Nachtschrei

Thriller. Deutsche Erstveröffentlichung

von Jeffery Deaver

Buch

Taschenbuch (508 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Zwei Frauen gejagt von einem eiskalten Mörderduo


In einer Polizeistation in Wisconsin geht ein unverständlicher Notruf aus einem einsam gelegenen Ferienhaus ein. Obwohl Brynn McKenzie dienstfrei hat, geht sie der Angelegenheit nach und gelangt als Erste an den Schauplatz eines grausamen Doppelmordes. Beinahe zu spät bemerkt die Polizistin, dass sich außer einer verängstigten Zeugin auch die Täter noch auf dem Grundstück befinden. Und damit beginnt für die beiden ungleichen Frauen eine atemlose Hetzjagd durch die Nacht - ein Albtraum, den sie nur gemeinsam überleben können ...


Pressestimmen:

Erfrischende Action, mentales Duell: Ein echter Leckerbissen! krimi-couch.de

Produktdetails

Verkaufsrang: 4.015
ISBN-10: 3-442-37471-5
EAN: 9783442374717
Originaltitel: The Bodies left behind
Erschienen: 18.10.2010
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 508
Länge/Breite: 184mm/127mm
Gewicht: 441 g
Übersetzer: Thomas Haufschild
Reihe: Blanvalet Taschenbücher
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Jeffery Deaver

Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Seit seinem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat er sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher wurden in 12 Sprachen übersetzt und haben ihm bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingetragen.Die kongeniale Verfilmung seines Romans 'Die Assistentin' unter dem Titel 'Der Knochenjäger' (mit Denzel Washington und Angelina Jolie in den Hauptrollen) war weltweit ein sensationeller Kinoerfolg und hat dem faszinierenden Ermittler- und Liebespaar Lincoln Rhyme und Amelia Sachs eine riesige Fangemeinde erobert.

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Kundenrezensionen

  • Nachtschrei Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kati Wascher, am 29.07.2012

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    Aufgrund eines Notrufs wird Polizistin Brynn McKenzie zu einem entlegenen Ferienhaus eines jungen Ehepaares geschickt, das sich dort mit einer Freundin aufhalten soll. Vor Ort findet sie die Leichen der beiden; von der Freundin fehlt jede Spur und plötzlich steht sie selbst unter Beschuss. Sie flieht in die umliegenden Wälder, wo sie auf die vermisste Freundin trifft und zusammen mit ihr versucht den Tätern zu entkommen. Eine klare Situation und doch ist nichts wie es zu sein scheint!

    Eine rasant erzählte Story, überraschende Wendungen und jede Menge "Leichen" im Keller bei Personen, bei denen man das nicht erwartet. Da es sich um eine abgeschlossene Geschichte handelt, ist dieses Buch auch gut für Deaver-Neulinge geeignet.

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  • Verfolgungsjagd im Nirgendwo! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Gabelt, am 18.06.2012

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    Jeffery Deaver hat es geschafft, die Flucht der beiden Frauen so greifbar und emotional rüberzubringen, dass man sich unsagbar gut in diese verstörende und scheinbar aussichtlose Situation hineindenken kann. Mir ist eins nach der Lektüre des Buches klar geworden: Ich werde niemals Urlaub in einem Nationalpark machen! Ein super Buch – echt spannend!

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  • Super spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.09.2011

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    Das Buch ist richtig fesselnd. Zwei Frauen auf der Flucht vor Killern in den Wäldern von Winsconsin. Da wird jedenfalls auch mal gezeigt, das Frauen Stärke, Rafinesse und Mut haben. Das Buch muß man lesen.

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  • Nachtschrei Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Daniela Ullrich, am 03.08.2011

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    Als Deputy McKenzie abends zu einem Notruf ausrückt, weiß sie noch nicht , dass ihr Leben in Gefahr ist. Denn in dem einsamen Ferienhaus am Waldrand findet sie nicht nur zwei Leichen, sondern auch noch die beiden Killer und eine verängstigte Zeugin. Im Kampf verliert Brynn ihre Waffe und ihr Auto. Zusammen flieht sie mit der Zeugin in den Wald. Die Killer sind ihnen dicht auf den Fersen. Ein gnadenloses Katz- und Mausspiel beginnt.


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  • Verfolgung durch die Nacht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Frauenrath, am 25.06.2011

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    Polizistin Brynn McKenzie trifft an einem Tatort ein und findet dort die Freundin des ermordeten Ehepaares vor. Die beiden Frauen fliehen, da die Täter offensichtlich noch in der Nähe sind. Es beginnt eine atemberaubende Verfolgung, bei der man bald nicht mehr weiß, wer Jäger und wer Gejagter ist.

