Schneller als der Tod

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie International 2011 (2. Platz)

von Josh Bazell

Buch

gebunden (300 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

Fr. 33.90

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • Windows PC und Mac OS (mit der kostenlosen Software "Adobe Digital Editions")
  • Mobilgeräte mit Android (z.B. mit der kostenlosen OYO App von Thalia)
  • Mobilgeräte mit Apple iOS (z.B. mit der kostenlosen App "Bluefire Reader")
  • eReader (z.B. OYO, Sony Reader)
  • Kindle unterstützt aktuell leider kein Adobe DRM.
  • Linux unterstützt derzeit leider kein Adobe DRM.
  • Kostenlose Lieferung ab
    Fr. 75
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Schneller als der Tod" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Pietro ist clever und smart und war Killer für die New Yorker Mafia. Er stieg aus und glaubt sich sicher - er ist erstens im Zeugenschutzprogramm und zweitens Arzt in einem Krankenhaus. Bis einer der alten Feinde eingeliefert wird. Diagnose: Krebs im Endstadium. Wenn er stirbt, ist Pietro geliefert. Die nächsten acht Stunden im Tollhaus der Klinik werden zum atemlosen Wettkampf um sein Leben...»Schneller als der Tod« ist ein adrenalingeladener Thriller mit Dialogen, so scharf geschliffen wie ein Skalpell. Josh Bazell schreibt extrem cool und schockierend unterhaltsam - so zynisch und komisch, als hätte Tarantino bei Dr. House Regie geführt.

Produktdetails

ISBN-10: 3-10-003912-2
EAN: 9783100039125
Originaltitel: Beat the Reaper
Erschienen: 09.04.2010
Verlag: S. Fischer Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 300
Gewicht: 456 g
Übersetzer: Malte Krutzsch
Nach oben

Josh Bazell

Josh Bazell studierte Literatur und Medizin.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

  • Grosses Kino

    von Sabine von Prince, am 02.05.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Basel

    Dieser Krimi (man fragt sich während des Lesens, ob es sich wirklich nur um einen Krimi handelt) ist neu, orginell und hochgradig komisch, gewürzt mit einer gewissen Brutalität und Kaltblütigkeit. Peter Brown/Brwna ist Notarzt in einem New Yorker Spital. Der frühere Mafiakiller wird von einem Patient erkannt und muss nun um sein Leben fürchten. Denn die Mafia vergisst nie. Brwna war in die Mafia eingestiegen, um seine von dieser ermordeten Grosseltern zu rächen. In Hin-und Herblendungen erfahren wir die ganze Geschichte. Der unkonventionelle Schreibstil, wenn man sich mal an ihn gewöhnt hat, macht das Buch ungleich spannender und tiefgründiger als manch anderen Krimi. Grosses Kino! (Die Verfilmung mit Leonardo DiCaprio lässt hoffen.)

Kundenrezensionen

  • Bitterböser Hardboiled-Pulp Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefan Heidsiek, am 28.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Von Seite eins an rast diese Geschichte wie eine völlig außer Kontrolle geratene Achterbahnfahrt voran, wobei sich dem Leser ein dauerhaftes Grinsen ins Gesicht fräst (ich erntete immer wieder stirnrunzelnde Blicke im Zug) und das Zwerchfell auf eine schwere Probe gestellt wird (Ich sag nur: „Flamingo“). Voraussetzung: Allzu zart besaitet oder gar Vertreter der politisch und moralisch korrekten Linie sollte man lieber nicht sein. Ganz in der Tradition von Jeff Lindsays „Dexter“ geht es ordentlich blutig zur Sache. Und ähnlich wie der dortige Protagonist, so ist auch Pietro Brnwa ein größtenteils amoralisches Wesen, dem das Töten zur zweiten Natur geworden ist und der mit seiner Läuterung so seine Probleme hat. Welch herrliche Idee diesen dann als Arzt in einem Krankenhaus zu platzieren!

    Bazell betont in seiner Biographie ausdrücklich, das sein Arbeitsplatz dem Krankenhaus im Buch in keinster Weise ähnelt. Das bleibt wahrlich zu hoffen, sind doch hier mehr Parallelen zu einem Metzgereibetrieb als zu einer medizinischen Einrichtung zu finden. Der Autor spart kein noch so unappetitliches Detail aus und lässt sich sogar in beigefügten Fußnoten dazu herab, sein Wissen mit uns zu teilen. (Äußerst interessant, was bei Zweckentfremdung eines Staubsaugers alles so passieren kann.) Die Sprache dabei ist kahl, knapp und wird mit uns mit kräftigen Adjektiven nur so um die Ohren gehauen. Schnelle Szenenwechsel, rasante Dialoge und zwischendurch immer wieder Ausbrüche derbster Brutalität. Ein FSK-18-Logo hätte dem Cover wahrlich nicht schlecht gestanden, zumal hier ein Großteil der Beteiligten unter denkbar schlechtesten Umständen aus dem Leben scheidet. Milde ausgedrückt.

