Morgenrot

Roman

von Tanja Heitmann

Buch

Taschenbuch (495 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Liebe mit Biss!


Als die junge Studentin Lea in der Villa ihres Professors auf Adam trifft, ist sie vom ersten Augenblick an gebannt. Adam ist unwirklich schön, schweigsam - und er hat ein tödliches Geheimnis: Er ist von einem Dämon besessen, der ihn dazu zwingt, Lea auf die dunkle Seite zu ziehen. Doch mit aller Macht kämpft er dagegen an. Denn er liebt Lea. Eine Liebe, in der ein einziger Kuss alles verändern kann.


Tanja Heitmann legt ein außergewöhnliches Debüt vor: romantische Mystery mit dem originellsten Vampir-Konzept seit langer Zeit.


Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Eine deutsche Autorin auf den Spuren von Stephenie Meyer - Lovemystery vom Feinsten! Bitte mehr aus der Welt von "Morgenrot".

Produktdetails

ISBN-10: 3-453-53280-5
EAN: 9783453532809
Erschienen: 01.12.2009
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 495
Länge/Breite: 188mm/120mm
Gewicht: 399 g
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Tanja Heitmann

Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren, studierte Politikwissenschaften und Germanistik und arbeitet in einer Literaturagentur. Sie lebt mit ihrer Familie auf dem Land.

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Kundenrezensionen

  • nicht so schön! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katniss, am 10.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich war total gespannt auf das Buch nachdem ich den Klappentext gelesen habe würde aber maßlos entäuscht. Die Geschichte ist teilweise sehr verwirrend und sie zieht sich wie Kaugummi.
    Nicht zu empfehlen.

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  • Netter Zeitvertreib Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.11.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist nicht gerade das Beste, aber ich bereue es auch nicht es gelesen zu haben. Ich fand es ganz interessant.

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  • Eher mittelmäßiger Lesespaß Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Wolfsjägerin, am 03.09.2010

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    Ich muss mich meiner Vorgängerin "Sabine" anschließen.
    Tatsächlich beginnt das Buch recht spannend und interessant, aber zwischendurch lässt die Spannung doch merklich ab.
    Auch ich frage mich, was Lea und Adam verbindet. Außerdem finde ich es irgendwie sehr seltsam, wie die Geschichte geschildert ist. Erst ist Adam zurückhaltend, dann plötzlich nciht mehr. Später, als sie sich nach die beiden Hauptcharaktere nach einigen Jahren wiedersehen, ist ehr wieder voll kalt und abweisend und dann wieder nicht und obwohl er ein Vampir ist, kann er plötzlich einschlafen, was er vorher nciht konnte.

    Das Ende ist total enttäuschend. Es bleiben noch sehr viele Fragen offen.

    Zum Schreibstil muss ich auch noch was sagen. Dieser hat mir nämlich eigentlich ganz gut gefallen. Klar gibt es bessere, aber es geht auch erheblich schlechter.

    Ich hoffe, dass der nächste Teil besser wird und gebe dem Buch - nach langer Überlegung - drei Sterne. Drei Sterne stehen, meiner Meinung nach, für recht gute Unterhaltung, auch wenn sie sich auf Mittelmäßigkeit beschränkt.

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  • nicht das, was ich nach der Kurzbeschreibung erwartet hätte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 23.08.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kurzbeschreibung :

    Sinnlich-erotisches Abenteuer

    Für die Studentin Lea beginnt das Auslandssemester alles andere als angenehm. Bei Schneefall und eisigem Ostwind verbringt die junge Frau einsame Tage. Das ändert sich schlagartig, als sie in der Villa ihres Professors auf einen rätselhaften und unwirklich schönen Mann trifft: Adam. Vom ersten Augenblick an ist Lea wie gebannt. Ohne sich dagegen wehren zu können, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Doch Adam verhält sich seltsam. Mal weist er Lea schroff zurück, mal sucht er wie getrieben ihre Nähe. Welches Geheimnis sich jedoch wirklich hinter Adams mysteriösem Verhalten verbirgt, erfährt Lea eines Nachts: Schwer blutend findet sie ihn neben ihrem Bett vor. Wie ist er in ihr Zimmer gekommen und wieso schließen sich seine Wunden wie von Geisterhand? Lea erfährt, dass Adam von einem Dämon besessen ist. Dieser Dämon verleiht ihm Unsterblichkeit, dafür fordert er einen hohen Preis: das Blut anderer Menschen. In diesem Fall das Blut Leas. Noch kämpft Adam dagegen an, denn er hat sich in Lea verliebt. Aber der Dämon ist stark - womöglich zu stark...

