Nicht auf den Mund gefallen!

So werden Sie schlagfertig und erfolgreicher

von Matthias Pöhm

Buch

Taschenbuch (223 Seiten)

6. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Nie um eine Antwort verlegen zu sein, egal, wie unverschämt eine Frage, wie unfair eine Behauptung oder wie infam eine Unterstellung auch ist - das kann jeder lernen. Der erfolgreiche Rhetoriktrainer Matthias Pöhm vermittelt die Regeln der Schlagfertigkeit und bietet passende Entgegnungen für jedes Wortgefecht: witzig, diplomatisch oder auch ganz direkt. So punkten Sie wortgewandt bei Geschäftsgesprächen, öffentlichen Auftritten und in privater Runde.


Produktdetails

Verkaufsrang: 60.971
ISBN-10: 3-442-16575-X
EAN: 9783442165759
Erschienen: 01.12.2004
Verlag: Goldmann Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 6. Auflage
Seitenzahl: 223
Länge/Breite: 185mm/126mm
Gewicht: 214 g
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
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Matthias Pöhm

Matthias Pöhm ist "der beste Rhetoriktrainer im deutschsprachigen Raum" (Nordwest Zeitung). Er arbeitet als freier Schriftsteller, Moderator und Sprecher für Filmkommentare, Fernseh- und Rundfunkwerbung. Pöhm gründete die "Pöhm Seminarfactory". Er coacht Spitzenleute aus Politik und Wirtschaft für ihre öffentlichen Auftritte. Im mvgVerlag veröffentlichte er "NonPlusUltra der Schlagfertigkeit" und seinen Bestseller "Nicht auf den Mund" gefallen.

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Kundenrezensionen

  • witzig geschrieben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.10.2009

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    das buch ist ganz witzig geschrieben.
    Es bietet viele vogefertigte Muster und Sötze an wie man sich in gewissen Situationen verhalten könnte. Wer gerne ieine fertige Antwort schon in der TAsche hat findet in diesem Buch sicher jede Menge.
    Das Buch hilft einem aber nicht gut dabei seinen eigenen Stil zu entwickeln sondern gibt einem eher ein paar fertige Antworten mit. In der Situtation muss man dann doch selber entscheiden was jetzt passt und dabei hilft das Buch nicht so besonders. Deshalb nur zwei Sterne.

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  • Schlagfertig argumentieren Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Philipp Brandstötter, am 18.08.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Im äußerst unterhaltsamen Stil erklärt Matthias Pöhm, wie Sie Ihrem Gegenüber schlagfertiger antworten können. Anhand vieler Beispiele und Denkanstöße hilft er, sich bei verbalen Attacken besser zu schützen. Unterstützt werden die einzelnen Beispiele durch viele bekannte Persönlichkeiten aus Politik und Fernsehen, wie z. B. Helmut Schröder, Oskar Lafontaine, Thomas Gottschalk und Ottfried Fischer. Weiters empfiehlt Ihnen Pöhm, die einzelnen Beispiele im Buch abzudecken und selbst Ideen zu finden. Dies besonders dann, wenn Sie Ihre Merkfähigkeit für schlagfertige Antworten verbessern möchten, indem Sie für sich einprägsame Abkürzungen finden. P.S.: das Buch selber ist nicht - wie laut der Abbildung - schwarz-dunkelgrün, sondern gelb-hellgrün.

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  • Nicht das Gelbe vom EI Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.07.2007

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch soll dem Leser dabei helfen schlagfertiger durchs Leben zu gehen. Das Buch ist dabei eher unterhaltent und lustig, als das es jemals Helfen würde. Hier sollte man vielleicht eine andere Wahlt treffen.

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  • auf den Punkt gebrachtes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.10.2005

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Klar, amüsant und kurz gehalten beschreibt Matthias Pöhm die Techniken der Schlagfertigkeit. Viele praktische Beispiele runden dieses Buch ab. Wer jedoch tiefer gehen möchte, ist mit einem anderen Buch wohl besser bedient.