    Das „Schneller als der Tod“ letztendlich nicht zur einer totalen Komödie verkommt, liegt an den eingebauten Rückblicken, in welchen Bazell die Lebensgeschichte Pietros nacherzählt und Stück für Stück damit das Puzzle zusammensetzt, von dem man anfangs noch nicht annähernd ein Bild hat. Hier beweist der Autor seine schriftstellerischen Qualitäten, denn die Ausflüge in die ehemaligen Konzentrationslager Polens sowie der Hintergrund von Brnwas Familie verleihen dem Ganzen einen sehr ernsten, dunklen Ton, der die immer wieder heiteren Momente umso zynischer wirken lässt. Beeindruckendste Szene ist für mich aber das nächtliche „Abenteuer“ im Haifisch-Aquarium, das Bazell derart bildreich zum Leben erweckt hat, dass mir die Spucke wegblieb. Absolute Gänsehaut-Passage und gleichsam eindringlich wie erschütternd. Überhaupt bietet das Buch abseits von Irrsinn und blutiger Gewalt immer wieder kurze, ruhige Phasen, die andeuten, dass „Schneller als der Tod“ bei allem Pulp nicht ganz ohne moralischen Kompass ist.

    Am Ende scheiden sich dann schließlich die Geister. Fakt ist: Pietros „Herstellung eines Messers“ fordert starke Nerven und sollte wohl das Tüpfelchen aufs bis dahin glänzende I setzen. Meiner Ansicht nach hat sich Bazell hier etwas vergaloppiert und zur sehr die Groteske bedient, um letztendlich noch ernst genommen zu werden. Das macht den Gesamteindruck zwar nicht wesentlich schlechter, ließ mich das Buch aber mit einem etwas faden Beigeschmack schließen.

    Insgesamt ist „Schneller als der Tod“ ein temporeicher Hardboiled-Pulproman, der meines Wissens nicht nur als erster im Medizinthriller-Genre wildert, sondern zudem aufs Beste unterhält und allen Freunden von Dr. House, Dexter und Co. nur ans Herz zu legen ist.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Meiden sie amerikanische Krankenhäuser! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bianca Dobler, am 20.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dr.Peter Brown ist einer der besten Ärzte im Manhattaner Krankenhaus, wo sonst alles eher abschreckend gehandhabt wird, findet er Mittel und Wege seinen PAtienten zu helfen.
    Pietro, genannt "Bärentatze", ist ein ehemaliger Mafiakiller, der für seine Morde sehr kreative Tötungsmethoden fand.
    Dumm nur, dass jetzt bekannt wird, dass es sich bei beiden eigentlich um die gleiche Person handelt.