    Mir fällt es schwer die richtige Wertung für dieses Buh zu finden.
    Obige Kurzbeschreibung hört sich viel spannender an, als das Buch dann tatsächlich ist.
    Unter einem sinnlich-erotischen Abenteuer stelle ich mir dann doch etwas anderes vor.
    Tanja Heitmann wird auch als "die deutsche Antwort auf Lara Adrian" beschrieben.
    Dem kann ich leider überhaupt nicht zustimmen.
    Die Geschichte ist zwar recht spannend, aber leider fehlen mir bis zum Schluss ein paar Antworten, die diese Spannung dann auch wieder abbauen würden.
    Man merkt, dass für die Autorin die Geschichte um Lea und Adam abgeschkossen ist, für mich als Leserin bleiben aber zu viele Dinge offen

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  • nicht das, was ich nach der Kurzbeschreibung erwartet hätte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 23.08.2010

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    Kurzbeschreibung :

    Sinnlich-erotisches Abenteuer

    Für die Studentin Lea beginnt das Auslandssemester alles andere als angenehm. Bei Schneefall und eisigem Ostwind verbringt die junge Frau einsame Tage. Das ändert sich schlagartig, als sie in der Villa ihres Professors auf einen rätselhaften und unwirklich schönen Mann trifft: Adam. Vom ersten Augenblick an ist Lea wie gebannt. Ohne sich dagegen wehren zu können, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Doch Adam verhält sich seltsam. Mal weist er Lea schroff zurück, mal sucht er wie getrieben ihre Nähe. Welches Geheimnis sich jedoch wirklich hinter Adams mysteriösem Verhalten verbirgt, erfährt Lea eines Nachts: Schwer blutend findet sie ihn neben ihrem Bett vor. Wie ist er in ihr Zimmer gekommen und wieso schließen sich seine Wunden wie von Geisterhand? Lea erfährt, dass Adam von einem Dämon besessen ist. Dieser Dämon verleiht ihm Unsterblichkeit, dafür fordert er einen hohen Preis: das Blut anderer Menschen. In diesem Fall das Blut Leas. Noch kämpft Adam dagegen an, denn er hat sich in Lea verliebt. Aber der Dämon ist stark - womöglich zu stark...

    Mir fällt es schwer die richtige Wertung für dieses Buh zu finden.
    Obige Kurzbeschreibung hört sich viel spannender an, als das Buch dann tatsächlich ist.
    Unter einem sinnlich-erotischen Abenteuer stelle ich mir dann doch etwas anderes vor.
    Tanja Heitmann wird auch als "die deutsche Antwort auf Lara Adrian" beschrieben.
    Dem kann ich leider überhaupt nicht zustimmen.
    Die Geschichte ist zwar recht spannend, aber leider fehlen mir bis zum Schluss ein paar Antworten, die diese Spannung dann auch wieder abbauen würden.
    Man merkt, dass für die Autorin die Geschichte um Lea und Adam abgeschkossen ist, für mich als Leserin bleiben aber zu viele Dinge offen

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  • die Idee ist nicht schlecht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabine, am 20.08.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Geschichte beginnt spannend und bemüht sich wirklich, es auch so beizubehalten. Leider gelingt das Frau Heitmann nicht so ganz.
    Man fragt sich zudem ständig, was die Hauptpersonen Lea und Adam eigentlich miteinander verbindet. Ist es die körperliche Anziehung
    zwischen ihnen oder doch mehr der Wunsch des Dämons, Lea zu besitzen? Diese Frage bleibt leider auch gegen Ende noch unklar, weil
    nicht näher darauf eingegangen wird, was aus beiden wird. - Ok, sie sind gerettet, aber bleibt Lea als Mensch bei Adam oder kann
    sich dieser evtl. doch durchringen sie zu verwandeln? Zumal sie dem gegen Ende der Story immer weniger abgeneigt erscheint...
    Mit ein wenig mehr Erklärungen zwischendurch hätte es noch besser werden können, schade.

    Dennoch hat Tanja Heitmann durchaus Talent und das sie es besser kann, hat sie mit ihrem nächsten Buch "Wintermond" schon bewiesen.

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  • Der andere Vampirroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.06.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Also anfangs wusste ich nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Alles fing ganz simpel und ganz und gar nicht wie der typische Blutsaugerroman an, aber genau das war das Reizvolle.

