, gleiten immer mehr ab in einen Gefühlsstrudel, aus dem sich Hadley nur mit Mühe und Not befreien kann. ...
    Tolle fiktive Dialoge, Gedanken und ein interessantes Porträt dieser starken Frau, die sonst kaum erwähnt wird und "nur" als erste Ehefrau von Hemingway bekannt ist.

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  • Hemingway, Hadley und das Paris der 20er Jahre ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Ingenpaß, am 08.07.2011

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    Paula McLain beschreibt in ihrem äußerst gelungenen Roman die Geschichte der ersten Ehe Hemingways aus der Sicht seiner Frau Hadley. Sie lernen sich in Chicago kennen, gehen nach Frankreich und werden Teil der glamourösen, doch vom 1. Weltkrieg traumatisierten Gruppe, die später als "verlorene Generation" in die Literaturgeschichte eingeht.Unter ihnen die Fitzgeralds, Gertrude Stein, Ezra Pound u.a.. Die traditionelle Vorstellung von Familie und Treue hält der wilden Zeit nicht stand. Gefühlvoll und gut recherchiert. Absolut empfehlenswert!

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  • Die Frau an seiner Seite Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michaela Sefar, am 29.06.2011

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    Paula McLain zeigt mit ihrem Buch über die erste Frau Hemingways, einmal die andere Seite des berühmten Literaten. Wie sah ihn seine Ehefrau und wie kam es zu seinen ersten Erfolgen. Der Roman ist zwar fiktiv, lässt aber so viele reale Begebenheiten einfließen, dass man doch immer das Gefühl hat, es könnte so gewesen sein. Ich hab das Buch mit Genuss gelesen und fand es keine Minute langweilig!

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