Mein Abschied vom Himmel. Knaur Taschenbücher, Band 78408

Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland

von Hamed Abdel-Samad

Buch

Taschenbuch (320 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Mein Abschied vom Himmel ist die bittere Geschichte eines hochbegabten, während seiner Kindheit missbrauchten muslimischen Mannes. In Ägypten, Japan und Deutschland erhofft sich Hamed Abdel-Samad eine Erklärung für die Gewalt, der er ausgeliefert war und die lange ein Teil seiner Existenz war. Er sucht Orientierung bei ägyptischen Marxisten, fundamentalistischen Muslimbrüdern, Buddhisten und unter dem Druck seiner seelischen Wunden Zuflucht in psychiatrischer Behandlung. In seinem aufsehenerregenden Buch hält Hamed Abdel-Samad Orient und Okzident gleichermaßen den Spiegel vor und zeigt am Beispiel seines eigenen Lebens Spannungen, Konflikte und Möglichkeiten die in jeder dieser Kulturen existieren. Heute lebt der Muslim Abdel-Samad mit seiner japanischen Frau in München und unterrichtet am Lehrstuhl für jüdische Geschichte und Kultur.

Produktdetails

Verkaufsrang: 40.453
ISBN-10: 3-426-78408-4
EAN: 9783426784082
Originaltitel: Mein Abschied vom Himmel
Erschienen: 10.09.2010
Verlag: Droemer/Knaur
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 320
Gewicht: 305 g
Reihe: Knaur Taschenbücher
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Hamed Abdel-Samad

Hamed Abdel-Samad, geboren 1972 bei Kairo, studierte Englisch, Französisch, Japanisch und Politik. Er arbeitete für die UNESCO, am Lehrstuhl für Islamwissenschaft der Universität Erfurt und am Institut für Jüdische Geschichte und Kultur der Universität München. Abdel-Samad ist Mitglied der Deutschen Islam Konferenz und zählt zu den profiliertesten islamischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum.

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  • A wie Abdel-Samad Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christoph Schwarzmüller, am 10.07.2010

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die schönsten Bücher sind oft die, mit denen man nicht gerechnet hat: Autobiographie eines begabten jungen Mannes, der als Sohn des Imams in einem ägyptischen Dorf Erfahrungen von Ausgrenzung und Gewalt machen muss, als Student einer Frau nach Deutschland folgt und sich dort - so scheint es - rasch integriert und eine akademische Laufbahn einschlägt.
    Selten genug, dass man einen Einblick in die islamische Welt aus erster Hand erhält, noch erstaunlicher, mit welch analytischem Scharfblick Abdel-Samad selbst hochemotionale Lebensthemen wie Missbrauch, Gottesferne oder Traumatisierung beschreibt.
    Und so liefert der Autor keine billige Abrechnung mit der Gewaltseite des Islam und erst recht nicht eine schwarz-rot-gold-gestreifte Erfolgsstory gelungener Integration, sondern fesselt durch eine bittere Abrechnung mit der Illusion, man könne die Geister aus der Vergangenheit in einem neuen Land abstreifen wie eine zu enge Jacke.
    Grotesker "Höhepunkt" seine Schilderung, wie er in Istanbul, nachdem ihm sein Rucksack mit sämtlichen Papieren geklaut wurde, in die Mühlen der Bürokratie gerät und wochenlang eine Art Nichtexistenz führen muss, bis eine Intervention an höchster ägyptischer Stelle endlich seine Ausreise bewirkt.
    Sein Buch habe in Ägypten teils heftige Reaktionen hervorgerufen, liest man, und: Abdel-Samad stehe unter Polizeischutz.

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  • A wie Abdel-Samad Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christoph Schwarzmüller, am 10.07.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die schönsten Bücher sind oft die, mit denen man nicht gerechnet hat: Autobiographie eines begabten jungen Mannes, der als Sohn des Imams in einem ägyptischen Dorf Erfahrungen von Ausgrenzung und Gewalt machen muss, als Student einer Frau nach Deutschland folgt und sich dort - so scheint es - rasch integriert und eine akademische Laufbahn einschlägt.
    Selten genug, dass man einen Einblick in die islamische Welt aus erster Hand erhält, noch erstaunlicher, mit welch analytischem Scharfblick Abdel-Samad selbst hochemotionale Lebensthemen wie Missbrauch, Gottesferne oder Traumatisierung beschreibt.
    Und so fesselt der Autor nicht durch eine billige Abrechnung mit der Gewaltseite des Islam und liefert erst recht nicht eine schwarz-rot-gold-gestreifte Erfolgsstory gelungener Integration, sondern eine bittere Abrechnung mit der Illusion, man könne die Geister aus der Vergangenheit in einem neuen Land abstreifen wie eine zu enge Jacke.
    Grotesker "Höhepunkt" seine Schilderung, wie er in Istanbul, nachdem ihm sein Rucksack mit sämtlichen Papieren geklaut wurde, in die Mühlen der Bürokratie gerät und wochenlang eine Art Nichtexistenz führen muss, bis eine Intervention an höchster ägyptischer Stelle endlich seine Ausreise erwirkt.
    Sein Buch habe in Ägypten teils heftige Reaktionen hervorgerufen, liest man, und: Abdel-Samad sei auf Polizeischutz angewiesen.

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