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  • Eine atemlose Jagd beginnt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nathalie Möhle, am 07.05.2011

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    Eigentlich wollte Brynn McKenzie ihren freien Tag genießen, doch dann hört sie einen Notruf und befindet sich ganz in der Nähe des Tatortes. Kurzerhand beschließt sie, der Sache nachzugehen. Als sie ankommt finde sie eine sehr verängstigte Zeugin vor und schon nach kurzer Zeit müssen die beiden Frauen feststellen, dass sie nicht alleine auf dem Gelände sind...

    Jeffery Deaver hat mit "Nachtschreib" einen atemlosen Thriller geschaffen und man fiebert die ganze Zeit mit den beiden Frauen mit. Am Ende ist dann doch noch alles anders, als man denkt, was ich persönlich immer sehr erfrischend finde.

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  • Aufregend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gabriele Brohm, am 26.02.2011

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    Es ist ihm wieder bestens gelungen meinen Nerven einen Schock zu versetzen.
    Atemraubende Spannung von der ersten bis zur letzten Zeile, wie so oft, wenn man einen Psychothriller von Jeffery Deaver in Händen hält.
    Unbedingt mitfiebern.

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  • Wenn Jäger zum Gejagten werden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mechthild Stephani, am 06.01.2011

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    Endlich!!! Wie lange haben die J. Deaver Fans auf einen richtig guten neuen Roman von ihm gewartet. Jetzt ist er da, "Nachtschrei" ist ungeheuer spannend und aufregend. Wie zu seinen besten Zeiten, schafft es Deaver mit naturwissenschaftlichen Fakten und psychologischen Tricks eine unglaubliche Verfolgungsjagd durch einen nächtlichen Nationalpark in Wiscosin zu inzenieren. Jäger wird zum Gejagten.
    Spannung bis zur letzten Seite. Prima!

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  • Verfolgung durch die Nacht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Andrea Baumgartner, am 14.12.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Notruf aus einem einsam gelegenen Ferienhaus in den Wäldern von Wisconsin verändert mit einem Schlag das Leben der Polizistin Brynn Mc Kenzie.Gemeinsam mit der (vermeintlichen) Freundin der ermordeten Hauseigentümer hat sie nur ein Ziel: ÜBERLEBEN!

    Eine gnadenlose Hetzjagd durch unbekanntes und unwegsames Gelände beginnt.Eine Nacht, die auch das Familienleben der Gestzeshüterin grundlegend verändert und wunde Punkte aus ihrer Vergangenheit wieder an die Oberfläche bringt.

    Überraschende Wendungen garantieren Spannung bis zuletzt!

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  • "Wenn ich nur aufhören könnte" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Scheiber, am 18.11.2010

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    Ich liebe Jeffery Deaver. Mit Nachtschrei ist Ihm wieder ein grandioser Thriller gelungen, spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Er lässt einem kaum eine Verschnaufpause beim Lesen, die Ereignisse überschlagen sich und es kommt immer alles anders als man denkt. Kurz zu der Geschichte: zwei Frauen, darunter eine Polizistin, werden von Profimördern gejagt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, durch die Nacht im tiefsten Wald…….

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  • Rechtzeitiges Erkennen der Wendungen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Heidemarie Schulze, am 13.11.2010

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    Zwei ungleiche Frauen nachts auf der Flucht in endlos erscheinenden Wäldern. Deputy Brynn McKenzie gelingt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich an Einzelheiten aus dem Überlebenshandbuch der Staatspolizei zu erinnern. Doch die beiden Verfolger bleiben ihnen dicht auf den Versen, denn Brynn und Verfolger Hart haben die gleiche Logik und Stärke. Wie bei Jeffery Deaver zu erwarten, bekommt der Fall eine plötzliche Wendung und alles bedarf einer neuen Erklärung.
    Interessant waren für mich die Gründe für Eifer und Unerschrockenheit. Oberflächlich als Strebertum gedeutet, liegt die Erklärung in einem dunklen Punkt der Vergangenheit.

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  • Alptraum Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gabriele Langhammer, am 31.10.2010

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    Jeffery Deaver steht für Gänsehaut pur. Auch der Titel "Nachtschrei" verspricht einen Adrenalinschub. Ein unverständlicher Notruf veranlasst Brynn McKenzie ein einsames Ferienhaus aufzusuchen. Hier findet sie den Schauplatz eines grausigen Doppelmordes und bemerkt fast zu spät das sie nicht allein ist. Zwei Personen befinden sich noch am Tatort,die Hetzjad kann beginnen.