    Genial komisch geschrieben und wohlverdienter Krimipreis.
    Gottseidank ist auch schon ein Nachfolger erschienen!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • "Schneller als der Tod" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von M. Dupré, am 24.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dr. Peter Brown hat den hippokratischen Eid geschworen und sich damit verpflichtet, dem Menschen die bestmögliche Hilfe angedeihen zu lassen, zu der er fähig ist. Doch was ist, wenn der Patient, der gerade eingeliefert wurde, ein Mobster ist? Ein Mobster, der weiß, dass Peter Brown eben nicht Peter Brown heisst, sondern Pietro Brwna – und früher Mafiakiller war?
    Josh Bazell hat mit „SadT“ einen furiosen Roman geschrieben, dem buchstäblich nichts heilig ist und der keine Grenzen kennt – und schon gar nicht die des guten Geschmacks. Peter Brown ist ein zynischer Misanthrop, wie er im Buche steht, ein gelangweilter Arzt, der seine Patienten nur als „Arschmann“ oder „Osteosarkom-Girl“ kennt und sich ansonsten wenig um sie schert. In Rückblenden erfährt man, wie sein „Karriere“-Weg durch die Mafia ausgesehen und warum und wie sich die Wege letztlich trennten. Ich sage nur: „LD 50 bei Defenestrierung“ – Insider wissen, was gemeint ist.
    Wenn Sie übermütige Bücher mögen, die keinen Halt vor irgendwas machen, und an Quentin-Tarantino- oder Robert-Rodriguez-Filmen Ihren Spaß haben: Peter Brown ist Ihr Mann.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Bei Risiken und Nebenwirkungen, fragen Sie Ihren Arzt... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mario Goldmann, am 28.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gestatten Bärentatze, Ihr Arzt. Er war Auftragskiller der Mafia, ist nun im Zeugenschutzprogramm und arbeitet in einem
    nicht wirklich renomierten Krankenhaus als Assistenzarzt. Alles scheint gut zu laufen, bis eines Tages ein alter Bekannter eingeliefert wird, der muss natürlch weg.
    Josh Bazell treibt den Leser von einer makaberen Szene in die nächste. Schnell, trocken und sehr zynisch lässt er den Protagonisten reihenweise Menschen töten und ihn dabei herrlich brachial zu Werke gehen. Bis er selbst zum Ziel wird. Action, Spannung und eine gehörige Portion Zynismus werden dem Leser hier um die Ohren geschossen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Schwarzer Humor und extremes Tempo Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von CaWa - die Leseratte, am 04.01.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Pietro ist clever und smart und war Killer für die New Yorker Mafia. Er stieg aus und glaubt sich sicher – er ist erstens im Zeugenschutzprogramm und zweitens Arzt in einem Krankenhaus. Bis einer der alten Feinde eingeliefert wird. Diagnose: Krebs im Endstadium. Wenn er stirbt, ist Pietro geliefert. Die nächsten acht Stunden im Tollhaus der Klinik werden zum atemlosen Wettkampf um sein Leben.
    Als ich den Klappentext dieses Buches las, war mir sofort klar, das muss ich lesen! Wurde mir doch ein außergewöhnlicher Thriller versprochen. Und in der Tat, außergewöhnlich ist dieses Buch, es
    legt ein extremes Tempo vor, die Dialoge werden nur so aus dem Handgelenk geschossen, schwarzer Humor ist genug vorhanden und auch die Figuren sind allesamt überspannt und verrückt. Was mir jedoch gänzlich fehlte, war ein durchgängiger Spannungsbogen, außerdem bleibt es bei einer sehr oberflächlichen Handlung. Schwierigkeiten hatte ich auch mit den Fußnoten, die mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen haben. Wenn dann auch noch ständig Rückblenden eingeflochten werden, hilft es der Geschichte nicht wirklich Spannung aufzubauen oder gar zu halten. Der Plot ist mehr als überzogen, passt aber insgesamt sehr gut zum Stil der abgedrehten Story.

    Einzig die Schlußszene hatte für mich spannende Momente, wobei ich die Episode im Kühlraum doch sehr überzogen empfand, die aber natürlich vom Stil her gut in die abgedrehte Story passte.

    Insgesamt ein unterhaltsames Buch.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Neben der spannenden Handlung fasziniert vor allem die glaubhafte Beschreibung der diversen ärztlichen Behandlungsmethoden. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sönke Christiansen, am 28.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe mich schon länger nicht mehr so beim Lesen amüsiert. Ein ehemaliger Mafia-Killer, alias die „Bärentatze“ befindet sich in eine Zeugenschutzprogramm und arbeitet als Assistentsarzt Dr. Peter Brown in einem Krankenhaus. Dummerweise wird nun ein todkranker alter Bekannter aus dem Mafia-Milieu eingewiesen und die Geschichte nimmt ihren Lauf…
    Wunderbar lakonisch beschreibt Bazell, wie sich nun unser Protagonist versucht aus diesem Dilemma zu befreien. Neben der spannenden Handlung fasziniert vor allem die glaubhafte Beschreibung der diversen ärztlichen Behandlungsmethoden. Da verschwindet schon mal eine eitergefüllte Spritze aus Versehen in einem Arm…. aber auch hier weiß Dr.Brown was zu tun ist. Unbedingt lesen!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Klasse! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jonathan Jäger, am 08.11.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der ehemalige Auftragsmörder Pietro „Bärentatze“ arbeitet im Zuge des Zeugenschutzprogrammes als Assistenzarzt in einem verdreckten Manhattaner Krankenhaus.
    Als er von einem seiner Patienten ertappt wird, muss er um sein Leben fürchten und auf seine alten Instinkte zurückgreifen.
    Mit einer abgedrehten Mischung aus Arztroman und Mafiathriller verwickelt Bazell den Leser in eine atemlose und vor allem schnelle Geschichte um demenzkranke Patienten und skrupellose Killer.
    Nicht zuletzt wegen des absolut kompetent erscheinenden Hauptcharakters will man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.
    Ein Muss für alle Freunde des bösen Humors und scharfkantiger Chirurgie – ganz ohne Vollnarkose !