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DIOGENES war ein griechischer Philosoph der Antike, der in einem Fass lebte. Er hatte einen berühmten Zeitgenossen und Bewunderer: Alexander der Große. Alexander hatte das größte bis dahin existierende Reich erobert, war unumstrittener Herrscher fast über die ganze damals bekannte Welt und hatte Macht über alles im Staat. Obwohl Alexander sich als Nachfahre der Götter sah, hegte er eine große Bewunderung für Diogenes, den Philosophen, der in äußerster Bescheidenheit lebte. Die Bewunderung war allerdings nicht wechselseitig. Eines Tages kam Alexander zu Diogenes und sagte selbstherrlich zu ihm: "Diogenes, nenne mir irgendeinen Wunsch, egal, was es ist, ich werde ihn dir erfüllen." Darauf sagte Diogenes zu Alexander dem Großen: "Geh mir aus der Sonne."
Das ist eine Erwiderung, von der wir uns wünschen, sie wäre uns selbst eingefallen. Geistreich, doppeldeutig, mit einem versteckten Hieb. Das ist Schlagfertigkeit in Reinkultur.
Dieses Buch beschäftigt sich mit der Schlagfertigkeit unter dem Aspekt der Nachahmbarkeit. Philosophische Antworten wie die von Diogenes lassen sich nicht schematisieren. Aber ich stelle Ihnen genügend Reaktionsmuster vor, damit Sie nie wieder um eine wirksame Antwort verlegen zu sein brauchen.
Viele Menschen haben das Problem, dass sie in einer Situation, in der sie sich ungerechtfertigt angegriffen fühlen, sprachlos bleiben. Und erst Stunden später fällt ihnen ein, welchen brillanten Satz sie in dieser Situation hätten erwidern können.
Meine Nichte Michaela finanziert ihr Studium mit Nebenjobs. Eines Tages wurde sie engagiert, um bei einer Vernissage zu servieren. Andreas, ein weitläufiger Bekannter von ihr, war ebenfalls von der Veranstalterin engagiert, um Fotos zu machen. Er gehörte zu jener Art von Mensch, die sich zwar gerne zur Schicki-Gesellschaft dazuzählen, aber in Wahrheit immer nur am äußeren Kreis der Society dahindümpeln.
Irgendwann, während die Gäste die Bilder anschauten, ging er auf Michaela zu, musterte sie von oben bis unten und grinste verspannt: "Du siehst professionell aus. Aber ein kleiner Tipp: Du wirst hier bezahlt, um zu lächeln. Hast du mich verstanden?" Dann schlenderte er betont lässig weiter.
Als Michaela bewusst wurde, dass sie spontan etwas hätte erwidern müssen, war er schon außer Hörweite. Wut kam hoch: "Was bildet sich der eigentlich ein? Er ist genauso von der Gastgeberin engagiert wie ich. Der hat mir absolut nichts zu sagen. Und dann noch so von oben herab."
Sie können sich sicher vorstellen, wie sich Michaela danach das Hirn zermartert hat, was sie am besten hätte erwidern sollen.
Jeder hat solch hilflose Wut schon einmal erlebt. Mit der richtigen Strategie und der richtigen Grundeinstellung gelingt es in solchen Situationen, schnell zu reagieren. Nicht in 100 Prozent aller Fälle, aber wesentlich häufiger, als wenn man ohne Strategie in die Situation geht.
Die zwei Grundformen der Schlagfertigkeit