    Ich fand es sehr gut, das sich dieser Roman nicht den üblichen Vampirklischees bediente. Bis zum Schluss bleibt die Spannung erhalten, man weiß nicht was Adam will, warum er was tut und er bleibt bis am Ende eine mysteriöse Gestalt, die aber gleichzeitig viel Tiefe besitzt.

    Lea fand ich weniger sympathisch, mal ist sie total verliebt in Adam mit Herzflattern und allem drum herum aber dann lässt sie ihn im Stich, wenn er sie am meisten braucht.

    Auf alle Fälle bin ich sicher, das wir von Tanja Heitmann noch jede Menge hören werden. Morgenrot ist ein vielversprechendes Romandebüt und ich kann es kaum erwarten, ihr neuestes Werk "Schattenschwingen" zu lesen.

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  • Lohnt sich! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Schmid, am 27.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Da die Meinungen über dieses Buch in alle Richtungen gehen, wollte ich es selbst lesen und mir ein eigenes Bild machen. Und, es hat sich gelohnt, ich finde es wirklich gut!
    Die Geschichte beginnt in einem Pub, wo sich Lea und Adam, die Hauptcharaktere, „wieder“ treffen. Lea ist hin- und hergerissen, einerseits möchte sie am liebsten das Weite suchen, andererseits würde sie sich am liebsten in Adams Arme werfen. Adam wiederum braucht Lea für seine Pläne… doch ist das wirklich alles?
    Nach diesem Treffen geht es zurück in die Vergangenheit der beiden, wird erzählt wie alles zustande kam.
    Welche Pläne verfolgt Adam? Welchem Gefühl folgt Lea?
    Sehr gut und amüsant waren die kurzen Ausflüge in Adams Gedankenwelt.
    Wie in jedem Buch dieses Genres findet man auch hier genug Möglichkeiten, es mit Twilight zu vergleichen. Das Grundprinzip ist das gleiche.
    Ich finde, jeder sollte das Buch für sich bewerten und sich auf seine eigene Meinung verlassen. Und erst nach erfolgter Lektüre die Vergleiche mit dem übermächtigen Twilight ziehen.

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  • hat mir nicht gefallen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich war enttäuscht, habe mehr erwartet. Ich habe schon so viele Bücher über die selben Themen gelesen und das war das erste Buch was mir nicht gefallen hat.

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  • aufregend und spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 23.03.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    schon ab der ersten seite wird die neugier auf das weiterlesn erweckt und es macht spaß die ständig neuen ereignisse mit zu verfolgen. es ist eines der besten bücher die ich je gelesen habe. habe nur einen tag gebraucht und war enttäucht das es schon vorbei war, so fesseld ist dieser roman.

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  • Super genial... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.02.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen ich war völlig in den bann gezogen... Voralledingen diese komplizierte liebesbeziehung zwischen Adam und Lea...

    Aber eig könnte man da glatt neidisch werden...

    irgendwann lese ich das buch sicher nochmal...:-)

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  • Morgenrot Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Virginia Seeck, am 24.02.2010

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    Ich habe „Wintermond“ zu erst gelesen und natürlich fällt einem sofort eine gravierende Parallele auf: In beiden Fantasy-Romanen sind Menschen von Dämonen besessen. Sie werden nie bei den uns geläufigen Namen genannt und so passierte es mir, dass ich mitten beim Lesen völlig vergessen hatte, das Adam eigentlich ein Vampir ist. Jedoch blieb der Drang nach fließendem, frischem Blut wie ein reißender Strom bestehen.
    Es ist ein sehr blutiger und teils abstoßender Roman, wenn ich an die Details zurückdenke, mit denen das Knacken der Knochen und das Reißen der Haut beschrieben wurde. Aber gerade dieses Naturell begeisterte mich. Es gibt keine Verharmlosung, sondern nur Unsterbliche, die sich mit einer unerschöpflichen Gewalt bekämpfen um zu siegen. In mitten all dieser Brutalität ist die Liebe der vereinsamten Lea und muss viele Hindernisse überstehen. Mein Fazit: Ein Muss für alle Fantasy-Liebhaber, egal ob Frau oder Mann.

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  • Schade eigentlich... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nina, am 20.02.2010

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    Ich muss sagen, dass das Buch wirklich ziemlich gut angefangen hat. Spannend und auch etwas erotisch und leidenschaftlich. Doch leider wurde die Geschichte mit der Zeit doch etwas abgedreht und, in meinen Augen, völlig übertrieben aggressiv. Man hätte wirklich was aus der Geschichte machen können, nur leider nicht sowas. Das Ende fand ich wirklich ziemlich daneben.
    Im Großen und Ganzen hatte ich mir einfach mehr darunter vorgstellt, weil der Buchklappentext viel versprechend klang. Leider meiner Meinung nach ein ziemlicher Griff daneben. Aber vielleicht sind Ihre weiteren Bücher ja besser...