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Die Bärentatze im OP Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gabriele Gröning, am 04.11.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das ist ein toller Mafia Roman. Peter, alias die Bärentatze früher bei der Mafia, jetzt im Zeugenschutzprogramm, arbeitet als Arzt jeden Tag wie irre im Krankenhaus, auch um seine Morde die er begangen hat irgendwie wieder gut zu machen. Seinen superstressigen Alltag übersteht er fast ohne zu schlafen mit Moxfan, ein Medikament das Bomberpiloten die von Michigan bis in den Irak geflogen sind bekommen haben um hin und zurück ohne anzuhalten zu schaffen. Ins Krankenhaus wird einer von der Mafia eingeliefert Diagnose Krebs. Jetzt wird‘s brenzlig, denn man kennt sich!!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ein Medizinthriller, der verblüfft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Geiger, am 31.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer skurille Geschichten oder Krimis mag, die im wahrsten Sinne von Leben und Tod handeln, ist hier gut aufgehoben. Daß ein ehemaliger Auftragskiller der New Yorker Mafia im Zeugenschutzprogramm als Arzt arbeitet, klingt zynisch, paßt aber zur coolen Sprache des Buches. Dr. Peter Brown ist ohne Zweifel der aufregendste Protagonist eines außergewöhnlichen Medizin - Mafiathrillers für außergewöhnliche Leser.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Das Krankenhaus am Rande des Wahnsinns Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Ludwig, am 23.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer einmal mit der Mafia zu tun hatte, wird auch durch ein Zeugenschutzprogramm nicht zwangsläufig dem Zugriff seiner ehemaligen "Freunde" entzogen. Diese Erfahrung muss ein ehemaliger Mafia-Killer machen, der in seinem "neuen" Leben als Arzt mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Parallel zum Geschehen in der Gegenwart erfährt der Leser aber auch, wie aus der Hauptperson ein Mafioso wurde und warum er sich dann doch anders entschieden hat. Es versteht sich fast von selbst, dass es sich dabei keineswegs um eine blutleere Geschichte handelt.
    Dass ein Krimi spannend sein sollte, muss man nicht unbedingt sagen. Was diesen Roman aber auszeichnet, sind die (meistens fachlich bezogenen) ironischen Untertöne, die der Geschichte die entsprechende Würze verleihen. Wer Krankenhausbesuche eher vermeidet, wird durch dieses Buch keines Besseren belehrt ...

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Irrwitzig, rasant und ziemlich verrückt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Birgit Eiglmeier, am 15.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Peter Brown alias Petro Brnwa – jetzt Arzt im Zeugenschutzprogramm vormals Mafia-Killer – gerät in eine üble Zwickmühle als ein alter Bekannter vor ihm auf dem Krankenhausbett liegt und droht ihn an die Mafia zu verraten.
    So beginnt die Geschichte, erzählt den Werdegang des Waisen Petro zum Killer „Bärentatze“, scheut nicht vor einem Ausflug nach Ausschwitz zurück und schildert auf köstlich-abstoßende Weise vom Krankenhausalltag, während der Protagonist versucht das Leben des Mafiosis und nebenbei auch sein eigenes zu retten.
    Irrwitzig, rasant, sarkastisch, tarantinoesk – und ziemlich verrückt! Ein Husarenstück und skurrile Mischung aus „Scrubs“, „Emergency Room“ und „Dr. House“ gemischt mit „Der Pate“. Dabei intelligent geschrieben. Alles in allem ein wirklich ungewöhnlicher, rabenschwarzer Krimi. Sehr empfehlenswert.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Thriller? Wohl kaum... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Also ich weiß ja nicht, was so manch einer unter dem Begriff Thriller versteht. Ein gähnend langweiliges Buch, bei dem sich die Seiten nur so dahin ziehen, fällt meiner Meinung nach nicht unter diesen Begriff. Aber erst einmal von vorne...

    Dr. Peter Brown ist Assistensarzt, zumindest in seinem "neuen Leben". Davor war er allerdings für die Mafia tätig. Die Verbindung zur Mafia suchte er bereits im Alter von fünfzehn Jahren, da seine Großeltern, bei denen er lebte, vermutlich von Mafiosi ermordert wurden. Doch Peters eigentliches Ziel der Rache verschwimmt mit der Zeit immer mehr, dieMafia-Familie Locano ersetzt seine eigene. Irgendwann allerdings steigt Peter aus und möchte für all die Verbrechen, die er begangen hat, der Welt etwas Gutes tun, indem er seine Zeit als Arzt in einem Krankenhaus in Manhatten verbringt. Und eines Tages begegnet er dort einem der alten Mafiabosse, welcher Peter wiedererkennt und zu verraten droht für den Fall, dass er sterben sollte. Problematisch ist nur, dass dieser Mafioso an Krebs erkrankt ist...