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  • Nachtschrei Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Petra Schanze, am 24.10.2010

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    Eines Abends geht bei der Polizei ein Anruf aus einem einsam gelegenen Ferienhaus ein. Die Polizistin Brynn McKenzie hat gerade dienstfrei. Trotzdem beschliesst sie, der Sache auf den Grund zu gehen. Im Ferienhaus angekommen muß sie feststellen, daß dort ein grausames Verbrechen stattgefunden hat. Fast zu spät bemerkt Brynn, daß sich außer einer Überlebenden, auch noch die Täter auf dem Grundstück befinden. Ohne Aussicht auf fremde Hilfe fliehen Brynn und die Zeugin in den dichten Wald, stets gefolgt von den Killern.
    Um in der Wildnis zu überleben, müssen die beiden ungleichen Frauen lernen sich bedingungslos zu vertrauen, denn der kleinste Fehler kann fatale Folgen haben.
    Der Alptraum kann beginnen!

    Spannung garantiert!

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  • Da hab ich aber mehr erwartet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Krischer, am 22.10.2010

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    Zweifellos, der Mann kann schreiben, aber in diesem Thriller ist für meinen Geschmack einiges daneben gegangen. Der Beginn ein üppiger Auftakt, zwei Leichen , zwei Frauen, die in den unwegsamen Wald fliehen, verfolgt von gut ausgerüsteten und bewaffneten Männern. Nach den ersten gelungenen Täuschungsmanövern der oberehrgeizigen Polizistin Brynn, ist klar, wohin der Hase läuft.
    So dehnt sich der Spannungsbogen über 350 Seiten, unzählige dunkle Pfade und wiederkehrende Situationen zu einem ausgeleiherten Gummiband.
    Auf den nächsten 50 Seiten ein wenig Positionsverschiebungen und holper die polper auf ein wenig überzeugendes Ende zu.
    Interessante Figuren tauchen auf, geben eine Runde Allwissend und verschwinden wieder.
    Hoffentlich ein einmaliger Ausrutscher.

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  • Spannend wie immer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Harmel, am 21.10.2010

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    Ein guter Einstiegskrimi für alle Neu-Leser von Jefferey Deaver. Im Mittelpunkt stehen nicht seine berühmten Detectivs Lincoln Rhyme und Amelia Sachs, sondern eine Polizistin, die unverhofft einem Doppelmord gegenüber steht. Und dann beginnt eine aufregende Flucht durch die undurchdringlichen Wälder. Zusammen mit einer zufälligen Zeugin, versucht Brynn McKenzie, die Polizistin, zur rettenden Ranger-Station zu kommen.
    Rasant, spannend und typisch Jefferey Deaver gibt es einige unverhoffte Wendungen. Nichts ist wie es scheint und jeder hat so einige Leichen im Keller. Liest sich in einem Rutsch!!!

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  • Krimitraum für schlaflose Nächte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Meike Teuteberg, am 21.10.2010

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    Eigentlich ein Routine-Einsatz, der jäh in einem Albtraum endet, als die Polizistin Brynn McKenzie zu dem einsamen Haus im Wald gerufen wird und keinen Streit unter Eheleuten vorfindet, sondern eben jenes Ehepaar blutüberströmt und tot am Küchenboden.
    Doch es kommt noch schlimmer . . . denn Sie ist nicht allein.
    Ein wahnsinnig guter Krimi, richtig spannend und mit vielen überraschenden Wendungen.

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  • Spannend bis zur letzten Seite Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von C. Stecher, am 19.10.2010

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    Stell Dir vor, Du bist in einem tiefen, dunklen Wald! Ohne Orientierung, verletzt, und wirst von brutalen Mördern gejagt…

    Zwei Frauen, vermeintlich mit dem gleichen Ziel, versuchen zu entkommen…

    Doch was anfangs klar erscheint, wird durch überraschende Ereignisse und verschiedene Handlungsebenen sehr spannend zu einem unverhofften Ende führen.

    Wieder ein super Thriller von Jeffery Deaver, den man erst aus der Hand legt, wenn man die letzte Seite gelesen hat.