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  • Ganz anders aber trotzdem schön! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.02.2010

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    Ich habe lange überlegt, dieses Buch zu lesen. Vor allen Dingen haben mich die Rezensionen abgeschreckt. Aber als ich es dann geschenkt bekommen hatte, "musste" ich wohl durch.

    Und ich muss sagen, ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Finde dieses Buch sehr gut. Und es lässt sich einfach nicht mit anderen vergleichen. Ich selber bin großer BlackDagger-Fan und habe auch die Biss-Reihe gelesen. Aber es ist eben einfach nicht wie diese Bücher. Es ist anders, aber eben auch sehr schön.

    Ich finde Adam sehr gut beschrieben, die Zerrissenheit in ihm. Lea, die Anfangs total unscheinbar erscheint, sich aber im Laufe des Buches zur starken Person mausert.

    Ein Ende, dass einen irgendwie an einen arte-Film denken lässt ;))).

    Kurzweiliges, schönes Lesevergnügen, der nicht die 08/15-Story will!

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Die gläserne Eingangstür schwang auf und ließ einen Schwall frischer Nachtluft herein, der Leas nackte Unterarme streifte. Eine willkommene Abkühlung, denn die Luft in der überfüllten Bar war stickig und schwer vom Tabakrauch. Außerdem hatte der Rosé in dem von Feuchtigkeit beschlagenen Glas Lea bereits kräftig eingeheizt: Ihre Wangen glühten, während ein Schweißtropfen im trägen Zickzackkurs ihr Dekolleté hinabglitt und sie schließlich zwischen den Brüsten kitzelte. Erneut presste Lea die brennenden Handflächen auf das Leder der Sitznische, doch das kühle Material bot kaum Linderung.
Dabei fand Lea die Hitze gar nicht so unangenehm. Die vielen Menschen, deren Schultern und Rücken sich unentwegt berührten, weil sie eng beisammensaßen und dicht gedrängt an der Bar standen, das Stimmengewirr, untermalt von dröhnender Club-Musik, und das indirekte Licht, das alles weich, beinahe verschwommen erscheinen ließ, hüllten ihre Sinne in samtige Tücher.
Gerade bahnte sich ihre Freundin Nadine einen Weg durch die Menge, und Lea winkte ihr mit einem wohligen Lächeln zu. Nadine lächelte zurück, blieb jedoch im größten Gedränge stehen: Ein Mann schien ihre Aufmerksamkeit erregt zu haben, der sich mit einigen Freunden ausgelassen unterhielt.
Lea musste den Hals recken, um besser sehen zu können, und was sie zu sehen bekam, ließ sie schmunzeln: Der blondhaarige Mann, den Nadine gerade genüsslich Zentimeter für Zentimeter musterte, war bestenfalls Anfang zwanzig und zeichnete sich vor allem durch breite Schultern aus. Ungeniert schnupperte sie an seinem Nacken, dann warf sie Lea einen vielsagenden Blick zu und ließ die Zungenspitze über ihre Lippen tanzen. Während sich Lea über die Unverfrorenheit ihrer Freundin amüsierte, beugte sich Nadine plötzlich vor und leckte tatsächlich über die bloße Haut am Nacken ihrer Beute. Dann drehte sie sich abrupt um und kam zur Sitznische herüber. Zurück blieb die Gruppe junger Männer, die Nadine mit offenem Mund nachschaute.
Nadine gab Lea zur Begrüßung einen Kuss auf die Wange und setzte sich zu ihr.
"Was war das denn für eine Nummer?", fragte Lea. Doch es gelang ihr nicht, einen angemessen strengen Ton anzuschlagen. An diesem Abend fühlte sie sich überraschend wohl in ihrer Haut, und fand das Macho-Gehabe ihrer besten Freundin, über das sie ansonsten immer schimpfte, sogar unterhaltsam.
Nadine schien ihre Stimmung zu erraten, denn sie beugte sich zu ihr und sagte mit übertrieben sinnlicher Stimme, jedes einzelne Wort betonend: "Ich ... liebe ... Frischfleisch."