    Die Story war wirklich vielversprechend und wenn man diese alleine betrachtet ist das Buch auch nicht schlecht. Aber leider geht es in diesem Buch mehr um Peters Vorgeschichte und eine ganze Menge anderer Kleinigkeiten. So bekommt man z.B. mehr über die Geschichte der Mafia im Allgemeinen und die kinetische Energie eines Schusses erzählt als über die eigentliche Handlung. Das Lesevergnügen ist dabei nur mäßig, da man das Gefühl hat, das Buch wäre mehr als tausend Seiten stark, obwohl es gerade einmal dreihundert umfasst. Es hat mich viel Mühe gekostet weiterzulesen und zwischenzeitlich geriet ich stark in die Versuchung einfach die letzten zwanzig Seiten zu lesen, um einfach zu wissen wie es ausgeht. Alles andere war für mich sowieso uninteressant. Spannung, welche ein elementarer Bestandteil eines Thrillers ist, kam meiner Meinung nach das gesamte Buch über nicht auf.

    Auch der Stil des Autors hat mich in keinster Weise überzeugt. Die Dialoge sind kurz und abgedroschen. Hier ließe sich natürlich argumentieren, dass sich Mafiosi miteinander unterhalten. Aber auch die können meiner Meinung nach Sätze mit mehr als fünf Worten bilden. Die verwendete Sprache ist auch auf einem unteren Niveau angesiedelt. Worte wie Dödel, Knarre, Scheißding, etc. sind keine Seltenheit. Also auch von dieser Perspektive her macht es keinen Spaß, dieses Buch zu lesen. Ebenso die mehrfach auftretenden Ergänzungen als Fußnoten, mit denen der Autor vermutlich etwas Humor in die Sache bringen wollte, sind genauso überflüssig und unlustig, wie einige der anderen episch langen Erklärungen.

    Mein Fazit also: Wer von dem Thema absolut fasziniert ist, der kann dieses Buch natürlich gerne lesen, aber ansonsten ist es nicht empfehlenswert. Hier fehlt einfach von allem etwas: Humor, Spannung, Niveau,...

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Thriller? Wohl kaum... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von SunshineRose, am 14.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Also ich weiß ja nicht, was so manch einer unter dem Begriff Thriller versteht. Ein gähnend langweiliges Buch, bei dem sich die Seiten nur so dahin ziehen, fällt meiner Meinung nach nicht unter diesen Begriff. Aber erst einmal von vorne...

    Dr. Peter Brown ist Assistensarzt, zumindest in seinem "neuen Leben". Davor war er allerdings für die Mafia tätig. Die Verbindung zur Mafia suchte er bereits im Alter von fünfzehn Jahren, da seine Großeltern, bei denen er lebte, vermutlich von Mafiosi ermordert wurden. Doch Peters eigentliches Ziel der Rache verschwimmt mit der Zeit immer mehr, dieMafia-Familie Locano ersetzt seine eigene. Irgendwann allerdings steigt Peter aus und möchte für all die Verbrechen, die er begangen hat, der Welt etwas Gutes tun, indem er seine Zeit als Arzt in einem Krankenhaus in Manhatten verbringt. Und eines Tages begegnet er dort einem der alten Mafiabosse, welcher Peter wiedererkennt und zu verraten droht für den Fall, dass er sterben sollte. Problematisch ist nur, dass dieser Mafioso an Krebs erkrankt ist...

    Die Story war wirklich vielversprechend und wenn man diese alleine betrachtet ist das Buch auch nicht schlecht. Aber leider geht es in diesem Buch mehr um Peters Vorgeschichte und eine ganze Menge anderer Kleinigkeiten. So bekommt man z.B. mehr über die Geschichte der Mafia im Allgemeinen und die kinetische Energie eines Schusses erzählt als über die eigentliche Handlung. Das Lesevergnügen ist dabei nur mäßig, da man das Gefühl hat, das Buch wäre mehr als tausend Seiten stark, obwohl es gerade einmal dreihundert umfasst. Es hat mich viel Mühe gekostet weiterzulesen und zwischenzeitlich geriet ich stark in die Versuchung einfach die letzten zwanzig Seiten zu lesen, um einfach zu wissen wie es ausgeht. Alles andere war für mich sowieso uninteressant. Spannung, welche ein elementarer Bestandteil eines Thrillers ist, kam meiner Meinung nach das gesamte Buch über nicht auf.