Im Bayerischen Fernsehen gab es eine Talkshow mit Ottfried Fischer, genannt Ottis Schlachthof. Eines Tages war die Kabarettistin Hertha Schwätzig bei ihm zu Gast; Hertha Schwätzig kommt aus der emanzipierten Frauenszene. Nun saß sie inmitten einer Talkrunde von vier Männern. Ottfried Fischer sagte während des Interviews zu Hertha: "Mir ist aufgefallen, dass Frauen, die feministisches Kabarett machen, großen Mut zur Hässlichkeit haben." Darauf erwiderte Hertha Schwätzig: "Also, wenn du damit sagen willst, dass Emanzen immer hässlich sind, dann säße ich ja mit lauter Emanzen am Tisch!"
Das war eine schlagfertige Antwort. Hertha Schwätzig hat im Gegensatz zu meiner Nichte direkt reagiert. Da wird jemand angegriffen, der lässt sich aber nicht unterkriegen und kontert sofort. Das ist die erste Bedeutung des Wortes Schlagfertigkeit in der deutschen Sprache. Ich nenne sie die "Erwiderungsfertigkeit".
Schauen wir uns aber die drei nachfolgenden Beispiele an:
? Herr Brunner läuft mit großer Eile auf eine Bürotür zu. Er kann nicht wissen, dass von der anderen Seite ebenfalls jemand im gleichen Tempo auf dieselbe Tür zustürmt. Herr Brunner reißt die Tür auf und steht völlig überrascht dem anderen gegenüber. Der erschreckt: "Oh, mein Gott!" Herr Brunner erwidert: "Sie können auch Brunner zu mir sagen."
Da sagt ein Mann mit kleiner Körpergröße: "... und das sag ich dem Chef geradewegs ins Gesicht." Sein Kollege fügt hinzu: "Ich heb dich dann hoch."
Eine Kandidatin bei Thomas Gottschalks Haus-Party sollte gebratene Kakerlaken essen. Die Arme versuchte sich herauszureden: "Ich hab kein Hunger, ich hab gerade Buletten und Kartoffelsalat gegessen." Darauf Gottschalk: "Wenn du die wiedersehen willst, dann iss."


Diese drei Beispiele repräsentieren Situationswitze.
Und damit haben Sie die zweite Bedeutung des Wortes "Schlagfertigkeit". Schlagfertigkeit ist auch die Fähigkeit, aus einer Gegebenheit heraus spontan einen Witz zu machen. In diesem Buch wird sie "Witzfertigkeit" genannt. Die bekanntesten TV-Exponenten dieser Art der Schlagfertigkeit heißen Harald Schmidt, Stefan Raab, Karl Dall und Thomas Gottschalk.
Schlagfertigkeit gibt es also in zwei Varianten. Zum einen: sich gegen eine Verbalattacke geistreich zu verteidigen, und zum anderen: spontan eine witzige Bemerkung aus der Situation heraus zu machen. Zusammenfassend definiere ich Schlagfertigkeit wie folgt:


Schlagfertigkeit ist das schnelle, unerwartete sprachliche Reagieren auf unvorhergesehene Situationen.


Dieses Buch beschäftigt sich mit beiden Aspekten der Schlagfertigkeit: mit der Erwiderungsfertigkeit und der Witzfertigkeit.
Das Wort Schlagfertigkeit in anderen Sprachen


Wenn wir uns das Wort Schlagfertigkeit in anderen Sprachen anschauen, so sieht es dort ähnlich wie im Deutschen aus. Das am meisten gebräuchliche Wort im Englischen ist das Wort "wit". Es wird meist im Zusammenhang mit einem Adjektiv gebraucht. Clever-wit, ready-wit oder quick-wit. Wie im Deutschen wird es auch im englischen Sprachgebrauch in beiderlei Sinn verwendet. Zum einen versteht man darunter das spontane Reagieren auf einen Angriff und zum anderen die Fähigkeit, in jeder Situation eine witzige Bemerkung zu machen. Der Wortursprung im Englischen legt den Schwerpunkt auf den Aspekt des Witzigen. Das Wort "wit" heißt eigentlich Witz.
Umgekehrt verhält es sich im Französischen. Dort sind zwei Ausdrücke gebräuchlich: "la promptitude de repartie" und "la promptitude de riposte". Auch hier sind im Sprachgebrauch zwar wieder die beiden bekannten Bedeutungen des Wortes Schlagfertigkeit mit eingeschlossen. Aber der Wortursprung von "la repartie" oder "la riposte" umfasst im Gegensatz zum Englischen das Wortfeld "zurückgeben, entgegnen, erwidern". Also nicht den Aspekt des Witzes.
Bei den Franzosen gibt es auch noch einen weiteren Ausdruck, der allerdings mehr in der Umgangssprache zu Hause ist: "Repondre du tac au tac."

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