Lea schüttelte lachend den Kopf und strich sich die dunklen Haare hinters Ohr. In diesem Augenblick fiel es ihr leicht, sich treiben zu lassen. Nur allzu gern wollte sie sich zurücklehnen, niemandem Speziellen ein nettes Lächeln schenken und noch ein weiteres Glas Rosé bestellen. Dennoch verspürte sie eine innere Unruhe, ein beharrliches Warnsignal im Hintergrund. Zwar war es nur ganz schwach, aber es sorgte dafür, dass Lea fremde Gesichter inspizierte, anstatt ihren Blick einfach entspannt umherschweifen zu lassen.
Nadine hatte Leas Bedürfnis, ständig ihre Umgebung im Auge zu behalten und alles und jeden sofort zu bewerten, einmal mit dem Terminator verglichen. "Ich könnte schwören, dass da sogar ein kleines rotes Licht hinter deiner Iris leuchtet", hatte Nadine in ihrer herausfordernden Art gesagt und dabei den Zeigefinger dicht vor Leas Auge kreisen lassen. "Das erklärt auch, warum du immerzu so schrecklich beherrscht bist und am liebsten von früh bis spät vorm Computer hockst: Du bist ein Roboter, den man in einen Frauenkörper gesteckt hat. Nur dass dieser Roboter nichts mit seiner netten Hülle anzufangen weiß."
Anstatt der Freundin eine passende Antwort zu geben, wie es eigentlich unter ihnen üblich war, hatte Lea lediglich ertappt geblinzelt. Passte dieser Vergleich doch erschreckend genau. Sobald Lea die Sicherheit ihrer Wohnung oder des Verlages verließ, funktionierte ihr Gehirn wie das dieser Maschine: Alle erhältlichen Daten wurden umgehend ausgewertet, während ein im Sekundentakt blinkendes Licht signalisierte, ob alles im grünen Bereich war. Gelegentlich schaltete es auf Rot, wenn ihr Blick plötzlich einen Mann mit lässigen Bewegungen streifte oder jemand sie unerwartet berührte. Dann stockte Lea der Atem so lange, bis ihr Verstand das erlösende Wort "Fehlermeldung" durchgab. In all den Jahren hatte sie sich daran gewöhnt, mehrere Male pro Tag vor Furcht zu erstarren.
An diesem Abend in der Bar war es Lea zum ersten Mal seit langer Zeit gelungen, das sensible Suchraster in ihrem Kopf einzudämmen. Doch jetzt kehrte die Aufmerksamkeit allmählich wieder zurück und zerstörte das Gefühl, Teil der berauschten und flirtenden Menge zu sein. Sie wurde wieder die Lea, die sich an öffentlichen Orten nur sicher fühlte, wenn sie sämtliche Fluchtwege im Auge behielt. Die Lea, die seit Jahren einfach alles unter Kontrolle haben musste.
Ihre Fingen fuhren über die rötlich schimmernden Vernarbungen auf ihrer Wange. Es sah aus, als habe sie ein feiner Funkenregen gestreift. Zwar waren die Narben schon leicht verblasst und nur auf den zweiten Blick unter dem sorgfältig aufgetragenen Make-up zu erkennen, aber ihre Fingerspitzen kannten jede einzelne Vertiefung, so oft waren sie schon über sie hinweggeglitten.
Lea spürte einen Anflug von Bitterkeit, schüttelte ihn jedoch mit einem Seufzen ab. Was nützten schon die ganzen Überlegungen? Schließlich hatte sie noch nie zu diesen hingebungsvoll feiernden Wesen gehört, die sich mit Haut und Haaren auf den Moment einlassen konnten - Terminator-Radar hin oder her.
Der spezielle Zauber, der einen auf den Tischen tanzen und flirten ließ, war Lea einfach nicht gegeben. Deshalb hatte sie sich auch damit abgefunden, zur ewigen Wachsamkeit verdammt zu sein, die einem jede Leichtigkeit nahm.
Nun, vielleicht nicht ganz. Denn nach wie vor gab es einige unbeugsame Bereiche in ihrem Inneren, die rebellierten und Lea in Versuchung führten: Ich habe eine anstrengende und erfolgreiche Woche im Verlag hinter mir, dachte Lea. Nach dem großartigen Abschluss heute habe ich ein Recht auf etwas Vergnügen. Diese Bar ist so ein pulsierender und aufregender Ort. Erstaunt stellte Lea fest, wie sich bei diesen Gedanken ihre Rückenmuskulatur entspannte. Dermaßen ermutigt, spann sie den Gedanken fort: Und die gute Nadine ist heute Abend ganz besonders entzückend. Ich darf ihr auf keinen Fall schon wieder einen Strich durch die Rechnung machen, indem ich an meinem Wein nippe und mich nach zehn Minuten mit einer fadenscheinigen Ausrede aus dem Staub mache.

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