    Auch der Stil des Autors hat mich in keinster Weise überzeugt. Die Dialoge sind kurz und abgedroschen. Hier ließe sich natürlich argumentieren, dass sich Mafiosi miteinander unterhalten. Aber auch die können meiner Meinung nach Sätze mit mehr als fünf Worten bilden. Die verwendete Sprache ist auch auf einem unteren Niveau angesiedelt. Worte wie Dödel, Knarre, Scheißding, etc. sind keine Seltenheit. Also auch von dieser Perspektive her macht es keinen Spaß, dieses Buch zu lesen. Ebenso die mehrfach auftretenden Ergänzungen als Fußnoten, mit denen der Autor vermutlich etwas Humor in die Sache bringen wollte, sind genauso überflüssig und unlustig, wie einige der anderen episch langen Erklärungen.

    Mein Fazit also: Wer von dem Thema absolut fasziniert ist, der kann dieses Buch natürlich gerne lesen, aber ansonsten ist es nicht empfehlenswert. Hier fehlt einfach von allem etwas: Humor, Spannung, Niveau,...

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Thriller? Wohl kaum... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Also ich weiß ja nicht, was so manch einer unter dem Begriff Thriller versteht. Ein gähnend langweiliges Buch, bei dem sich die Seiten nur so dahin ziehen, fällt meiner Meinung nach nicht unter diesen Begriff. Aber erst einmal von vorne...

    Dr. Peter Brown ist Assistensarzt, zumindest in seinem "neuen Leben". Davor war er allerdings für die Mafia tätig. Die Verbindung zur Mafia suchte er bereits im Alter von fünfzehn Jahren, da seine Großeltern, bei denen er lebte, vermutlich von Mafiosi ermordert wurden. Doch Peters eigentliches Ziel der Rache verschwimmt mit der Zeit immer mehr, dieMafia-Familie Locano ersetzt seine eigene. Irgendwann allerdings steigt Peter aus und möchte für all die Verbrechen, die er begangen hat, der Welt etwas Gutes tun, indem er seine Zeit als Arzt in einem Krankenhaus in Manhatten verbringt. Und eines Tages begegnet er dort einem der alten Mafiabosse, welcher Peter wiedererkennt und zu verraten droht für den Fall, dass er sterben sollte. Problematisch ist nur, dass dieser Mafioso an Krebs erkrankt ist...

    Die Story war wirklich vielversprechend und wenn man diese alleine betrachtet ist das Buch auch nicht schlecht. Aber leider geht es in diesem Buch mehr um Peters Vorgeschichte und eine ganze Menge anderer Kleinigkeiten. So bekommt man z.B. mehr über die Geschichte der Mafia im Allgemeinen und die kinetische Energie eines Schusses erzählt als über die eigentliche Handlung. Das Lesevergnügen ist dabei nur mäßig, da man das Gefühl hat, das Buch wäre mehr als tausend Seiten stark, obwohl es gerade einmal dreihundert umfasst. Es hat mich viel Mühe gekostet weiterzulesen und zwischenzeitlich geriet ich stark in die Versuchung einfach die letzten zwanzig Seiten zu lesen, um einfach zu wissen wie es ausgeht. Alles andere war für mich sowieso uninteressant. Spannung, welche ein elementarer Bestandteil eines Thrillers ist, kam meiner Meinung nach das gesamte Buch über nicht auf.

    Auch der Stil des Autors hat mich in keinster Weise überzeugt. Die Dialoge sind kurz und abgedroschen. Hier ließe sich natürlich argumentieren, dass sich Mafiosi miteinander unterhalten. Aber auch die können meiner Meinung nach Sätze mit mehr als fünf Worten bilden. Die verwendete Sprache ist auch auf einem unteren Niveau angesiedelt. Worte wie Dödel, Knarre, Scheißding, etc. sind keine Seltenheit. Also auch von dieser Perspektive her macht es keinen Spaß, dieses Buch zu lesen. Ebenso die mehrfach auftretenden Ergänzungen als Fußnoten, mit denen der Autor vermutlich etwas Humor in die Sache bringen wollte, sind genauso überflüssig und unlustig, wie einige der anderen episch langen Erklärungen.

    Mein Fazit also: Wer von dem Thema absolut fasziniert ist, der kann dieses Buch natürlich gerne lesen, aber ansonsten ist es nicht empfehlenswert. Hier fehlt einfach von allem etwas: Humor, Spannung, Niveau,...