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  • Vorsicht in den Wäldern von Wisconsin! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Edith Depner, am 28.05.2010

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    Brynn McKenzie hat dienstfrei, geht aber einem ungeklärten Notruf nach und trifft am Schauplatz eines schaurigen Doppelmordes ein. Gemeinsam mit einer verängstigten Zeugin wird sie von dem brutalen Killerduo in den Wäldern von Wisconsin in tiefer, dunkler Nacht gejagt. Gezwungenermaßen, arrangieren sich die zwei ungleichen Frauen, einzig getrieben von dem Wunsch zu überleben.
    Jeffrey Deaver versteht es wieder durch unvorhersehbare Wendungen sehr spannend zu schreiben. Gleichzeitig werden große Brüche im Privatleben der Ermittlerin erkennbar, einiges lief in ihrer Vergangenheit vollkommen falsch. Sie muss sich auch dem stellen und erfährt in ihrem Privatleben massive Veränderungen.

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APRIL


Stille.
Im Wald rund um den Lake Mondac war es vollkommen ruhig. Das Ehepaar, das werktags in der brodelnden, chaotischen Stadt lebte, kam sich wie in einer anderen Welt vor.
Stille, nur unterbrochen durch den gelegentlichen Ruf eines fernen Vogels oder das dumpfe Quaken eines Frosches.
Nun aber: ein anderes Geräusch.
Das Rascheln von Blättern, zweimal das scharfe Knacken eines Zweiges. Schritte?
Nein, das konnte nicht sein. Die anderen Ferienhäuser am See waren an diesem kühlen Freitagnachmittag im April menschenleer.
Emma Feldman, Anfang dreißig, stellte ihren Martini auf den Küchentisch, an dem sie ihrem Mann gegenübersaß. Sie schob sich eine lockige schwarze Haarsträhne hinter das Ohr und ging zu einem der schmutzigen Küchenfenster, sah von dort aus aber nichts als ein Dickicht aus Zedern, Wacholder und Schwarzfichten, das den Hang eines steilen Hügels bedeckte, dessen Felsen geborstenen gelben Knochen ähnelten.
Emmas Mann zog eine Augenbraue hoch. »Was war das?«
Sie zuckte die Achseln und kehrte zu ihrem Stuhl zurück. »Keine Ahnung. Ich kann nichts entdecken.«
Draußen herrschte wieder Stille.
Emma, so schlank wie eine der kahlen weißen Birken, die vor den vielen Fenstern des Ferienhauses wuchsen, streifte ihre blaue Jacke ab. Sie trug einen passenden Rock und eine weiße Bluse. Anwaltskleidung. Das Haar hochgesteckt. Anwaltsfrisur. Strümpfe, aber keine Schuhe.
Steven, dessen Aufmerksamkeit sich auf die Bar richtete, hatte ebenfalls sein Jackett ausgezogen und die zerknitterte gestreifte Krawatte abgelegt. Der Sechsunddreißigjährige mit dem dichten widerspenstigen Haar trug ein blaues Hemd, und sein Bauch ragte unerbittlich über den Gürtel der marineblauen Hose. Emma störte sich nicht daran; sie fand ihn süß, und das würde auch immer so bleiben.
»Sieh mal, was ich hier habe«, sagte er, nickte in Richtung des Gästezimmers im Obergeschoss und packte eine große Flasche dickflüssigen Bio-Gemüsesaft aus. Ihre gemeinsame Freundin, die dieses Wochenende aus Chicago zu Besuch gekommen war, hatte in letzter Zeit Gefallen an Flüssignahrung gefunden und trank die abscheulichsten Sachen.
Emma las das Etikett und rümpfte die Nase. »Das kann sie gern alles behalten. Ich bleibe bei Wodka.«
»Darum liebe ich dich.«
Das Haus knarrte, wie so oft. Es war sechsundsiebzig Jahre alt und bestand weitgehend aus Holz, mit nur wenig Stahl und Stein. Die Küche, in der sie sich aufhielten, war winklig geschnitten und mit heller Kiefer vertäfelt. Der Boden war uneben. Das im Stil der Kolonialzeit errichtete Haus war eines von insgesamt drei Gebäuden an dieser Privatstraße, zu denen jeweils eine vier Hektar große Parzelle gehörte. Man konnte von einem Seegrundstück reden, aber nur, weil das Wasser knapp zweihundert Meter von der Vordertür entfernt gegen das felsige Ufer plätscherte.