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Kurzweilige Lektüre Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Flores, am 02.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ,,…als hätte Tarantino bei ,Dr. House’ Regie geführt.” Ob der Vergleich mit Dr. House gerechtfertigt ist, kann ich nicht beurteilen, da ich diese Serie nicht oft schaue, aber Fans von Tarantino dürften hier auf ihre Kosten kommen. Nicht nur die Menge an Blut, das vergossen wird, ist beachtlich, auch die Art und Weise und die ausführlichen Beschreibungen der Morde, lässt einen definitiv an Tarantino denken.

    Zum Inhalt: In Schneller als der Tod geht es um Pietro, der früher Mitglied und Auftragskiller bei der Mafia war. Im Zuge seines Zeugenschutzprogrammes hat er Medizin studiert und ist nun als Arzt in einem Krankenhaus tätig. Sein Leben verläuft dort in mehr oder weniger geordneten Bahnen, bis eines Tages ein Bekannter aus Mafia-Tagen im Krankenhaus eingeliefert wird. Diagnose: Krebs, so gut wie unheilbar! Doch genau das muss Pietro zustande bringen, will er nicht riskieren von diesem Patienten bei der Mafia verraten zu werden. Während der Leser Pietro bei seinem Kampf bei dem Kampf um das Leben des Krebskranken begleitet, wird auch in Rückblicken erzählt, wie Pietro zur Mafia kam und vor allem, warum er ihr letztendlich wieder den Rücken kehrte.

    Die Sprache des Buches ist recht einfach, manchmal auch sehr flapsig, und lässt sich so eigentlich schön flüssig lesen. Wären da nicht die ständigen Fußnoten, die einen alle paar Seiten wieder aus dem Lesefluß werfen, und die immer wieder eingestreuten medizinischen Begriffe. Dennoch hat man das Buch schnell durch, was aber vor allem auch an dem Umfang von lediglich 300 Seiten liegt. Dies ist aber vollkommen ausreichend, hält das Buch somit

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Mafiosi mit anständigem Beruf Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.08.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.





    Alle die in der nächsten Zeit einen Krankenhausaufenthalt planen, seien gewarnt! Aufgeputschte, unter Drogen stehende und hoffnungslos überforderte Ärzte versuchen den alltäglichen Wahnsinn im Krankenhaus zu beherrschen. Sie kämpfen gegen Kollegen, legen sich ständig mit dem Pflegepersonal an und dürfen die Privatpatienten auch noch bemuttern.



    Josh Bazell schildert den Klinikalltag zynisch und überzogen, den Beruf des Arztes als desillusionierend und die eigene Gesundheit gefährdend, aber so manche Wahrheit lässt sich als Insider heraus lesen und richtig interpretieren. Alle anderen werden es schwerer haben. Zum Glück gibt es ja jede Menge Begriffserklärungen die zeitweise Licht ins Dunkel bringen.



    Eine irre Geschichte die fesselnd und rasant erzählt wird, nur für die Ausdrucksweise (insbesondere die ständigen Wiederholungen von einzelnen Wörtern oder Sätzen zu bestimmten Ereignissen, Personen oder Handlungen) gibt es ein mangelhaft.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Mafiosi mit anständigem Beruf Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von anyways, am 18.08.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Pietro Brnwa, Enkel eingewanderter polnischer Juden, findet seine geliebten Großeltern ermordet im Haus auf. Seit diesem Tag ist er von Rachegelüsten geleitet. Die Suche nach den Schuldigen führt ihn tief in Mafia. Er schafft es sich in die Familie Locano einzuschleusen, nur von da ab entwickelt es sich gar nicht so, wie der 16 jährige das ursprünglich plante. Er findet zwar die Mörder seiner Großeltern, wird aber zum Spielball und Killer für die „Familie“. Als das FBI ihm auf die Spur kommt, geht er einen Deal ein und wird ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen. Er holt sein Arztstudium nach ( er hat schließlich viel wieder gut zu machen) und macht seine Assistenzarztausbildung im Krankenhaus. Die Familie Locano hat aber noch eine Rechnung mit ihm offen und irgendwann holt ihn die Vergangenheit ein.



    Alle die in der nächsten Zeit einen Krankenhausaufenthalt planen, seien gewarnt! Aufgeputschte, unter Drogen stehende und hoffnungslos überforderte Ärzte versuchen den alltäglichen Wahnsinn im Krankenhaus zu beherrschen. Sie kämpfen gegen Kollegen, legen sich ständig mit dem Pflegepersonal an und dürfen die Privatpatienten auch noch bemuttern.