Das Haus stand auf einer kleinen Lichtung an der Ostflanke einer beachtlichen Bodenerhebung. Die mittelwestliche Bescheidenheit der Leute hier in Wisconsin hielt sie davon ab, diese Hügel als »Berge« zu bezeichnen, obwohl die Kammlinien auf bis zu zweihundertfünfzig Metern Höhe lagen. Im Augenblick wurde das große Haus in den blauen Schimmer des späten Nachmittags getaucht.
Emma schaute hinaus auf den Lake Mondac. Der Abstand zum Hügel war groß genug, dass die gekräuselte Oberfläche ein paar letzte Sonnenstrahlen einfangen konnte. Zurzeit, am Anfang des Frühlings, sah die Uferregion noch ziemlich schmutzig aus und erinnerte irgendwie an das gesträubte feuchte Rückenfell eines Wachhunds. Das Haus war wesentlich hübscher, als Emma und Steven es sich eigentlich hätten leisten können - sie hatten es im Zuge einer Zwangsversteigerung erworben -, und Emma hatte schon beim ersten Anblick gewusst, dass es sich hierbei um das perfekte Freizeitdomizil handeln würde. Stille...
Das Haus besaß außerdem eine recht lebhafte Vergangenheit.
Der Eigentümer eines der großen Schlachtbetriebe von Chicago hatte es vor dem Zweiten Weltkrieg bauen lassen. Wie sich Jahre später herausstellte, stammte ein Großteil seines Vermögens aus dem illegalen Handel mit Fleisch, das laut den Rationierungsvorschriften nicht für den einheimischen Verkauf freigegeben, sondern für die Verpflegung der Truppen bestimmt gewesen war. 1956 fand man die Leiche des Mannes im See treibend vor; er war vermutlich das Opfer einer Gruppe von Kriegsveteranen geworden, die von seinen Untaten erfahren und ihn getötet hatten, um das Haus zu durchwühlen und nach dem hier versteckten Schwarzgeld zu suchen.
In keiner Version dieser Mordgeschichte war von Gespenstern die Rede, aber Emma und Steven schmückten die Erzählung für ihre Gäste gern selbst etwas aus. Dann verfolgten sie schadenfroh, wer daraufhin das Badezimmerlicht brennen ließ und wer sich weiterhin mutig ins Dunkel wagte.
Draußen knackten abermals zwei Zweige. Dann ein dritter.
Emma runzelte die Stirn. »Hast du das gehört? Schon wieder dieses Geräusch.«
Steven sah aus dem Fenster. Es gab vereinzelte Windböen. Er widmete sich weiter den Drinks.
Emmas Blick wanderte zu ihrer Aktentasche.
»Erwischt«, tadelte Steven sie.
»Was?«
»Denk nicht mal daran, die Tasche zu öffnen.« Sie lachte, aber es klang nicht allzu aufrichtig. »Ein arbeitsfreies Wochenende«, sagte er. »Wir waren uns beide einig.«
»Und was ist da drin?«, fragte sie und wies auf den Rucksack, den er statt eines Aktenkoffers mit sich herumtrug. Dann schaffte sie es endlich, das Glas Oliven zu öffnen.
»Nur zwei Dinge von Bedeutung, Euer Ehren: mein Le-Carre-Roman und die Flasche Merlot, die ich vorhin angebrochen habe. Soll ich Letztere den Beweismitteln hinzuf ....?« Er verstummte abrupt und schaute zum Fenster hinaus auf das Gewirr aus Unkraut, Bäumen, Ästen und Felsen in der Farbe von Dinosaurierknochen.
Auch Emma sah nach draußen.
»Das habe ich gehört«, sagte Steven. Er schenkte seiner Frau nach. Sie ließ Oliven in beide Gläser fallen. »Was war das?« »Weißt du noch, der Bär?«
»Er ist nicht bis zum Haus gekommen.« Sie stießen an und nippten an ihren Martinis.
»Du wirkst so nachdenklich«, sagte Steven. »Was ist los? Dieser Gewerkschaftsfall?«
Bei den Nachforschungen im Vorfeld einer Firmenübernahme hatten sich Hinweise auf unsaubere Machenschaften in der Hafenarbeitergewerkschaft von Milwaukee ergeben. Die Behörden waren tätig geworden, und die Transaktion lag vorläufig auf Eis, worüber niemand besonders glücklich war.
Aber Emma sagte: »Nein, es geht um etwas anderes. Einer unserer Mandanten stellt Fahrzeugteile her.«
»Richtig. Kenosha Auto. Siehst du, ich höre dir doch zu.«
Sie nahm es mit erstaunter Miene zur Kenntnis.

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