    Josh Bazell schildert den Klinikalltag zynisch und überzogen, den Beruf des Arztes als desillusionierend und die eigene Gesundheit gefährdend, aber so manche Wahrheit lässt sich als Insider heraus lesen und richtig interpretieren. Alle anderen werden es schwerer haben. Zum Glück gibt es ja jede Menge Begriffserklärungen die zeitweise Licht ins Dunkel bringen.



    Eine irre Geschichte die fesselnd und rasant erzählt wird, nur für die Ausdrucksweise (insbesondere die ständigen Wiederholungen von einzelnen Wörtern oder Sätzen zu bestimmten Ereignissen, Personen oder Handlungen) gibt es ein mangelhaft.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Zärtliche Sprachgewalt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jens Großkopf, am 13.08.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Josh Bazell gelingt mit seinem KrimiLyrikRomanTagebuch ein wahres Kunststück.
    Er bringt durch eine gewaltige Sprachdynamik Ruhe in ein spannendes Thema. Diesen Widerspruch, liebe Leserin, lieber Leser, dürfen Sie sich nicht entgehen lassen!
    Action, Wehmut, Liebe, Gruseltaten, Spannung und ganz viel Humor zwischen zwei Buchdeckeln haben mich nicht mehr losgelassen - in einem Zug durchgelesen!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Zwischen Manhattan und Monowitz Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sabatayn76, am 08.08.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Dr. Peter Brown arbeitet als Assistenzarzt im 'Manhattan Catholic', konsumiert Amphetamine, um den Tag zu überstehen, und war nicht immer der, für den er sich ausgibt. Ein totkranker Patient mit Siegelringzellenkrebs erkennt Dr. Brown als Pietro Prnwa, die sogenannte 'Bärentatze', einen ehemaligen Mafia-Killer. Damit beginnen die Probleme Browns, der dafür sorgen muss, dass der Patient seine Operation überlebt, da sonst seine Tarnung auffliegen wird und sich seine alten Freunde und jetzigen Feinde auf die Suche nach ihm machen werden, um eine alte Rechnung zu begleichen.

    Mein Eindruck:
    Man merkt dem Autor an, dass er ein Medizinstudium absolviert hat, denn er beschreibt die menschliche Anatomie detailliert und akkurat und sorgt dafür, dass man sich seine Schilderungen gut (und manchmal zu gut) vorstellen kann. 'Schneller als der Tod' ist ein bitterböses Buch mit viel Sprachwitz, der auf viele Leser aber sicherlich eher abschreckend wirkt. Viele Schilderungen sind etwas überzogen und wirken wie eine Karikatur, doch man stolpert auch immer wieder über Wahrheiten, die der Autor perfekt auf den Punkt bringt, und über die man vielleicht auch schon einmal nachgedacht hat.

    Mein Resümee:
    Bisweilen ist 'Schneller als der Tod' etwas unappetitlich, doch insgesamt handelt es sich um ein amüsantes und spannendes Buch, bei dem man sogar noch etwas lernen kann.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Zwischen Manhattan und Monowitz Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sabatayn76, am 08.08.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Dr. Peter Brown arbeitet als Assistenzarzt im 'Manhattan Catholic', konsumiert Amphetamine, um den Tag zu überstehen, und war nicht immer der, für den er sich ausgibt. Ein totkranker Patient mit Siegelringzellenkrebs erkennt Dr. Brown als Pietro Prnwa, die sogenannte 'Bärentatze', einen ehemaligen Mafia-Killer. Damit beginnen die Probleme Browns, der dafür sorgen muss, dass der Patient seine Operation überlebt, da sonst seine Tarnung auffliegen wird und sich seine alten Freunde und jetzigen Feinde auf die Suche nach ihm machen werden, um eine alte Rechnung zu begleichen.

    Mein Eindruck:
    Man merkt dem Autor an, dass er ein Medizinstudium absolviert hat, denn er beschreibt die menschliche Anatomie detailliert und akkurat und sorgt dafür, dass man sich seine Schilderungen gut (und manchmal zu gut) vorstellen kann. 'Schneller als der Tod' ist ein bitterböses Buch mit viel Sprachwitz, der auf viele Leser aber sicherlich eher abschreckend wirkt. Viele Schilderungen sind etwas überzogen und wirken wie eine Karikatur, doch man stolpert auch immer wieder über Wahrheiten, die der Autor perfekt auf den Punkt bringt, und über die man vielleicht auch schon einmal nachgedacht hat.

    Mein Resümee:
    Bisweilen ist 'Schneller als der Tod' etwas unappetitlich, doch insgesamt handelt es sich um ein amüsantes und spannendes Buch, bei dem man sogar noch etwas lernen kann.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

Zuletzt angesehene Produkte